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Moka

CH/FR 2016, F/d, 90 Min., Regie: Frédéric Mermoud, mit Emmanuelle Devos, Nathalie Baye, David Clavel, Diane Rouxel

Festival del Film Locarno: Piazza Grande

Diane Kramer (Emmanuelle Devos) verlässt überstürzt und mit nur wenig Gepäck ihre Heimatstadt Lausanne.

Molière

F 2006, 120 Min., F/d, Regie: Laurent Tirard, mit Romain Duris, Fabrice Luchini, Laura Morante, Edouard Baer, Ludivine Sagnier, Fanny Valette

Pressetext

Molière ist eine fiktive Biografie des grossen gleichnamigen Dramatikers und beinhaltet zahlreiche Anspielungen und Zitate auf das Werk des Meisters selbst.

 

Mon Tissu Préféré

FR/DE/TR 2018, OV/df, 95 Min., Regie: Gaya Jiji, mit Metin Akdülger, Manal Issa, Ula Tabari

Die Damaskus Bourgeoise vor dem Krieg, Frühjahr 2011: die 25-jährige Nahla ist hin- und hergerissen zwischen ihrem brennenden Wunsch nach Freiheit und der Hoffnung, Syrien und die tägliche Kriegsbedrohung zurück zu lassen.

Moscow, Belgium

B 2008, 102 Min., OV/df, Regie: Christophe Van Rompaey, mit Barbara Sarafian, Jurgen Delnaet, Johan Heldenbergh

Rezension von Irene Genhart

Es geht der Postbeamtin Matty wie vielen Frauen ihres Alters: Nach zwei Jahrzehnten “glücklicher“ Ehe hat sich ihr Gatte Werner mit einer Jüngeren eingelassen. So steht sie mit ihren drei pubertierenden Kindern nun plötzlich alleine da und reibt sich zwischen Job, Haushalt und Mutterpflichten auf.

 

Mr. Gaga

IL/SE 2015, OV/df, 99 Min., Regie: Tomer Heymann, mit Ohad Naharin, Dokumentarfilm

Der Choreograf Ohad Naharin wächst in einem Kibbuz auf und dient im Jom-Kippur-Krieg. Erst im Alter von 22 beginnt er professionell zu tanzen.

Mug - Twarz

PL 2018 Ov/df, 91 Min., Regie: Malgorzata Szumowska, mit: Mateusz Kociukiewicz, Agnieszka Podsiadlik, Malgorzata Gorol

Wettbewerb Berlinale 2018: Gewinner Silberner Bär

Jacek liebt Heavy Metal und seinen Hund. Wenn der coole Aussenseiter mit Freundin Dagmara die Tanzfläche betritt, geht die spiessige Dorfgemeinschaft sofort in Deckung.

 

Mürners Universum

CH 2010, 83 Min., Dialekt, Regie: Jonas Meier, mit Erwin und Sonja Mürner

Rezension von Geri Krebs

Der erste lange Dokumentarfilm des Winterthurers Jonas Meier ist das Porträt eines schrulligen Rentners, das hart an die Grenzen des noch Vertretbaren geht - und das gerade deshalb oftmals zum Schreien komisch ist.

Mustang

TR 2015, 97 Min, OV/df, Regie: Deniz Gamze Ergüven, mit Günes Sensoy, Doga Zeynep Doguslu, Tugba Sunguroglu, Elit Iscan, Ilayda Akdogan

Sommeranfang in einem türkischen Dorf. Als Lale und ihre vier Schwestern nach der Schule beim Herumtollen mit ein paar Jungs im Meer beobachtet werden, lösen sie einen Skandal aus.

