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Poulet aux prunes

FR/DE 2011, 93 Min., F/d, Regie: Marjane Satrapi, Vincent Paronnaud, mit Mathieu Amalric, Isabella Rossellini, Jamel Debbouze

Rezension von Cindy Hertach

Der zweite Kinofilm der iranischen Comic-Zeichnerin Marjane Satrapi („Persepolis“) ist für einmal kein düsterer Trickfilm, sondern eine bonbonfarbene Liebesgeschichte. Darin möchte ein trauriger Geigenspieler sterben – aber nicht ohne noch einmal von seiner grossen Jugendliebe geträumt zu haben.

Poupoupidou

FR 2010, 102 Min., OV/df, Regie: Gérald Hustache-Mathieu, mit Jean-Paul Rouve, Sophie Quinton, Guillaume Gouix

Pressetext

Endlich wieder einmal ein spannender, intelligenter Thriller aus Frankreich! Ein Film, der Erinnerungen an den Klassiker «Fargo» der Gebrüder Coen und ans filmische Universum von David Lynch weckt. Zugleich glänzt «Poupoupidou» mit unnachahmlichen eigenen Ideen und einem wunderbaren französischen Flair.

 

Pranzo Di Ferragosto

I 2008, 75 Min., OV/df, Regie: Gianni Di Gregorio, mit Valeria De Franciscis, Marina Cacciotti, Maria Calì, Grazia Cesarini Sforza, Alfonso Santagata und Gianni Di Gregorio

Rezension von Irene Genhart

Der Protagonist dieser römischen Sommerkomödie gehört zu einer Gattung Mensch, die man im Kino nur selten trifft: Gianni, Mitte Vierzig, vermutlich homosexuell, ist ein ausgewachsenes Muttersöhnchen. Er wohnt nicht nur seit eh und je mit seiner Mutter, sondern führt, da Mama inzwischen hoch betagt ist, auch den Haushalt, amtiert als Pfleger und Unterhalter.

Prater

A/D 2007, D, 104 Min., Dokumentarfilm, Regie: Ulrike Ottinger, Gäste: Elfriede Jelinek, Elfriede Gerstl, Ursula Storch, Werner Schwarz, Herbert J. Wimmer, Veruschka von Lehndorff, Robert Kaldy-Karo, Erzähler: Peter Fitz

Pressetext

Praterdynastien erzählen vom Schaustellerleben. Wir begegnen den Nachkommen des "Manns ohne Unterleib", der um 1900 mit Frau und Kindern eine Vielzahl bis heute bestehender Vergnügungsbetriebe gründete.

 

Precious

USA 2010, 110 Min., E/df, Regie: Lee Daniels, mit Gabourey 'Gabby' Sidibe, Mo'Nique, Mariah Carey, Lenny Kravitz, Paula Patton, Sherri Shepherd

Rezension von Christine Stark

Wenn „bildungsfern“ eine Beschönigung ist, was ist dann Precious („kostbar, geliebt“) als Eigenname für eine übergewichtige 16jährige, die zum zweiten Mal vom eigenen Vater schwanger ist und von der Mutter geschlagen wird?

Promise Me This - Zavet

Serbien/F 2007, 127 Min., OV/df, Regie: Emir Kusturica, mit Uros Milovanović, Marija Petronijevic, Aleksander Bercek, Miki Manojlovic, Ljiljana Blagojevic, Stribor Kusturica

Pressetext

Auf einem einsamen Hügel im serbischen Hinterland leben Tsane, sein Grossvater und ihre Kuh Cvetka. Zusammen mit ihrer Nachbarin, einer Lehrerin, sind sie die einzigen Bewohner des Dorfes. Eines Tages verkündet Tsanes Grossvater, dass er bald sterben werde und nimmt seinem Enkel vier Versprechen ab: Er soll über die drei Hügel in die nächste Stadt gehen und Cvetka dort auf dem Markt verkaufen, dann mit dem verdienten Geld eine Ikone und ein Andenken kaufen und schliesslich eine Braut finden.

