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The woman in the fifth

FR 2010, 93 Min., OV/df, Regie: Pawel Pawlikowski, mit Ethan Hawke, Kristin Scott Thomas, Joanna Kulig, Samir Guesmi

Rezension von Stefan Volk

Pawel Pawlikowski entführt den Zuschauer mit einem mysteriösen Mann, der eine geheimnisvolle Fremde trifft, in eine mythisch versponnene Parallelwelt.

The woman with a broken nose

SRB 2010, 101 Min., OV/df, Regie: Srdjan Koljevic, mit Nebojsa Glogovac, Anica Dobra, Branka Katic

Rezension von Cindy Hertach

Der serbische Regisseur Srdjan Koljevic erzählt die Geschichte dreier Menschen, deren Leben sich von Grund auf ändert, als sie Zeugen eines Selbstmordes werden. Die Tragikomödie ist ein stimmiges und lakonisches Porträt von Belgrad und dessen Bewohnern.

 

The World Is Big And Salvation Lurks Around The Corner

BG / D 2008, 105 Min., Regie: Stephan Komandarew, mit: Miki Manojlovic, Carlo Ljubek, Ana Papadopulu

Rezension von Irene Genhart

Nach einem Autounfall findet sich Alexander körperlich unversehrt, aber an retroaktiver Amnesie leidend in einem Krankenhaus in Leipzig wieder. Eines Tages taucht an seinem Spitalbett ein eigens aus Bulgarien angereister älterer Mann auf und behauptet, Alexanders Grossvater Bai Dan zu sein. Mittels Erzählungen, Fotos und Backgammon-Spiel versucht er Alexander auf die Sprünge zu helfen. Als das alles nichts fruchtet, organisiert er ein Tandem.

The Wrestler

USA 2008, 110 Min., OV/df, Regie: Darren Aronofsky, mit Mickey Rourke, Marisa Tomei, Evan Rachel Wood

Rezension von Irene Genhart

Rourke is back! - anders kann man einen Text über „The Wrestler“ nicht beginnen. Denn wenn an diesem melancholischen, im Fahrwasser von „Million Dollar Baby“ und „Rocky Balboa“ dümpelnden Altsportler-Drama von Darren Aranofsky etwas wirklich erwähnenswert ist, ist es die phänomenale Leistung seines Hauptdarstellers Mickey Rourke.

 

The year my parents went on vacation - O Ano Em Que Meus Pais Saíram De Férias

Brasilien 2006, 104 Min., OV/df, Regie: Cao Hamburger, mit Michel Joelsas, Germano Haiut, Daniela Piepczyk

Pressetext

Brasilien, 1970, die Fussballweltmeisterschaft in Mexiko steht vor der Tür. Für den 12-jährigen Mauro das grösste Ereignis des Jahres. Doch während die Fussball-Euphorie auf ihren Höhepunkt zusteuert, leidet das Land unter der strikten Militärdiktatur des Generals Medici. Eines Tages müssen Mauros Eltern unerwartet "verreisen", angeblich wegen eines Urlaubs. Der Junge soll derweil bei seinem Grossvater im jüdisch-italienischen Viertel von Sao Paolo bleiben.

Thelma

NO/FR/DE/SE, OV/df, 116 Min., Regie: Joachim Trier, mit Eili Harboe, Kaya Wilkins, Ellen Dorrit Petersen, Henrik Rafaelsen

Thelma verlässt ihre streng religiöse Familie in der ländlichen Idylle der norwegischen Wälder, um in Oslo ein Studium zu beginnen.

 

Thérèse Desqueyroux

FR 2011, 110 Min., F/d, Regie: Claude Miller, mit Audrey Tautou, Gilles Lellouche, Anaïs Demoustier, Stanley Weber

Frankreich 1920 – damals arrangierten die Eltern die Hochzeit ihrer Kinder um ihre Ländereien zu vergrössern und die Familien zu verbinden. So heiratet Thérèse Larroque ihren Nachbarn Bernhard Desqueyroux, charmant und mit einem starken Charakter.

