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Schwarze Schafe

D/CH 2007, D, 94 Min., Regie: Oliver Rihs, mit Robert Stadlober, Tom Schilling

Pressetext

Herrlich schräg, mit einer grossen Prise Humor und Augenzwinkern erzählt der in schwarz-weiss gedrehte Episodenfilm SCHWARZE SCHAFE vom nicht ganz alltäglichen Leben im heutigen Berlin: ein begabter Hochstapler plant den Start in ein ehrenhaftes Leben und erbringt dafür ein grosses Opfer, zwei junge Männer mit Hang zum Satanismus machen Bekanntschaft mit einer Magie der besonderen Art, drei Türken begeben sich auf eine nicht religiöse Sinnsuche, ein Narzist und ein Aktivist glauben an alternative Ökonomie und ein Touristenboot kommt unverhofft in Turbulenzen.

Searching for Sugar Man

S 2012, 86 Min., E/df, Regie: Malik Bendjelloul, Dokumentarfilm

Sixto Rodriguez? Noch nie gehört. Dabei hat der amerikanische Singer-Songwriter in Südafrika den Status eines Bob Dylan. Sein Album «Cold Fact» war in den 70er-Jahren der Soundtrack der Antiapartheidbewegung.

 

Seed Warriors

CH 2009, 86 Min., E/df, Regie: Mirjam von Arx und Katharina von Flotow, Dokumentarfilm

Rezension von Geri Krebs

Miriam von Arx und Katharina von Flotow schildern die schwerwiegenden Auswirkungen der Klimaerwärmung auf den Ackerbau und dokumentieren ein Projekt, mit dem in einem Bunker in Nordnorwegen die Biodiversität bewahrt werden soll.

Séraphine

FR 2008, 125 Min., F/d, Regie: Martin Provost, mit Yolande Moreau, Ulrich Tukur, Anne Bennent

Rezension von Irene Genhart

Den meisten dürfte der Name Séraphine Louis beziehungsweise Séraphine de Senlis kaum ein Begriff sein. Tatsächlich aber gilt die 1864 geborene und 1942 verstorbene Künstlerin als eine der wichtigsten Vertreterinnen der Naiven Malerei Frankreichs. Ausgehend von ihrer Biographie und ihren Bildern hat Martin Provost nun „Séraphine“ gedreht, einen Film, der weniger ein Biopic ist als die Schilderung einiger weniger Jahre im Leben einer Frau, die in Armut geboren und gegen Lebensende in einer Klinik verwahrt, im Zenit ihres Lebens ein Werk von stupender Kraft schuf.

 

Sette Giorni

CH/IT 2016, OV/df, 98 Min., Regie: Rolando Colla, mit Alessia Barela, Bruno Todeschini

Ivan und Chiara treffen sich auf einer kleinen sizilianischen Insel, um die Hochzeit seines Bruders und ihrer besten Freundin vorzubereiten.

Shadow Dancer

UK/IR 2012, 102 Min., E/df, Regie: James Marsh, mit Clive Owen, Andrea Riseborough, Gillian Anderson

Schon in ihrer Kindheit hat Colette die blutigen Folgen des Nordirlandkonflikts zu spüren bekommen. Ihr kleiner Bruder wurde seinerzeit von britischen Sicherheitskräften getötet.

 

Shake The Devil Off

CH 2007, 99 Min., E/df, Regie: Peter Entell, mit Father Jerome LeDoux, Al Harris, Sandra Gordon, Glen David Andrews, Musik: Treme Brass Band, The Marsalis Family, Esquizito, Mother Tongue

Pressetext

Sechs Monate nach dem Hurrikan "Katrina" in der verwüsteten Stadt New Orleans. Wo viele Menschen ihr Zuhause und ihre Arbeit verloren haben, finden viele Trost in den Kirchen.

Shame

UK 2011, 101 Min., E/df, Regie: Steve McQueen, mit Michael Fassbender, Carey Mulligan, James Badge Dale, Nicole Beharie, Hannah Ware

Rezension von Bettina Spoerri

In Steve McQueens zweitem Spielfilm verfängt sich der New Yorker Businessman Branon im Labyrinth der Begierde.

 

Shanghai, Shimen Road

CHN 2011, 85 Min., OV/df, Regie: Haolun Shu, mit Ewen Cheng, Xufei Zhai, Lili Wang, Shouqin Xu

Shanghai ist die Boomtown Chinas, atemberaubend in mancherlei Hinsicht. Regisseur Haolun Shu nähert sich der Stadt und ihrer Entwicklung von innen heraus, indem er in seinem Spielfilm die Geschichte von Xiaoli erzählt, der in den späten 1980er Jahren an der Shimen Strasse in Shanghai aufwächst.

