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1 Journée

CH/F 2007, 95 Min., OV/d, Regie: Jacob Berger, mit Bruno Todeschini, Natacha Régnier, Noémie Kocher, Louis Dussol, Hiro Uchiyama

Pressetext

Ein Tag. Eine Familie. Drei Personen, drei Zeiten, drei Wege. Bei Tagesanbruch glaubt Serge, ein Verbrechen zu begehen. Um die Mittagszeit entdeckt Pietra, dass sie betrogen worden ist. Um dreizehn Uhr verspürt Vlad zum ersten Mal Liebeskummer. Er ist acht Jahre alt.

10 Milliarden - Wie werden wir alle satt?

IN/D 2015, 107 Min., OV/df, Regie: Valentin Thurn, Dokumentarfilm

Im Laufe dieses Jahrhunderts wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden anwachsen. Wo soll die Nahrung herkommen, die jeder Einzelne täglich zum Überleben benötigt, und von der ja bereits heute jeder Sechste zu wenig hat. Wie können wir verhindern, dass die Menschheit allein durch ihr Wachstum die Grundlage für ihre Ernährung zerstört?

 

20'000 Days on Earth

GB 2013, 95 Min., OV/d, Regie: Jane Pollard, Iain Forsyth, mit Nick Cave, Kylie Minogue, Blixa Bargeld

Der 20 000. Tag im Leben von Nick Cave, vom ersten Weckerklingeln am Morgen bis zum Strandspaziergang nach dem abendlichen Auftritt, wird zu einem poetisch dichten Porträt rastloser Kreativität.

20th Century Women

US 2016, E/df, 119 Min., Regie: Mike Mills, mit Annette Bening, Greta Gerwig, Elle Fanning, Billy Crudup, Lucas Jade Zumann

Kalifornien, Ende der 70er Jahre: eine wilde, inspirierende Zeit der kulturellen Umbrüche, Freiheit liegt in der Luft.

 

4 Monate, 3 Wochen, 2 Tage

Rumänien 2007, OV/df, 113 Min., Regie: Cristian Mungiu, mit Anamaria Marinca, Laura Vasiliur, Vlad Ivanov, Luminita Gheorghiu

Pressetext

Die Studentinnen Otilia und Gabita teilen ein Zimmer im Wohnheim einer kleinen Stadt in Rumänien. Das kommunistische Regime unter Ceausescu liegt in den letzten Zügen. Der Alltag ist für die Menschen täglich eine neue Herausforderung, schon das Anmieten eines Zimmers in einem Hotel ein schwieriges Unterfangen.

A Dragon Arrives

IR 2016, OV/df, 108 Min., Regie: Mani Haghighi, mit Homayoun Ghanizadeh, Amir Jadidi, Ehsan Goodarzi, Nader Fallah, Ali Bagheri, Kiana Tajammol

Detektiv Hafizi wird beauftragt, den Suizid eines Exilierten auf einer Insel im Persischen Golf zu klären.

 

A Serious Man

USA 2009, 105 Min., E/df, Regie: Ethan und Joel Coen, mit Michael Stuhlbarg, Richard Kind, Fred Melamed, Sari Lennick

Rezension von Geri Krebs

Das Leben hat es nicht gut gemeint mit Larry Gopnik (Michael Stuhlbarg), einem jüdischen Physikprofessor in einem langweiligen Kaff des amerikanischen Mittleren Westens des Jahres 1967: Seine Studenten langweilen sich in den Vorlesungen, wenn er mit dem Bild einer Katze, die entweder tot oder nicht tot ist Schrödingers Gedankenexperiment zu erklären versucht, sein Sohn Danny kifft lieber, als in den Hebräischunterricht zu gehen, seine Tochter beklaut ihn, und sein nichtsnutziger Bruder hängt nur träge bei ihm in der Wohnung herum.

A Thousand Years Of Good Prayers

USA/Japan 2007, 83 Min., OV/df, Regie: Wayne Wang, mit Henry O, Faye Yu, Vida Ghahremani, Pasha Lychnikoff

Pressetext

Mr. Shi, ein verwitweter Rentner aus China, besucht nach Jahren der Trennung seine einzige Tochter Yilan in den USA, um ihr nach ihrer Scheidung beizustehen. Yilan jedoch zeigt sich wenig begeistert von seiner Unterstützung und schottet sich immer mehr ab.