This Beautiful Fantastic

US/UK 2016, OV/df, 100 Min., Regie: Simon Aboud, mit Jessica Brown Findlay, Jeremy Irvine, Andrew Scott

Bella liebt die kleinen Dinge, die ihre Phantasie beflügeln, und träumt davon, Kinderbücher zu schreiben. Im echten Leben und in ihrem Haus aber liebt sie Ordnung über alles.

 

This is not a Film

Iran 2011, 75 Min., OV/df, Regie: Jafar Panahi / Mojtaba Mirtahmasb, mit Jafar Panahi

Pressetext

Jafar Panahi steht unter Hausarrest und wartet darauf, von der iranischen Justiz für sein zensiertes Werk und seine Teilnahme an den Protestkundgebungen nach der Wahl Ahmadinejads im Juni 2009 verurteilt zu werden. Einen Tag lang lässt er Kameras und Mobiltelefone in Umlauf gehen und schafft so einen weiteren Film, den es nicht geben darf.

Thomas Hirschhorn – Gramsci Monument

CH 2014, 92 Min., OV/d, Regie: Angelo Alfredo Lüdin, mit Thomas Hirschhorn, Erik Farmer

Thomas Hirschhorn, einer der wenigen Schweizer Künstler von Weltrang, wagt es immer wieder, mit seinen kreativen Arbeiten an gesellschaftspolitischen Wunden zu rühren.

 

Thorberg

CH 2012, 105 Min., OV/df, Regie: Dieter Fahrer, Dokumentarfilm

Der Thorberg ist das «Alcatraz der Schweiz»: eine geschlossene Strafanstalt auf einem Felsen, ein Ghetto von Verurteilten aus über 40 Nationen. Ein Spiegel der globalisierten Welt - und ihrer Abgründe.

Three Identical Strangers

US/UK 2018 OV/df, 96 Min., Regie: Tim Wardle, Dokumentarfilm mit Edward Galland, David Kellman, Robert Shafran

Die eineiigen Drillinge Bobby, Eddy und David wurden nach ihrer Geburt getrennt. Erst 19 Jahre später – und durch reinen Zufall – begegnen sich die jungen Männer wieder.

 

Three Monkeys

Türkei 2008, 109 Min., OV/df, Regie: Nuri Bilge Ceylan, mit Yavuz Kergül, Hatice Aslan, Ahmet Rifat Sungar

Rezension von Geri Krebs

Ein Politiker überfährt auf nächtlicher Landstrasse einen Menschen und überredet dann seinen Chauffeur, die Schuld auf sich zu nehmen. Gegen eine angemessene Entschädigung ist dieser dazu bereit, er lässt sich verurteilen und sitzt eine neunmonatige Gefängnisstrafe ab.

Through the Wall

IS 2016, OV/df, 110 Min., Regie: Rama Burshtein, mit Noa Kooler, Dafi Alferon, Oded Leopold, Erez Drigues

Seit elf Jahren versucht die ultraorthodoxe Michal verzweifelt, sich zu verheiraten.

 

Timbuktu

MLI 2014, 97 Min., OV/df, Regie: Abderrahmane Sissako

Die von Mythen umwobene malische Stadt Timbuktu wird von Dschihadisten übernommen, die ihre Regeln der Bevölkerung aufzwingen wollen. Die Beduinen-Familie von Kidane lebt friedlich in ihrem Zelt, bis ein Zwist mit dem Fischer Amabou alles durcheinander bringt.

Tinguely

CH 2011, 88 Min., OV/df, Regie: Thomas Thümena, Dokumentarfilm

Rezension von Geri Krebs

Pünktlich zum 20.Todestag des berühmten Schweizer Künstlers ist dieses Porträt des Zürcher Dokumentarfilmers und Produzenten Thomas Thümena eine schöne Hommage an einen Mann, dessen Werk heute schon sehr weit weg scheint.

 

Tocar El Cielo

E/ARG 2007, 109 Min., OV/df, Regie: Marcos Carnevale, mit: Facundo Arana, Raúl Arévalo, Betiana Blum

Pressetext

Schauplätze sind Madrid und Buenos Aires. Erzählt wird vom so leidenschaftlichen wie desillusionierten Pedro. Dieser lebt in der spanischen Metropole mit seinem erwachsenen Sohn zusammen. Die beiden mögen sich nicht sehr, gehen sich aus dem Weg.

