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Ufo In Her Eyes

CHN 2011, 110 Min., OV/df, Regie: Xiaolu Guo, mit Shi Ke, Udo Kier, D. Zhang

Pressetext

Big Mao trifft Big Mac
Ohne realen äusseren Anlass, aufgrund einer schieren Vermutung, rückt ein Dorf in der chinesischen Provinz mit einem Mal ins Zentrum des öffentlichen Interesses, nachdem sich ein heimliches Liebespaar im Feld zum Turteln getroffen hatte und eine Ausrede suchen musste. Ein unbekanntes Flugobjekt sei da ausgemacht worden, und schon beginnt der Traum vom grossen Geld in der kommunistischen Kommune zu leben.

Ultimos Dias en la Habana

CU 2016 OV/df, 93 Min., Regie: Fernando Pérez, mit Jorge Martínez, Patricio Wood, Gabriela Ramos, Cristian Jesús Pérez

Diego und Miguel leben mitten in Havanna, ohne jeglichen Komfort. Miguel verdient sein Geld als Tellerwäscher in einem privat geführten Restaurant und kümmert sich, mit Nachbarn und Familie, um den kranken Diego.

 

Un Autre Homme

CH 2008, 91 Min., F/d, Regie: Lionel Baier, mit Robin Harsch, Natacha Koutchoumov, Elodie Weber

Rezension von Walter Gasperi

Der junge Francois zieht mit seiner Freundin in das im Schweizer Jura gelegene Vallée de Joux, um dort eine Stelle als Lokalredaktor einer Regionalzeitung anzutreten. Auch Filmkritiken soll er schreiben, doch weil er von Film überhaupt nichts versteht, beginnt er die Rezensionen wortwörtlich aus einer renommierten Filmzeitschrift abzuschreiben. Um allerdings der lokalen Kinobetreiberin nicht über den Weg zu laufen, beschliesst er Pressevorführungen in Lausanne zu besuchen. Dort weckt eine sich intellektuell gebende Kritikerin bald sein Interesse.

Un Barrage Contre Le Pacifique

FR 2008, 115 Min., F/d, Regie: Rithy Panh, mit: Isabelle Huppert, Gaspard Ulliel, Astrid Berges-Frisbey

Rezension von Stefan Volk

Auf den ersten Blick stimmt hier einfach alles. Der kambodschanische Regisseur Rithy Panh übersetzt Marguerite Duras’ Roman über eine alleinerziehende Mutter, die 1931 in Indochina darum kämpft, dem Pazifik ein Stück Land für den Reisanbau abzutrotzen, in ein wundervoll fotografiertes Kolonialzeitdrama mit betörenden Landschaftsaufnahmen.

 

Un homme qui crie

FR 2010, 92 Min., OV/df, Regie: Mahamet-Saleh Haroun, mit Youssouf Djaoro, Diouc Koma, Djaneba Kone, Emil Abossolo M'Bo, Heling Li

Rezension von Walter Gasperi

Nach „Abouna“ und „Daratt“ erzählt Mahamat-Saleh Haroun erneut eine Vater-Sohn-Geschichte vor dem Hintergrund des Bürgerkriegs im Tschad. Und wieder zieht der aus dem Tschad stammende Regisseur mit seiner unaufgeregten und leisen Erzählweise den Zuschauer langsam in ein Drama hinein, das um universelle Fragen kreist.

Un petit coin de paradis

CH 2008, 85 Min., F/d, Regie: Jacqueline Veuve, Dokumentarfilm

Rezension von Cindy Hertach

Ossona, im Val d’Hérens: Dem kleinen Walliser Weiler nahe der Grande-Dixence Staumauer erging es damals in den 1960er Jahren wie heute noch so manchem Schweizer Bergdorf.

