RUBRIKEN

KINO

UNTERSTÜTZE UNS

Damit wir das Projekt 451° Filmportal aufrecht erhalten können, sind wir auf deine Spende angewiesen. Vielen Dank!

PARTNER

Carancho

ARG 2010, 107 Min., OV/df, Regie: Pablo Trapero, mit Ricardo Darín, Martina Gusman, Carlos Weber

Rezension von Walter Gasperi

Findige Geschäftsleute haben in Argentinien längst entdeckt, dass sie mit Unfallopfern ein gutes Geschäft machen können. Pablo Trapero entwickelt aus dieser Ausgangssituation einen beinharten und pechschwarzen Thriller.

Cargo

CH 2008, 122 Min., D, Regie: Ivan Engler + Ralph Etter, mit Martin Rapold, Regula Grauwiller, Yangzom Brauen, Anna Katharina Schwabroh, Michael Finger, Gilles Tschudi

Rezension von Irene Genhart

Ob „Cargo“, wie das Presseheft verkündet, wirklich „Schweizer Filmgeschichte“ schreiben wird und ob Ivan Englers Erstling tatsächlich der „erste Science-Fiction Thriller made in Switzerland“ ist, sei dahingestellt.

 

Cassandra's Dream

USA/GB 2007, 108 Min., OV/df, Regie: Woody Allen, mit Colin Farrell, Ewan McGregor, Tom Wilkinson, Hayley Atwell, Sally Hawkins

Pressetext

Zwei Brüder aus der Londoner Working Class: Terry (Colin Farrell) liebt das Pokerspiel, Hundewetten und Whiskey, Ian (Ewan McGregor) verfällt dem Charme der wunderschönen Schauspielerin Angela (Hayley Atwell), die einen hohen Lebensstandard fordert. Zunehmende Geldsorgen verleiten die Brüder dazu, sich auf einen gefährlichen Deal einzulassen.

Casse-Tête Chinois

FR 2013, 117 Min., F/d, Regie: Cédric Klapisch, mit Audrey Tautou, Romain Duris, Cécile de France, Kelly Reilly

Für Xavier, mittlerweile 40 Jahre alt und Vater von zwei Kindern, ist das Leben noch immer eine komplizierte Angelegenheit. Und es wird nicht einfacher als Wendy, die Mutter seiner Kinder, nach New York zieht.

 

Celda 211

ESP 2009, 114 Min., OV/df, Regie: Daniel Monzón, mit Luis Tosar, Alberto Ammann, Antonio Resines

Rezension von Hans Jürg Zinsli

In dem mit acht Goyas ausgezeichneten Drama „Celda 211“ erzählt der spanische Regisseur Daniel Monzón auf differenziert drastische Art von einer Meuterei hinter Gittern.

Centaur

KG 2017, OV/df, 89 Min., Regie: Aktan Abdykalykow - Arym Kubat, mit Aktan Arym Kubat, Nuraly Tursunkojoev, Zarema Asanalieva

Der Kirgise Aktan Arym Kubat hat uns bereits mit Filmen wie Beshkempir oder The Light Thief verzückt.

 

Césars Grill

CH/DE 2013, 88 Min., OV/d, Regie: Darío Aguirre, mit César Aguirre, Gloria Maria Guevara, Manuela Torres

Zwölf Jahre nachdem Darío als neunzehnjähriger nach Deutschland zog, erhält er unerwartet einen Anruf aus Ecuador. Sein Vater César steckt in Schwierigkeiten. Das Familienrestaurant ist pleite, César ist verschuldet und in der Ehe der Eltern kriselt es.

Changeling

USA 2008, 140 Min., OV/df, Regie: Clint Eastwood, mit John Malkovich, Angelina Jolie, Jeffrey Donovan, Jason Butler Harner

Rezension von Irene Genhart

Los Angeles, März 1928. Am Abend eines Samstags, an dem sie unverhofft arbeiten muss, meldet die allein stehende Christine ihren neunjährigen Sohn Walter als vermisst. Fünf bange Monate vergehen, dann meldet die Polizei, sie habe den Vermissten in Illinois gefunden. Sie übergibt den Aufgegriffenen vor versammelter Presse Christine, die dabei entsetzt feststellt, dass der vor ihr stehende Knabe unmöglich Walter sein kann. Doch das will (und kann) die wegen lausiger Leistungen und Korruptionsverdacht ohnehin schon in der Kritik stehende Polizei nicht wahrhaben...

