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No One Knows About Persian Cats

IR 2009, 107 Min., OV/df, Regie: Bahman Ghobadi, mit Negar Shaghaghi, Ashkan Koshanejad, Hamed Behdad

Rezension von Irene Genhart

In „No One Knows About Persian Cats“ unternimmt Bahman Ghobadi eine eindrückliche Reise durch Teherans Untergrund-Musik-Szene.

Noces

BE/FR 2016, OV/df, 98 Min., Regie: Stephan Streker, mit Lina El Arabi, Sébastien Houbani, Babak Karimi, Olivier Gourmet, Alice de Lencquesaing

Zahira ist ein 18-jähriges Mädchen, das mit seiner pakistanischen Familie in Belgien lebt. Ihre Eltern, mit denen sie sich eigentlich gut versteht, drängen sie zu einer traditionellen Hochzeit.

 

Nomad's Land - Sur Les Traces De Nicolas Bouvier

CH 2008, 90 Min., F/d, Regie: Gaël Métroz, Dokumentarfilm

Rezension von Irene Genhart

Der Genfer Schriftsteller Nicolas Bouvier (1929-1998) ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Seine Reiseberichte, vor allem die in „L‘usage du monde“ (1962) und in „Le poisson-scorpion“ (1982) zu findenden Beschreibungen einer in den 50er Jahren mit Tierry Vernet unternommenen Reise von Genf nach Sri Lanka, ziehen immer wieder magisch in ihren Bann. So hat 2005 der Deutschschweizer Filmemacher Christoph Kühn mit „Nicolas Bouvier, 22 Hospital Street“ einen auf Grund von ebendiesen Büchern entstandenen Film vorgestellt.

Non Pensarci

I 2007, 103 Min., OV/df, Regie: Gianni Zanasi, mit Valerio Mastandrea, Anita Caprioli, Giuseppe Batiston

Rezension von Christoph Sulser

Stefano spielt in einer zweitklassigen Punkband. Mit Abstand der Älteste in der Gruppe sind seine besten Jahre als Musiker vorüber. Als er nach einem vorzeitig abgebrochenen Konzert per Zufall erfahren muss, dass ihn seine Freundin betrügt, beschliesst er von Rom in die Provinz zu seiner Familie zurückzukehren. Im bürgerlichen Elternhaus angekommen wirkt Stefano zunächst etwas verloren. Er, der ehemalige Punkrocker aus der Grossstadt, will nicht ganz in dieses idyllische und grossfamiliäre Umfeld hereinpassen.

 

Nord

NO 2009, 78 Min., OV/df, Regie: Rune Denstad Langlo, mit Anders Baasmo Christiansen, Kyrre Hellum, Marte Aunemo

Rezension von Irene Genhart

Die Winter im Norden Europas sind - wie man weiss - kalt, lang und dunkel. Und dass da einer, Jomar ist sein Name, einige Jahre nachdem seine Sportler-Karriere ein jähes Ende nahm und seine grosse Liebe ihn verliess, nicht gross mehr Freude am Leben hat, versteht man.

Normandie Nue

FR 2018, F/d, 109 Min., Regie: Philippe Le Guay, mit François Cluzet, François-Xavier Demaison, Arthur Dupont, Toby Jones

Ganz Frankreich ist in einer ausweglosen Krise. Ganz Frankreich? Nein! Ein von unbeugsamen Bauern und Bäuerinnen bevölkertes Dorf in der Normandie kämpft gegen die rapide fallenden Preise von Milch und Fleisch.

 

Nothing Personal

IR/NL 2009, 85 Min., E/df, Regie: Urszula Antoniak, mit Stephen Rea, Lotte Verbeek

Rezension von Irene Genhart

Urszula Antoniak erzählt in ihrem ersten langen Kinospielfilm eine herb-zärtliche Liebesgeschichte.

Nous trois ou rien

FR 2015, OV/d, 102 Min., Regie: Kheiron, mit Kheiron, Leila Bekhti, Zabou Breitman, Gérard Darmon

Schauspieler und Regisseur Kheiron erzählt die unglaubliche Lebensgeschichte seiner Eltern.