 

My Blueberry Nights

HK/China/USA//F 2007, 95 Min., OV/df, Regie: Wong Kar-Wai, mit Norah Jones, Jude Law, Rachel Weisz, Natalie Portman, David Strathairn

Pressetext

My Blueberry Nights ist die erste US-amerikanische Produktion von Kult-Regisseur Wong Kar-Wai. Es ist eine grosse, romantische Liebesgeschichte: die Suche einer jungen Frau nach der wahren Liebe. Das hochkarätig besetzte Kinohighlight mit Jazzsängerin und Grammy-Preisträgerin Norah Jones in ihrer ersten Kinorolle, sowie mit Jude Law, Rachel Weisz, Natalie Portman, David Strathairn und Tim Roth.

My Generation

CH 2012, 93 Min., Dialekt, Regie: Veronika Minder, mit Fredy Studer, Uschi Janowsky, Willi Wottreng, Dokumentarfilm

Pressetext

Sie waren jung, frei... und sexy. Jetzt werfen drei Frauen und drei Männer mit Jahrgang 1948 - unter ihnen Drummer Fredy Studer, Tänzerin Uschi Janowsky, NZZ-Autor Willi Wottreng - einen Blick auf ihre aktuelle Situation und in die Vergangenheit. Für einige war eine explizit linke politische Haltung wichtig, für andere die sexuelle Befreiung, die Karriere, Reisen in die weite Welt oder das Ausprobieren neuer Lebensformen.

 

Nabat

ASE 2014, 105 Min., OV/df, Regie: Elchin Musaoglu, mit Fatemeh Motamed Arya, Vidadi Aliyev, Sabir Mamadov

Der Dokumentarist Elchin Musaoglu zeigt sich bei seinem zweiten Spielfilm als Meister der hintergründigen Inszenierung. Ausgehend von einer wahren Geschichte, erzählt von der alten Bäuerin Nabat und ihrem kranken Mann, die auf ihrem Hof ausharren, während das nahe Dorf wegen wachsender Kriegsgefahr zur Geisterstadt wird.

Nachtexpress - Ein Volksstück

CH 2012, 91 Min., Dialekt, Regie: Alex Kleinberger, mit Alexander Albrecht, Vera Bommer, Beat Schlatter, Patrick Frey, Peter Hottinger, Andy Nzekwu

Pressetext

Der Episodenfilm «Nachtexpress» erzählt die Schicksale und Erlebnisse unterschiedlicher Menschen in der Stadt Zürich in einer Freitagnacht. An sechs verschiedenen Orten treffen Leute aufeinander, die sich nicht kennen.

 

Nahid

IR 2015, OV/df, 105 Min., Regie: Ida Panahandeh, mit Sareh Bayat, Pejman Bazeghi, Navid Mohammad Zadeh, Milad Hossein

Die frisch geschiedene Nahid lebt mit ihrem zehnjährigen Sohn Amir Reza in einer Kleinstadt am Kaspischen Meer. Nach iranischem Gesetz liegt das Sorgerecht eigentlich beim Vater Ahmad.

Nairobi Half Life

KE 2012, 96 Min., OV/df, Regie: David 'Tosh' Gitonga, mit Olwenya Maina, Joseph Wairimu, Nancy Wanjiku Karanja

Afrika hat unglaublich lebendige lokale Filmproduktionen und mit Nigeria jenes Land, das weltweit die zweitgrösste Zahl an Filmen herstellt.

 

National Gallery

USA 2014, 174 Min., E/df, Regie: Frederick Wiseman, Dokumentarfilm

Was haben die Bilder von Tizian und William Turner, von Caravaggio und Van Gogh uns heute noch zu erzählen? Wie werden die Meisterwerke den Besuchern vermittelt, was steckt hinter einem Museumsbetrieb, und wie lässt sich eine solche Institution vermarkten?

Nel giardino dei suoni

CH 2009, 85 Min., OV/df, Regie: Nicola Bellucci, Dokumentarfilm

Rezension von Bettina Spoerri

Nicola Bellucis „Nel giardino dei suoni“ („Im Garten der Klänge“), der Anfang dieses Jahres an den Solothurner Filmtagen mit dem Prix Soleure ausgezeichnet wurde, ist ein stiller und subtiler Dokumentarfilm.

