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Terraferma

IT 2011, 88 Min., OV/df, Regie: Emanuele Crialese, mit Filippo Pucillo, Donatella Finocchiaro, Mimmo Cuticchio, Giuseppe Fiorello, Kynzya Nadira

Rezension von Geri Krebs

Zehn Jahre nach seinem grossen Erfolg mit „Respiro“ ist Emanuele Crialese zurückgekehrt auf die kleine Insel Lampedusa zwischen Sizilien und Afrika, und er zeigt in einem bildstarken Drama den Zusammenprall zweier Welten.

Teza

Äthiopien 2008, 104 Min., OV/df, Regie: Haile Gerima, mit Aaron Refe, Abeyetedla, Takelech Beyene, Teje Tesfahun

Rezension von Geri Krebs

Rund eine halbe Million Menschen wurden zwischen 1974 und 1991 in Äthiopien unter der Herrschaft von Haile Mengistu Mariam umgebracht. Heute lebt der 1937 geborene Despot friedlich und unbehelligt im Exil in Zimbabwe, obwohl er in seinem Heimatland Äthiopien längst in Abwesenheit zum Tode verurteilt wurde.

 

The Aga Khan And The Ismailis

UK 2007, 120 Min., OV/df, Dokumentarfilm, Regie: Bill Cran, Jane Chablani, mit Karim Aga Khan, Yasmin Brown-Alibhai, Ali Asani

Pressetext

Wer ist der Aga Khan?
Wer sind die Ismailis?
Sind sie eine bedrohte Minderheit des Islam oder Haeretiker, wie manche Muslime sagen?

The Amazing Catfish - Los Insólitos Peces Gato

MEX 2013, 89 Min., OV/df, Regie: Claudia Sainte-Luce, mit Ximena Ayala, Lisa Owen, Sonia Franco, Wendy Guillén

Claudia ist 22 Jahre alt und lebt alleine in Guadalajara, Mexiko. Als sie mit einer Blinddarmentzündung im Krankenhaus landet, lernt sie Martha kennen, eine alleinerziehende Mutter von vier Kindern, die trotz ihrer AIDS-Erkrankung voller Lebensfreude ist.

 

The Angels' Share

GB 2012, 101 Min., E/df, Regie: Ken Loach, mit Paul Brannigan, John Henshaw, Jasmin Riggins

Robbie wird zu gemeinnütziger Arbeit verdonnert. Dabei trifft der junge Vater nicht nur auf drei Gleichgesinnte, sondern findet auch eine neue Leidenschaft: den teuersten und besten Malt Whisky der Welt. Um sich und seiner Familie eine Zukunft zu ermöglichen, lässt sich Robbie bald auf einen riskanten Coup ein: Irgendwo in den schottischen Highlands soll nämlich noch ein kleines Fass des sagenhaft kostbaren Whiskys existieren. Schon drei, vier Flaschen könnten ihm und seinen Freunden, die alle keinen festen Job haben, eine sorgenfreie Zukunft bescheren. Oder aber einige Jahre hinter Gittern...

The Assassin

TW/HK 2015, OV/df, 105 Min., Regie: Hsiao-Hsien Hou, mit Qi Shu

China im neunten Jahrhundert. Nach Jahren kehrt Nie Yinniang als perfekt ausgebildete Auftragskillerin in ihre Heimat zurück.

 

The Astronaut Farmer

USA 2007, 104 Min., OV/df, Regie: Michael Polish, mit Billy Bob Thornton, Virginia Madsen, Logan Polish

Pressetext

Ein Mann. Eine Rakete. Ein Traum. Dem NASA-Astronauten Charles Farmer entgeht durch eine familiäre Tragödie die Chance, seinen Traum – den Flug ins All –, wahr zu machen. So konstruiert er mit Frau und Kindern im Rücken auf seiner Ranch eine eigene Rakete namens „Dreamer". Doch während ihn die Medien zum Helden hochstilisieren, stellt sein Projekt für etliche Geheimdienste und das Militär eine Bedrohung der nationalen Sicherheit dar.