 

Un Prophète

F 2009, 154 Min., F/d, Regie: Jacques Audiard, mit Tahar Rahim, Niels Arestrup, Adel Bencherif

Rezension von Irene Genhart

Ein Gangstermovie und Gefängnisfilm ist „Un prophète“. Ein Film auch über die Mafia und als solcher einer der - neben Matteo Garrones „Gomorra“ - unzweifelhaft besseren je in Europa gedrehten. Auch als Parabel auf die globalisierte Gesellschaft lässt sich „Un prophète“ deuten. Vor allem aber ist Jacques Audiards neuster Film ein cooles Coming-of-age-Drama.

Un secret

F 2007, F/d, 100 Min, Regie: Claude Miller, mit Patrick Bruel, Cécile de France, Ludivine Sagnier

Pressetext

Die Erforschung eines dunklen Familiengeheimnisses und die Geschichte einer Leidenschaft bilden den Kern dieser inneren Reise von François, einem einsamen Kind, das einen Bruder für sich erfindet und sich die Vergangenheit seiner Eltern ausmalt.

 

Una noche

CUB 2012, 90 Min., OV/df, Regie: Lucy Mulloy, mit Dariel Arrechaga, Anailín de la Rúa de la Torre, Javier Núñez Florián

Havanna heute. Lila und Zwillingsbruder Elio träumen von einem anderen Leben. Zwar ist da die karibische Stadt, die sie packt und fasziniert, gleichzeitig wissen sie, dass es andere Möglichkeiten gibt und dass ihr Leben oft genug am Rand steht. Raúl wird mit ihnen das Weite suchen. Ein Film voller Energie über eine Insel, auf der man bleiben möchte und doch abhaut.

Una noche sin luna

UR/AR 2014, 80 Min., OV/df, Regie: Germán Tejeira, mit Daniel Melingo, Elisa Gagliano, Roberto Suarez, Marcel Keroglian

Silvesternacht in Uruguay. Drei Männer sind auf dem Weg in eine Kleinstadt: Der geschiedene Taxifahrer César besucht die neue Familie seiner Ex-Frau und versucht die Liebe seiner 5-jährigen Tochter Lucia zurückzugewinnen.

 

Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives

TH 2010, 114 Min., OV/df, Regie: Apichatpong Weerasethakul, mit Jenjira Pongpas, Sakda Kaewbuadee, Natthakarn Aphaiwonk, Geerasak Kulhong, Thanapat Saisaymar

Rezension von Irene Genhart

Der Thailänder Apichatpong Weerasethakul begleitet in seinem 2010 mit der Goldenen Palme von Cannes ausgezeichneten Film seinen Protagonisten in den Tod und setzt sich dabei intensiv mit menschlichen Seins- und Seelenzuständen auseinander.

Under the Skin

USA 2013, 108 Min., E/df, Regie: Jonathan Glazer, mit Scarlett Johansson, Antonia Campbell-Hughes, Paul Brannigan

Scarlett Johansson als Alien auf einer Reise durch Schottland.

 

Une Estonienne à Paris

FR 2012, 94 Min., F/d, Regie: Ilmar Raag, mit Jeanne Moreau, Laine Mägi, Patrick Pineau

Anne verlässt Estland und macht sich mit einem Köfferchen auf zum Ort ihrer Sehnsucht. In Paris angekommen, tritt sie unverzüglich ihre neue Stelle an: Anne soll sich um Frida kümmern.

Une Jeunesse Allemande - Eine Deutsche Jugend

F/CH/D 2015, 96 Min., D, Regie: Jean-Gabriel Périot, Dokumentarfilm

Ein Dokument zum Konflikt zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der RAF, der zugleich ein Krieg der Bilder war. Ein Krieg, der nicht nur in den Medien, sondern auch in der Filmszene hitzig diskutiert und kommentiert wurde. Périot schneidet die Positionen kunstvoll gegeneinander zu einem vielstimmigen Kaleidoskop.
(Text: Xenix Film)

 

Unerhört Jenisch

CH 2016, D/CH-Dialekt, 92 Min., Regie: Martina Rieder, Karoline Arn, Dokumentarfilm mit Stephan Eicher

Stephan Eicher spielt mit dem Bild des Zigeuners und sucht mit seinem Bruder Erich nach seinen jenischen Wurzeln.