Shine A Light - The Rolling Stones In Concert

USA 2007, 122 Min., OV/df, Regie: Martin Scorsese, mit Mick Jagger, Keith Richards

Pressetext

Die Rolling Stones im New Yorker Beacon Theatre: Neben ihren Welthits performt die berühmteste Rock'n'Roll-Band aller Zeiten auch weniger bekannte Songs - und beschert dem begeisterten Publikum unvergessliche Stunden. Als Special Guests sind Christina Aguilera sowie die Blues-Legende Buddy Guy und Jack White («The White Stripes») mit dabei.

 

Shoplifters

JP 2018, OV/df, 121 Min., Regie: Hirokazu Kore-eda, mit Lily Franky, Ando Sakura, Matsuoka Mayu, Kiki Kilin, Jyo Kairi, Sasaki Miyu

Filmfestival Cannes: Goldene Palme

Filmkritik von Philipp Stadelmaier

Das letzte Wort im neuen Film von Hirokazu Kore-eda ist «Papa». Es wird so leise ausgesprochen, dass man es kaum hört, von einem Jungen, der aus der Heckscheibe eines fahrenden Busses zurückschaut.

Shotgun Stories

USA 2007, 92 Min., OV/df, Regie Jeff Nichols, mit Michael Shannon, Douglas Ligon, Barlow Jacobs, Natalie Canerday, Michael Abbott jr.

Rezension von Christoph Sulser

Shotgun Stories erzählt die Geschichte einer Familienfehde zwischen zwei Gruppen von Halbbrüdern. Auf der einen Seite stehen die Erstgeborenen des Hayes-Clans, Son, Boy und Kid. Sie erhielten nicht einmal anständige Namen von ihrem gewalttätigen und trinkenden Vater, der sie während ihrer Kindheit verlassen hatte. Dieser heiratete erneut, hörte auf zu trinken und wurde frommer Christ.

 

Si Le Vent Soulève Les Sables

F/B 2006, 96 Min., F/d, Regie: Marion Hänsel, mit Mit Isaka Sawadogo, Carole Karemera, Asma Nouman Aden, Emile Abossolo M'bo

Pressetext

Die Wüste wächst, die endlose Dürre lässt die Brunnen austrocknen. Ihrem Instinkt folgend, ziehen die meisten Bewohner eines afrikanischen Dorfs nach Süden. Nur Dorflehrer Rahne geht mit seiner Familie und seinem Vieh nach Osten. Doch ihr Marsch führt sie unter brennender Sonne direkt in Feindesland.

Sieranevada

RO 2016, OV/df, 173 Min., Regie: Cristi Puiu, mit: Mimi Branescu, Dana Dogaru, Sorin Medeleni

Der 40-jährige Arzt Lary trifft sich mit seinen Verwandten, um dem verstorbenen Familienoberhaupt zu gedenken.

 

Silent Souls - Ovsyanki

RUS 2011, 77 Min., OV/df, Regie: Aleksei Fedorchenko, mit Yuliya Aug, Igor Sergeyev, Viktor Sukhorukov, Yuriy Tsurilo

Rezension von Irene Genhart

„Silent Souls“ von Aleksei Fedorchenko ist eines der magischsten Roadmovies der letzten Jahre, und eine wundersame Etüde über die Kunst des Erzählens, die Liebe, den Tod und eine Männerfreundschaft.

Sils Maria

FR/CH 2014, 123 Min., E/df, Regie: Olivier Assayas, mit Juliette Binoche, Kristen Stewart, Chloë Grace Moretz

Sie ist ein international gefeierter Star. Jetzt erhält Maria Enders das Angebot, noch einmal in dem Stück zu spielen, das sie vor zwanzig Jahren berühmt gemacht hat: «The Maloja Snake».

 

Sira - Wenn der Halbmond spricht

CH 2011, 77 Min., OV/df, Regie: Sandra Gysi & Ahmed Abdel Mohsen, Dokumentarfilm

Christine Stark

Die Sira ist das grösste arabische Versepos und von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt. Doch wie wird sie weiter bestehen, wenn die traditionelle Aufführungspraxis untergeht?