The Banishment

RU 2007, 150 Min., OV/df, Regie: Andrej Zvjagintsev, mit Konstantin Lavronenko, Maria Bonnevie, Alexander Baluev

Pressetext

Alex (Konstantin Lavronenko) kehrt mit seiner Frau Vera (Maria Bonnevie) und seinen beiden Kindern aus der Stadt in das Haus seines Vaters auf dem Land zurück. Dort, inmitten einer paradiesischen Landschaft und in der Geborgenheit seiner Kindheitserinnerungen, erhofft er sich den Seelenfrieden, der seinem Bruder MARK (Alexander Baluev), verlassen von Frau und Kindern, verwehrt blieb.
Doch als Vera Alex ein Geheimnis offenbart und dieses eine Kette von Missverständnissen und Schuldzuweisungen auslöst, wird das Haus zum düsteren Ort der Verbannung.
(Xenix Film)

 

The Beekeeper and his Son

CH 2016, OV/d, 85 Min., Regie: Diedie Weng, Dokumentarfilm mit Yangui Yu, Maofu Yu, Chengnuo Chang, Maomei Yu, Maolan Yu, Jiayi, Jiaqi, Mingzi

The Beekeeper and his Son zeigt die Innenansicht einer Familie auf dem Land im heutigen China, die wie Millionen andere Familien Brüche zwischen den Generationen erfährt und versucht, die tiefe Kluft zwischen Tradition und Moderne zu überwinden.

The Beguiled

US 2017, OV/df, D, 94 Min, Regie: Sofia Coppola, mit Colin Farrell, Nicole Kidman, Kirsten Dunst, Elle Fanning

Mit dem ersten Thriller ihrer Karriere kehrt Regisseurin und Oscar®-Gewinnerin Sofia Coppola zurück auf die grosse Leinwand.

 

The Big Sick

US2017, OV/df/D, 120 Min., Regie: Michael Showalter, mit Kumail Nanjiani, Holly Hunter, Zoe Kazan, Ray Romano

Basierend auf der wahren Liebesgeschichte: Als sich der in Pakistan geborene Komiker Kumail und die Studentin Emily verlieben, prallen zwei Kulturen aufeinander.

The Bothersome Man - Den Brysomme Mannen

Norwegen, 2006, 90 Min., OV/df, Regie: Jens Lien, mit Trond Fausa Aurvåg, Petronella Barker, Per Schaanning, Birgitte Larsen

Pressetext

THE BOTHERSOME MAN beschreibt eine Welt, die der unseren sehr ähnelt. Ein sarkastischer und dunkler Blick auf das Leben im Wohlstand der westlichen Hemisphäre. Auf eine Gesellschaft, die keine Probleme mehr hat. Mitgefühl ist unnötig geworden, von hohler Freundlichkeit ersetzt. Es gibt keinen Tod, keine Träume - und keine Liebe. Der Film beschreibt die totale Einsamkeit in einer Welt, die alles hat; alles, und damit nichts. Eine perfekte Gesellschaft, die im Streben nach Vollkommenheit etwas Essentielles verloren hat.

 

The Bubble - Ha-Buah

Israel 2006, OV/df, 117 Min., Regie: Eytan Fox, mit Ohad Knoller, Yousef, Daniela Wircer

Pressetext

Tel Aviv heute. Mit ihren coolen Modeläden, Galerien und Partys scheint die Sheikin Street auf einem anderen Planeten zu liegen als der Rest des Nahen Ostens. Zu den Bewohnern dieser „friedlichen Seifenblase“, die von den Konflikten in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft so wenig wie möglich wahrnehmen wollen, gehören Lulu und ihre beiden schwulen Freunde Noam und Yali. Noam ist gerade vom Militärdienst an der Grenze zurückgekehrt. Dort hat er den Palästinenser Ashraf kennen gelernt und beginnt mit ihm eine stürmische Affäre.

The Congress

USA 2013, 122 Min., E/df, Regie: Ari Folman, mit Robin Wright, Jon Hamm, Harvey Keitel, Paul Giamatti

Wenn eine Frau eine Mutter und eine berühmte Schauspielerin ist, Wenn sie einen kranken Sohn hat und ihre Schönheit langsam verblasst, und sie in einer Welt lebt in der alle schön und jung bleiben wollen für immer - was bleiben ihr für Möglichkeiten?