 

A Touch of Sin

CN 2013, 133 Min., OV/df, Regie: Jia Zhangke, mit Wu Jiang, Baoqiang Wang, Tao Zhao

Dahai wirft seinem Chef vor, sich auf Kosten der Angestellten masslos zu bereichern. Da er kein Gehör findet, beschliesst der Minenarbeiter, selbst für Gerechtigkeit zu sorgen.

Aachi & Ssipak

Südkorea 2006, 90 Min., OV/df, Animationsfilm, Regie: Jo Beom-jin

Pressetext

In einer nahen Zukunft, in der alle Ressourcen aufgebraucht sind, haben Forscher eine neue unerschöpfliche Energiequelle entdeckt: menschliche Exkremente.

 

Abluka

TR 2015, 119 Min., OV/df, Regie: Emin Alper, mit Mehmet Özgür, Berkay Ates, Tülin Özen, Müfit Kayacan, Ozan Akbaba

Istanbul versinkt im Chaos. Bewaffnete Gruppen haben die Kontrolle über die ärmeren Stadtteile gewonnen. Die Polizei ist machtlos.

Abrir puertas y ventanas

CH/ARG 2011, 98 Min., OV/df, Regie: Milagros Mumenthaler, mit Maria Canale, Martina Juncadella, Ailín Salas, Julián Tello

In Buenos Aires neigt sich der Sommer dem Ende zu. Marina, Sofia und Violeta leben alleine in der grossen Villa ihrer kürzlich verstorbenen Grossmutter. Sie hat die drei Schwestern gross gezogen. Nun versucht jede der jungen Frauen auf ihre eigene Weise die Leere zu füllen, welche der Tod der Grossmutter hinterlassen hat: Marina widmet sich ihrem Studium und kümmert sich um den Haushalt, während Sofia hauptsächlich mit ihrem Aussehen und dem Ausgang beschäftigt ist.

 

Acorda Brasil - The Violin Teacher

BR 2015, OV/df, 103 Min., Regie: Sergio Machado, mit Lazaro Ramos, Elzio Vierira, Kaique Jesus

Laerte ist ein äusserst begabter Violinist, der jedoch bei der Aufnahme an das prestigeträchtige Symphonieorchester von São Paulo an sich selber scheitert.

Actrices

F 2007, 107 Min., F/d, Regie: Valeria Bruni Tedeschi, mit Valeria Bruni Tedeschi, Noeémie Lvovsky, Bernadette Lafont, Valeria Golino, Louis Garrel, Jean-Hugues Anglade, Mathieu Amalric

Pressetext

Die erfolgreiche Schauspielerin Marcelline steckt mitten in Theaterproben. Bewegung statt Psychologie ist das Credo des eigenwilligen Jungregisseurs, der seine Darsteller unerbittlich im Kreis über die Bühne jagt.

 

Adieu Berthe - l'enterrement de mémé

FR 2012, 100 Min., F/d, Regie: Bruno Podalydès, mit Denis Podalydès, Valérie Lemercier, Isabelle Candelier, Bruno Podalydès, Samir Guesmi, Michel Vuillermoz

Armand (Denis Podalydès) wohnt mit seiner Frau Hélène (Isabelle Candelier) und seinen beiden Söhnen in der Kleinstadt Chateau. Dort führt er zusammen mit seiner Gattin eine Apotheke.

Adoration - Simons Geheimnis

CDN 2008, 100 Min., E/df, Regie: Atom Egoyan, mit: Arsinée Khanjian, Scott Speddman, Rachel Blanchard

Rezension von Geri Krebs

Der Gymnasiast Simon ist Waise, seine Eltern kamen vor langer Zeit bei einem Unfall ums Leben, er lebt bei seinem Onkel. In der Schule erhalten die Schüler von ihrer Französischlehrerin eines Tages als Übersetzungsübung einen Text über einen verhafteten arabischen Attentäter, der seine schwangere, nichts ahnende Frau als lebende Bombe missbrauchen wollte, indem er ihr Fluggepäck mit Sprengstoff bepackte, der während des Fluges hätte explodieren sollen.