 

Night Train - Ye Che

China 2007, 94 Min., OV/df, Regie: Yinan Diao, mit Liu Dan, Qi Dao, Xu Wei, Wu Yuxi, Whang Zhenjia

Pressetext

Die 30-jährige Wu Hongyan arbeitet am Gericht der Provinz Shaanxi in China, wo sie als Henkerin zum Tode verurteilte Frauen hinrichten muss. Trotz der makaberen Arbeit steigt Wu Hongyan jedes Wochenende in den Zug und fährt in eine Stadt, wo sie am organisierten Abendprogramm einer Partnervermittlungsagentur teilnimmt. Ihre Liebesabenteuer sind mittelprächtig, bis sie den hübschen Li Jun trifft. Sie weiss jedoch nicht, dass Li Jun der Ehemann jener Frau ist, welche sie als Ietzte hingerichtet hat.

No Country For Old Men

USA 2007, 122 Min., OV/df, Regie: Ethan & Joel Coen, mit Tommy Lee Jones, Javier Bardem, Josh Brolin, Woody Harrelson, Kelly Macdonald

Pressetext

Irgendwo in der texanischen Wüste stolpert Llewelyn Moss (Josh Brolin) über ein seltsames Szenario: auf der Straße steht ein Pickup-Truck, umzingelt von einer ganzen Horde von Männern, die alle – von Kugeln durchsiebt - mausetot sind.

 

No Man's Zone - Mujin chitai

JP 2012, 103 Min., OV/df, Regie: Fujiwara Toshi, Dokumentarfilm

Fukushima - wer hat den Ort vor dem 11. März 2011 ausserhalb Japans gekannt? Erdbeben und Tsunami haben ihn in die Schlagzeilen befördert, weil die AKWs dort total beschädigt wurden. Inzwischen steht Fukushima als weiteres Mahnmal für den Irrsinn der Atomenergie. Toshi Fujiwara fragt sich, wie man den unsichtbaren Schaden der entmenschlichten Region überhaupt zeigen kann.

No More Smoke Signals

CH 2008, 90 Min., E/df, Dokumentarfilm, Regie: Fanny Bräuning

Rezension von Walter Gasperi

Die Baslerin Fanny Bräuning bietet in ihrem mit dem Schweizer Filmpreis 2009 ausgezeichneten Dokumentarfilm einen vielschichtigen Einblick in die Lebensbedingungen und die Befindlichkeit der Lakota-Indianer im Pine Ridge-Reservat in South Dakota.

 

No One Knows About Persian Cats

IR 2009, 107 Min., OV/df, Regie: Bahman Ghobadi, mit Negar Shaghaghi, Ashkan Koshanejad, Hamed Behdad

Rezension von Irene Genhart

In „No One Knows About Persian Cats“ unternimmt Bahman Ghobadi eine eindrückliche Reise durch Teherans Untergrund-Musik-Szene.

Noces

BE/FR 2016, OV/df, 98 Min., Regie: Stephan Streker, mit Lina El Arabi, Sébastien Houbani, Babak Karimi, Olivier Gourmet, Alice de Lencquesaing

Zahira ist ein 18-jähriges Mädchen, das mit seiner pakistanischen Familie in Belgien lebt. Ihre Eltern, mit denen sie sich eigentlich gut versteht, drängen sie zu einer traditionellen Hochzeit.

 

Nomad's Land - Sur Les Traces De Nicolas Bouvier

CH 2008, 90 Min., F/d, Regie: Gaël Métroz, Dokumentarfilm

Rezension von Irene Genhart

Der Genfer Schriftsteller Nicolas Bouvier (1929-1998) ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Seine Reiseberichte, vor allem die in „L‘usage du monde“ (1962) und in „Le poisson-scorpion“ (1982) zu findenden Beschreibungen einer in den 50er Jahren mit Tierry Vernet unternommenen Reise von Genf nach Sri Lanka, ziehen immer wieder magisch in ihren Bann. So hat 2005 der Deutschschweizer Filmemacher Christoph Kühn mit „Nicolas Bouvier, 22 Hospital Street“ einen auf Grund von ebendiesen Büchern entstandenen Film vorgestellt.

