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Eine Ruhige Jacke

CH 2010, 76 Min., Dialekt, Regie: Ramòn Giger, Dokumentarfilm

Pressetext

Roman spricht seit sechsundzwanzig Jahren nicht. Er ist autistisch. Seine Freude am Filmen und Gefilmtwerden sowie seine Beziehung zu seinem Betreuer Xaver ermöglichen ihm, Kontakt mit der Aussenwelt aufzunehmen.

Einfach Leben

CH 2016, CH-Dialekt/f, 99 Min., Regie: Hans Haldimann, Dokumentarfilm mit Ulrico Stamani, SueSanna Russell, Katharina Lüthi

Ulrico, Sanna und Katharina versuchen, sich von den Zwängen der modernen Gesellschaft abzuwenden und ihr Leben selbstbestimmt und im Einklang mit der Natur zu gestalten.

 

Eingeimpft

DE 2018, D, 95 Min., Regie: David Sieveking, Dokumentarfilm

Ein Kind kommt zur Welt. Die glücklichen Eltern, Jessica und David, begrüßen ihre Tochter Zaria mit liebevoller Zuwendung und sie entwickelt sich prächtig.

El Baño del Papa

Uruguay 2007, 85 Min., OV/df, Regie: Enrique Fernández und César Charlone, mit César Troncoso, Virgina Méndez, Virginia Ruiz

Pressetext

Die Ankündigung des Papstbesuchs bewegt die EinwohnerInnen von Melo ganz besonders: der Papst wird nämlich seine Uruguay-Tournee in ihrer kleinen Stadt beginnen. Mehr als 50‘000 Personen werden erwartet. Die Bescheidensten unter diesen EinwohnerInnen denken, dass dieser Besuch wunderbar sein wird: für ihre Seele und für ihr Portemonnaie. Alle haben nur noch eine Idee im Kopf: der Menge, die zusammen kommt, um den Papst zu empfangen, Sandwichs und Getränke zu verkaufen.

 

El Botón de Nácar

CL 2015, 82 Min., SP/df, Regie Patricio Guzmán, Dokumentarfilm

Der Chilene Patricio Guzmán (Nostalgia de la luz) ist ein wunderbarer Erzähler. Sanft führt er uns durch seine Geschichten, die er dem Leben entnimmt und der Geschichte. In Nostalgia de la luz lud er uns ein in die Wüste und ins Universum. Dieses Mal sind es Patagonien und der Ozean. Chile hat 4300 Kilometer Küste, hat Vulkane, Berge und Gletscher. Guzmàn lauscht den Stimmen der Natur und jenen der Ureinwohner Patagoniens. Sein Film ist ein Gedicht.

El Clan

AR/ES 2015, 108 Min., OV/df, Regie: Pablo Trapero, mit Guillermo Francella, Peter Lanzani, Lili Popovich

Buenos Aires in den frühen 1980er-Jahren. Die Puccios wirken wie eine ganz normale, gutbürgerliche Familie.

 

El nido vacío

ARG 2008, 91 Min., OV/df, Regie: Daniel Burman, mit Oscar Martínez, Cecilia Roth, Arturo Goetz, Inés Efron, Eugenia Capizzano

Rezension von Geri Krebs

Seit seinem Erfolg mit „El abrazo partido“ vor vier Jahren hat sich der Argentinier Daniel Burman auf Familiengeschichten spezialisiert. Stand in jenem an der Berlinale preisgekrönten Werk eine Vatersuche im Zentrum, so ging es 2006 in „Derecho de familia“ um eine konfliktreiche Vater-Sohn-Beziehung.

El Niño Pez

ARG 2009, 96 Min., OV/df, Regie: Lucía Puenzo, mit Inés Efron, Mariela Vitale, Carlos Bardem

Rezension von Geri Krebs

Mit „XXY", einem Drama über eine intersexuelle Adoleszente, die nach dem Wunsch ihrer Mutter zur Frau umoperiert werden soll, machte Lucia Puenzo vor Jahresfrist Furore als eine der eigenwilligsten Stimmen innerhalb des vielfältigen jungen argentinischen Kinos.