 

The Country Teacher

CZ 2008, 120 Min., OV/df, Regie: Bohdan Sláma, mit Pavel Liska, Zuzana Bydzovska, Ladislav Sedivy, Marek Daniel

Rezension von Irene Genhart

Petr macht wahr, wovon manch anderer ein Leben lang träumt: Er steigt aus. Der begeisterte Naturwissenschaftler kündigt seine Stellung an einem Prager Gymnasium und tritt in der Provinz einen Job als Primarlehrer an. Die Kinder des Dorfes schliessen den neuen Lehrer, der so wunderbar mitreissend über das Leben der Schnecken zu erzählen weiss, schnell in ihr Herz. Auch findet Petr in der verwitweten Schafbäuerin Marie bald eine Frau, die ihm Haus und Herz öffnet; selbst Maris 17-jähriger Sohn Lada lässt sein Misstrauen fallen, als er merkt, wie nützlich Petrs Hilfe bei den Hausaufgaben ist.

The Cut

FR 2014, 138 Min., E/df, Regie: Fatih Akin, mit Tahar Rahim, George Georgiou, Akin Gazi

Mardin, 1915: In einer Nacht werden alle armenischen Männer von der türkischen Gendarmerie zusammengetrieben – so auch Nazaret Manoogian (Tahar Rahim), der mit seiner Frau und seinen Zwillingstöchtern im türkischen Teil des Osmanischen Reiches lebt. Der junge Schmied wird gewalttätig von seiner Familie getrennt und in die Wüste entführt, wo er Zwangsarbeit verrichten muss.

 

The Death and Life of Otto Bloom

AU 2016, 84 Min., OV/df, Regie: Cris Jones, mit Xavier Samuel, Rachel Ward, Matilda Brown, Rose Riley

Wer ist Otto Bloom? Der junge Mann erlebt die Zeit rückwärts und weiss, was passieren wird, doch er vergisst es, sobald es geschehen ist. Bald steht er im Rampenlicht von Forschung und Öffentlichkeit.

The Disappearance of Eleanor Rigby: Him & Her

USA 2013, 190 Min., E/df, Regie: Ned Benson, mit Jessica Chastain, James McAvoy, Ryan Eggold

Jede Liebe schreibt ihre eigene Geschichte. So auch die von Eleanor (Jessica Chastain) und Connor (James McAvoy); eine Liebe, dazu geschaffen, kleine und grosse Katastrophen des Alltags zu überdauern. Bis zu dem Tag, als ihre Beziehung unerwartet auf eine harte Probe gestellt wird.

 

The Drummer

Taiwan/HK/D 2007, 115 Min., OV/df, Regie: Kenneth Bi, mit Jaycee Chan, Tony Leung Ka Fai, Sinje Lee

Pressetext

Sid, Schlagzeuger und Sohn eines Gangsterbosses, muss bei Nacht und Nebel aus Hongkong fliehen, denn ein Konkurrent seines Vaters, dem er in die Quere gekommen ist, bedroht sein Leben. Sid versteckt sich in den Bergen von Taiwan, wo er einer Gruppe von professionellen Zen-Trommlern begegnet. Beeindruckt von ihrer Kunst, ihrer Philosophie und ihrer Lebensweise schliesst er sich ihnen an. Zunächst verhält er sich so unzähmbar und trotzig wie sein Vater. Allmählich begreift Sid, dass ein Trommler zu sein mehr bedeutet, als auf ein Instrument zu schlagen. Da plant die Gruppe eine Welttournee. Ihre erste Station: Hongkong...

The End of Time

CH/CDN 2012, 109 Min., OV/df, Regie: Peter Mettler, Dokumentarfilm

Ein gleichsam poetisches wie bildgewaltiges Filmessay über die Wahrnehmungen und Vorstellungen von Zeit.

 

The Future

USA/D 2011, 91 Min., E/df, Regie: Miranda July, mit Miranda July, Hamish Linklater, David Warshofsky

Rezension von Irene Genhart

In „The Future“ lässt Miranda July ein Paar Mitte dreissig seine mögliche Zukunft erleben. Sie tut es mit Hilfe einer Katze, angehaltener Zeit und mit sich selbst in der weiblichen Hauptrolle. Resultat: allerbestes Nicht-Mainstream-Kino, bzw. ein grossartig abstruser und wohltuend furchtloser Frauenfilm.