Non Pensarci

I 2007, 103 Min., OV/df, Regie: Gianni Zanasi, mit Valerio Mastandrea, Anita Caprioli, Giuseppe Batiston

Rezension von Christoph Sulser

Stefano spielt in einer zweitklassigen Punkband. Mit Abstand der Älteste in der Gruppe sind seine besten Jahre als Musiker vorüber. Als er nach einem vorzeitig abgebrochenen Konzert per Zufall erfahren muss, dass ihn seine Freundin betrügt, beschliesst er von Rom in die Provinz zu seiner Familie zurückzukehren. Im bürgerlichen Elternhaus angekommen wirkt Stefano zunächst etwas verloren. Er, der ehemalige Punkrocker aus der Grossstadt, will nicht ganz in dieses idyllische und grossfamiliäre Umfeld hereinpassen.

 

Nord

NO 2009, 78 Min., OV/df, Regie: Rune Denstad Langlo, mit Anders Baasmo Christiansen, Kyrre Hellum, Marte Aunemo

Rezension von Irene Genhart

Die Winter im Norden Europas sind - wie man weiss - kalt, lang und dunkel. Und dass da einer, Jomar ist sein Name, einige Jahre nachdem seine Sportler-Karriere ein jähes Ende nahm und seine grosse Liebe ihn verliess, nicht gross mehr Freude am Leben hat, versteht man.

Normandie Nue

FR 2018, F/d, 109 Min., Regie: Philippe Le Guay, mit François Cluzet, François-Xavier Demaison, Arthur Dupont, Toby Jones

Ganz Frankreich ist in einer ausweglosen Krise. Ganz Frankreich? Nein! Ein von unbeugsamen Bauern und Bäuerinnen bevölkertes Dorf in der Normandie kämpft gegen die rapide fallenden Preise von Milch und Fleisch.

 

Nos Batailles

BE/FR 2018, F/d, 98 Min., Regie: Guillaume Senez, mit Romain Duris, Laure Calamy, Laetitia Dosch

Filmkritik von Philipp Stadelmaier

Wer über die emotionale Kraft und den politischen Elan des zweiten Spielfilms des belgisch-französischen Regisseurs Guillaume Senez nachdenkt, wird möglicherweise zunächst an einen anderen Film denken, der eine ähnliche Geschichte erzählt: Freiheit von Jan Speckenbach, der 2017 in Locarno lief und in dem Johanna Wokalek eine Frau spielt, die eines Tages ohne Vorankündigung und offensichtlichen Grund ihre wohlsituierte Familie in Berlin verlässt und fortan alleine und unter anderem Namen rastlos durch Europa streift.

Nothing Personal

IR/NL 2009, 85 Min., E/df, Regie: Urszula Antoniak, mit Stephen Rea, Lotte Verbeek

Rezension von Irene Genhart

Urszula Antoniak erzählt in ihrem ersten langen Kinospielfilm eine herb-zärtliche Liebesgeschichte.

 

Nous trois ou rien

FR 2015, OV/d, 102 Min., Regie: Kheiron, mit Kheiron, Leila Bekhti, Zabou Breitman, Gérard Darmon

Schauspieler und Regisseur Kheiron erzählt die unglaubliche Lebensgeschichte seiner Eltern.

Novemberkind

D 2008, 95 Min., D, Regie: Christian Schwochow, mit Anna Maria Mühe, Ulrich Matthes, Christine Schorn, Hermann Beyer

Rezension von Stefan Volk

Soldaten halten Trabis an, lassen sich Papiere zeigen, öffnen Kofferräume. Vom Strassenrand aus beobachtet eine junge Frau, Anne, das Geschehen. Später wird sie dem flüchtigen Russen, nach dem in dieser Szene gefahndet wurde, Unterschlupf gewähren. Dann verlieben sich beide ineinander. Im November fliehen sie über die Grenze. Anne lässt ihr fieberndes Baby zurück. Dieses in satte Farben getauchte DDR-Szenario bildet in Christian Schwochows Kinodebüt den Ausgangspunkt für die eigentliche Geschichte, die in der Gegenwart spielt.