 

Charlotte Rampling - The Look

DE 2011, 90 Min., OV/df, Regie: Angelina Maccarone, mit Charlotte Rampling, Peter Lindberg, Paul Auster, Jürgen Teller, Dokumentarfilm

Pressetext

Charlotte Rampling: Tabubrecherin, Stilikone, Weltstar und mutige Avantgardistin. Sie war das Chelsea Girl im Swinging London der 60er. Visconti holte sie für "Die Verdammten" nach Italien.

Che: Guerilla

USA 2008, OV/df, 131 Min., Regie: Steven Soderbergh, mit Benicio Del Toro, Benjamin Bratt, Franka Potente, Paul Vasquez, Julia Ormond, Alex Manette, Rob Macie, Meg Gibson

Rezension von Geri Krebs

Den Kampf einer Guerilla zeigte bereits Steven Soderberghs erster Teil seines filmischen Che-Doppelpacks. Handelte es sich bei „The Argentine um die Verfilmung von Ernesto „Che“ Guevaras „Kubanischem Tagebuch“, das im Wesentlichen den – erfolgreichen - Kampf der Rebellen um Fidel Castro und Guevara in den Bergen der kubanischen Sierra Maestra in den Jahren von 1956 bis 1958 schildert, so vermittelt nun „Guerilla“ den Niedergang und das Ende von Che in Bolivien im Jahr 1967.

 

Chéri

UK 2009, 90 Min., E/df, Regie: Stephen Frears, mit Michelle Pfeiffer, Rupert Friend, Kathy Bates, Felicity Jones

Rezension von Irene Genhart

Paris, Belle Epoque. Die Wirtschaft prosperiert. Die Stadt erblüht. Man tummelt sich in Parks und Museen, besucht Ateliers, vergnügt sich in Cafés und Salons. Mitten im bunten Treiben bilden die Kurtisanen so etwas wie einen eigenen Stand. Eine der angesehensten unter ihnen ist eine gewisse Léa de Lonval, von der es in „Chéri“ so wunderbar süffisant heisst, sie sei „für eine Frau ihrer Profession schon etwas in die Jahre gekommen“.

Chloe

CAN 2009, 96 Min., OV/df, Regie: Atom Egoyan, mit Julianne Moore, Liam Neeson, Amanda Seyfried

Rezension von Andrea Lüthi

Atom Egoyans Mix aus Ehedrama und Erotikthriller vermag zwar erzählerisch nicht ganz zu überzeugen, besticht aber durch starke schauspielerische Leistungen und visuelle Eleganz.

 

Chrigu

CH/D 2007, Dialekt, 87 Min., Regie: Jan Gassmann, Christian Ziörjen, Musik: Mundartisten, Why Not Recordings

Pressetext

Der Film erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der grosse Pläne für sein Leben hatte. Nachdem im Alter von 21 Jahren in seinem Nacken ein Tumor im fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird, kämpft er um sein Leben. Jan Gassmann begleitete ihn mit der Kamera. Dabei entsteht nicht ein Film über den Tod, sondern vielmehr über das Leben. Christian begann selbst früh mit dem Filmemachen.

Chris The Swiss

CH/HR/DE 2018, OV/df, 90 Min., Regie: Anja Kofmel, Animationsfilm

Filmkritik von Doris Senn

War er ein Hasardeur? Ein mit Haut und Haar engagierter Kriegsberichterstatter? Stand er rechts? Oder doch eher links? Weshalb wurde sein toter Körper in der Uniform einer Söldnertruppe an der serbischen Grenze Kroatiens aufgefunden? Was wusste er über die Strippenzieher des Kriegs? Und wo ist das Buchmanuskript, an dem er arbeitete? So viele Fragen. So viele Ungewissheiten.