 

After the Storm

JP 2016, 117 Min., Regie: Regie: Hirokazu Kore-Eda, mit Kirin Kiki, Hiroshi Abe

Cannes 2016: Un Certain Regard

Der preisgekrönte Schriftsteller Ryota zehrt von seinem längst vergangenen Ruhm. Er ist geschieden, seit seinem erfolgreichen ersten Roman hat er nichts Vernünftiges mehr zustande gebracht.

Aimer, boire et chanter

FR 2014, 109 Min., F/d, Regie: Alain Resnais, mit Sabine Azéma, André Dussollier, Sandrine Kiberlain

Mitten in den Proben der Theatergruppe von Colin und Kathryn trifft eine schreckliche Nachricht ein: Ihr Freund George, den sie ewig kennen, hat nur noch wenige Monate zu leben. Alle sind betroffen, Gefühlsverwirrungen früherer Tage und längst begrabene Lebensträume werden wieder wach.

 

Air Doll - Kûki Ningyô

JP 2009, 125 Min., OV/df, Regie: Hirokazu Kore-eda, mit Susumu Terajima, Arata, Du-na Bae, Jô Odagiri, Kimiko Yo, Ryo Iwamatsu, Sumiko Fuji, Itsuji Itao

Rezension von Andrea Lüthi

Hirokazu Kore-eda lässt in seinem leise-melancholischen Drama eine Gummipuppe lebendig werden und das Leben der Menschen erkunden.

Aisheen - Still Alive in Gaza

CH/QA 2010, 87', OV/df, Regie: Nicolas Wadimoff, Dokumentarfilm

Pressetext

«Wo ist die Geisterbahn?», fragt ein Junge am Anfang von «Aisheen - Still Alive in Gaza». «Hier ist sie, genau hier! Doch sie wurde bombardiert...»
«Willst Du es dir ansehen?», antwortet der Platzwart eines Vergnügungsparks. Eine Geisterbahn in einer Geisterstadt...

 

Alfonsina

CH/AR 2014, 78 Min., OV/df, Regie: Christoph Kühn, Dokumentarfilm

Alfonsina Storni (1892 - 1938) ist ein Mythos. Als sie vier ist, wandert ihre Familie vom Tessin nach Argentinien aus. Bereits als Jugendliche schreibt sie Gedichte und fühlt sich von anarchistischen Ideen angezogen.

All That I Love - Wszystko, co kocham

PL 2009, 95 Min., OV/df, Regie: Jacek Borcuch, mit Mateusz Kosciukiewicz, Olga Frycz, Jakub Gierszal, Andrzej Chyra, Anna Radwan, Katarzyna Herman

Pressetext

Anfang der 80er-Jahre in Polen: Während sich die Arbeiterproteste über das ganze Land erstrecken, folgen vier Freunde ihrem Traum und gründen eine Punkband. Janek, der Frontmann der Band, ist Sohn eines Militäroffiziers und erlebt so die Konflikte des gespaltenen Landes immer mehr am eigenen Leib. Die Situation verschärft sich, als er Basia, Tochter eines Gewerkschaftlers kennenlernt und sich in sie verliebt...

 

Alle Anderen

D 2009, 119 Min., D, Regie: Maren Ade, mit Birgit Minichmayr, Lars Eidinger

Rezension von Stefan Volk

Zwei Paare, eine Insel (Sardinien), ein Thema (Beziehungen): vor dem Hintergrund einer spröd-schönen Landschaftskulisse entfaltet die deutsche Regisseurin Maren Ade („Der Wald vor lauter Bäumen“) in „Alle Anderen“ ein psychologisch dichtes „Kammerspiel“ im Freien, das durch eine stimmige Dialogregie und einfühlsame Darstellung überzeugt, aber auch einige Längen und Plattitüden aufweist.

Allt Flyter - Männer im Wasser

SE 2008, 103 Min., OV/df, Regie: Måns Herngren, mit Andreas Rothlin-Svensson, Jimmy Lindström, Peter Gardiner

Rezension von Doris Senn

Charmantes Feelgood-Movie um neun schwedische Synchronschwimmer, die ein gemeinsames Ziel haben: die Teilnahme an den Olympischen Spielen.