Sitting next to Zoe

CH 2014, 88 Min., OV/df, Regie: Ivana Lalović, mit Lea Bloch, Runa Greiner, Bettina Stucky, Roeland Wiesnekker

Sitting next to Zoe erzählt eine atmosphärische Sommergeschichte von zwei jungen Frauen, ihrer Freundschaft, ihren Träumen und der ersten Liebe.

 

Slumdog Millionaire

UK/Indien 2008, 120 Min., OV/df, Regie: Danny Boyle, mit Dev Patel, Irrfan Khan, Anil Kapoor, Madhur Mittal

Rezension von Irene Genhart

Es ist eine dieser unglaublichen Glückspilz-Geschichten, wie man sie üblicherweise in Klatschspalten findet, die der Brite Danny Boyle in seinem neunten Kinospielfilm auftischt.

Slumming

A/CH 2006, 96 Min., D, Regie: Michael Glawogger, mit Paulus Manker, August Diehl, Michael Ostrowski, Pia Hierzegger

Pressetext

Kallmann ist Quartalsäufer ... Er zieht durch die Stadt, belehrt dabei lautstark seine Umgebung und versucht, den Passanten seine Gedichte zu verkaufen.

 

Small Crime - Mikro eglima

GR 2009, 85 Min., OV/df, Regie: Christos Georgiou, mit Aris Servetalis, Viki Papadopoulou, Antonis Katsaris

Pressetext

Auf einer beschaulichen griechischen Insel laufen Diensteifer und Ehrgeiz eines jungen Polizisten ins Leere, bis sich sein Schnüffler-Talent an einem mysteriösen Todesfall bewähren kann und er sich statt als Nervensäge als Held qualifizieren kann. Leicht surreal angehauchte Provinz-Groteske, die sich nicht sonderlich originell, aber doch liebenswert-entspannt zur romantischen Liebeskomödie entwickelt.
(Filmdienst)

Snijeg - Snow

Bosnien und Herzegowina 2008, 99 Min., OV/df, Regie: Aida Begic, mit Zana Marjanovic, Jasna Ornela Bery, Sadzida Setic, Vesna Masic

Rezension von Christine Stark

„Babu (Papa)“ ruft die junge Frau, und ihre Augen leuchten, als sie errät, wen die Mutter gerade imitierte. Den anderen ist anzusehen, dass dies keine gute Idee war; so ist der Abend auch schnell vorbei. Die Kamera fährt die Gesichter der Anwesenden ab, und schon ist man mittendrin, in der bosnischen Dorfgemeinschaft oder besser in dem, was von ihr übrig blieb: Sechs Frauen, wie sie verschiedener nicht sein könnten, ein alter Mann und fünf Kinder.

 

Snowden

US 2015, OV/df, 135 Min., Regie: Oliver Stone, mit Joseph Gordon-Levitt, Shailene Woodley, Zachary Quinto, Tom Wilkinson, Scott Eastwood, Timothy Olyphant, Nicolas Cage, Melissa Leo

Verräter oder Held. Was trieb Edward Snowden dazu, geheime NSA-Dokumente zu veröffentlichen? War ihm bewusst, welchen Preis er dafür zahlen würde?

Sohn meines Vaters

CH 2018, CH-Dial., 89 Min., Regie: Jeshua Dreyfus, mit Dimitri Stapfer, Dani Levy, Miriam Joya Strübel, Sibylle Canonica, Katja Kolm

Simon pflegt eine Hassliebe zu seinem Vater. Als die Eltern in die Ferien fahren, beginnt er ein verführerisches Katz-und-Maus-Spiel mit der Geliebten des Vaters und verstrickt sich immer mehr im klebrigen Familiennetz.

 

Son Of Rambow

UK 2007, 96 Min., OV/df, Regie: Garth Jennings, mit Bill Milner, Will Poulter, Jules Sitruk

Pressetext

Ein langer Sommer in den frühen 80er Jahren. Der elfjährige Will (Bill Milner), streng gläubig erzogen, wächst in einer Welt auf, in der Filme und Musik verboten sind. Eines Tages tritt der Schulrabauke Lee Carter (Will Poulter) in sein Leben und verändert mit einer Raubkopie von „Rambo" für immer alles.

Song to Song

US 2016, 145 Min., Regie: Terrence Malick, mit Cate Blanchett, Natalie Portman, Rooney Mara, Michael Fassbender, Ryan Gosling

Musikproduzent Cook ist eine ebenso erfolgreiche wie exzentrische Persönlichkeit der berüchtigten Musikszene von Austin, Texas. In der Hoffnung auf ihren grossen Durchbruch lässt sich die ambitionierte Musikerin Faye auf eine Affäre mit ihm ein, die ihr schnell zum Verhängnis wird, als sie den aufstrebenden Songwriter BV kennenlernt und sie sich ineinander verlieben.