 

Nue propriété

BE/F/LUX 2006, F/d, 90 Min., Regie: Joachim Lafosse, mit Isabelle Huppert, Jérémie Rénier, Yannick Rénie

Pressetext

Die Zwillinge Thierry (Jérémie Renier) und François (Yannick Renier) leben mit ihrer Mutter Pascale (Isabelle Huppert) auf dem Land. Während sie zum gelegentlich auftauchenden Vater eine distanzierte Beziehung pflegen, ist das Verhältnis zu ihrer Mutter umso intensiver. Die drei sind eine eingespielte Gemeinschaft. Doch Pascales elterliche Fürsorge stösst langsam an ihre Grenzen.

Nur Ein Sommer

D/CH 2008, 97 Min., D, Regie: Tamara Staudt, mit Anna Loos, Stefan Gubser, Steve Wrzesniowski, Robert Höller

Pressetext

Eine arbeitslose Deutsche (Anna Loos) wird vom Arbeitsamt in die Schweizer Berge vermittelt – auf eine kleine Alp im Berner Oberland, die nur mit dem Transportlift erreichbar ist. Ihr Freund Marco ist davon wenig begeistert.

 

Nymphomaniac

DK 2013, 122 Min., E/df, Regie: Lars von Trier, mit Charlotte Gainsbourg, Shia LaBeouf, Stellan Skarsgård, Jamie Bell, u.a.

An einem kalten Winterabend findet der alte sympathische Junggeselle Seligman (Stellan Skarsgard) eine halb-bewusstlose, zusammengeschlagene Frau namens Joe (Charlotte Gainsbourg) in einer dreckigen Seitenstraße.

O mein Papa

CH 2007, CH/D, 87 Min., Regie: Felice Zenoni mit Paul Burkhard, Michael von der Heide, Dodo Hug

Pressetext

"O mein Papa" machte den Schweizer Komponisten Paul Burkhard in den 1950er-Jahren weltberühmt — und zugleich unsterblich. Ausgehend von diesem Evergreen begibt sich Felice Zenoni mit seinem Dokumentarfilm O MEIN PAPA auf die Suche nach den weniger bekannten Schätzen in Burkhards Nachlass und skizziert dabei auch eine beeindruckende Lebensgeschichte.

 

O'Horten - Das Neue Leben Des Herrn Horten

Norwegen 2008, 90 Min., OV/df, Regie: Bent Hamer, mit Baard Owe, Joachim Calmeyer, Bjorn Floberg

Pressetext

Ein Zug rollt durchs winterliche Norwegen. In der Führerkabine sitzt Odd Horten, 67, auf seiner vorletzten Fahrt von Oslo nach Bergen. Morgen will er zum letzten Mal seinen Dienst antreten. Aber zum ersten Mal in fast vierzig Jahren verschläft der sonst so besonnene Horten und verpasst tatsächlich seine letzte Fahrt. Das Missgeschick ist erst der Anfang einer unglaublichen Odyssee, in die Horten mit roten Stöckelschuhen an den Füssen stolpert.

Odette Toulemonde

F 2006, F/d, 100 Min., Regie: Eric-Emmanuel Schmitt, mit Catherine Frot, Albert Dupontel, Jacques Weber

Pressetext

Odette, Verkäuferin der Parfümerie-Abteilung eines grossen Warenhauses, führt ein eher unscheinbares Leben. Nur zwei Dinge erhellen ihren monotonen Alltag: die Lieder von Josephine Baker und die Romane des Erfolgsautoren Balthasar Balsan.