 

Almost There

CH 2017, OV/df, 80 Min., Regie: Jacqueline Zünd, Dokumentarfilm

In dieser wunderbar cinematografisch-poetischen Auseinandersetzung über Würde, Vergänglichkeit und Zeit, machen sich im Herbst ihres Lebens drei Männer nochmals auf die Suche nach dem Glück.

Alpsummer

CH 2013, 89 Min., CH-Dialekt, Regie: Thomas Horat, Dokumentarfilm

«Alpsummer» gibt Einblick in das einfache Leben auf den Alpen in Innerschwyz. Es werden vier Familien aus unterschiedlichen Generationen portraitiert, welche die Alpen auf traditionelle Art und Weise bewirtschaften.

 

Ama-San

CH 2016, OV/df, 99 Min., Regie: Cláudia Varejão, Dokumentarfilm, mit Mayumi Mitsuhashi, Masumi Shibahara, Matsumi Koiso

Seit über 2'000 Jahren gibt es in Japan die AMA-SAN - wörtlich: Frauen des Meeres.

American Honey

UK/US 2016, 162 Min., OV/df, Regie: Andrea Arnold, mit Sasha Lane, Riley Keough, Shia LaBeouf

Star ist gefangen in einem Leben, das sie sich so nicht erträumt hat. Als sie eines Tages Jake sieht, ist sie fasziniert. Er ist der vermeintliche Kopf einer Gruppe unbeschwerter Jugendlicher, denen sie in einem Supermarkt begegnet.

 

Amour

FR/DE/A 2012, 126 Min., F/d, Regie: Michael Haneke, mit Jean-Louis Trintignant, Emmanuelle Riva, Isabelle Huppert

Georg und Anna sind um die 80, kultivierte Musikprofessoren im Ruhestand.

Amy

GB/US 2015, 127 Min., E/df, Regie: Asif Kapadia, mit Amy Winehouse

Mit einem in ihrer Generation einmaligen Talent eroberte Amy Winehouse weltweit rasch Millionen Herzen. Ihre Verwurzelung im Jazz, ihre Musikalität und ihre Feinfühligkeit verwob sie in sehr persönlichen, kraftvollen und ausdrucksstarken Liedern.

 

An Episode in the Life of an Iron Picker

BIH 2013, 74 Min., OV/df, Regie: Danis Tanović, mit Senada Alimanović, Nazif Mujić, Sandra Mujić

Der Eisenpicker Nazif findet seine schwangere Frau in Schmerzen. Der Arzt stellt fest, dass das Ungeborene tot sei und unverzüglich entfernt werden müsse. Nur: woher das Geld nehmen?

Angry Monk

CH 2005, 97 Min., OV/d, Regie: Luc Schaedler, Dokumentarfilm

Pressetext

Tibet, geheimnisvolles Dach der Welt, Sitz erleuchteter Mönche — nur einer legt sich quer: Gendun Choephel heisst der streitbare Mönch, der sich 1934 vom klösterlichen Leben abwendet und in die Moderne aufbricht.

 

Animaux amoureux - Animals in Love

F 2007, 85 Min., Regie: Laurent Charbonnier, Dokumentation

Pressetext

Der Mensch fühlt sich einmalig, weil er «gelernt» hat. Er meint, seine Intelligenz zeige ihm den Weg, wie er eine Frau bezaubern kann, sein Liebesverhalten werde von Überlegungen und Erfahrungen geleitet.

Anime nere

I 2014, 109 Min., OV/df, Regie: Francesco Munzi, mit Marco Leonardi, Peppino Mazzotta, Fabrizio Ferracane

Luigi kommt gerade aus den Niederlanden zurück, wo er sich einen grossen Coup erhoffte. Er und sein Bruder Rocco sind tief im internationalen Drogenbusiness vestrickt. Der dritte Bruder der Familie, das «schwarze Schaf» Luciano, möchte mit den Machenschaften seiner Geschwister nichts zu tun haben.