 

Songs Of Love And Hate

CH 2010, 89 Min., D, Regie: Katalin Gödrös, mit Jeroen Willems, Sarah Horváth, Ursina Lardi, Joel Basman

Pressetext

Gerade war sie noch ein Mädchen. Nun ist Lilli zur jungen Frau geworden. Neuerdings wird bei ihr zu Hause die Badezimmertüre geschlossen. Und ihr Vater meidet es, mit Lilli herumzutollen wie er es mit ihrer kleineren Schwester tut.

Sonhos De Peixe

BRA 2006, 108 Min., OV/df, Regie: Kirill Mikhanovsky, mit José Maria Alves, Rubia Rafaelle, Chico Diaz, Phellipe Haagensen

Pressetext

Brasilien, ein kleines Dorf am Meer. Da lebt der junge Fischer Jusce, der in 30 Metern Tiefe nach Hummer taucht und von Ana träumt, die er nach Feierabend trifft. Sie wiederum träumt davon, das Dorf zu verlassen, um die Welt zu entdecken. Jusce will die Welt für Ana ins Dorf holen und sorgt für eine grosse Attraktion. Kirill Mikhanovsky siedelt seine Liebesgeschichte um den Taucher an der Küste an und spielt mit Bild und Ton, die sich auf provokante Art und Weise ineinander verflechten.

 

Sonita

CH/D/IR 2015, 91 Min., OV/df, Regie Regie: Rokhsareh Ghaem Maghami, mit: Sonita Alidazeh

Sonita ist 18 Jahre alt. Ihr Traum ist es, Rapperin zu werden und so bekannt zu sein wie Rihanna und Michael Jackson zusammen.

Soul Kitchen

D 2009, 100 Min., D, Regie: Fatih Akin, mit Moritz Bleibtreu, Adam Bousdoukos, Birol Ünel, Monica Bleibtreu, Wotan Wilke Möhring

Rezension von Irene Genhart

Eigentlich kann sich der Deutschgrieche Zinos - hübsch und charismatisch: Adam Bousdoukos - ja gar nicht beklagen. Er ist so dreissig, hat eine kluge und hübsche Freundin aus gutem Haus. Zudem betreibt er in einer alten Fabrikhalle im Hamburger Vorortviertel Wilhelmsburg seit einigen Jahren ein eigenes Lokal, eben das „Soul Kitchen“, das zwar nicht ganz bombig läuft, jedoch genug zum Leben abwirft.

 

Space Tourists

CH 2009, 98 Min., OV/df, Regie: Christian Frei, Dokumentarfilm

Rezension von Geri Krebs

Er gehöre zur Generation jener, die die Mondlandung der Amerikaner vor vierzig Jahren mit Begeisterung mitverfolgt hätten, sagt Christian Frei („War Photographer“) zur Grundidee seines neuesten Dokumentarfilms und betont damit seine Faszination für die Raumfahrt seit jenen Kindertagen. Den alten Menschheitstraum, als gewöhnlicher Tourist einmal ins Weltall fliegen zu können, erfüllt sich die Amerikanerin Anousheh Ansari für einen Fugpreis von 20 Millionen Dollar.

Sparrows

IS/DK/KR 2015, OV/df, 99 Min., Regie: Rúnar Rúnarsson, mit Atli Oskar Fjalarsson, Ingvar E. Sigursson, Kristbjörg Kjeld

San Sebastian Filmfestival: Concha de oro für Bester Film, Sao Paulo Film Festival: Bester Film

Sechs Jahre nach der Scheidung seiner Eltern kehrt der 16-jährige Ari in sein Heimatdorf im rauen Nordwesten Islands zurück.

 

Spartiates

CH 2015, 83 Min., F/d, Regie: Nicolas Wadimoff, Dokumentarfilm

Der 24-jährige Yvan Sorel lässt sich nicht beeindrucken von den Gangs, die Marseilles «Quartiers Nord» beherrschen. Ohne fremde Hilfe hat der Berufskampfsportler hier einen Club für Mixed Martial Arts (MMA) aufgebaut.