 

Cinco dias sin Nora

MX 2009, 92 Min, OV/df, Regie: Mariana Chenillo, mit Fernando Lujan, Cecilla Suarez, Ari Brickman, Enrique Arreola

Rezension von Andrea Lüthi

Alte Hände breiten eine Tischdecke aus, schreiben Rezepte säuberlich in ein Buch. Sie legen alte Fotos aus, schliessen sie im Sekretär ein - dabei fällt ein Foto zu Boden. Genau das aber gehört nicht zu Noras Plan, wird aber später für Turbulenzen sorgen.

Citadelle Humanitaire

CH 2008, 96 Min., F/d, Regie: Frédéric Gonseth in Zusammenarbeit mit Catherine Azad, Dokumentarfilm

Rezension von Geri Krebs

Von 1962 – 1970 tobte in Jemen ein Bürgerkrieg zwischen königstreuen Stämmen im Norden und republikanisch gesinnten Kräften im Süden. Es war ein Krieg, der mit beispielloser Grausamkeit geführt wurde, Gefangene wurden nicht gemacht, und schon bald mutierte der Konflikt zu einem Stellvertreterkrieg zwischen Saudi Arabien, das den Norden unterstützte, und Ägypten, das dem Süden militärisch zu Hilfe eilte.

 

Citizen Khodorkovsky

CH 2015, OV/df, 87 Min., Regie: Eric Bergkraut, Dokumentarfilm

Zehn Jahre in russischen Gefängnissen und Strafkolonien haben Michail Chodorkowski nicht brechen können. Der schillernde ehemalige Geschäftsmann erscheint heute wie der einzige ernsthafte Widersacher von Vladimir Putin.

Clash

EG/FR 2016, OV/df, 97 Min., Regie: Mohamed Diab, mit Ahmed Malek, Tarek Abdel, Aziz Nelly Karim

Kairo im Sommer 2013. Das Militär stürzt den ersten frei gewählten Präsidenten Ägyptens, den Muslimbruder Mohammed Mursi. Auf den Strassen der Hauptstadt bricht Gewalt aus.

 

Cleveland Versus Wall Street

CH 2009, 98 Min., E/df, Regie: Jean-Stéphane Bron, Dokumentarfilm

Rezension von Bettina Spoerri

In einem Gerichtsprozess lässt Jean-Stéphane Bron die Protagonisten der Immobilienkrise in Cleveland gegeneinander antreten: eine aufschlussreiche Inszenierung.

Coeur Animal

CH 2009, 91 Min., F/d, Regie: Séverine Cornamusaz, mit Olivier Rabourdin, Camille Japy, Antonio Buil, Alexandra Karamisaris

Rezension von Irene Genhart

„Coeur animal“, mit dem Quartz als bester Schweizer Spielfilm 2010 ausgezeichnet, ist ein herbes Westschweizer Bergbauern- und Beziehungsdrama.

 

Comme Les Autres

FR 2008, 93 Min., F/d, Regie: Vincent Garenq, mit: Lambert Wilson, Pascal Elbé, Pilar Lopez de Ayala

Rezension von Cindy Hertach

Kinder ja oder nein? Nur allzu oft scheitert eine heterosexuelle Beziehung an dieser Frage. Das muss bei einem schwulen Paar nicht anders sein: Der attraktive Kinderarzt Manu wünscht sich nichts sehnlicher als ein Baby, sein lebenslustiger Partner Philippe dagegen hat kaum Lust, sein sorgloses Partyleben für ein Kind zurückzustecken.

Comme un Avion

FR 2015, 105 Min., F/d, Regie: Regie: Bruno Podalydès, mit: Denis Podalydès, Sandrine Kiberlain, Agnès Jaoui

Der Mittfünfziger Michel ist schon seit jeher ein Liebhaber der Luftfahrt und ihrer Pionierzeit.

 

Complices

F/CH 2009, 93 Min., F/d, Regie: Frédéric Mermoud, mit Gilbert Melki, Emmanuelle Devos, Cyril Descours, Nina Meurisse

Rezension von Bettina Spoerri

Der Westschweizer Regisseur Frédéric Mermoud rollt in seinem Spielfilmdebüt auf geschickte Weise, Stück für Stück, die Verwicklungen einer intensiven, gefährlich blind-naiven Liebe auf.