 

Novemberkind

D 2008, 95 Min., D, Regie: Christian Schwochow, mit Anna Maria Mühe, Ulrich Matthes, Christine Schorn, Hermann Beyer

Rezension von Stefan Volk

Soldaten halten Trabis an, lassen sich Papiere zeigen, öffnen Kofferräume. Vom Strassenrand aus beobachtet eine junge Frau, Anne, das Geschehen. Später wird sie dem flüchtigen Russen, nach dem in dieser Szene gefahndet wurde, Unterschlupf gewähren. Dann verlieben sich beide ineinander. Im November fliehen sie über die Grenze. Anne lässt ihr fieberndes Baby zurück. Dieses in satte Farben getauchte DDR-Szenario bildet in Christian Schwochows Kinodebüt den Ausgangspunkt für die eigentliche Geschichte, die in der Gegenwart spielt.

Nue propriété

BE/F/LUX 2006, F/d, 90 Min., Regie: Joachim Lafosse, mit Isabelle Huppert, Jérémie Rénier, Yannick Rénie

Pressetext

Die Zwillinge Thierry (Jérémie Renier) und François (Yannick Renier) leben mit ihrer Mutter Pascale (Isabelle Huppert) auf dem Land. Während sie zum gelegentlich auftauchenden Vater eine distanzierte Beziehung pflegen, ist das Verhältnis zu ihrer Mutter umso intensiver. Die drei sind eine eingespielte Gemeinschaft. Doch Pascales elterliche Fürsorge stösst langsam an ihre Grenzen.

 

Nur Ein Sommer

D/CH 2008, 97 Min., D, Regie: Tamara Staudt, mit Anna Loos, Stefan Gubser, Steve Wrzesniowski, Robert Höller

Pressetext

Eine arbeitslose Deutsche (Anna Loos) wird vom Arbeitsamt in die Schweizer Berge vermittelt – auf eine kleine Alp im Berner Oberland, die nur mit dem Transportlift erreichbar ist. Ihr Freund Marco ist davon wenig begeistert.

Nymphomaniac

DK 2013, 122 Min., E/df, Regie: Lars von Trier, mit Charlotte Gainsbourg, Shia LaBeouf, Stellan Skarsgård, Jamie Bell, u.a.

An einem kalten Winterabend findet der alte sympathische Junggeselle Seligman (Stellan Skarsgard) eine halb-bewusstlose, zusammengeschlagene Frau namens Joe (Charlotte Gainsbourg) in einer dreckigen Seitenstraße.

 

O mein Papa

CH 2007, CH/D, 87 Min., Regie: Felice Zenoni mit Paul Burkhard, Michael von der Heide, Dodo Hug

Pressetext

"O mein Papa" machte den Schweizer Komponisten Paul Burkhard in den 1950er-Jahren weltberühmt — und zugleich unsterblich. Ausgehend von diesem Evergreen begibt sich Felice Zenoni mit seinem Dokumentarfilm O MEIN PAPA auf die Suche nach den weniger bekannten Schätzen in Burkhards Nachlass und skizziert dabei auch eine beeindruckende Lebensgeschichte.

O'Horten - Das Neue Leben Des Herrn Horten

Norwegen 2008, 90 Min., OV/df, Regie: Bent Hamer, mit Baard Owe, Joachim Calmeyer, Bjorn Floberg

Pressetext

Ein Zug rollt durchs winterliche Norwegen. In der Führerkabine sitzt Odd Horten, 67, auf seiner vorletzten Fahrt von Oslo nach Bergen. Morgen will er zum letzten Mal seinen Dienst antreten. Aber zum ersten Mal in fast vierzig Jahren verschläft der sonst so besonnene Horten und verpasst tatsächlich seine letzte Fahrt. Das Missgeschick ist erst der Anfang einer unglaublichen Odyssee, in die Horten mit roten Stöckelschuhen an den Füssen stolpert.