 

El Orfanato

E 2007, 106 Min., OV/df, Regie: Juan Antonio Bayona, mit Belén Rueda, Fernando Cayo, Roger Princep, Geraldine Chaplin

Pressetext

Laura (Belén Rueda) hat die schönsten Jahre ihrer Kindheit in einem Waisenhaus an der spanischen Küste verbracht. 30 Jahre später kehrt Sie mit ihrem Ehemann Carlos (Fernando Cayo) und ihrem siebenjährigen Adoptivsohn Simon (Roger Príncep) an diesen Ort zurück, mit der Absicht, das verfallene Waisenhaus zu renovieren und ein Heim für geistig behinderte Kinder zu eröffnen.

El Otro

ARG 2007, 83 Min., OV/df, Regie: Ariel Rotter, mit Julio Chávez, María Onetto, María Ucedo, Inés Molina, Arturo Goetz, Osvaldo Bonet

Pressetext

Für den 46-jährigen Anwalt Juan Desouza scheint alles darauf hinzudeuten, dass er wie sein Vater ein Leben in Sicherheit und Wohlstand verbringen wird. Als ihm seine Frau mitteilt, vielleicht schwanger zu sein, und zugleich sein Vater schwer erkrankt, beginnt Juan über sein Dasein nachzudenken. Eine geschäftliche Reise verleitet ihn dazu, die Identität zu wechseln und das Leben dadurch aus anderer Perspektive neu zu sehen.

 

El Rey De San Gregorio

Chile/Schweiz 2005, 85 Min., OV/df, Regie: Alfonso Gazitúa Gaete, mit Pedro Vargas, María José Pargas, Gloria Münchmeyer, Giselle Demelchiore, José Miguel Jiménez

Pressetext

"El Rey De San Gregorio" ist eine Geschichte über die reine und simple Liebe. Der Film erzählt vom Leben von Pedro Vargas - der sich selber spielt -, einem 30 Jahre alten Mann, der im Elendsviertel von San Gregorio wohnt und sowohl physisch als auch psychisch benachteiligt ist, da er eine leichte Behinderung aufweist. Dies hält ihn jedoch keineswegs davon ab, die Hauptfigur dieser wunderschönen Liebesgeschichte zu sein, zusammen mit seiner "Prinzessin" Cati, die psychisch schwer behindert ist.

El Secreto de Wakolda

ARG 2013, 93 Min., OV/df, Regie: Lucía Puenzo, mit Florencia Bado, Alex Brendemühl, Diego Peretti

Die 12-jährige Lilith zieht 1960 mir ihrer Familie nach Bariloche, denn in der argentinischen Stadt möchten ihre Eltern ein Hotel eröffnen. Auf der Fahrt dorthin machen sie die Bekanntschaft mit Helmut Gregor, einem freundlichen deutschen Arzt. Dieser schliesst sich nicht nur gerne der Reisegemeinschaft an, sondern wird in Bariloche auch zum ersten Dauergast der neuen Pension.

 

El tiempo nublado

PAR/CH 2014, 92 Min.,OV/df, Regie: Arami Ullon, Dokumentarfilm

Solange sich Arami erinnern kann, leidet ihre Mutter an Epilepsie und Parkinson. Von Kindheit an musste sie sich um sie kümmern, erst vor zehn Jahren gelang Arami die Abnabelung. Inzwischen lebt sie mit ihrem Freund Patrick in der Schweiz.

Eldorado

BE 2008, 80 Min., F/d, Regie: Bouli Lanners, mit Bouli Lanners, Fabride Adde, Philippe Nahon, Didier Toupy, Françoise Chichér

Rezension von Stefan Volk

„Wenn ich nicht Jesus Christus bin, soll mich auf der Stelle der Blitz treffen“, sagt der weissbärtige Hippie im Prolog zu Bouli Lanners’ „Eldorado“. Und fügt dann noch hinzu, er habe aber nicht vor, sich wieder ans Kreuz schlagen zu lassen. Danach verschwindet er. Und kehrt nicht wieder. Eins ist nach diesem Auftritt aber schon mal klar, die Zuschauer dürfen sich auf Aussergewöhnliches gefasst machen.

 

Electroboy

CH 2014, 113 Min., OV/df, Regie: Marcel Gisler, mit Florian Burkhardt, Dokumentarfilm

You can get it if you really want. Wenn dieser Satz auf jemanden zutrifft, dann auf Florian Burkhardt. Er hat fast alles erreicht, was er wollte. Nur nicht das, was ihm am Wichtigsten war: Sich selbst zu entkommen.