 

Pure Coolness - Boz Salkyn

Kirgistan 2007, 95 Min., OV/df, Regie: Ernest Abdyjaparov, mit Asem Toktobekova, Tynchtyk Abylkasymov, Siezdbek Iskanaliev, Elnura Osmonalieva

Pressetext

Kirgistan ist ein Land der Sehnsucht, eine Landschaft der Träume. In Kirgistan leben aber auch fragwürdige Traditionen weiter. Wer es etwa schafft, die Braut eines Anderen vor der Heirat zu entführen, der darf sie behalten.

Qué Tan Lejos

Ecuador 2006, 92 Min., OV/df, Regie: Tania Hermida, mit: Cecilia Vallejo, Tania Martínez, Pancho Aguirre, Fausto Miño

Pressetext

Ecuador und die Anden bilden das wunderbare Dekor für dieses Roadmovie, in dem zwei junge Frauen unterwegs sind nach Cuenca, der friedlichen Gartenstadt im Süden. Esperanza kommt aus Spanien und reist durch Ecuador auf der Suche nach Entdeckungen und auf den touristisch empfohlenen Spuren. Teresa studiert in Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Sie macht sich auf den Weg, ihren Geliebten in Cuenca daran zu hindern, eine andere Frau zu heiraten.

 

Quelques heures de printemps

FR 2012, 108 Min., F/d, Regie: Stéphane Brizé, mit: Vincent Lindon, Hélène Vincent, Emmanuelle Seigner

Im Alter von 48 Jahren sieht sich Alain Evrard (Vincent Lindon) gezwungen, vorübergehend wieder bei seiner Mutter Yvette (Hélène Vincent) einzuziehen. Sie ist eine einfache Frau, eine unnahbare Mutter, er ein ungeschliffener Mann, der vom Leben bereits gezeichnet ist. Beide tun sich seit jeher schwer damit, sich auch nur die geringste Zuneigung zu zeigen.

Race

US 2016, OV/df, 116 Min., Regie: Stephen Hopkins, mit Stephan James, Jason Sudeikis, Eli Goree

Ohio, 1934. Der schwarze Ausnahme-Athlet Jesse Owens trainiert unter seinem Coach Larry Snyder, der ihn auf die Olympischen Spiele in Berlin vorbereiten will.

 

Ramen Shop

SG/JP/FR 2018, OV/df, 89 Min., Regie: Eric Khoo, mit Takumi Saitoh, Seiko Matsuda, Tsuyoshi Ihara

Für den jungen Koch Masato ist Ramen mehr als Nudelsuppe: Die Welt der Düfte und Aromen ist seine Leidenschaft und voller Erinnerungen an die jung verstorbene Mutter. Seine Eltern lernten sich in Singapur kennen und eröffneten Jahre später in Japan ihr eigenes Restaurant.

Rara

CL 2016, OV/df, 90 Min., Regie: Pepa San Martin, mit Mariana Loyola, Agustina Muñoz, Julia Lubbert, Emilia Ossandon, Daniel Muñoz, Sigrid Alegría

Seit der Trennung ihrer Eltern lebt Sara mit ihrer jüngeren Schwester bei der Mutter, die jetzt mit einer Frau zusammen ist.

 

Räuberinnen

CH 2008, 90 Min., CH-Dialekt, Regie: Carla Lia Monti, mit Nina Bühlmann, Myriam Muller, Alexandra Prusa, Nils Althaus, Hans-Peter Ulli

Rezension von Geri Krebs

In einer grauen Vorzeit, als grausame Adlige noch auf trutzigen Burgen hinter meterdicken Mauern herrschten, soll die junge blonde Emily mit dem fetten Meinrad von Bock, dem debilen Sohn des perversen Fürsten, verheiratet werden. So zumindest will es Katharina, Emilys hartherzige Mutter, die als verarmte Landadelige und begnadete Intrigantin gegen den sozialen Abstieg ankämpft.