 

Odette Toulemonde

F 2006, F/d, 100 Min., Regie: Eric-Emmanuel Schmitt, mit Catherine Frot, Albert Dupontel, Jacques Weber

Pressetext

Odette, Verkäuferin der Parfümerie-Abteilung eines grossen Warenhauses, führt ein eher unscheinbares Leben. Nur zwei Dinge erhellen ihren monotonen Alltag: die Lieder von Josephine Baker und die Romane des Erfolgsautoren Balthasar Balsan.

Offshore - Elmer und das Bankgeheimnis

CH 2016, OV/df, 100 Min., Regie: Werner "Swiss" Schweizer, Dokumentarfilm mit Rudolf Elmer

Während sich Manager der Schweizer Banken in den USA reuevoll für ihre Praxis der Steuerhinterziehung entschuldigen und den amerikanischen Behörden Kundendaten offengelegt werden, wird Rudolf Elmer, ehemaliger Revisor der Bank Julius Bär, wegen Verletzung des Schweizer Bankgeheimnisses auf den Cayman Islands angeklagt.

 

Oh Boy

DE 2012, 88 Min., D, Regie: Jan Ole Gerster, mit Tom Schilling, Marc Hosemann, Friederike Kempter

Niko flaniert durch die Stadt. Mit stiller Neugier beobachtet er das Leben. Er ist gegen Ende 20, das Studium hat er abgebrochen. Verpflichtungen sind nicht so sein Ding. Alles ist so komplex und voller Möglichkeiten...

Omar

Palästina 2013, 98 Min., OV/df, Regie: Hany Abu-Assad, mit Adam Bakri, Leem Lubany, Waleed F. Zuaiter

Um zu seiner grossen Liebe Nadja zu gelangen, überwindet der junge Palästinenser Omar fast täglich die hohe Mauer, die Israel von den palästinensischen Gebieten trennt.

 

On the Rumba River - Wendo

Kongo 2007, OV/df, 86 Min.,Regie: Jacques Sarasin, mit Wendo Kolosoy, Dokumentarfilm

Pressetext

Im Jahr 1925 geboren und als «lebendes Denkmal» der kongolesischen Musik bekannt, verdankt Papa Wendo seinen Ruhm dem Lied «Marie-Louise», dem man im Volk magische Kräfte zuschrieb. Da es angeblich Tote wieder zum Leben zu erwecken oder die Flussgeister zum Tanzen zu bringen vermochte, wurde sein Interpret von den belgischen Missionaren exkommuniziert. Wendos Leben gleicht einem Roman: Schon früh zum Waisen geworden, war er zehn Jahre lang Fährmann und anschliessend Boxer, bevor er Sänger wurde.

Once

IRL 2006, 85 Min., OV/df, Regie: John Carney, mit Glen Hansard, Markéta Irglová

Pressetext

Ein talentierter Strassenmusiker träumt in Dublin von der grossen Karriere, während er im Geschäft seines Vaters Staubsauger repariert. Eines Tages wird er von einer jungen Pianistin, die sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt, angesprochen. Ihr gefallen seine Lieder, und sie hat einen Staubsauger, der dringend repariert werden muss. Da wissen beide noch nicht, dass man nur einmal im Leben die richtige Person trifft: Eine bezaubernde, aber unmögliche Liebesgeschichte beginnt.

 

Once Upon A Time in Anatolia - Bir Zamanlar Anadolu'da

TRK 2011, 157 Min., OV/df, Regie: Nuri Bilge Ceylan, mit Muhammet Uzuner, Ylimaz Erdogan, Taner Birsel

Pressetext

Irgendwo in Anatolien. Es ist Nacht, und eine Gruppe von Leuten ist im Dunkel auf der Suche nach einem Tatort. Ein Mann soll umgebracht worden sein.