The Grandmaster

CN/HK 2012, 124 Min., OV/df, Regie: Wong Kar Wai, mit Tony Leung, Ziyi Zhang, Chen Chang

Die Geschichte zweier Kung-Fu-Meister: Er kommt aus dem Süden Chinas, sie aus dem Norden. Sein Name ist Ip Man, ihrer Gong Er. Ihre Wege kreuzen sich erstmals 1936, am Vorabend der japanischen Invasion, in Ip Mans Heimatstadt Foshan. China droht im Chaos zu versinken.

 

The Guantanamo Trap

CH/D/F/CDN 2011, 92 Min., OV/df, Regie: Thomas Selim Wallner, Kamera: Filip Zumbrunn, Stéphane Kuthy, Dokumentarfilm

Rezension von Irene Genhart

In „The Guantanamo Trap“ rückt Thomas Selim Wallner die Geschichten dreier Menschen ins Leinwandlicht, deren Leben durch das berühmt-berüchtigte US-Gefangenenlager drastisch aus dem Lot gerieten. Ein ehrenwerter, wichtiger und auch aufrüttelnder Dokumentarfilm.

The History of Love

FR/CA 2016, OV/df, 136 Min., Regie: Radu Mihaileanu, mit Gemma Arterton, Derek Jacobi, Elliott Gould

Es war einmal ein junger Mann namens Léo. Er liebte eine junge Frau: Alma. Er versprach ihr, sie ihr Leben lang glücklich zu machen. Doch der Krieg trennte die beiden. Alma flüchtete in die USA, Léo blieb in Polen zurück. Fortan hatte er nur noch ein Ziel: Alma wiederzusehen.

 

The House in the Park

CH 2010. 86 Min., D, Regie: Hercli Bundi, Dokumentarfilm

Pressetext

Architekten aus Europa, Amerika und China werden in eine chinesische Provinzstadt eingeladen. Innerhalb weniger Monate sollen sie in Jinhua einen Park bauen, der das Zentrum eines neuen Stadtteils bildet. Wo grüne Felder stehen und Bauern ihr Land pflügen, werden Investoren erwartet, neue Bewohner und Reformen.

The Human Resources Manager

ISR 2010, 104 Min., OV/df, Regie: Eran Riklis, mit Mark Ivanir, Guri Alfi, Papil Panduru

Pressetext

Der Personalverantwortliche einer grossen Bäckerei in Israel ist gefordert: Aufgrund eines Zeitungsartikels droht ein Skandal. Mitarbeiterin Yulia ist bei einem Attentat ums Leben gekommen. In ihrer Firma hat jedoch keiner bemerkt, dass sie nicht mehr zur Arbeit erschienen ist. Das wirft die Zeitung der Bäckerei nun vor.

 

The Insult

FR/LB 2017, OV/df, 112 Min., Regie: Ziad Doueiri, mit Kamel El Basha, Adel Karam, Camille Salameh, Diamand Bou Abboud, Rita Hayek

Oscar-Nomination: Bester fremdsprachiger Film

Aus einer simplen Beleidigung entsteht eine Gerichtsaffäre, welche im Beirut von heute die christliche Gemeinschaft und die palästinensischen Flüchtlinge gegeneinander aufbringt.

The International

USA/D/UK 2009, 118 Min., E/d/f und D, Regie: Tom Tykwer, mit Clive Owen, Naomi Watts, Armin Mueller-Stahl, Brian F. O'Byrne, Ulrich Thomsen

Rezension von Walter Gasperi

Ein Interpol-Agent kommt den Machenschaften einer europäischen Grossbank auf die Spur und versucht dem Unternehmen, das auch vor Mord nicht zurückschreckt, das Handwerk zu legen. Unterstützt wird er bei seinen Ermittlungen, die ihn quer durch Europa, von Berlin nach Lyon, Mailand und Istanbul, aber auch in die USA führen, dabei von einer New Yorker Staatsanwältin. Behindert wird das Duo dagegen von Vorgesetzten und anderen Behörden, die die Bank und ihre Geschäfte decken wollen.