Raving Iran

CH 2016, OV/df, 84 Min., Regie: Susanne Regina Meures, mit Anoosh, Arash

Arash und Anoosh arbeiten als DJs in Teherans wachsender Underground-Technoszene. Müde und desillusioniert vom ewigen Versteckspiel vor der Polizei und ihrer stagnierenden Karriere, organisieren sie unter gefährlichen Umständen einen letzten ekstatischen Rave in der Wüste.

 

Rebelle - War Witch

CDN 2012, 90 Min., OV/df, Regie: Kim Nguyen, mit Rachel Mwanza, Alain Bastien, Serge Kanyinda

Das unerhört kraftvoll und sensibel erzählte Schicksal einer Kindersoldatin. Komona, ein 14-jähriges Mädchen, erzählt dem ungeborenen Baby, das in ihr heranwächst, die Geschichte ihres Lebens... Seit zwei Jahren kämpft sie als Kindersoldatin in der Armee - unfreiwillig.

Recycling Lily

CH 2012, 95 Min., CH-D, Regie: Pierre Monnard, mit Bruno Cathomas, Johanna Bantzer, Luna Dutli, Monica Gubser

Der stille Einzelgänger Hansjörg Stähli ist Müllinspektor eines malerischen Städtchens und achtet peinlich genau darauf, dass sich alle an die Regeln halten. Nichts ist ihm wichtiger als Sauberkeit - ausser vielleicht die Kellnerin Lily Frei, in die er unsterblich verliebt ist.

 

Refugiado

ARG 2014, 93 Min., OV/df, Regie: Diego Lerman, mit Maria Lubos, Valentina García Guerrero, Julieta Díaz

Der Junge Matias und seine Mutter Laura verlassen in Panik die Wohnung, in der sie leben, nachdem die Frau einmal mehr von ihrem Mann geprügelt wurde. Häusliche Gewalt nennt man das, und man weiss, dass sie verbreiteter ist, als man denkt. Matias ist achtjährig und Laura wieder schwanger.

Regilaul - Lieder aus der Luft

CH 2011, 104 Min., OV/df, Regie: Ulrike Koch, Dokumentarfilm

Pressetext

Die auf acht Silben basierenden Regi-Lieder entstammen dem alten finno-ugrischen Weltbild und sind Nährboden für die berühmte estnische Gesangskultur. Ihr eindringlich monotoner Klang besitzt geheimnisvolle Kraft und beflügelt zur Auseinandersetzung mit den eigenen Wurzeln und neuen Formen der Umsetzung.

 

Religulous

USA 2008, 100 Min., OV/df, Dokumentarfilm, Regie: Larry Charles, mit Bill Maher

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Der bekannte amerikanische Komiker und politische Humorist Bill Maher fordert geschickt christliche, muslimische und jüdische Extremisten heraus, in dem er ihre festgefahrenen Weltbilder ankratzt: "Gott hat Homosexuelle erschaffen, der Mensch die Bibel." Maher macht sich auf den Weg nach Rom, Jerusalem, Pakistan, London und viele andere Orte, um die Wahrheit zu finden. Was er jedoch antrifft, sind haarsträubende Pointen.

Reset Restart

CH 2015, CH-D/D/E/KOR, 88 Min., Regie: Judith Lichtneckert, Dokumentarfilm, mit Mischa Steiner

Mischa Steiner wird 1976 im Alter von 3 1/2 Jahren aus Südkorea in die Schweiz adoptiert. Aufkeimende Fragen zum Adoptionsverlauf und seiner Herkunft verdrängt er jahrelang.

 

Rester Vertical

FR 2016, OV/d, 98 Min., Regie: Alain Guiraudie, mit Damien Bonnard, India Hair, Raphaël Thierry

Festival de Cannes 2016, Compétition

Braucht ein Baby seine Mutter oder ist es auch beim Vater gut aufgehoben? Darf ein Mann seinen Schwiegersohn begehren? Ist Sterbehilfe mit Analsex vereinbar?