Tokyo Sonata

JP 2008, 119 Min., OV/df, Regie: Kiyoshi Kurosawa, mit Teruyuki Kagawa, Kyoko Koizumi, Yu Koyanagi, Kai Inowaki

Pressetext

Die Sasakis sind eine ganz gewöhnliche Familie in Tokyo.

 

TOKYO!

FR/JP 2008, 112 Min., OV/df, Regie: Michel Gondry, Leos Carax, Bong Joon-Ho, mit Denis Lavant, Jean-François Balmer, Fujitani Ayako, Kase Ryo, Ito Ayumi

Rezension von Geri Krebs

Ein junges Paar quartiert sich bei einer Bekannten in deren winzig kleinem Appartement ein. Während er sich als Filmregisseur versucht, macht sie sich auf die Suche nach Arbeit und verwandelt sich dabei in ein Möbelstück.

Tomboy

FR 2011, 82 Min., F/d, Regie: Céline Sciamma, mit Zoé Héran, Malonn Levana, Jeanne Disson

Rezension von Irene Genhart

„Tomboy“ schildert einfühlsam, wie ein zehnjähriges Mädchen nach seiner (auch sexuellen) Identität tastet. Hervorragend meistert Zoé Héran ihren ersten grossen Kinoauftritt. Dem Film vorhalten könnte man höchstens die etwas weltfremde Darstellung der Eltern.

 

Tournée

FR 2010, 111 Min., OV/df, Regie: Mathieu Amalric, mit Mathieu Amalric, Miranda Colclasure, Suzanne Ramsey, Linda Marraccini, Julie Ann Muz, Angela de Lorenzo, Alexander Craven

Rezension von Irene Genhart

„Tournée“ von Mathieu Amalric ist ein wunderbar eigenwilliges und sehr französisches Roadmovie, in dem einige der derzeit besten Burlesk-Tänzerinnen auftreten.

Trading Paradise

CH 2016, OV/df, 78 Min., Regie: Daniel Schweizer, Dokumentarfilm

Der Regisseur Daniel Schweizer nimmt sich einem Thema an, das der Schweiz einen neuen Skandal bescheren könnte: die Praktiken der Rohstoffhändler.

 

Tranquillo

CH 2017, CH-Dial./f/e, 71 Min., Regie: Jonathan Jäggi, mit Tobias Bienz, Sandra Zellweger, Nicole Lechmann

Als Mittzwanziger lebt Peter ein routiniertes urbanes Leben und organisiert Partys. Er ist zwar charmant, handelt aber egoistisch und versucht damit sein Umfeld von sich abhängig zu machen.

Tricks - Sztuczki

PL 2007, 95 Min., OV/df, Regie: Andrzej Jakimowski, mit Ewelina Walendziak, Damian Ul, Tomasz Sapryk

Rezension von Geri Krebs

Sommer in einer tristen Kleinstadt in der polnischen Provinz, die in besseren Zeiten mal vom Bergbau lebte. Die Fassaden der Gebäude bröckeln vor sich hin, das Unkraut spriesst an den Strassenrändern und das Zentrum des Ortes wird von einer imposanten alten Eisenbahnbrücke überspannt. In regelmässigen Abständen rumpelt ein Zug durch eine Szenerie, aus der jene Leute längst weggegangen sind, die weggehen können.

 

Trip To Asia

D 2008, 108 Min., OV/df, Dokumentarfilm, Regie: Thomas Grube, mit Sir Simon Rattle, Berliner Philharmoniker

Pressetext

Nach dem Erfolgsfilm RHYTHM IS IT! begleitet Regisseur Thomas Grube die Berliner Philharmoniker auf ihrer Konzerttour durch sechs pulsierende Metropolen Asiens. Der erste Film über das geheimnisvolle Innenleben eines der renommiertesten Orchester der Welt erzählt vom ewigen Widerstreit zwischen Individuum und Gemeinschaft, von der uralten und doch immer wieder neuen Suche nach dem Einklang mit den Anderen – und mit sich selbst.