 

Offshore - Elmer und das Bankgeheimnis

CH 2016, OV/df, 100 Min., Regie: Werner "Swiss" Schweizer, Dokumentarfilm mit Rudolf Elmer

Während sich Manager der Schweizer Banken in den USA reuevoll für ihre Praxis der Steuerhinterziehung entschuldigen und den amerikanischen Behörden Kundendaten offengelegt werden, wird Rudolf Elmer, ehemaliger Revisor der Bank Julius Bär, wegen Verletzung des Schweizer Bankgeheimnisses auf den Cayman Islands angeklagt.

Oh Boy

DE 2012, 88 Min., D, Regie: Jan Ole Gerster, mit Tom Schilling, Marc Hosemann, Friederike Kempter

Niko flaniert durch die Stadt. Mit stiller Neugier beobachtet er das Leben. Er ist gegen Ende 20, das Studium hat er abgebrochen. Verpflichtungen sind nicht so sein Ding. Alles ist so komplex und voller Möglichkeiten...

 

Omar

Palästina 2013, 98 Min., OV/df, Regie: Hany Abu-Assad, mit Adam Bakri, Leem Lubany, Waleed F. Zuaiter

Um zu seiner grossen Liebe Nadja zu gelangen, überwindet der junge Palästinenser Omar fast täglich die hohe Mauer, die Israel von den palästinensischen Gebieten trennt.

On the Rumba River - Wendo

Kongo 2007, OV/df, 86 Min.,Regie: Jacques Sarasin, mit Wendo Kolosoy, Dokumentarfilm

Pressetext

Im Jahr 1925 geboren und als «lebendes Denkmal» der kongolesischen Musik bekannt, verdankt Papa Wendo seinen Ruhm dem Lied «Marie-Louise», dem man im Volk magische Kräfte zuschrieb. Da es angeblich Tote wieder zum Leben zu erwecken oder die Flussgeister zum Tanzen zu bringen vermochte, wurde sein Interpret von den belgischen Missionaren exkommuniziert. Wendos Leben gleicht einem Roman: Schon früh zum Waisen geworden, war er zehn Jahre lang Fährmann und anschliessend Boxer, bevor er Sänger wurde.

 

Once

IRL 2006, 85 Min., OV/df, Regie: John Carney, mit Glen Hansard, Markéta Irglová

Pressetext

Ein talentierter Strassenmusiker träumt in Dublin von der grossen Karriere, während er im Geschäft seines Vaters Staubsauger repariert. Eines Tages wird er von einer jungen Pianistin, die sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt, angesprochen. Ihr gefallen seine Lieder, und sie hat einen Staubsauger, der dringend repariert werden muss. Da wissen beide noch nicht, dass man nur einmal im Leben die richtige Person trifft: Eine bezaubernde, aber unmögliche Liebesgeschichte beginnt.

Once Upon A Time in Anatolia - Bir Zamanlar Anadolu'da

TRK 2011, 157 Min., OV/df, Regie: Nuri Bilge Ceylan, mit Muhammet Uzuner, Ylimaz Erdogan, Taner Birsel

Pressetext

Irgendwo in Anatolien. Es ist Nacht, und eine Gruppe von Leuten ist im Dunkel auf der Suche nach einem Tatort. Ein Mann soll umgebracht worden sein.

 

Opera Jawa

Indonesien 2006, OV/df, 120 Min. Regie: Garin Nugroho, mit Artika Sari Devi, Martinus Miroto, Eko Supriyanto, Retno Maruti, Jecko Siompo Pui

Pressetext

Der indonesische Regisseur Garin Nugroho, der für die Vielfalt seiner erzählerischen Stile und die mutige Bewältigung umstrittener Themen bekannt ist, hat mit «Opera Jawa» seinen vielleicht klarsichtigsten Film geschaffen. Er feiert darin traditionelle Formen von Gamelan-Musik, Tanz und Performances und verbindet diese mit zeitgenössischen Gesangs- und Tanzstilen sowie mit Drehorten, die moderne Installationskünstler transformiert haben. Dabei hat er eine neue Form des Musicals ins Leben gerufen, eine «Oper für das 21. Jahrhundert».