Retour à Gorée

CH 2007, 108 Min., Regie: Pierre-Yves Borgeaud, mit Youssou N'Dour

Pressetext

Das musikalische Roadmovie «Retour à Gorée» erzählt von der Reise des afrikanischen Sängers Youssou N'Dour. Er folgt den Spuren der schwarzen Sklaven und ihrer Musik, dem Jazz.

 

Revanche

A 2007, 121 Min., D, Regie: Götz Spielmann, mit Johannes Krisch, Ursula Strauss, Andreas Lust, Irina Potapenko

Rezension von Irene Genhart

Tamara kommt aus der Ukraine und verdingt sich in Wiens Rotlichtmilieu als Prostituierte. Alex ist ein Kleinkrimineller und der Handlanger ihres Chefs. Sie hat zu Hause eine Familie, er besucht bisweilen seinen auf einem abgelegenen Hof hausenden alten Opa. Heimlich sind Tamara und Alex ein Paar, träumen von einem besseren Leben zu zweit und wollen sich absetzen. Ein harmloser, kleiner Banküberfall mit ungeladener Pistole, denkt Alex, würde ihr Problem lösen.

Revolutionary Road

USA/UK 2008, 118 Min., OV/df, Regie: Sam Mendes, mit Kate Winslet, Leonardo DiCaprio, Kathy Bates, Michael Shannon, Ryan Simpkins

Rezension von Walter Gasperi

Von einer Schauspielkarriere träumt die junge April, als sie Frank kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs kennen lernt. Doch nach dem ersten Auftritt sind diese Träume auch schon zerplatzt und zehn Jahre später lebt man mit zwei Kindern zwar materiell gut gestellt, aber illusionslos in einem properen Einfamilienhaus in einer uniformen amerikanischen Vorstadt. April hat aber noch nicht alle Hoffnungen aufgegeben, plant nochmals einen Neustart und will mit der Familie nach Paris übersiedeln, doch dann wird sie erneut schwanger.

 

Ricky

FR 2009, 90 Min., F/d, Regie: François Ozon, mit: Sergi Lopez, Alexandra Lamy, Mélusine Mayance

Rezension von Cindy Hertach

Monotonie prägt den grauen Alltag der allein erziehenden Mutter Katie und ihrer kleinen Tochter: Gemeinsames Frühstück, Fahrt zur Schule und Fabrik, Fliessbandarbeit, Essen in der Kantine, Fliessbandarbeit, Rückkehr nach Hause, gemeinsames Abendessen. Es gibt nichts, was diesen tristen Ablauf durchbrechen könnte.

Rosalie Blum

FR 2015, OV/d, 95 Min., Regie: Julien Rappeneau, Noémie Lvovsky, Kyan Khojandi, Alice Isaaz, Anémone, Philippe Rebbot

Vincent kennt sein Leben in- und auswendig… meint er zumindest.

 

Ruby Sparks

USA 2012, 104 Min., E/d, Regie: Jonathan Dayton & Valerie Faris

Calvin (Paul Dano) ist ein junger Schriftsteller, der gleich zu Beginn seiner Karriere einen phänomenalen Bucherfolg hatte, aber seitdem mit dem Schreiben hadert. Privat ist er ein totaler Einzelgänger und sein Liebesleben quasi nicht existent.
Eines Tages hat Calvin eine zündende Idee und schreibt wieder Tag und Nacht. Fokus seiner neuen Geschichte ist die fiktive Person Ruby Sparks (Zoe Kazan), die er aus seiner Fantasie entstehen lässt und die ihn zu neuen literarischen Höhen inspiriert.
Als Ruby aber plötzlich zu Hause auf seiner Couch sitzt und in seiner Küche kocht als wäre sie real, muss Calvin völlig überrascht feststellen, dass seine geschriebenen Worte irgendwie zum Leben erwacht sind….