Comrades In Dreams

D 2006, 94 Min., OV/df, Regie: Uli Gaulke, mit Anup Jagdale, Han Yong-Sil, Lassane Badiel, Penny Tefertiller

Pressetext

Cowboys in der Kirche, Tränen für den großen Führer, eifersüchtige Ehefrauen und TITANIC in Nordkorea. Eine faszinierende Reise zu vier außergewöhnlichen Orten, wo Kino noch ein Ereignis ist.

Sie leben tausende Kilometer von einander entfernt und verfolgen doch den gleichen Traum. In "COMRADES IN DREAMS" treffen wir auf Menschen, die das Kino zu ihrem Lebensinhalt gemacht haben.

 

Conducta

CUB 2014, 108 Min., OV/df, Regie: Ernesto Daranas, mit Alina Rodríguez, Armando Valdés Freire, Silvia Águila

Kubanisches Kino, wie man es nicht mehr alle Tage zu sehen bekommt: Eine Wucht und auf der Karibikinsel ein Renner in den Kinos. In seinem Film «Conducta» setzt sich der kubanische Filmemacher Ernesto Daranas mit dem angeblich noch immer vorbildlichen Schulsystem und den unterschiedlichen Lernmethoden auf der Zuckerinsel auseinander. Er erzählt vom elfjährigen Chala, der allein von seiner Mutter aufgezogen wird.

Control

UK 2007, 122 Min., OV/df, Regie: Anton Corbijn, mit Samantha Morton, Sam Riley, Alexandra Maria Lara, Joe Anderson

Pressetext

Ian Curtis (SAM RILEY) ist 19 Jahre alt, als er Debbie (SAMANTHA MORTON) kennen lernt. Wenig später sind sie verheiratet und bekommen eine Tochter. Curtis stösst als Sänger zu der Band Joy Division, die er mit seiner ominösen Stimme und seinem düsteren Charisma schnell zum Geheimtipp auch ausserhalb seiner Heimatstadt Manchester macht.

 

Corpo celeste

I 2011, 100 Min., OV/df, Regie: Alice Rohrwacher, mit Salvatore Cantalupo, Anita Caprioli, Yle Vianello

Pressetext

Eine Stadt in Kalabrien. Antike Palazzi neben Bauruinen. Das Meer scheint nah und doch unerreichbar fern. Hier wurde die 13-jährige Marta geboren. Hierher zieht sie mit ihrer Mutter und der grösseren Schwester zurück, nachdem sie 10 Jahre in der Schweiz verbracht hat.

Cosa voglio di più

IT 2010, 120 Min., OV/df, Regie: Silvio Soldini, mit Pierfrancesco Favino, Alba Rohrwacher

Rezension von Walter Gasperi

Silvio Soldini stellt in seinem Drama seine Protagonistin vor die Entscheidung, ob sie sich in den ruhigen Alltagstrott fügen oder sich rücksichtslos einer leidenschaftlichen Liebe hingeben soll.

 

Cosmopolis

USA 2012, 108 Min., E/df, Regie: David Cronenberg, mit Robert Pattinson, Juliette Binoche, Paul Giamatti, Mathieu Amalric

Pressetext

Eric Packer, 28-jährig, Vermögensverwalter und Multimillionär. In seiner weissen Stretchlimousine fährt er quer durch Manhatten, auf dem Weg sich bei seinem Lieblingsfriseur die Haare schneiden zu lassen. Doch die Stadt ist in Bewegung, denn der amerikansiche Präsident ist angereist, gewalttätige Globalisierungsgegner demonstrieren und ein Rapper wird unter grosser Anteilnahme seiner Fangemeinde zu Grabe getragen.

Coup De Chaud

BE/FR 2015, F/d, 102 Min., Regie: Raphaël Jacoulot, mit Jean-Pierre Darroussin, Grégory Gadebois, Karim Leklou

Mitten im brütend heissen Sommer fühlen sich die Einwohner in einem kleinen und scheinbar ruhigen Dorf durch Josef Bousou in ihrem Alltag gestört.