Spotlight

US 2015, OV/df, 126 Min., Regie: Thomas McCarthy, mit Mark Ruffalo, Michael Keaton, Rachel McAdams, Liev Schreiber, John Slattery, Stanley Tucci, Brian d'Arcy James, Billy Crudup, James Sheridan

Boston 2001. Marty Baron (Liev Schreiber) soll als neuer Chefredaktor die renommierte Tageszeitung «Boston Globe» wieder auf Kurs bringen.

 

Staatenlos

CH 2016, OV/df, 96 Min., Regie: Erich Schmid, Dokumentarfilm

Klaus Rózsa, ein politisch engagierter Fotograf, lebte jahrzehntelang staatenlos in Zürich. Alle seine Einbürgerungsgesuche wurden aus politischen Gründen abgelehnt.

Star

R 2014, 128 Min., OV/df, Regie: Anna Melikian, mit Tina Dalakischwili, Severija Janushauskaite, Pawel Tabakow

Mascha ist bereit, alles zu opfern, um gängigen Schönheitsidealen zu entsprechen und Filmstar zu werden. Sie ist nicht besonders begabt, dafür sehr optimistisch.

 

Stellet Licht

MEX/FR/NL 2007, 135 Min., OV/df, Regie: Carlos Reygadas, mit Cornelio Wall Fehr, Elizabeth Fehr, Miriam Toews, Peter Wall

Pressetext

Die Geschichte einer verbotenen Liebe in einer Mennonitengemeinde im Norden Mexikos.

Still Walking - Aruitemo, aruitemo

JP 2008, 114 Min., OV/df, Regie: Hirokazu Kore-eda, mit Hiroshi Abe, Yui Natsukawa, You, Kazuya Takahashi, Kirin Kiki, Yoshio Harada

Rezension von Stefan Volk

Wie jedes Jahr versammeln sich die Yokoyamas am Todestag des ältesten Sohns im Haus der Eltern. Vor fünfzehn Jahren war Junpei gestorben, als er einem Jungen im Meer das Leben gerettet hatte. Jetzt reist Junpeis Schwester mit ihrer Familie ebenso zum gemeinsamen Gedenken an wie Ryota, der jüngere Bruder des Toten, mit Frau und Stiefsohn.

 

Strangers

CH 2017, E/D/de, 83 Min., Regie: Lorenz Suter, mit Nicolas Batthyany, Jeanne Devos, Marina Guerrini

Tamás wollte den Menschen nie zu nahe kommen. Nur an der Assistenzärztin Norika blieb er hängen. Sie tauchte so plötzlich in seinem Leben auf, wie sie verschwand.

Sturm

DE/DK/NL 2009, 110 Min., OV/df, Regie: Hans-Christian Schmid, mit Kerry Fox, Anamaria Marinca, Stephen Dillane, Rolf Lassgård, Joel Eisenblätter

Rezension von Walter Gasperi

Mit fast dokumentarischer Nüchternheit, aber gerade dadurch packend erzählt Hans-Christian Schmid von einer Anklägerin und einer Zeugin im Den Haager Kriegsverbrechertribunal, die letztlich zum Spielball politischen Taktierens werden.

 

Summer 1993

ES 2017, OV/df, 94 Min, Regie: Carla Simón, mit Laia Artigas, Paula Robles, Bruna Cusí, David Verdaguer

Filmkritik von Dominic Schmid

Es gibt kaum etwas Schwierigeres, als die Erfahrungswelt eines Kindes darzustellen. Alles, was den Menschen unergründlich macht – seine Vergangenheit, seine Geheimnisse, seine Traumata –, ist da noch unverfügbarer als bei Erwachsenen.

Sunny Hill

CH 2007, 80 Min, D, Regie: Luzius Rüedi, mit Patrick Rapold, Karsten Mielke, Uta Kargel, Maryam Zaree, Christian Samuel Weber

Rezension von Cindy Hertach

Des Lebens müde, trifft sich eine Handvoll Frauen und Männer in einem virtuellen Suizidforum. Die Furcht vor der Einsamkeit des Sterbens ist bei allen so gross, dass sie beschliessen, gemeinsam in den Tod zu gehen.

 

Sunshine Cleaning

USA 2009, 91 Min., E/df, Regie: Christine Jeffs, mit Amy Adams, Emily Blunt, Alan Arkin, Jason Spevack, Steve Zahn

Rezension von Irene Genhart

Unfälle und kriminelle Taten bekommt man im Kino zuhauf serviert und so gesehen ist „Sunshine Cleaning“, sagen wir, eine Art logische Folge. Oder zumindest eine Abwechslung, spielt doch in diesem herzerwärmenden Independent-Movie von Christine Jeff das Aufräumen von Tatorten und Unfallplätzen eine nicht unwichtige Rolle.