Trois Souvenir de ma Jeunesse

FR 2015, 122 Min., F/d, Regie: Arrnaud Desplechin, mit Mathieu Amalric, Quentin Dolmaire, Lou Roy-Lecollinet

Zu Beginn des Films sehen wir, wie der Anthropologe Paul nach einem zehnjährigen Aufenthalt aus Tadschikistan in seine Heimat Paris zurückkehrt.

 

Tuesday, After Christmas

RO 2010, 99 Min., OV/df, Regie: Radu Muntean, mit Mimi Branescu, Mirela Oprisor, Maria Popistasu, Dragos Bucur

Rezension von Doris Senn

Ein kleines Chef-d’Oeuvre des neuen rumänischen Films: „Tuesday, After Christmas“ ist ein unaufgeregtes Poem über die Liebe, das Leben, den Alltag.

Tulpan

CH/DE/KZ 2008, 103 Min., OV/df, Regie: Sergey Dvortsevoy, mit Askhat Kuchunchirekov, Samal Yeslamova, Ondasyn Besikbasov

Rezension von Geri Krebs

Der Matrose Bulat kehrt nach seinem Militärdienst in die Steppe Kasachstans zurück, er möchte hier als Schafhirt arbeiten und eine Familie gründen. Er hat ein Auge auf ein schüchternes Mädchen namens Tulpan geworfen und verliebt sich unsterblich in sie, hat aber wegen seines unvorteilhaften Äusseren mit seinen abstehenden Ohren keinerlei Chancen bei der Angebeteten.

 

Turistas

CL 2009, 105 Min., OV/df, Regie: Alicia Scherson, mit Aline Kuppenheim, Marcelo Alonso, Diego Noguera, Pablo Ausensi

Rezension von Geri Krebs

Die Chilenin Alicia Scherson beobachtet wie eine Insektenforscherin mehrere Touristen, die sich zufällig in einem Nationalpark begegnen.

Ufo In Her Eyes

CHN 2011, 110 Min., OV/df, Regie: Xiaolu Guo, mit Shi Ke, Udo Kier, D. Zhang

Pressetext

Big Mao trifft Big Mac
Ohne realen äusseren Anlass, aufgrund einer schieren Vermutung, rückt ein Dorf in der chinesischen Provinz mit einem Mal ins Zentrum des öffentlichen Interesses, nachdem sich ein heimliches Liebespaar im Feld zum Turteln getroffen hatte und eine Ausrede suchen musste. Ein unbekanntes Flugobjekt sei da ausgemacht worden, und schon beginnt der Traum vom grossen Geld in der kommunistischen Kommune zu leben.

 

Ultimos Dias en la Habana

CU 2016 OV/df, 93 Min., Regie: Fernando Pérez, mit Jorge Martínez, Patricio Wood, Gabriela Ramos, Cristian Jesús Pérez

Diego und Miguel leben mitten in Havanna, ohne jeglichen Komfort. Miguel verdient sein Geld als Tellerwäscher in einem privat geführten Restaurant und kümmert sich, mit Nachbarn und Familie, um den kranken Diego.

Un Autre Homme

CH 2008, 91 Min., F/d, Regie: Lionel Baier, mit Robin Harsch, Natacha Koutchoumov, Elodie Weber

Rezension von Walter Gasperi

Der junge Francois zieht mit seiner Freundin in das im Schweizer Jura gelegene Vallée de Joux, um dort eine Stelle als Lokalredaktor einer Regionalzeitung anzutreten. Auch Filmkritiken soll er schreiben, doch weil er von Film überhaupt nichts versteht, beginnt er die Rezensionen wortwörtlich aus einer renommierten Filmzeitschrift abzuschreiben. Um allerdings der lokalen Kinobetreiberin nicht über den Weg zu laufen, beschliesst er Pressevorführungen in Lausanne zu besuchen. Dort weckt eine sich intellektuell gebende Kritikerin bald sein Interesse.