 

Cuori Puri

IT 2017 OV/df, 115 Min., Regie: Roberto De Paolis, mit: Selene Caramazza, Simone Liberati, Barbora Bobulova

Agnese und Stefano sind von Grund auf verschieden. Sie ist erst siebzehn, lebt mit ihrer streng katholischen Mutter Martha und steht kurz davor, ein Keuschheitsgelübde abzulegen. Der 25-jährige Parkwächter Stefano hat ein heftiges Temperament und eine schwierige Vergangenheit.

Dancing Beethoven

CH 2016, OV/df, 79 Min., Regie: Arantxa Aguirre, mit Malya Roman, Julien Favreau, Elisabet Ros

Das weltberühmte Béjart-Ballet Lausanne tanzt Beethovens Neunte Symphonie.

 

Daniel Schmid – Le chat qui pense

CH 2010, 83 Min., D, Regie: Benny Jaberg, Pascal Hofmann, Dokumentarfilm

Rezension von Irene Genhart

Ein phasenweise etwas zu persönlich geratenes, gleichwohl hübsch informatives Dokuporträt über den Schweizer Filmregisseur Daniel Schmid.

Danioth - der Teufelsmaler

CH 2015, 90 Min., Schweizerdeutsch, Regie: Felice Zenoni, Dokumentarfilm

Auf dem Weg zum Gotthardpass ist der rote Teufel nicht zu übersehen. Als ihn der Urner Künstler Heinrich Danioth 1950 an den schroffen Fels malte, war das für viele ein Skandal. Gottlos war das Bild. Nicht schön, sondern hässlich. War das überhaupt Kunst?

 

Dark Star - HR Gigers Welt

CH 2014, 95 Min., Schweizerdeutsch, Regie: Belinda Sallin, Dokumentarfilm

Wer ist der Künstler HR Giger? Was für ein Mensch steht hinter den furchterregenden, verstörenden, aber auch ästhetischen Gestalten und Wesen? Mit 6 Jahren erhielt Hansruedi Giger seinen ersten Totenschädel geschenkt.

Das bessere Leben ist anderswo

CH 2012, 90 Min., OV/d, Regie: Rolando Colla, Dokumentarfilm

Was bestimmt unser Leben? Wir selbst? Das Schicksal? Der Zufall?

 

Das Ende ist mein Anfang

D 2010, 98 Min., D, Regie: Jo Baier, mit Bruno Ganz, Elio Germano, Erika Pluhar, Andrea Osvárt

Pressetext

Tiziano Terzani, weltberühmter Autor und langjähriger Südostasien-Korrespondent des "Spiegel", bittet am Ende seines ereignisreichen Lebens seinen Sohn Folco zu sich.

Das Erste und das Letzte

CH 2017, Dial., 91 Min., Regie: Kaspar Kasics, Dokumentarfilm mit Jacqueline von Kaenel, Lukas von Kaenel, Hannes von Kaenel

Als die Psychologin Jacqueline von Kaenel erfährt, dass sie bald sterben wird, beginnt sie nach dem Schlüssel zu ihrem Leben zu suchen.

 

Das ewige Leben

A 2015, 121 Min., D, Regie: Wolfgang Murnberger, mit Josef Hader, Tobias Moretti, Nora von Waldstätten, Roland Düringer

Jetzt ist schon wieder was passiert… Gestern stand er am Rande des Abgrunds, heute ist er einen Schritt weiter: In Wolfgang Murnbergers vierter Verfilmung eines Krimis von Wolf Haas verschlägt es den Brenner (Josef Hader) zurück in seine Heimatstadt Graz.

Das Finstere Tal

D 2014, 114 Min., D, Regie: Andreas Prochaska, mit Sam Riley, Paula Beer, Tobias Moretti, Clemens Schick, Martin Leutgeb

Ein düsteres Geheimnis, ein entlegenes Hochtal und ein schweigsamer Fremder.

 

Das Geheimnis Von Murk

CH 2008, 89 Min., CH-Dialekt, Regie: Sabine Boss, mit: Sabina Schneebeli, Michael Neuenschwander, Daniel Rohr

Pressetext

Eines schönen Morgens ist er plötzlich da: ein mystischer Kornkreis auf dem Feld von Sarah (Sabina Schneebeli) und Felix (Michael Neuenschwander). Und er bringt das Leben im verschlafenen Dörfchen Murk gehörig durcheinander.