Rumba

BE/FR 2008, 77 Min., F/d, Regie: Dominique Abel, Fiona Gordon, Bruno Romy, mit Dominique Abel, Fiona Gordon, Philippe Martz

Pressetext

Fiona und Dom sind unsterblich ineinander verliebt. Ihre grösste Leidenschaft ist es, Rumba zu tanzen. Das Haus voller Trophäen und den Blick voller Liebe erwarten sie nichts sehnlicher, als nach getaner Arbeit in Kleid und Anzug zu schlüpfen und dem sinnlichen Rhythmus zu verfallen. Doch auf dem Heimweg von einer Tanzveranstaltung stellt sich ihnen das Schicksal in Person eines tollpatschigen Selbstmörders in den Weg. Und danach ist ihr Leben nicht mehr wie es war ...
(Filmcoopi)

 

Rusalka - Mermaid

Russland 2007, 115 Min., OV/df, Regie: Anna Melikian, mit Masha Shalaeva, Yevgeniy Tsyganov, Maria Sokova, Albina Yevtushevskaya, Irina Skrinichenko

Pressetext

Alisa wurde in ein Heim gesteckt, weil sie eines Tages beschlossen hatte, nicht mehr zu reden. Alles war ihr zu blöd. Und jetzt setzt sie ihre magischen Kräfte ein und lässt ihr Dorf am Meer wegblasen. Damit landet sie mit Mutter und Grossmutter dort, wo es die Heimatlosen hintreibt - in der Grossstadt, und das heisst in Russland: In einem boomenden Moskau.

Så ock på jorden - Heaven on Earth

SE 2015, 134 Min., OV/df, Regie: Kay Pollak, mit Frida Hallgren, Jakob Oftebro, André Sjöberg

Eine bewegende und humorvolle Geschichte über Liebe, Tanz, Musik und deren Macht, Menschen zu verwandeln. HEAVEN ON EARTH ist eine unabhängige Fortsetzung des Oscar-nominierten Riesenerfolgsfilms AS IT IS IN HEAVEN.

 

Safari

AT 2016, D, 90 Min., Regie: Ulrich Seidl, Dokumentarfilm mit Gerald Eichinger, Eva Hofmann, Manuel Eichinger, Tina Hofmann, Manfred und Inge Ellinger, Marita und Volker Neemann, Markolf Schmidt, Eric Müller

In den Weiten der afrikanischen Wildnis, dort, wo Buschböcke, Impalas, Zebras, Gnus und andere Wildtiere heimisch sind, gehen Touristen auf die Jagd. Sie fahren durch den Busch, liegen auf der Lauer, gehen auf die Pirsch.

Sagrada - El misteri de la creacio

CH 2012, 93 Min., OV/df, Regie: Stefan Haupt, mit Jordi Bonet, Etsuro Sotoo

Die «Sagrada Família» in Barcelona: ein einzigartiges, faszinierendes Bauprojekt mit einem genialen Architekten, Antoni Gaudí, einer riesigen Familie von Mitwirkenden und einer Geschichte voller Abgründe und Höhenflüge.

 

Salonica

CH 2008, 87 Min., OV/df, Regie: Paolo Poloni, mit Moishe Bourla, Sofia Leviti, Yaacov

Pressetext

Der Film handelt von Thessaloniki und zeigt Aspekte eines unbekannten Griechenlands.

Salt Of This Sea - Milh Hadha Al-Bahr

F/Palästina/CH/BE/USA/NL/E 2008, 109 Min., OV/df, Regie: Annemarie Jacir, mit Suheir Hammad, Saleh Bakri, Riyad Ideis

Rezension von Irene Genhart

Was ist Heimat? Der Ort, an dem wir leben? Oder der Ort unserer Herkunft? Und was bedeutet Heimat für Migranten? Für die Nachkommen von Immigranten, die wie die Protagonistin dieses Langfilmdebüts von Annemarie Jacir unabhängig ihrer Herkunft als Amerikaner gelten?

 

Sarah Joue Un Loup-Garou

CH 2017, F/d, 86 Min., Regie: Katharina Wyss, mit: Loane Balthasar, Michel Voïta, Manuela Biedermann

Wenn Sarah auf der Bühne steht, holt sie alles aus sich heraus. Im Theaterprojekt der Schule hat die sensible 17-Jährige eine Möglichkeit gefunden, ihre innersten Gefühle auszudrücken.