United States Of Love

PL/SE 2016, OV/df, 106 Min., Regie: Tomasz Wasilewski, mit Julia Kijowska, Magdalena Cielecka, Dorota Kolak

Polen, kurz nach dem Mauerfall. Eine Zeit des Umbruchs, voller Hoffnungen und Unsicherheiten.

 

Unser Garten Eden

CH 2010, 97 Min., Dialekt, Regie: Mano Khalil, Dokumentarfilm

Rezension von Bettina Spoerri

Mano Khalil erzählt in seinem Dokumentarfilm witzige, absurde und tragische Geschichten aus dem Schrebergarten.

Unser täglich Brot

A 2005, 92 Min., 35mm, HDCam, Dokumentarfilm, Regie & Kamera: Niklaus Geyrhalter

Pressetext

Ein Blick in die Welt der industriellen Nahrungsmittelproduktion und der High-Tech-Landwirtschaft!

 

Unter Wasser Atmen

CH 2011, 90 Min., Dialekt, Regie: Stefan Muggli, Andri Hinnen, Dokumentarfilm

Pressetext

Es ist der Albtraum eines jeden Menschen. Man wacht auf, ist blind und vollständig gelähmt. So erging es Nils Jent als er nach einem schweren Motorradunfall ins Koma fällt - ein medizinisches Wunder, dass er überlebt hat. Als er aufwacht, ist er von Kopf bis Fuss gelähmt, vollständig erblindet und sprechunfähig.

Ursula - Leben in Anderswo

CH 2011, 86 Min., Dialekt, Regie: Rolf Lyssy, Dokumentarfilm

Pressetext

Als Ursula Bodmer 1951 in Zürich zur Welt kommt, merkt niemand etwas. Nach einiger Zeit aber zeigt sich, dass das Kind, dessen Mutter es sofort nach der Geburt verlassen hat, blind und taub ist. Ursula steht eine Heimkarriere bevor - die Ärzte gehen von einer kurzen Lebensdauer aus.

 

Václav

CZ 2008, 100 Min., OV/df, Regie: Jiri Vejdelek, mit Ivan Trojan, Emilia Vasaryora, Jan Budar, Kiri Labus

Rezension von Irene Genhart

Bei der grossen Amnestie, welche Václav Havel Anfang der 90er Jahre veranlasste, kam auch ein Mann frei, dessen Inhaftierung weniger einem begangenen Verbrechen, denn dem Versagen der Gesellschaft zuzuschreiben war. Ausgehend von dessen Geschichte drehte Jiří Vejdělek die Herz erwärmende Tragikomödie „Václav“.

Vakuum

CH/DE 2017, D, 85 Min., Regie: Christine Repond, mit Barbara Auer, Robert Hunger-Bühler

Inmitten der Vorbereitungen für ihren 35. Hochzeitstag erfährt Meredith überraschend, dass sie HIV-positiv ist. Als Überträger kommt nur ihr Mann André in Frage.

 

Vaters Garten

CH 2013, 93 Min., D, Regie: Peter Liechti, Dokumentarfilm

VATERS GARTEN ist der Versuch einer persönlichen Geschichtsrevision. Ein Heimatfilm und eine Groteske - eine Studie über den Alltag meiner alten Eltern und ein Kaspertheater.

Vénus noire

FR 2010, 160 Min., OV/df, Regie: Abdellatif Kechiche, mit Elina Löwensohn, Olivier Gourmet, Yahima Torres

VENUS NOIRE erzählt die Geschichte von Saartjie „Sarah“ Baartmans – der schwarzen Venus. Die afrikanische Dienstmagd wird Anfang des 19. Jahrhunderts vom Unternehmer Hendrick Caezar nach England gebracht.