Elena

R 2012, 109 Min., OV/df, Regie: Andrei Zvyagintsev, mit: Andrey Smirnov, Nadezhda Markina, Elena Lyadova

Elena und Vladimir sind ein älteres Ehepaar, die beide Kinder aus erster Ehe haben. Während er ein wohlhabender, aber gefühlskalter Mann ist, stammt sie aus bescheidenen Verhältnissen.

 

Elle s'en va

FR 2013, 116 Min., F/d, Regie: Emmanuelle Bercot, mit: Catherine Deneuve, Nemo Schiffman, Gérard Garouste

Bettie, Anfang 60, lässt Mutter, Gäste und die Angestellten ihres bretonischen Restaurants einfach zurück. Weil ihr die Zigaretten ausgegangen sind, steigt sie ins Auto und fährt los. Doch die Suche zieht sich hin. Die Läden sind geschlossen, und Bettie will nicht mehr in ihr Leben zurückkehren.

Emma - Il colore nascosto delle cose

IT/CH 2017, OV/df, 116 Min., Regie: Silvio Soldini, mit Adriano Giannini, Valeria Golino

Teo ist stets auf der Flucht – vor seiner Vergangenheit, seiner Familie, vor emotionaler Nähe. Trotz seiner Freundin, mit der er bald zusammenziehen wird, einer Geliebten und romantischen Abenteuern, fühlt er sich am wohlsten in seiner Junggesellenwohnung, zusammen mit dem Staubsaugerroboter.

 

En Ganske Snill Mann

NO 2010, 103 Min., Norw./d/f, Regie: Hans Petter Moland, mit Stellan Skarsgård, Bjørn Floberg, Gard B. Eidsvold

Rezension von Geri Krebs

Die schwarze Komödie des Norwegers Hans Petter Molands um einen aus dem Knast entlassenen Killer ist ein so vergnüglicher wie bisweilen derber Spass, der nur durch ein etwas gar moralisches Happy End leicht getrübt wird.

Escape from Tibet

DE/CH 2012, 101 Min., OV/df, Regie: Maria Blumencron, mit Hannah Herzsprung, David Lee McInnis, Yangzom Brauen

Die junge Medizinstudentin Johanna will hoch hinaus: In Tibet möchte sie einen Achttausender bezwingen. Doch die schneebedeckten Gipfel scheinen unüberwindbar, das Land ist riesig, die tibetische Kultur voller Geheimnisse. Da macht Johanna auf einer ihrer Trekkingtouren eine Entdeckung, die ihr Leben von Grund auf verändert. Und so ist sie bald auf einer abenteuerlichen Reise hoch oben im Himalaya unterwegs - denn laut eines Orakels muss der «Goldene Junge», der als legitimer Nachfolger des Dalai Lama gilt, ausser Landes gebracht werden...

 

Et au pire, on se mariera

CA/CH 2017, OV/d, 91 Min., Regie: Léa Pool, mit Mehdi Djaadi, Jean-Simon Leduc, Sophie Nélisse

Geschickt versteckt Aïcha ihr fragiles Wesen hinter einem losen Mundwerk.

Europe, She Loves

CH 2016, OV/df, 100 Min., Regie: Jan Gassmann, Dokumentarfilm

Vier Paare, vier Städte in Europa, vier Geschichten über Träume, Kinder, Alltag, Sex und Drogen. Ein intimer Blick auf die junge Generation eines alternden Kontinents.

 

Ex Libris: The New York Public Library

US 2017 E/df, 197 Min, Regie: Frederick Wiseman, mit: Richard Dawkins, Elvis Costello, Ta-Nehisi Coates

EX LIBRIS – The New York Public Library ist der 42. Film des amerikanischen Regisseurs Frederick Wiseman.

Exit Marrakech

D 2013, 123 Min., D, Regie: Caroline Link, mit Ulrich Tukur, Samuel Schneider, Hafsia Herzi

Als der 17-jährige Ben (Samuel Schneider) seinen Vater Heinrich (Ulrich Tukur), den gefeierten Regisseur, der in Marrakesch an einem internationalen Theaterfestival teilnimmt, besucht, beginnt für ihn kein Märchen aus Tausendundeiner Nacht.