 

Un Barrage Contre Le Pacifique

FR 2008, 115 Min., F/d, Regie: Rithy Panh, mit: Isabelle Huppert, Gaspard Ulliel, Astrid Berges-Frisbey

Rezension von Stefan Volk

Auf den ersten Blick stimmt hier einfach alles. Der kambodschanische Regisseur Rithy Panh übersetzt Marguerite Duras’ Roman über eine alleinerziehende Mutter, die 1931 in Indochina darum kämpft, dem Pazifik ein Stück Land für den Reisanbau abzutrotzen, in ein wundervoll fotografiertes Kolonialzeitdrama mit betörenden Landschaftsaufnahmen.

Un homme qui crie

FR 2010, 92 Min., OV/df, Regie: Mahamet-Saleh Haroun, mit Youssouf Djaoro, Diouc Koma, Djaneba Kone, Emil Abossolo M'Bo, Heling Li

Rezension von Walter Gasperi

Nach „Abouna“ und „Daratt“ erzählt Mahamat-Saleh Haroun erneut eine Vater-Sohn-Geschichte vor dem Hintergrund des Bürgerkriegs im Tschad. Und wieder zieht der aus dem Tschad stammende Regisseur mit seiner unaufgeregten und leisen Erzählweise den Zuschauer langsam in ein Drama hinein, das um universelle Fragen kreist.

 

Un petit coin de paradis

CH 2008, 85 Min., F/d, Regie: Jacqueline Veuve, Dokumentarfilm

Rezension von Cindy Hertach

Ossona, im Val d’Hérens: Dem kleinen Walliser Weiler nahe der Grande-Dixence Staumauer erging es damals in den 1960er Jahren wie heute noch so manchem Schweizer Bergdorf.

Un Prophète

F 2009, 154 Min., F/d, Regie: Jacques Audiard, mit Tahar Rahim, Niels Arestrup, Adel Bencherif

Rezension von Irene Genhart

Ein Gangstermovie und Gefängnisfilm ist „Un prophète“. Ein Film auch über die Mafia und als solcher einer der - neben Matteo Garrones „Gomorra“ - unzweifelhaft besseren je in Europa gedrehten. Auch als Parabel auf die globalisierte Gesellschaft lässt sich „Un prophète“ deuten. Vor allem aber ist Jacques Audiards neuster Film ein cooles Coming-of-age-Drama.

 

Un secret

F 2007, F/d, 100 Min, Regie: Claude Miller, mit Patrick Bruel, Cécile de France, Ludivine Sagnier

Pressetext

Die Erforschung eines dunklen Familiengeheimnisses und die Geschichte einer Leidenschaft bilden den Kern dieser inneren Reise von François, einem einsamen Kind, das einen Bruder für sich erfindet und sich die Vergangenheit seiner Eltern ausmalt.

Una noche

CUB 2012, 90 Min., OV/df, Regie: Lucy Mulloy, mit Dariel Arrechaga, Anailín de la Rúa de la Torre, Javier Núñez Florián

Havanna heute. Lila und Zwillingsbruder Elio träumen von einem anderen Leben. Zwar ist da die karibische Stadt, die sie packt und fasziniert, gleichzeitig wissen sie, dass es andere Möglichkeiten gibt und dass ihr Leben oft genug am Rand steht. Raúl wird mit ihnen das Weite suchen. Ein Film voller Energie über eine Insel, auf der man bleiben möchte und doch abhaut.

 

Una noche sin luna

UR/AR 2014, 80 Min., OV/df, Regie: Germán Tejeira, mit Daniel Melingo, Elisa Gagliano, Roberto Suarez, Marcel Keroglian

Silvesternacht in Uruguay. Drei Männer sind auf dem Weg in eine Kleinstadt: Der geschiedene Taxifahrer César besucht die neue Familie seiner Ex-Frau und versucht die Liebe seiner 5-jährigen Tochter Lucia zurückzugewinnen.

Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives

TH 2010, 114 Min., OV/df, Regie: Apichatpong Weerasethakul, mit Jenjira Pongpas, Sakda Kaewbuadee, Natthakarn Aphaiwonk, Geerasak Kulhong, Thanapat Saisaymar

Rezension von Irene Genhart

Der Thailänder Apichatpong Weerasethakul begleitet in seinem 2010 mit der Goldenen Palme von Cannes ausgezeichneten Film seinen Protagonisten in den Tod und setzt sich dabei intensiv mit menschlichen Seins- und Seelenzuständen auseinander.