Opera Jawa

Indonesien 2006, OV/df, 120 Min. Regie: Garin Nugroho, mit Artika Sari Devi, Martinus Miroto, Eko Supriyanto, Retno Maruti, Jecko Siompo Pui

Pressetext

Der indonesische Regisseur Garin Nugroho, der für die Vielfalt seiner erzählerischen Stile und die mutige Bewältigung umstrittener Themen bekannt ist, hat mit «Opera Jawa» seinen vielleicht klarsichtigsten Film geschaffen. Er feiert darin traditionelle Formen von Gamelan-Musik, Tanz und Performances und verbindet diese mit zeitgenössischen Gesangs- und Tanzstilen sowie mit Drehorten, die moderne Installationskünstler transformiert haben. Dabei hat er eine neue Form des Musicals ins Leben gerufen, eine «Oper für das 21. Jahrhundert».

 

Opération Libertad

CH 2012, 94 Min., F/d, Regie: Nicolas Wadimoff, mit Natacha Koutchoumov, Stipe Erceg, Karine Guignard

Rezension von Doris Senn

Im April 1978 überfallen Mitglieder der „Groupes Autonomes Révolutionnaires“ eine Zürcher Bank. Ziel ist, das Finanzinstitut als Handlanger des Imperialismus zu entlarven – doch es kommt anders…

Oslo, August 31st

N 2011, 96 Min., OV/df, Regie: Joachim Trier, mit Anders Danielsen Lie, Malin Crépin, Aksel M. Thanke, Hans Olav Brenner

Rezension von Irene Genhart

In „Oslo, August 31st“ begleitet Joachim Trier einen labilen jungen Mann durch seine letzte Krise. Die Hauptrolle gehört dem sensiblen Anders Danielsen Lie.

 

Out of Paradise

CH 2017, OV/df, 100 Min., Regie: Batbayar Chogsom, mit Bayarsaikhan Bayartsengel, Enerel Tumen, Adiyabaatar Rina

Dorj und seine hochschwangere Frau Suren leben als Nomaden in der mongolischen Steppe. Als ihr Landarzt zu einer Behandlung in der Stadt rät, begibt sich das Paar auf den mühsamen Weg in die Hauptstadt Ulaanbaatar.

Pandora's Box - Pandoranin kutusu

TR/FR/DE/BE 2008, 112 Min., OV/df, Regie: Yeşim Ustaoğlu, mit Tsilla Chelton, Derya Alabora, Övül Avkiran, Onur Ünsal

Rezension von Geri Krebs

Drei Geschwister, alle zwischen vierzig und fünfzig, erfahren im fernen Istanbul, dass ihre greise Mutter an ihrem Wohnort, einem kleinen Dorf über den Bergen am Schwarzen Meer, verschwunden ist. Das Geschwistertrio macht sich gemeinsam auf die Suche und findet die Mutter schliesslich in einem Wald.

 

Paradise - Ma Dar Behesht

DE/IR 2015, OV/df, 99 Min., Regie: Sina Ataeian Dena, mit Dorna Dibaj

Nagellack und Lippenstift, Fussball in der Zehn-Uhr-Pause. Immer wieder loten die Mädchen einer Vororts-Schule von Teheran ihre Grenzen aus. Hier unterrichtet die 24-jährige Hanieh.

Paranoid Park

F/USA 2007, 85 Min., OV/df, Regie: Gus Van Sant, mit Gabe Nevins, Jake Miller, Taylor Momsen

Pressetext

Für Alex, den eher stillen Teenager aus einer Mittelstandsfamilie in Portland, ist sein Skateboard der Lebensmittelpunkt. Die besten Skater treffen sich im Paranoid Park. Bei einem tragischen Unfall kommt durch Alex’ Schuld ein Sicherheitsbeamter ums Leben. Alex spricht mit niemandem darüber und versucht, sein normales Leben weiter zu führen – auch als die Polizei an der Schule ermittelt und heraus zu finden versucht, ob es sich um einen Unfall oder um ein Verbrechen handelt.

 

Parcours d'amour

FR 2014, 89 Min., F/d, Regie: Bettina Blümner, Dokumentarfilm

Ein Tanzpalast in Paris lädt zum Stelldichein der einsamen Herzen. Eugène, Gino und Christiane haben die Blüte ihres Lebens schon hinter sich. Dies hält sie jedoch nicht davon ab, ihre freie Zeit tanzend und feiernd zu verbringen. Im ‚Memphis‘ treffen sie auf Gleichgesinnte – und leben ihre Sehnsucht nach Zweisamkeit beim Tanzen aus.