 

Eyes Wide Open

IL 2009, 90 Min., OV/df, Regie: Haim Tabakman, mit Zohar Strauss, Ran Danker, Tinkerbel, DVD-Release: 1.7.2010

Rezension von Christine Stark

Eine Männerliebe inmitten des orthodoxen Viertels in Jerusalem: Zwar gibt es weder Händchenhalten noch Küsse in der Öffentlichkeit, aber schon bald ist allen in der Nachbarschaft und Gemeinde klar, welch tiefe, lang unterdrückte Gefühle der junge Ezri bei dem verheirateten Aaron ausgelöst hat.

Få meg på, for faen - Turn me on, goddammit

NOR 2011, 76 Min., OV/df, Regie: Jannicke Systad Jacobsen, mit Helene Bergsholm, Matias Myren, Malin Bjørhovde, Henriette Steenstup

Die fünfzehnjährige Alma lebt in einem norwegischen Provinznest, in einer Welt, die ihr viel zu eng und zu langweilig ist. Ihre Hormone spielen verrückt: Jetzt und sofort möchte sie ihre Sexualität entdecken und ausleben! Da bleibt ihr nichts anderes übrig, als auf ihre blühende Phantasie zu setzen oder ihre Neugier auch mal durch den Anruf einer Sex-Hotline zu befriedigen.

 

Fahrenheit 11/9

US 2018, OV/df, 125 Min., Regie: Michael Moore, Dokumentarfilm mit David Hogg, Alexandria Ocasio-Cortez

Michael Moores neuster provokanter Streich zur Ära Trump und zu den Fragen: "How the f**k did this happen, and how the f**k do we get out?" Michael Moore hatte es vorausgesehen in seinem Essay vom Juli 2016: 5 Gründe warum Trump gewinnen wird.

Fai bei sogni

IT 2016, I/df, 134 Min., Regie: Marco Bellocchio, mit Valerio Mastandrea, Bérénice Bejo, Guido Caprino

Massimo aus Turin ist neun. Er liebt seine Mutter über alles. In den glücklichen 1960er-Jahren tanzt er mit ihr Twist und darf sich an sie gekuschelt im Fernsehen Horrorfilme anschauen.

 

Faith Connections

IN 2013, 123 Min., OV/df, Regie: Nalin Pan, Dokumentarfilm

Er möchte seinem Vater heiliges Wasser bringen - und ein paar Geschichten. So reist Pan Nalin nach Nordindien, ans grösste religiöse Fest der Welt: die Kumbh Mela.

Félix et Meira

CA 2014, 105 Min., OV/df, Regie: Maxime Giroux, mit Martin Dubreuil, Hadas Yaron, Luzer Twersky

FÉLIX, ein frankophoner Kanadier, lebt in den Tag hinein, ohne Verantwortung und ohne Bindungen. Sein wohlhabender Vater, der ihn vor Jahren verstossen hat, liegt nun im Sterben.

 

Feltrinelli

I/CH/D 2006, OV/df, 81 Min., 35mm
, Regie: Alessandro Rossetto, Dokumentarfilm

Pressetext

Der Film erzählt die Geschichte des grossen italienischen Verlags "La Feltrinelli", dessen Bücher und deren Herstellung, Werdegang und Auflage. Den Ausgangspunkt der Geschichte bildet das Leben von Giangiacomo Feltrinelli, legendärer europäischer Verleger und Revolutionär der mit „seinem Kopf in den Wolken und seinen Füssen auf dem Boden steht".

Femen - Mit Leib und Seele

CH 2014, 95 Min., OV/df, Regie: Alain Margot, Dokumentarfilm

Stark, intelligent, kämpferisch - das ist Oxana Shachko. Als Jugendliche malte sie Heiligenbilder und wollte in ein Kloster eintreten. Jetzt lebt sie ihre vielfältigen künstlerischen Talente als FEMEN-Aktivistin aus.

 

Feuer & Flamme

CH 2014, 86 Min., Dialekt, Regie: Iwan Schumacher, Dokumentarfilm

FEUER & FLAMME ist ein Film über Handwerk und Kunst, St. Gallen und Shanghai. In der Kunstgiesserei St. Gallen treffen namhafte Künstler wie Urs Fischer, Katharina Fritsch, Fischli/Weiss, Paul McCarthy und Hans Josephsohn auf Felix Lehner, den charismatischen Gründer und seine bunte Crew von meist jungen Frauen und Männer, die mit grosser Begeisterung und Leidenschaft Visionen in Skulpturen umsetzen.