 

The Kite Runner

USA 2007, 122 Min., OV/df, Regie: Marc Forster mit Khalid Abdalla, Homayon Ershadi, Zekeria Ebrahimi, Ahmad Khan Mahmidzada, Shaun Toub

Pressetext

Die Drachen am Himmel Afghanistans markieren Erinnerungen an die Vergangenheit. Die Geschichte beginnt im friedlichen Kabul der frühen 70er Jahre und mit den beiden unzertrennlichen Freunden Amir und Hassan.

The Light Thief - Svet-Ake

KG 2010, 80 Min., Kirgisisch/df, Regie: Aktan Abdikalkow, Arym Kubat, mit Aktan Arym Kubat, Taalaikan Abazova, Askat Sulaimanow, Asan Amanow, Stanbek Toichubaew

Pressetext

Alle nennen ihn nur Svet-Ake (Herr Licht). Er ist der Elektriker des Orts, aber für viel mehr als nur für den Strom zuständig. Die Leute rufen den hilfsbereiten Mann zur Lösung der unterschiedlichsten Probleme, angefangen beim elektrischen Kurzschluss bis hin zum Beziehungskurzschluss.

 

The Limits Of Control

USA 2009, 115 Min., OV/df, Regie: Jim Jarmusch, mit Isaach De Bankolé, Tilda Swinton, Paz de la Huerta, Bill Murray, Luis Tosar, Gael García Bernal

Rezension von Irene Genhart

Ein Mann trifft an einem Flughafen zwei Herren mit dunklen Brillen. „Sie sprechen kein Spanisch, nicht?“, sprechen diese ihn an und geben eine Reihe enigmatischer Sätze von sich wie: „Begeben sie sich zum Turm“, „Gehen sie ins Café“, „Warten sie auf die Geige“. Dann stecken sie ihm eine Streichholzschachtel zu und verschwinden.

The Look of Love

GB 2012, 101 Min., E/df, Regie: Michael Winterbottom, mit Imogen Poots, Anna Friel, Steve Coogan, Stephen Fry

Ganz nach dem Motto „Sex sells“ avanciert Paul Raymond zu einem der reichsten Männer Englands. Sein erstes grosses Geld macht er als Betreiber eines Stripclubs. Mit den Profiten aus dem äusserst erfolgreichen Geschäftsmodell kauft Raymond eine Immobilie und schon bald ganze Häuserblocks in Soho.

 

The Look Of Silence

DK/ID/NO/FI/GB 2014, 103 Min., OV/df, Regie: Joshua Oppenheimer, Dokumentarfilm

Mitten in der tropischen Landschaft Indonesiens sitzt eine ältere Frau in ihrem Garten, putzt Gemüse, füttert ihre Hühner und spricht über den Tod ihres Kindes.

The Marsdreamers

CH 2009, 83 Min., D, Regie: Richard Dindo, Dokumentarfilm

Rezension von Irene Genhart

Rebellen, Widerständler, Dichter; Zeitgeschehen, Gesellschaft, Politik: Das sind die Themen, mit denen sich Richard Dindo bisher auseinandersetzte. In seinem nunmehr etwa 26. Film wirft der umtriebigste aller Schweizer Dokumentarfilmer nun aber einen Blick in die Sterne.

 

The Parade - Parada

SRB/HR/SLO/MK 2011, 115 Min., OV/df, Regie: Srdjan Dragojevic, mit Nikola Kojo, Milos Samolov, Hristina Popovic, Goran Jevtic, Goran Navojec, Dejan Acimovic

Der ehemalige Kriminelle Micky Limun besitzt eine Sicherheits-Firma, ist Kriegsveteran und dazu höchst homophob. Seine Verlobte Pearl steckt mitten in Hochzeitsvorbereitungen. Ihr Hochzeitsplaner ist der schwule Mirko.

The Patience Stone

FR 2012, 98 Min., OV/df, Regie: Atiq Rahimi, mit Golshifteh Farahani

Sie ist jung, wunderschön - und eigentlich sollte sie längst weg sein. In ihrem Viertel in Kabul kommt es nämlich ständig zu Scharmützeln. So bringt sie ihre beiden Kinder in einen ruhigeren Teil der Stadt, zu einer erfrischend energischen Tante.