Opération Libertad

CH 2012, 94 Min., F/d, Regie: Nicolas Wadimoff, mit Natacha Koutchoumov, Stipe Erceg, Karine Guignard

Rezension von Doris Senn

Im April 1978 überfallen Mitglieder der „Groupes Autonomes Révolutionnaires“ eine Zürcher Bank. Ziel ist, das Finanzinstitut als Handlanger des Imperialismus zu entlarven – doch es kommt anders…

 

Oslo, August 31st

N 2011, 96 Min., OV/df, Regie: Joachim Trier, mit Anders Danielsen Lie, Malin Crépin, Aksel M. Thanke, Hans Olav Brenner

Rezension von Irene Genhart

In „Oslo, August 31st“ begleitet Joachim Trier einen labilen jungen Mann durch seine letzte Krise. Die Hauptrolle gehört dem sensiblen Anders Danielsen Lie.

Out of Paradise

CH 2017, OV/df, 100 Min., Regie: Batbayar Chogsom, mit Bayarsaikhan Bayartsengel, Enerel Tumen, Adiyabaatar Rina

Dorj und seine hochschwangere Frau Suren leben als Nomaden in der mongolischen Steppe. Als ihr Landarzt zu einer Behandlung in der Stadt rät, begibt sich das Paar auf den mühsamen Weg in die Hauptstadt Ulaanbaatar.

 

Pandora's Box - Pandoranin kutusu

TR/FR/DE/BE 2008, 112 Min., OV/df, Regie: Yeşim Ustaoğlu, mit Tsilla Chelton, Derya Alabora, Övül Avkiran, Onur Ünsal

Rezension von Geri Krebs

Drei Geschwister, alle zwischen vierzig und fünfzig, erfahren im fernen Istanbul, dass ihre greise Mutter an ihrem Wohnort, einem kleinen Dorf über den Bergen am Schwarzen Meer, verschwunden ist. Das Geschwistertrio macht sich gemeinsam auf die Suche und findet die Mutter schliesslich in einem Wald.

Paradise - Ma Dar Behesht

DE/IR 2015, OV/df, 99 Min., Regie: Sina Ataeian Dena, mit Dorna Dibaj

Nagellack und Lippenstift, Fussball in der Zehn-Uhr-Pause. Immer wieder loten die Mädchen einer Vororts-Schule von Teheran ihre Grenzen aus. Hier unterrichtet die 24-jährige Hanieh.

 

Paranoid Park

F/USA 2007, 85 Min., OV/df, Regie: Gus Van Sant, mit Gabe Nevins, Jake Miller, Taylor Momsen

Pressetext

Für Alex, den eher stillen Teenager aus einer Mittelstandsfamilie in Portland, ist sein Skateboard der Lebensmittelpunkt. Die besten Skater treffen sich im Paranoid Park. Bei einem tragischen Unfall kommt durch Alex’ Schuld ein Sicherheitsbeamter ums Leben. Alex spricht mit niemandem darüber und versucht, sein normales Leben weiter zu führen – auch als die Polizei an der Schule ermittelt und heraus zu finden versucht, ob es sich um einen Unfall oder um ein Verbrechen handelt.

Parcours d'amour

FR 2014, 89 Min., F/d, Regie: Bettina Blümner, Dokumentarfilm

Ein Tanzpalast in Paris lädt zum Stelldichein der einsamen Herzen. Eugène, Gino und Christiane haben die Blüte ihres Lebens schon hinter sich. Dies hält sie jedoch nicht davon ab, ihre freie Zeit tanzend und feiernd zu verbringen. Im ‚Memphis‘ treffen sie auf Gleichgesinnte – und leben ihre Sehnsucht nach Zweisamkeit beim Tanzen aus.