Das Herz von Jenin

D 2008, 89 Min., OV/df, Regie und Drehbuch: Leon Geller und Marcus Vetter, Dokumentarfilm

Rezension von Walter Gasperi

Bei einem Militäreinsatz in der besetzten Westbank töten israelische Militärs im Jahr 2005 einen zwölfjährigen palästinensischen Jungen, weil sie seine Spielzeugwaffe für eine echte Kalaschnikow halten. Der Vater gibt die Organe zur Transplantation frei, sodass drei Kinder, darunter die Tochter eines orthodoxen Juden, der seine Ablehnung der Palästinenser nicht verheimlicht, gerettet werden können.

 

Das Kongo Tribunal

CH 2017, OV/df, 100 Min., Regie: Milo Rau, Dokumentarfilm

In mehr als 20 Jahren hat der Kongokrieg bereits über 6 Millionen Tote gefordert. Die Bevölkerung leidet unter einem Zustand völliger Straflosigkeit, die Verbrechen des Krieges wurden nie juristisch verfolgt.

Das Leben Drehen

CH 2015, 78 Min., CH-Dialekt/df, Regie: Eva Vitija, Dokumentarfilm

Als Eva Vitija volljährig wurde, bekam sie von ihrem Vater einen abendfüllenden Film über ihr bisheriges Leben.

 

Das Leben vor dem Tod

CH 2017, CH-Dial., 107 Min., Regie: Gregor Frei, Dokumentarfilm mit Armin Gloor, Goffredo Frei und Filippo Togni

«70 ist genug!», sagt Armin und nimmt Leben und Tod in die eigene Hand. Mit dieser Ansage bringt er die Freundschaft zu Nachbar Goffredo ins Wanken. Goffredo, der kunstsinnige Praktiker, fordert Armin heraus, dieser kontert messerscharf.

Das Salz der Erde

FR 2014, 109 Min., F/d, Regie: Wim Wenders & Juliano Ribeiro Salgado, mit Sebastião Salgado, Dokumentarfilm

Sebastião Salgados Bilder bewegen die Menschen seit Jahrzehnten. Hinter dem, was sie zeigen, leuchten Geschichten und mitunter ganze Universen auf. Der Fotograf arbeitet auf allen Kontinenten, für seine Reportagen verbringt er jeweils Monate an einem Ort.

 

Das weisse Band

A 2009, 145 Min., D, Regie: Michael Haneke, mit Christian Friedel, Ulrich Tukur, Burghart Klaussner

Rezension von Irene Genhart

Das unverhoffte Aufbrechen des Bösen inmitten der bieder-braven Normalgesellschaft hat Michael Haneke - erinnert sei nur an „Caché“ (2004), „Funny Games“ (1997), „71 Fragmente einer Chronologie des Zufalls“ (1993/94), „Benny‘s Video“ (1991/92) - immer wieder beschäftigt. Nie allerdings hat der Österreicher dieses so präzise ergründet, wie in seinem mit der Goldenen Palme gekrönten, meisterhaften „Das weisse Band“.

David Lynch: The Art Life

US/DK 2016, OV/df, 88 Min., Regie: Jon Nguyen, Rick Barnes, Olivia Neergaard-Holm, mit David Lynch

Der Film ist eine persönliche Reise zu den künstlerischen Wurzeln und prägenden Phasen des jungen David Lynch – eine Reise durch idyllische Kindheitsjahre in einer amerikanischen Kleinstadt und in die düsteren Strassen von Philadelphia.

 

David Wants To Fly

DE 2009, 96 Min., D, Regie: David Sieveking, Dokumentarfilm

Rezension von Geri Krebs

David Sieveking erkundet anhand von Kultregisseur David Lynch höchst vergnüglich die „Transzendentale Meditation“.

Dawn

CH / UK, 2014, 95 Min., OV/d, Regie: Romed Wyder, mit Joel Basman, Moris Cohen, Sarah Adler, Liron Levo

Dawn (Morgengrauen) ist ein psychologisches Kammerspiel in welchem vier Kampfgenossen den jungen Elisha dazu drängen seine Gewissenskonflikte zu überwältigen und sich voll für den bewaffneten Kampf einzusetzen.