 

Antichrist

DK 2009, 109 Min., E/d/f, und D, Regie: Lars Von Trier, mit Willem Dafoe, Charlotte Gainsbourg

Rezension von Irene Genhart

„Antichrist“ titelt mächtig der neue Lars von Trier und beginnt in prächtigem Lentamento. Mit einem in dezentem Schwarzweiss gehaltenen und in Zeitlupe gefilmten Akt. Man sieht: Einen Mann, eine Frau. Hautnah: Erregung, Lust, Ekstase. Ein Prélude, schön fotografiert, erotisierend. Zugleich tief beunruhigend. Denn die geschmeidige Folge der Bilder erzählt parallel noch von etwas anderem. Es sind zu sehen: Ein Mobile, ein Teddy, ein Bettchen. Ein Kind, erwachend. Schneeflocken, die durch ein offenes Fenster tanzen. Ein Stuhl. Der Fall des Teddy ist schneller als derjenige des Kindes. Melancholisch erklingt ein Lied von Georg Friedrich Händel: „Lascia ch‘io pianga mia cruda sorte...“

Après la nuit / Até ver a luz

CH 2013, 95 Min., OV/df, Regie: Basil da Cunha, mit Pedro Ferreira, Joao Veiga, Nelson Da Cruz

Gerade aus dem Gefängnis entlassen kehrt Sombra ins kreolische Viertel von Lissabon zurück. Ein wunderlicher Leguan, geliehenes Geld, das er nicht zurückzahlen kann, eine vertrauensselige junge Nachbarin und ein Bandenchef, der zunehmend an ihm zweifelt - bald fragt sich Sombra, ob er vielleicht besser gar nicht mehr aufgetaucht wäre...

 

Apres Mai

FR 2012, 122 Min., F/d, Regie: Olivier Assayas, mit Lola Creton, Clément Metayer

In der Region Paris anfangs der 70er-Jahre. Der Gymnasiast Gilles lässt sich vom politischen Sog mitreissen.

Aquarius

BR/FR 2016, OV/df, 145 Min., Regie: Kleber Mendonça Filho, mit Sonia Braga

Zurich Film Festival 2016: Wettbewerb
Cannes 2016: Wettbewerb

Clara lebt in einem gehobenen Apartmenthaus aus den Vierzigern am Strand der brasilianischen Stadt Recife.

 

Aqui no ha pasado nada

CL 2016, OV/df, 95 Min., Regie: Alejandro Fernández Almendras, mit Agustín Silva, Luis Gnecco, Paulina García, Li Fridman, Alejandro Goic, Daniel Muñoz

In Sundance hat er erstmals Aufsehen erregt: Der Spielfilm aus Chile, der mit Crowdfunding finanziert wurde und einen spektakulären Fall aufgreift, gleichzeitig fesselndes Porträt einer Jugend ist, die eigentlich alles hat und permanent auf allen Kanälen kommuniziert.

Araf - Somewhere In Between

TRK 2012, 124 Min., Ov/df, Regie: Yesim Ustaoglu, mit Neslihan Atagül, Baris Hacihan, Özcan Deniz

Zehra ist eine junge Frau, die am Übergang zum Erwachsensein steht. Um sie herum wirkt vieles desolat, ein Gefühl, das noch verstärkt wird durch das Klima. Das fröhliche Wesen von Olgun, der seine Gefühle Zehra gegenüber nicht verheimlicht, macht sie auch nicht glücklicher.

 

Argerich

CH 2012, 100 Min., OV/df, Regie: Stéphanie Argerich, mit Martha Argerich

Die Pianisten Martha Argerich und Stephen Kovacevich, zwei Giganten der klassischen Musik, gesehen aus der Perspektive ihrer Tochter Stéphanie.

Armadillo

DK 2010, 100 Min, OV/df, Regie: Janus Metz Pedersen, Dokumentarfilm

Pressetext

Junge dänische Soldaten ziehen los zu einem sechsmonatigen Einsatz in Afghanistan. Armadillo, so heisst das schwer befestigte Lager nahe der Frontlinie in der afghanischen Provinz Helmand, in dem die dänischen Truppen nicht nur die Gegend patrouillieren, sondern auch die Zivilbevölkerung schützen müssen.