 

The Princess Of Nebraska

USA/Japan 2007, 77 Min., OV/df, Regie: Wayne Wang, mit Ling Li, Pamelyn, Chee, Brian Danforth

Pressetext

"The Princess of Nebraska" zeigt 24 Stunden im Leben einer schwangeren Teenagerin in San Francisco. Die Chinesin steht vor der Entscheidung, ob sie ihr Kind abtreiben soll oder nicht. Anders als früher in die USA immigrierte Generationen, orientiert sie sich nicht an moralischen und religiösen Vorbildern. Sie entscheidet in erster Linie für sich selber.

The Program

GB 103 Min., OV/df, Regie: Stephan Frears, mit Ben Foster, Lee Pace, Chris O'Dowd, Guillaume Canet, Dustin Hoffman

Die Welt braucht Helden, und Lance Armstrong war der ultimative heroische Sportler. Nach einem zermürbenden Kampf gegen den Krebs kehrte Armstrong 1999 in den Radrennsport zurück – entschlossener denn je und mit dem festen Vorsatz, die Tour de France zu gewinnen.

 

The Raft

SE 2018, OV/df, 98 Min., Regie: Marcus Lindeen, mit Fé Seymour, Maria Bjornstam, Servane Zanotti

1973 überqueren fünf Männer und sechs Frauen aus allen Ecken der Welt auf einem kleinen Floss den Atlantik. Zusammengestellt hat die bunte Truppe ein spanischer Gewaltforscher. Er hofft, dass drei Monate auf so engem Raum die Passagiere unweigerlich in Konflikte treiben werden, die ihm Aufschluss über ihr Aggressionsverhalten geben sollen. Doch das Experiment nimmt eine andere Entwicklung...

The Reader

USA/Deutschland 2008, 124 Min., OV/df, Regie: Stephen Daldry, mit Kate Winslet, Ralph Fiennes, David Kross, Bruno Ganz, Alexandra Maria Lara

Rezension von Walter Gasperi

In den späten 1990er Jahren erinnert sich der Staatsanwalt Michael Berg an sein Leben, das ganz geprägt war von seiner Beziehung zu der rund 20 Jahre älteren Hanna Schmitz: In den 50er Jahren wurde sie zu seiner ersten grossen Liebe und eine leidenschaftliche Affäre entwickelte sich. Nicht nur um Sex ging es dabei, sondern die Geliebte verlangte von dem damals 15-jährigen Gymnasiasten auch, dass er ihr zahlreiche Klassiker der Weltliteratur vorliest. Plötzlich verschwand aber Hanna aus Michaels Leben, bis er sie etwa 10 Jahre später als Jus-Student beim Besuch eines Kriegsverbrecherprozesses auf der Anklagebank sieht.

 

The Reunion

SE 2013, 90 Min., OV/df, Regie: Anna Odell, mit Anna Odell, Sandra Andreis, Anders Berg

Anna Odell besucht eine Klassenzusammenkunft. Zwanzig Jahre ist es her seit der gemeinsamen Schulzeit in Stockholm. An der Party konfrontiert die mittlerweile erfolgreiche Künstlerin ihre ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschüler damit, dass sie jahrelang von allen ausgegrenzt und schikaniert wurde.

The Riot Club

GB 2014, 106 Min., E/df, Regie: Lone Scherfig, mit Sam Claflin, Max Irons, Douglas Booth, Matthew Beard

Die Mitglieder des Oxforder "Riot Club" haben das gewisse Etwas: Sie sind charmant, aus besserem Hause und zählen sich zur Elite der Gesellschaft. Als die exklusive Runde neue Mitglieder sucht, fällt die Wahl auf die beiden Studienanfänger Miles (Max Irons, "Red Riding Hood") und Alistair (Sam Claflin, "Hunger Games: Catching Fire", "Pirates of the Carribbean").

 

The Sound Of Insects - Record of a Mummy

CH 2009, 87 Min., E/d/f, Regie: Peter Liechti, Dokumentarfilm

Rezension von Irene Genhart

Als „filmische Inszenierung eines literarischen Textes“ bezeichnet Peter Liechti „The Sound of Insects“. Das beschreibt die Sache sehr präzise: Im klassischen Sinne „verfilmen“ lässt sich die 1990 erschienene Kurzgeschichte „Miira ni nanu made“ des Japaners Shimada Masahiko kaum. Masahikos Text ist die tagebuchartige Schilderung eines Selbstmordes durch Verhungern: Zu Grunde liegt ihm eine Begebenheit, die sich vor einigen Jahren in Japan tatsächlich zutrug.