Paris

F 2008, 129 Min., F/d, Regie: Cédric Klapisch, mit Romain Duris, Juliette Binoche, Mélanie Laurent, Fabrice Luchini, François Cluzet, Karin Viard, Albert Dupontel

Pressetext

Paris, die Stadt der Liebe, die Stadt der Emotionen und des Chaos. Im Alltag der Millionenmetropole prallen Welten aufeinander, wenn sich die Wege ganz normaler, aber völlig individueller Menschen kreuzen: Die Marktverkäufer entpuppen sich als wahre Philosophen und sind ebenso Teil des Grossstadt-Kosmos wie die unzufriedene Bäckersfrau, der liebeskranke Professor und die lebenslustige Studentin. Sie alle haben ihre eigene Geschichte, die sich hier wie ein Flickenteppich vor dem Zuschauer aufrollt.

 

Paris, Paris - Faubourg 36

F 2007, 120 Min., OV/d, Regie: Christophe Barratier, mit Gérard Jugnot, Clovis Cornillac, Kad Merad, Nora Arnezeder, Pierre Richard

Pressetext

Mitte der 30er Jahre in Paris. Die Belegschaft des Musiktheaters 'Chansonia', kämpft darum, das geschlossene Haus mit einer eigenen Show wieder zu eröffnen – allen voran die drei Freunde Pigoil (Gérard Jugnot), Milou (Clovis Cornillac) und Jacky (Kad Merad). Als Pigoil das Sorgerecht von seinem Sohn Jojo (Maxence Perrin) entzogen wird, bricht für den arbeitslosen Bühnenarbeiter eine Welt zusammen.

Parlez-Moi De La Pluie

FR 2008, 98 Min., OV/df, Regie: Agnès Jaoui, mit Agnès Jaoui, Jamel Debbouze, Jean-Pierre Bacri

Rezension von Cindy Hertach

Die Feministin und ehrgeizige Politikerin Agathe Villanova zieht sich für einige Tage nach Südfrankreich in das Haus ihrer Kindheit zurück. Diese Gelegenheit will der ebenso abgehalfterte wie uninspirierte Filmemacher Michel Ronsard dazu nutzen, um mit der Unterstützung seines talentierten Assistenten Karim eine Dokumentation über Villanovas Karriere zu drehen.

 

Partir

FR 2009, 85 Min., F/d, Regie: Catherine Corsini, mit Kristin Scott-Thomas, Sergi López, Yvan Attal

Rezension von Cindy Hertach

Es ist die auf den ersten Blick klassische Geschichte einer tragischen Liebe, die uns Catherine Corsini in scheinbar harmlosen und sonnendurchfluteten Bildern vermittelt: Die schöne Arztgattin Suzanne lebt mit ihrer Familie ein bürgerliches und behagliches Leben in Südfrankreich.

Party Girl

FR 2014, 95 Min., F/d, Regie: Marie Amachoukeli, Claire Burger, Samuel Theis, mit Angélique Litzenburger, Joseph Bour, Mario Theis

Ihr Leben lang tanzt die 60-jährige Angélique schon durch die Nächte des Rotlichtmilieus. Immer noch glaubt sie an die Liebe und geniesst die Männer. Jetzt aber will sie noch einmal versuchen, alles besser zu machen.

 

Pas Douce

CH 2006, 85 Min., F/d, Regie: Jeanne Waltz, mit Isild Le Besco, Steven de Almeida, Lio, Yves Verhoeven

Pressetext

Die 24-jährige Krankenschwester und Sportschützin Frédérique (Isild Le Besco) hört in einem abgelegenen Waldstück, wie zwei Jugendliche sich streiten.

Patti Cake$

US 2017, OV/df, 108 Min., Regie: Geremy Jasper, mit Danielle Macdonald, Bridget Everett, Cathy Moriarty, Mamoudou Athie

Die übergewichtige 23-jährige Patricia Dombrowski, alias Patti Cake$, alias Killa P, alias Dumbo, schreibt in jeder freien Minute Texte und singt.