 

Under the Skin

USA 2013, 108 Min., E/df, Regie: Jonathan Glazer, mit Scarlett Johansson, Antonia Campbell-Hughes, Paul Brannigan

Scarlett Johansson als Alien auf einer Reise durch Schottland.

Une Estonienne à Paris

FR 2012, 94 Min., F/d, Regie: Ilmar Raag, mit Jeanne Moreau, Laine Mägi, Patrick Pineau

Anne verlässt Estland und macht sich mit einem Köfferchen auf zum Ort ihrer Sehnsucht. In Paris angekommen, tritt sie unverzüglich ihre neue Stelle an: Anne soll sich um Frida kümmern.

 

Une Jeunesse Allemande - Eine Deutsche Jugend

F/CH/D 2015, 96 Min., D, Regie: Jean-Gabriel Périot, Dokumentarfilm

Ein Dokument zum Konflikt zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der RAF, der zugleich ein Krieg der Bilder war. Ein Krieg, der nicht nur in den Medien, sondern auch in der Filmszene hitzig diskutiert und kommentiert wurde. Périot schneidet die Positionen kunstvoll gegeneinander zu einem vielstimmigen Kaleidoskop.
(Text: Xenix Film)

Unerhört Jenisch

CH 2016, D/CH-Dialekt, 92 Min., Regie: Martina Rieder, Karoline Arn, Dokumentarfilm mit Stephan Eicher

Stephan Eicher spielt mit dem Bild des Zigeuners und sucht mit seinem Bruder Erich nach seinen jenischen Wurzeln.

 

United States Of Love

PL/SE 2016, OV/df, 106 Min., Regie: Tomasz Wasilewski, mit Julia Kijowska, Magdalena Cielecka, Dorota Kolak

Polen, kurz nach dem Mauerfall. Eine Zeit des Umbruchs, voller Hoffnungen und Unsicherheiten.

Unser Garten Eden

CH 2010, 97 Min., Dialekt, Regie: Mano Khalil, Dokumentarfilm

Rezension von Bettina Spoerri

Mano Khalil erzählt in seinem Dokumentarfilm witzige, absurde und tragische Geschichten aus dem Schrebergarten.

 

Unser täglich Brot

A 2005, 92 Min., 35mm, HDCam, Dokumentarfilm, Regie & Kamera: Niklaus Geyrhalter

Pressetext

Ein Blick in die Welt der industriellen Nahrungsmittelproduktion und der High-Tech-Landwirtschaft!

Unter Wasser Atmen

CH 2011, 90 Min., Dialekt, Regie: Stefan Muggli, Andri Hinnen, Dokumentarfilm

Pressetext

Es ist der Albtraum eines jeden Menschen. Man wacht auf, ist blind und vollständig gelähmt. So erging es Nils Jent als er nach einem schweren Motorradunfall ins Koma fällt - ein medizinisches Wunder, dass er überlebt hat. Als er aufwacht, ist er von Kopf bis Fuss gelähmt, vollständig erblindet und sprechunfähig.

 

Ursula - Leben in Anderswo

CH 2011, 86 Min., Dialekt, Regie: Rolf Lyssy, Dokumentarfilm

Pressetext

Als Ursula Bodmer 1951 in Zürich zur Welt kommt, merkt niemand etwas. Nach einiger Zeit aber zeigt sich, dass das Kind, dessen Mutter es sofort nach der Geburt verlassen hat, blind und taub ist. Ursula steht eine Heimkarriere bevor - die Ärzte gehen von einer kurzen Lebensdauer aus.

Václav

CZ 2008, 100 Min., OV/df, Regie: Jiri Vejdelek, mit Ivan Trojan, Emilia Vasaryora, Jan Budar, Kiri Labus

Rezension von Irene Genhart

Bei der grossen Amnestie, welche Václav Havel Anfang der 90er Jahre veranlasste, kam auch ein Mann frei, dessen Inhaftierung weniger einem begangenen Verbrechen, denn dem Versagen der Gesellschaft zuzuschreiben war. Ausgehend von dessen Geschichte drehte Jiří Vejdělek die Herz erwärmende Tragikomödie „Václav“.