 

Verblendung

S 2008, 153 Min., OV/df, Regie: Niels Arden Oplev, mit Mikael Nyqvist, Noomi Rapace, Sven-Bertil Taube, Lena Endre

Rezension von Walter Gasperi

Zum Bestseller-Autor wurde der schwedische Journalist Stieg Larsson mit seiner “Millenium”-Trilogie, ehe er im November 2004 völlig überraschend im Alter von 50 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts verstarb.

Viceroy's House

IN 2016, OV/df, D, 106 Min., Regie: Gurinder Chadha, mit Gillian Anderson, Hugh Bonneville, Michael Gambon, Lily Travers, Simon Callow

Als 1947 die britische Kolonialherrschaft in Indien zu Ende geht, werden Lady und Lord Mountbatten für sechs Monate nach Delhi ins Viceroy’s House geschickt. Der Urenkel von Queen Victoria soll als letzter Vizekönig Mountbatten für den reibungslosen Übergang des Landes in die Unabhängigkeit sorgen.

 

Vicky Cristina Barcelona

USA/ES 2008, 96 Min., OV/df, Regie: Woody Allen, mit Scarlett Johansson, Rebecca Hall, Javier Bardem, Penelope Cruz

Pressetext

Zwei junge Amerikanerinnen, Vicky (Rebecca Hall) und Cristina (Scarlett Johansson) verbringen gemeinsam den Sommer in Barcelona. Erstere ist verlobt und äusserst pflichtbewusst.

Videocracy

S 2009, 85 Min., OV/df, Regie: Erik Gandini, mit Silvio Berlusconi, Ricky Canevali, Marella Giovannelli

Rezension von Doris Senn

Dass Italien vom TV-Mogul Silvio Berlusconi regiert wird, ist nur allzu bekannt. "Videocracy" zeichnet ein ernüchterndes Porträt eines TV-Agenten, eines "Paparazzo" und eines Möchtegern-Stars.

 

Vincent

BE/FR 2016, OV/d, 124 Min, Regie: Christophe van Rompaey, mit Spencer Bogaert, Alexandra Lamy, Barbara Sarafian

Vincent, ein passionierter Umweltaktivist, Veganer und von ganzem Herzen deprimiert. Um die Menschheit auf den desolaten Zustand der Welt aufmerksam zu machen, hat er die Lösung überhaupt parat: Selbstverbrennung unter dem Eiffelturm!

Viramundo - a musical Journey with Gilberto Gil

CH 2012, 93 Min., OV/df, Regie: Pierre-Yves Borgeaud, Dokumentarfilm

Nach einer jahrzehntelangen Karriere mit ausgebuchten Konzerten und internationaler Anerkennung begibt sich der Musiker Gilberto Gil auf eine neue Art von Welttournee durch die südliche Hemisphäre.

 

Virgin Mountain

IS/DK, 94 Min., OV/df, Regie: Dagur Kári Pétursson, mit: Gunnar Jònsson, Ilmur Kristjánsdòttir, Sigurjòn Kjartansson

Der herzensgute Mittvierziger Fúsi ist zwar längst kein Kind mehr, aber deswegen trotzdem noch lange nicht wirklich erwachsen.

Vol spécial

CH 2011, 100 Min., F/d, Regie: Fernand Melgar, Dokumentarfilm

Rezension von Doris Senn

„Vol spécial“ gibt Einblick in ein Ausschaffungsgefängnis in Genf. Ein erschütterndes Manifest im Zeichen der Unmenschlichkeit, aber auch der Menschlichkeit.

 

Volevo Solo Vivere

I/CH 2006, 79 Min., OV/df, Dokumentarfilm, Regie: Mimmo Calopresti

Pressetext

Neun Italiener, die die Deportation und das Vernichtungslager in Auschwitz überlebt haben; neun Geschichten, die uns die wesentlichen Abschnitte dieser grauenvollen Zeit vor Augen führen: den Erlass der Rassengesetze, die erfolglosen Fluchtversuche, die Deportation, das Auseinanderreissen von Familien, das wunderbare Überleben, die Befreiung mit der Ankunft der Alliierten.