Figlia Mia

IT/CH/DE 2018, OV/df, 100 Min., Regie: Laura Bispuri, mit Alba Rohrwacher, Valeria Golino, Sara Casu

Berlinale 2018: Im Wettbewerb

Vittoria, 10 Jahre alt, lebt mit ihrer Mutter auf Sardinien. Die beiden verbindet eine symbiotische Beziehung, doch dann begegnet Vittoria Angelica, einer wilden und orientierungslosen jungen Frau.

 

Filth - Drecksau

GB 2013, 97 Min., E/df, Regie: John S. Baird, mit James McAvoy, Jamie Bell, Eddie Marsan, Jim Braodbent, Imogen Poots

Detective Sergeant Bruce Robertson ist depressiv, intrigant, versoffen und korrupt. Er schnupft Kokain und vögelt die Gattin seines Kollegen. Was soll die Polizei von Glasgow bloss mit einer Drecksau wie ihm machen? Befördern! Zumindest träumt er davon.

Final Portrait

GB 2017, OV/df, 90 Min., Regie: Stanley Tucci, mit Geoffrey Rush, Armie Hammer, Clémence Poésy

Berlinale 2017: Wettbewerb - Ausser Konkurrenz

Paris 1964: In Alberto Giacomettis Atelier wird gearbeitet, getrunken, gezweifelt, gestritten, geflirtet und gelacht. Der Schweizer ist als Künstler etabliert, seine Werke erzielen auf dem Markt Rekorderlöse. Erfolg interessiert ihn allerdings nicht.

 

Finding Vivian Maier

USA 2013, 84 Min., E/df, Regie: Charlie Siskel, John Maloof, Dokumentarfilm

"Finding Vivian Maier" berührt das Mysterium einer Frau, die ihr Leben für die Photographie lebte und dies bis zu ihrem Tod mit niemandem teilte. Heute gilt Vivian Maier als eine der wichtigsten Street Photographer des 20. Jahrhunderts.

Fish and Cat

IRN 2013, 134 Min., OV/df, Regie: Shahram Mokri, mit Babak Karimi, Saeid Ebrahimifar, Siyavash Cheraghi Pour

Einmal mehr überrascht das iranische Kino mit einem Regisseur, der neue Wege beschreitet. Shahram Mokri hat seinen zweiten langen Film nicht nur in einer einzigen Einstellung gedreht, er trickst dabei auch noch den linearen Lauf der Zeit mit verblüffenden Erzählschlaufen aus.

 

Fish Tank

UK 2009, 124 Min., E/df, Regie: Andrea Arnold, mit Katie Jarvis, Michael Fassbender, Rebecca Griffiths, Sidney Mary Nash

Rezension von Walter Gasperi

Mit einem Schwenk über eine heruntergekommene trostlose Hochhaussiedlung in der Nähe von London ist der Handlungsraum vorgezeichnet. Hier lebt die 15-jährige Mia mit Mutter und jüngerer Schwester. Soeben ist sie von der Schule geflogen. Orientierungslos streunt sie herum, setzt sich einerseits für ein angekettetes Pferd ein, reagiert andererseits aggressiv auf ihre Umwelt oder lässt sich mit Alkohol voll laufen.

Fliegende Fische

CH/D 2010, 87 Min., D, Regie: Güzin Kar, mit Meret Becker, Elisa Schlott, Barnaby Metschurat, Hanspeter Müller-Drossaart

Rezension von Irene Genhart

Mit „Fliegende Fische“ stellt die bisher vor allem als (Drehbuch-)Autorin und Kolumnistin bekannte Güzin Kar ihren ersten langen Kinospielfilm als Regisseurin vor. Eine beschwingte Schweizer Mutter-Tochter-Komödie.

 

Floating Skyscrapers

PL 2013, 93 Min., OV/d, Regie: Tomasz Wasilewski, mit: Bartosz Gelner, Mateusz Banasiuk

Leistungsschwimmer Kuba steht unter Druck. Seine Mutter möchte ihren Sohn für sich haben und will, dass Freundin Sylwia aus der gemeinsamen Wohnung auszieht. Sein Trainer will, dass er sich mehr anstrengt.

Florence Foster Jenkins

US 2015, OV/df, 111 Min., Regie: Nicholas Martin, mit Meryl Streep, Hugh Grant, Simon Helberg, Rebecca Ferguson, Nina Arianda

Der Film erzählt die wahre Geschichte der gleichnamigen legendären New Yorker Erbin und exzentrischen Persönlichkeit.