Savage Grace

E/F/USA 2007, 97 Min., OV/df, Regie: Tom Kalin, mit Julianne Moore, Stephen Dillane, Eddie Redmayne

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Unermesslich reich, strahlend schön, ziemlich kapriziös, stets auf der Suche nach Anerkennung und Bestätigung: das ist Barbara Daly Baekeland. Durch ihre Heirat ist sie in die High Society aufgestiegen. Von ihrem Mann wird sie jedoch nicht wirklich ernst genommen - und später wegen einer Jüngeren verlassen.

 

Schlafkrankheit

DE/FR/NL 2011, 91 Min., D, Regie: Ulrich Köhler, mit Hippolyte Girardot, Jenny Schily, Jean-Christophe Folly, Pierre Bokma

Seit fast 20 Jahren leben Ebbo und Vera Velten in verschiedenen afrikanischen Ländern. Ebbo leitet ein Schlafkrankheitsprojekt. Seine Arbeit füllt ihn aus.

Schulden G.m.b.H.

A 2013, 75 Min., D, Regie: Eva Eckert, Dokumentarfilm

SCHULDEN G.m.b.H. taucht in die Welt von Menschen ein, die von jenen leben, die ihre Schulden kaum mehr bedienen können: Gerichtsvollzieher, Inkassobüros, Detektive, Schuldnerberater, Auktionäre.

 

Schwarze Schafe

D/CH 2007, D, 94 Min., Regie: Oliver Rihs, mit Robert Stadlober, Tom Schilling

Pressetext

Herrlich schräg, mit einer grossen Prise Humor und Augenzwinkern erzählt der in schwarz-weiss gedrehte Episodenfilm SCHWARZE SCHAFE vom nicht ganz alltäglichen Leben im heutigen Berlin: ein begabter Hochstapler plant den Start in ein ehrenhaftes Leben und erbringt dafür ein grosses Opfer, zwei junge Männer mit Hang zum Satanismus machen Bekanntschaft mit einer Magie der besonderen Art, drei Türken begeben sich auf eine nicht religiöse Sinnsuche, ein Narzist und ein Aktivist glauben an alternative Ökonomie und ein Touristenboot kommt unverhofft in Turbulenzen.

Searching for Sugar Man

S 2012, 86 Min., E/df, Regie: Malik Bendjelloul, Dokumentarfilm

Sixto Rodriguez? Noch nie gehört. Dabei hat der amerikanische Singer-Songwriter in Südafrika den Status eines Bob Dylan. Sein Album «Cold Fact» war in den 70er-Jahren der Soundtrack der Antiapartheidbewegung.

 

Seed Warriors

CH 2009, 86 Min., E/df, Regie: Mirjam von Arx und Katharina von Flotow, Dokumentarfilm

Rezension von Geri Krebs

Miriam von Arx und Katharina von Flotow schildern die schwerwiegenden Auswirkungen der Klimaerwärmung auf den Ackerbau und dokumentieren ein Projekt, mit dem in einem Bunker in Nordnorwegen die Biodiversität bewahrt werden soll.

Séraphine

FR 2008, 125 Min., F/d, Regie: Martin Provost, mit Yolande Moreau, Ulrich Tukur, Anne Bennent

Rezension von Irene Genhart

Den meisten dürfte der Name Séraphine Louis beziehungsweise Séraphine de Senlis kaum ein Begriff sein. Tatsächlich aber gilt die 1864 geborene und 1942 verstorbene Künstlerin als eine der wichtigsten Vertreterinnen der Naiven Malerei Frankreichs. Ausgehend von ihrer Biographie und ihren Bildern hat Martin Provost nun „Séraphine“ gedreht, einen Film, der weniger ein Biopic ist als die Schilderung einiger weniger Jahre im Leben einer Frau, die in Armut geboren und gegen Lebensende in einer Klinik verwahrt, im Zenit ihres Lebens ein Werk von stupender Kraft schuf.