Voyage en Chine

FR 2015, 96 Min., OV/d, Regie: Zoltan Mayer, mit Yolande Moreau, André Wilms

Liliane, eine Krankenschwester in ihren Fünfzigern, reist zum ersten Mal in ihrem Leben nach China. Der Grund ist ihr Sohn, der sich im fernen Land ein Leben aufgebaut und es bei einem Unfall verloren hat.

 

Wajib

PS 2017, OV/df, 91 Min., Regie: Annemarie Jacir, mit Mohammad Bakri, Saleh Bakri

Annemarie Jacir begibt sich auf eine humorvoll ernsthafte Fahrt durch Nazareth. Der in Rom lebende Architekt Shadi ist zu Besuch in seinem Heimatort.

Waltz With Bashir

Israel 2008, 90 Min., OV/df, Animationsfilm, Regie: Ari Folman

Pressetext

Eines Nachts in einer Bar erzählt ein alter Freund dem Regisseur Ari Folman von seinem Alptraum. Ein Alptraum, in welchem er von 26 dämonischen Hunden gejagt wird. Jede Nacht – immer die gleiche Anzahl an Hunden. Die beiden kommen zu dem Schluss, dass ein Zusammenhang zu ihrem Einsatz im ersten Libanon Krieg Anfang der 80er Jahre bestehen muss.

 

Wandlungen

CH 2011, 87 Min., E/df, Regie: Bettina Wilhelm, Dokumentarfilm

Pressetext

Richard Wilhelm (1873-1930) gilt als der Marco Polo der geistigen Welt Chinas. Wandlungen ist ein Dokumentarfilm über das Leben und die Lebensleistung des bedeutendsten Vermittlers klassischer chinesischer Kultur nach Europa.

We Are the Best! - Vi är bäst!

S 2013, 105 Min., OV/df, Regie: Lukas Moodysson, mit Mira Barkhammar, Mira Grosin, Liv LeMoyne, David Dencik, Anna Rydgren

Stockholm, 1982. Mit den Tanzshows ihrer Mitschülerinnen können Bobo und ihre Freundin Klara nichts anfangen. Sie lieben Punkrock und möchten eine Band gründen - auch wenn alle sagen, Punk sei längst tot.

 

Weiberleut

A 2009, 105 Min., D, Regie: Gertraud Schwarz, Dokumentarfilm

Pressetext

Als Bäuerin alleine einen Hof zu führen, ist in der traditionell noch immer sehr stark mit Familie verbundenen Landwirtschaftsbranche nicht immer einfach.

Weiterleben

CH 2012, 92 Min., OV/df, Regie: Hans Haldimann, mit Jorge Molina, Ali Biçer, Phuntsog Nyidron, Rose Catherine Karrer Nzayamo, Yeter Dagli

Pressetext

Die Freiheit der Gedanken und der Rede ist immer und überall auf der Welt hart erkämpft worden und an vielen Orten wird noch heute darum gerungen.

 

Welcome

FR 2009, 110 Min., F/d, Regie: Philippe Lioret, mit Vincent Lindon, Audrey Dana, Firat Ayverdi

Rezension von Geri Krebs

Der 17 jährige Kurde Bilal (Firat Ayverdi) ist aus dem Krieg in seinem Heimatland Irak geflüchtet und, wie Tausende andere auch, in der nordfranzösischen Stadt Calais gestrandet. Hier lebt er unter prekärsten Bedingungen zusammen mit unzähligen Leidensgenossen, die, ebenso wie er, im Gewirr der Hafenanlage – ständig von der Polizei gehetzt – auf die Gelegenheit zu einer Überfahrt nach England warten.

Whatever Works

USA 2009, 92 Min., E/df, Regie: Woody Allen, mit Evan Rachel Wood, Patricia Clarkson, Larry David, Ed Begley Jr., Conleth Hill, Michael McKean

Rezension von Geri Krebs

Der „alte“ Woody Allen is back: Der dauerquasselnde intellektuelle Egozentriker Boris Yellnikoff (Larry David) verbringt seine Tage hauptsächlich damit, zusammen mit seinen Freunden in einer Quartierkneipe die Weltlage im Allgemeinen und die Traurigkeit der menschlichen Existenz im Speziellen hinauf und hinunter zu analysieren.