 

Forbidden Voices

CH 2012, 97 Min., OV/df, Regie: Barbara Miller, Dokumentarfilm

Pressetext

Ihre Stimmen werden unterdrückt, verboten und zensiert. Doch Yoani Sánchez, Zeng Jinyan und Farnaz Seifi lassen sich von ihren diktatorischen Regimen nicht einschüchtern. Die furchtlosen Frauen repräsentieren eine neue, vernetzte Generation moderner Widerstandskämpferinnen. In Kuba, Iran und China bringen diese Pionierinnen mit ihren Blogs das staatliche Informationsmonopol ins Wanken - und riskieren dabei ihr Leben.

Fragments du Paradis

CH 2015, 85 Min., F/d, Regie: Stéphane Goël, Dokumentarfilm

Mitunter wird die Schweiz als Himmel auf Erden betrachtet. Da stellt sich die Frage: Glauben die Bewohner denn an den Himmel?

 

Fraktus

DE 2013, 95 Min., D, Regie: Lars Jessen, mit Devid Striesow, Heinz Strunk, Rocko Schamoni

Von Westbam bis Scooter, von Blixa Bargeld bis Dieter Meier. In der Musik-Szene ist man sich einig:
FRAKTUS haben Techno erfunden.

Free Rainer - Dein Fernseher lügt

D 2007, 118 Min, D, Regie: Hans Weingartner, mit Moritz Bleibtreu, Elsa Sophie Gambard, Milan Peschel, Gregor Bloéb

Pressetext

Der TV-Produzent Rainer erkennt, dass er für die Verblödung der Gesellschaft mitverantwortlich ist und beginnt einen Guerilla-Feldzug gegen die quotenbesessene Unterhaltungsindustrie.
Rainer, furios gespielt von Moritz Bleibtreu, ist ein Zampano des »Unterschichtenfernsehens«: Unaufhörlich koksend, entwickelt er Shows der stumpfesten Sorte. Dann wird er von einem jungen Mädchen angefahren, frontal und mit voller Absicht.

 

Freier Fall

DE 2013, 100 Min., D, Regie: Stephan Lacant, mit Hanno Koffler, Max Riemelt, Bettina Schüttler

Als er auf einer Fortbildung den Polizeikollegen Kay kennenlernt und beginnt, Gefühle für ihn zu entwickeln, wird Marc in seinen Grundfesten erschüttert. Und als Kay sich in seine Hundertschaft versetzen lässt, droht Marcs überschaubares, geregeltes Leben im Chaos zu versinken.

Freifall - Eine Liebesgeschichte

CH/D 2014, 82 Min., OV/de, Dokumentarfilm, Regie: Mirjam von Arx, mit Mirjam von Arx, Herbert Weissmann, Andreas Dachtler

„Herbert und ich lernen uns in derselben Woche kennen, in der ich meine Krebsdiagnose erhalte. Die Liebe schlägt ein wie der Blitz, wir wollen für den Rest des Lebens zusammenbleiben. Drei Monate später ist er tot. Herbert war ein Base-Springer.

 

Frontier Blues

IR 2009, 96 Min., OV/df, Regie: Babak Jalali, mit Mahmoud Kalteh, Abolfazl Karimi, Khajeh Araz Dordi, Behzad Shahrivari

Rezension von Andrea Lüthi

Babak Jalali erzählt in fast fotografisch komponierten Einstellungen vom alltäglichen Leben in einem turkmenisch-iranischen Grenzdorf, das in seiner Ereignislosigkeit skurrile Züge gewinnt.

Frozen River

USA 2008, 97 Min., E/df, Regie: Courtney Hunt, mit Melissa Leo, Misty Upham, Michael O'Keefe, Mark Boone Junior

Rezension von Geri Krebs

Ray ist daran, ihr kleines Traumhaus in einem Kaff an der kanadisch-amerikanischen Grenze für sich und ihre zwei Kinder zu kaufen, als ihr spielsüchtiger Mann mit dem Geld abhaut. Sie bleibt allein und ökonomisch ruiniert mit dem Nachwuchs zurück und muss nun wohl oder übel weiterhin im schäbigen Wohnmobil bleiben.

 

Mitglieder gehen ein ganzes Jahr zum halben Preis ins Xenix