The Substance

CH 2011, 93 Min., D, Regie: Martin Witz, Dokumentarfilm, mit Albert Hofmann, Stanislav Grof, Martin A. Lee, James S. Ketchum, Franz X. Vollenweider

Pressetext

Der Chemiker Albert Hofmann stösst im Frühjahr 1943 in seinem Basler Forschungslabor per Zufall auf eine bisher unbekannte Substanz. Nach einem gewagten Selbstversuch begreift er schnell, dass er es mit einem extrem potenten Wirkstoff zu tun hat – ein Molekül, das die menschliche Wahrnehmung radikal verändert. Was er nicht ahnen kann: Sein LSD wird die Welt verändern.

 

The Third Murder - Sandome no satsujin

JP 2017, OV/df, 124 Min., Regie: Hirokazu Kore-eda, mit Fukuyama Masaharu, Yakusho Koji, Hirose Suzu

Filmkritik von Dominic Schmid

Drei Morde stehen im Zentrum von Hirokazu Kore-edas neuem Film – einer in der Vergangenheit, einer in der Gegenwart und einer in der Zukunft. Bei keinem wird die Identität des Täters bezweifelt – oder zumindest zu Beginn nicht.

The Train Of Salt And Sugar - Comboio de Sal e Açúcar

MZ 2016, OV/df, 93 Min., Regie: Licínio Azevedo, mit Thiago Justino, Matamba Joaquim, Absalão Maciel, Mário Mabjaia, Hermelinda Simela

In Mosambik ist Ende der 1980er Jahre ein militärisch bewachter Zug unterwegs auf der Strecke zwischen Nampula und Malawi. Die Fahrgäste sind bereit, ihr Leben aufs Spiel zu setzen, um ein paar Salzsäcke gegen Zucker einzutauschen.

 

The Transfiguration

US 2016, OV/df, 97 Min., Regie: Michael O’Shea, mit: Eric Ruffin, Chloe Levine, Aaron Clifton Moten

Festival de Cannes 2016 : Un Certain Regard

Ein 14-jähriger New Yorker Aussenseiter flüchtet sich in seine bizarren Obsessionen. Eine gelungene Kombination von Suburb-Thriller mit der Vampirthematik, erzählt ohne jeden «Twilight»-Glamour, sondern mit sozialrealistischer Haltung und bedrohlichem Indie-Soundtrack.
(Pressetext: Xenix Film)

The Two Horses Of Genghis Khan

D 2009, 92 Min., OV/df, Regie: Byambasuren Davaa, mit Urna Chahar-Tugchi, Hicheengui Sambuu, Chimed Dolgor

Rezension von Geri Krebs

Die Grossmutter der Sängerin Urna hat vor ihrem Tod der Enkelin ein Versprechen abgenommen: Urna solle dereinst die alte, während der Kulturrevolution stark zerstörte Pferdekopfgeige der Familie in die alte Heimat zurückbringen und dort mit einem neuen Körper versehen lassen.

 

The Way He Looks

BRA 2014, 96 Min., OV/df, Regie: Daniel Ribeiro, mit Ghilherme Lobo, Fabio Audi, Tess Coelho

Giovana ist Leos beste Freundin. Sie verbringen die Nachmittagsstunden am Pool, vergeben Punkte für das Ausmaß ihrer Langeweile und lassen sich treiben. Aber ihre Nähe hat Grenzen.

The Wild Pear Tree

TR 2018, OV/df, 188 Min., Regie: Nuri Bilge Ceylan, mit Aydin Doğu Demirkol, Murat Cemcir, Bennu Yildirimlar

Filmkritik von Patrick Straumann

Darf, kann der zeitgenössische Film auf das 19. Jahrhundert zurückgreifen? Winter Sleep, die letzte Produktion von Nuri Bilge Ceylan, baute auf drei Novellen von Tschechow und machte Anleihen bei Dostojewski, um seinem von Nostalgie und Fernweh geprägten Stoff seine soziale Schärfe zu verleihen.