 

When I Saw You - Lamma Shoftak

JOR 2012, 97 Min., OV/df, Regie: Annemarie Jacir, mit Mahmoud Asfa, Ruba Blal, Saleh Bakri

Der elfjährige Tarek ist mit seiner Mutter Ghaydaa 1967 im Flüchtlingscamp Harir gestrandet. Palästina ist nicht weit, aber unerreichbar, so wie sein Vater. Zwischen Zelten und improvisierten Behausungen haben sich die Erwachsenen im Wartezustand eingerichtet.

When Pigs Have Wings

FR 2011, 99 Min., E, Regie: Sylvain Estibal, mit Sasson Gabai, Baya Belal, Ulrich Tukur

Der Fischer Jafaar hat es nicht leicht: Statt grosser Fische geht ihm bloss Unrat und plötzlich sogar ein Schwein ins Netz, das in der stürmischen letzten Nacht von einem Frachter gefallen war.

 

Where In The World Is Osama Bin Laden?

USA 2008, 93 Min., OV/df, Regie: Morgan Spurlock

Pressetext

Wenn Morgan Spurlock etwas aus seiner 30-jährigen Erfahrung als Kinogänger gelernt hat, dann ist es, dass die Rettung der Welt am besten einem einzelnen Mann anvertraut wird, der dumm genug ist, der Gefahr ins Auge zu sehen und die Herausforderung im Stile eines Actionhelden zu meistern.

Where The Condors Fly

CH 2012, 90 Min., E/df, Regie: Carlos Klein, Dokumentarfilm

Der chilenische Filmemacher Carlos Klein findet sich nach Ende des Militärregimes in Chile inmitten einer Bilderflut wieder, die seinen Glauben an die Kraft der Bilder wegschwemmt. Als er den russischen Dokumentarfilmer Viktor Kossakowsky trifft, der sich mit Leib und Seele dem Filmemachen verschrieben hat und in Chile nach Drehorten sucht, nutzt Carlos Klein die Gelegenheit, diesen herausragenden Regisseur näher kennenzulernen.

 

White Sun

NP 2016 OV/df, 89 Min., Regie: Deepak Rauniyar, mit Asha Magrati, Rabindra Singh Baniya, Sumi Malla, Amrit Pariyar, Dayahang Rai

Ein Mann, der sich den Rebellen angeschlossen hatte, kehrt zum Begräbnis seines Vaters ins Heimatdorf am Fuss des Himalaya zurück.

Wild

DE 2016, 97 Min., D, Regie: Nicolette Krebitz, mit Lilith Stangenberg, Georg Friedrich, Silke Bodenbender, Kotti Yun, Saskia Rosendahl

Auf dem Weg zur Arbeit hat Ania (Lilith Stangenberg) eine seltsame Begegnung. Mitten im Park steht sie einem Wolf gegenüber. Sie sehen sich direkt in die Augen – und es kommt ihr so vor, als wäre ihr bisheriges Leben ein Witz.

 

Wild Women - Gentle Beasts

CH 2015, 96 Min., OV/df, Regie: Anka Schmid, mit Namayca Bauer, Carmen Zander, Nadezhda und Aliya Takshantova, Anosa Kouta

Dompteurinnen aus verschiedenen Kontinenten brillieren im Rampenlicht mit Raubtiernummern und kämpfen hinter den Kulissen um ihre Existenz.

Willkommen in der Schweiz

CH 2017, OV/df, 83 Min., Regie: Sabine Gisiger, Dokumentarfilm

Locarno 2017: Ausser Konkurrenz

Im Sommer 2015 suchen 1 Million Menschen auf der Flucht Schutz in Europa. 40'000 schaffen es bis in die Schweiz, 10 werden vom Kanton Aargau der reichen Gemeinde Oberwil-Lieli zugeteilt.