 

Patti Smith: Dream Of Life

USA 2007, 109 Min., OV/df, Dokumentarfilm, Regie: Steven Sebring, mit Patti Smith, Sam Shepard, Tom Verlaine, Jackson Smith

Pressetext

Vor fast zwölf Jahren besuchte der Fotograf Steven Sebring sein erstes Patti-Smith-Konzert. Ihr Auftritt beeindruckte ihn so sehr, dass er Patti Smith bat, sie fotografieren und filmen zu dürfen. Aus dem, was damals durchaus experimentellen Charakter besass – denn Steven Sebring verfügte über keinerlei professionelle Filmerfahrung –, entwickelte sich eine filmische Langzeitbeobachtung und ein sehr persönliches „bio-pic“, dessen Aufnahmen Patti Smith selbst kommentiert.
(Look Now!)

Pause

CH 2014, 82 Min., F/d, Regie: Mathieu Urfer, mit Baptiste Gilliéron, Julia Faure, André Wilms

Der Singer-Songwriter Sami führt ein unbeschwertes Leben und hat keine grossen Ansprüche. Seit vier Jahren sind er und die so schöne wie erfolgreiche Julia ein Paar. Als sie eine Beziehungspause will, fällt Sami aus allen Wolken. Was nun? Zum Glück ist da sein bester Freund, der in einem Altersheim lebende und begnadete Musiker Fernand. Mit seiner Unterstützung beschliesst Sami, Julia zu zeigen, dass sie seine grosse Liebe ist...

 

Pausenlos

CH 2008, 85 Min., D/CH-Dialekt, Regie: Dieter Gränicher, mit Karlheinz A. Geissler, Didier Plaschy, Gabriela Bohl

Rezension von Geri Krebs

Wir alle leben ein gehetztes Leben, eilen von Termin zu Termin, glauben immer erreichbar sein zu müssen, und irgendwann fragen wir uns, wo eigentlich unsere Zeit hingekommen ist. Der Schweizer Dokumentarfilmer Dieter Gränicher, der 2002 mit „Seelenschatten“ einen grossartigen Film über depressive Menschen realisiert hat, porträtiert in seinem neuesten Filmessay eine Handvoll Leute, die versuchen, einen bewussteren Umgang mit der Zeit zu finden als das Gros der gestressten Zeitgenossen.

Pepe Mujica - el presidente

DE 2015, 94 Min., OV/df, Regie: Heidi Specogna, mit Pepe Mujica, Lucía Topolansky, Dokumentarfilm

Ein ehemaliger Widerstandskämpfer, der zum Präsidenten von Uruguay gewählt wird und fast 90 Prozent seines Gehalts für soziale Projekte spendet: Pepe Mujica, eine der charismatischsten Persönlichkeiten Lateinamerikas, ist als «der ärmste Präsident der Welt» bekannt geworden.

 

Pepperminta

CH 2009, 84 Min., D, Regie: Pipilotti Rist, mit Ewelina Guzik, Sven Pippig, Sabine Timoeteo, Elisabeth Orth, Noemi Leonhardt

Rezension von Irene Genhart

Pipilotti Rist, ihres Zeichens arrivierte Schweizer Video- und Installations-Künstlerin, hat ihren ersten langen Kinofilm gedreht. „Pepperminta“ titelt dieser, den Namen seiner Protagonistin tragend und das passt sehr gut: Denn erfrischend kunter-bonbon-bunt ist „Pepperminta“, ein farbig-fruchtig-blumiges Leinwandstück, geprägt von demselben luftig-verspielten, gleichwohl sanft gesellschaftskritischen Geist, den Rists gesamtes Schaffen durchzieht.