 

Sette Giorni

CH/IT 2016, OV/df, 98 Min., Regie: Rolando Colla, mit Alessia Barela, Bruno Todeschini

Ivan und Chiara treffen sich auf einer kleinen sizilianischen Insel, um die Hochzeit seines Bruders und ihrer besten Freundin vorzubereiten.

Shadow Dancer

UK/IR 2012, 102 Min., E/df, Regie: James Marsh, mit Clive Owen, Andrea Riseborough, Gillian Anderson

Schon in ihrer Kindheit hat Colette die blutigen Folgen des Nordirlandkonflikts zu spüren bekommen. Ihr kleiner Bruder wurde seinerzeit von britischen Sicherheitskräften getötet.

 

Shake The Devil Off

CH 2007, 99 Min., E/df, Regie: Peter Entell, mit Father Jerome LeDoux, Al Harris, Sandra Gordon, Glen David Andrews, Musik: Treme Brass Band, The Marsalis Family, Esquizito, Mother Tongue

Pressetext

Sechs Monate nach dem Hurrikan "Katrina" in der verwüsteten Stadt New Orleans. Wo viele Menschen ihr Zuhause und ihre Arbeit verloren haben, finden viele Trost in den Kirchen.

Shame

UK 2011, 101 Min., E/df, Regie: Steve McQueen, mit Michael Fassbender, Carey Mulligan, James Badge Dale, Nicole Beharie, Hannah Ware

Rezension von Bettina Spoerri

In Steve McQueens zweitem Spielfilm verfängt sich der New Yorker Businessman Branon im Labyrinth der Begierde.

 

Shanghai, Shimen Road

CHN 2011, 85 Min., OV/df, Regie: Haolun Shu, mit Ewen Cheng, Xufei Zhai, Lili Wang, Shouqin Xu

Shanghai ist die Boomtown Chinas, atemberaubend in mancherlei Hinsicht. Regisseur Haolun Shu nähert sich der Stadt und ihrer Entwicklung von innen heraus, indem er in seinem Spielfilm die Geschichte von Xiaoli erzählt, der in den späten 1980er Jahren an der Shimen Strasse in Shanghai aufwächst.

Shine A Light - The Rolling Stones In Concert

USA 2007, 122 Min., OV/df, Regie: Martin Scorsese, mit Mick Jagger, Keith Richards

Pressetext

Die Rolling Stones im New Yorker Beacon Theatre: Neben ihren Welthits performt die berühmteste Rock'n'Roll-Band aller Zeiten auch weniger bekannte Songs - und beschert dem begeisterten Publikum unvergessliche Stunden. Als Special Guests sind Christina Aguilera sowie die Blues-Legende Buddy Guy und Jack White («The White Stripes») mit dabei.

 

Shotgun Stories

USA 2007, 92 Min., OV/df, Regie Jeff Nichols, mit Michael Shannon, Douglas Ligon, Barlow Jacobs, Natalie Canerday, Michael Abbott jr.

Rezension von Christoph Sulser

Shotgun Stories erzählt die Geschichte einer Familienfehde zwischen zwei Gruppen von Halbbrüdern. Auf der einen Seite stehen die Erstgeborenen des Hayes-Clans, Son, Boy und Kid. Sie erhielten nicht einmal anständige Namen von ihrem gewalttätigen und trinkenden Vater, der sie während ihrer Kindheit verlassen hatte. Dieser heiratete erneut, hörte auf zu trinken und wurde frommer Christ.

Si Le Vent Soulève Les Sables

F/B 2006, 96 Min., F/d, Regie: Marion Hänsel, mit Mit Isaka Sawadogo, Carole Karemera, Asma Nouman Aden, Emile Abossolo M'bo

Pressetext

Die Wüste wächst, die endlose Dürre lässt die Brunnen austrocknen. Ihrem Instinkt folgend, ziehen die meisten Bewohner eines afrikanischen Dorfs nach Süden. Nur Dorflehrer Rahne geht mit seiner Familie und seinem Vieh nach Osten. Doch ihr Marsch führt sie unter brennender Sonne direkt in Feindesland.