Superclásico

DK 2011, 99 Min., OV/df, Regie: Ole Christian Madsen, Anders W. Berthelsen, Paprika Steen, Jamie Morton

Rezension von Andrea Lüthi

Ein Däne will seine Frau zurück, die in Argentinien einen Neuen gefunden hat. In der rasanten Komödie des dänischen Regisseurs Ole Christian Madsen über Liebe, Trennung, Eifersucht und Neuanfang überstürzen sich die Ereignisse regelrecht.

 

Sweet Country

AU2017, OV/df, 112 Min., Regie: Warwick Thornton, mit Sam Neill, Hamilton Morris, Thomas M. Wright, Anni Finsterer, Bryan Brown

Filmkritik von Michael Pekler

Grelles Sonnenlicht blendet die Augen, rote Erde und einzelne, verstreute Büsche bestimmen die karge Landschaft. Hin und wieder durchqueren Verfolgte und ihre Verfolger einen kleinen Wald. Einmal gelangen sie auf ihrer Flucht sogar zu einer Wasserstelle, doch die erweist sich als Hinterhalt. Dieses Land ist nicht schön und erhaben, es ist feindlich und tödlich: Ein kleiner Haufen Aborigines wehrt sich in einer engen Schlucht verzweifelt gegen die weissen Eindringlinge.

T2 Trainspotting

UK 2017, E/df, D, 109 Min., Regie: Danny Boyle, mit Ewan McGregor, Robert Carlyle, Jonny Lee Miller, Ewen Bremner, Simon Weir, Karl Argue, Paul Ellard

Zwanzig Jahre nach seinen alten Drogenexzessen kehrt Renton in seine Heimatstadt Edinburgh in Schottland zurück, wo immer noch seine Freunde von damals leben.

 

Tag am Meer

CH 2008, 88 Min., Schweizerdeutsch, Regie: Moritz Gerber, mit Dominique Jann, Doris Schefer, Manuel Löwensberg, Patricia Mollet-Mercier

Rezension von Irene Genhart

Eigentlich gehört es zum Leben einfach mit dazu, das Älterwerden. Die einen nehmen es denn auch gelassen hin. Doch Dave in „Tag am Meer“ fährt der anstehende 30ste Geburtstag in Mark und Bein. So schiebt er denn eine Art verfrühte Midlife-Crisis. Fühlt sich nicht mehr richtig wohl in seiner Haut als Plattenladenbesitzer und DJ und auch seine Beziehung zu Sarah ist seit Monaten bald on, bald off.

Take Shelter

USA 2011, 121 Min., E/df, Regie: Jeff Nichols, mit Michael Shannon, Jessica Chastain, Shea Whigham, Kathy Baker

Pressetext

Curtis LaForche (ein brillanter Michael Shannon) lebt mit seiner Frau Samantha (Jessica Chastain) und ihrer sechsjährigen, tauben Tochter Hannah ein bescheidenes Leben in einer Kleinstadt in Ohio. Dann wird Curtis immer häufiger von schrecklichen Träumen über einen verheerenden, apokalyptischen Sturm geplagt. Sein in der Folge scheinbar unerklärliches Verhalten verwirrt und stösst auf Unverständnis bei Familie und Umfeld.

 

Taking Woodstock

USA 2009, 110 Min., E/df, Regie: Ang Lee, mit Demetri Martin, Liev Schreiber, Emile Hirsch, Jeffrey Dean Morgan, Imelda Staunton

Rezension von Geri Krebs

Ang Lee war 15 und lebte im fernen Taiwan, als vom 15. bis 17. August 1969 in Bethel im Bundesstaat New York das Woodstock-Festival über die Bühne ging. Elliot Tiber war 34 und lebte die Woche über als Dekorateur in New York, während er an den Wochenenden seinen Eltern im drei Autostunden entfernten Bethel half, ihr heruntergekommenes „El Monaco Motel“ am Leben zu erhalten.

Tales From The Golden Age

RO 2009, 150 Min., OV/df, Regie: Cristian Mungiu, Ioana Uricaru, Hanno Höfer, Constantin Popescu, mit Vlad Ivanov, Alex Potocean, Ion Sapdaru, Avram Birãu

Rezension von Doris Senn

Eine Reihe von bitterbösen Kurzfilmen evoziert das Rumänien unter Diktator Ceausescu, das von der Propaganda als "goldenes Zeitalter" genannt wurde.