Periferic

RUM 2010, 87 Min., OV/df, Regie: Bogdan George Apetri, mit Matilda Ana Ularu, Andrei Andi Vasluianu, Lavinia Ioana Flora, Paul Mimi Branescu

Als Matilda einen Tag Freigang aus dem Gefängnis erhält, beschliesst sie, das Land zu verlassen. Bis zum Abend muss sie ihre Flucht organisiert haben. Mit wilder Entschlossenheit konfrontiert sie sich mit ihrer Familie, ihrem ehemaligen Freund, ihrem kleinen Sohn.

 

Persepolis

F 2007, OV/d, 90 Min., Regie: Marjane Satrapi, Vincent Paronnaud

Pressetext

Marjane versteht die Welt nicht mehr. Im Teheran der späten Siebziegerjahre verändert die islamische Revolution die ganze Gesellschaft - und auch Marjanes Leben. Das aufgeweckte Mädchen holt sich bei der scharfzüngigen Grossmutter Rat und debattiert nachts mit dem lieben Gott und Karl Marx.

Phantom Thread

US 2017, E/df, 130 Min., Regie: Paul Thomas Anderson, mit Daniel Day-Lewis, Lesley Manville, Vicky Krieps

Niemand kann Reynolds Woodcock in Sachen Mode und Schneiderkunst das Wasser reichen. Unterstützt von seiner Schwester Cyril kleidet er Adlige, Filmstars, Erbinnen, Damen aus der Society und Debütantinnen im London der Nachkriegsjahre ein.

 

Picnic

Rumänien 2008, 84 Min., OV/df, Regie: Adrian Sitaru, mit Adrian Titeni, Ioana Flora, Maria Dinulescu

Rezension von Andrea Lüthi

Mihai und Iubi fahren zum Sonntagspicknick; sie streiten sich. Plötzlich gibt es einen Knall, eine Frau liegt reglos vor dem Auto. Als das Paar Fahrerflucht begehen will, schlägt die angefahrene Frau die Augen auf. Iubi und Mihai bleibt nichts anderes übrig, als den Wunsch der kindlich-unbeschwerten Ana zu akzeptieren und sie zum Picknick mitzunehmen.

Pina

DE 2011, 103 Min., OV/df, Regie: Wim Wenders, mit: Tanztheater Wuppertal

Rezension von Irene Genhart

Wim Wenders „Pina“ ist eine glühende Hommage an die weltberühmte Wuppertaler Tanztheater-Gründerin Pina Bausch – und einer der ersten Filme, die eine Kinozukunft in Real-3D nicht mehr nur als puren Albtraum erscheinen lassen.

 

Polder

CH 2015, D, 90 Min., Regie: Samuel Schwarz, Julian M. Grünthal, mit Nina Fog, Christoph Bach, Philippe Graber

Fantastic Film Festival Trieste 2016: Méliès d'Argent für den Besten Europäischen Fantastic Film
Nocturna Festival Madrid 2016: 6 Preise

Ponyo

JP 2008, 101 Min., OV/df, Regie: Hayao Miyazaki, Animationsfilm

Rezension von Doris Senn

"Ponyo“ ist ein für Kinder gestalteter Anime des 70-jährigen Hayao Miyazaki („Spirited Away“). In Anlehnung an das Andersen-Märchen von der „Kleinen Seejungfrau“ wird darin vom Goldfischmädchen Ponyo erzählt, das sich in den Menschenjungen Sosuke verliebt und sich in der Folge selbst in ein Menschenkind verwandelt. Weil Ponyo dabei das Zauberelixier verschüttet, droht ein Riesen-Tsunami die Zivilisation zu verschlingen...

 

Porto

PT/FR 2016, OV/df, 75 Min., Regie: Gabe Klinger, mit Anton Yelchin, Lucie Lucas

Zurich Film Festival: Special Screening
San Sebastian Intl. Film Festival

Post Tenebras Lux

MEX 2012, 118 Min., OV/df, Regie: Carlos Reygadas, mit Adolfo Jimenez Castro, Nathalia Acevedo, Willebaldo Torres

Juan und Natalia sind ein offensichtlich wohlhabendes Paar mit zwei kleinen Kindern, Rut und Eleazar, die sich ein schönes Anwesen auf dem Land gekauft haben, um dort zu leben.