 

As I Open My Eyes - A peine j'ouvre les yeux

TN 2015, 102 Min., OV/df, Regie: Leyla Bouzid, mit Baya Medhaffer, Ghalia Benali, Montassar Ayari, Aymen Omrani

Tunis kurz vor der Zeit, die oft als arabischer Frühling bezeichnet wird. Farah ist gerade mal 18, hat ihr Abitur gemacht, und die Familie stellt sie sich bereits als Ärztin vor.

Atmen

AUT 2011, 90 Min., OV/d, Regie: Karl Markovics, mit Thomas Schubert, Karin Lischka, Georg Friedrich

Pressetext

Den 19jährigen Roman Kogler hat das Leben gelehrt, seine eigenen Bedürfnisse auf ein Minimum zu reduzieren. Um seine mögliche vorzeitige Entlassung aus der Jugendhaft zu begünstigen, soll er sich in einem Freigängerjob bewähren.

 

Au bout du conte

FR 2013, 112 Min., F/d, Regie: Agnès Jaoui, mit Agnès Jaoui, Jean-Pierre Bacri, Arthur Dupont

Laura ist schön wie eine Prinzessin. Sie lebt in Paris, glaubt an Vorzeichen und ans Schicksal. Eines Tages, fast schon hätte sie die Hoffnung aufgegeben, trifft sie ihre grosse Liebe: den talentierten, attraktiven Musiker Sandro.

Auf der anderen Seite

D 2007, D/Türk./E/df, 122 Min., Regie: Fatih Akin, mit Hanna Schygulla, Nursel Köse, Baki Davrak

Pressetext

Als der pensionierte Witwer Ali der Prostituierten Yeter begegnet, glaubt er, dass sie seiner Einsamkeit ein Ende setzen könnte. Er schlägt ihr vor, gegen eine regelmässig monatliche Unterstützung, mit ihm zusammen zu leben.

 

Ava

FR 2017, OV/d, 105 Min., Regie: Léa Mysius, mit Noée Abita, Laure Calamy, Juan Cano, Tamara Cano

Die 13-jährige Ava ist in den Ferien am Meer, als sie erfährt, dass sie ihr Sehvermögen früher verlieren wird als erwartet. Ihre Mutter entscheidet sich dazu, sich zu verhalten, als wäre nichts passiert, damit sie ihren besten Sommer bisher verbringen können.

Avé

BG 2011, 88 Min., OV/df, Regie: Konstantin Bojanov, mit Anjela Nedyalkova, Ovanes Torosyan, Martin Brambach, Svetlana Yancheva

Pressetext

Ausserhalb von Sofia treffen Avé und Kamen aufeinander. Er macht Auto-stopp nach Ruse, sie schliesst sich ihm ungebeten an. Ein Roadmovie beginnt in den Norden Bulgariens und hinein in die Gegenwart eines Landes, das den Anschluss an die Welt noch nicht geschafft hat. Da sind zwei verloren wirkende junge Seelen unterwegs durch die Gegenwart und entdecken erst allmählich ihre Gefühle. Ein starkes Stimmungsbild und Filmdebüt.

 

Away we go

USA 2009, 98 Min., E/df, Regie: Sam Mendes, mit Maggie Gyllenhaal, Toni Colette, Jeff Daniels, John Krasinski, Maya Rudolph

Rezension von Andrea Lüthi

Burt ist ein chaotischer Träumer, der am Telefon mit verstellter Stimme Versicherungen berät, Rona arbeitet als Anatomiezeichnerin. Zusammen wohnen sie in einem abgetakelten, aber gemütlichen Haus, in dem die Werkbank direkt neben dem Bett steht. Als Rona nun ein Baby erwartet, stellt sich die Frage, ob das Leben so weitergehen soll.

Azur et Asmar

F 2006, 99 Min., F/d, Regie: Michel Ocelot, Animationsfilm

Pressetext

Azur und Asmar wachsen wie Brüder auf. Aber sie haben nicht dieselbe Herkunft: Azur, blond mit blauen Augen, ist der Sohn des Fürsten und Asmar, mit braunen Haaren und dunklen Augen, ist der Sohn des Kindermädchens.