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As I Open My Eyes - A peine j'ouvre les yeux

TN 2015, 102 Min., OV/df, Regie: Leyla Bouzid, mit Baya Medhaffer, Ghalia Benali, Montassar Ayari, Aymen Omrani

Tunis kurz vor der Zeit, die oft als arabischer Frühling bezeichnet wird. Farah ist gerade mal 18, hat ihr Abitur gemacht, und die Familie stellt sie sich bereits als Ärztin vor.

Atmen

AUT 2011, 90 Min., OV/d, Regie: Karl Markovics, mit Thomas Schubert, Karin Lischka, Georg Friedrich

Pressetext

Den 19jährigen Roman Kogler hat das Leben gelehrt, seine eigenen Bedürfnisse auf ein Minimum zu reduzieren. Um seine mögliche vorzeitige Entlassung aus der Jugendhaft zu begünstigen, soll er sich in einem Freigängerjob bewähren.

 

Au bout du conte

FR 2013, 112 Min., F/d, Regie: Agnès Jaoui, mit Agnès Jaoui, Jean-Pierre Bacri, Arthur Dupont

Laura ist schön wie eine Prinzessin. Sie lebt in Paris, glaubt an Vorzeichen und ans Schicksal. Eines Tages, fast schon hätte sie die Hoffnung aufgegeben, trifft sie ihre grosse Liebe: den talentierten, attraktiven Musiker Sandro.

Au Poste!

FR 2018, F/d, 73 Min., Regie: Quentin Dupieux, mit Anaïs Demoustier, Benoît Poelvoorde, Grégoire Ludig

Eine Polizeistation, ein Kommissar, ein Tatverdächtiger und ein langes Verhör. Zu später Stunde versucht Kommissar Buron (Benoît Poelvoorde) einen Mordfall zu lösen. Doch beim Verhör mit Fugain (Grégoire Ludig) läuft lange nicht alles nach Plan. Typisch Quentin Dupieux!
(Pressetext: Praesens)

 

Auf der anderen Seite

D 2007, D/Türk./E/df, 122 Min., Regie: Fatih Akin, mit Hanna Schygulla, Nursel Köse, Baki Davrak

Pressetext

Als der pensionierte Witwer Ali der Prostituierten Yeter begegnet, glaubt er, dass sie seiner Einsamkeit ein Ende setzen könnte. Er schlägt ihr vor, gegen eine regelmässig monatliche Unterstützung, mit ihm zusammen zu leben.

Ava

FR 2017, OV/d, 105 Min., Regie: Léa Mysius, mit Noée Abita, Laure Calamy, Juan Cano, Tamara Cano

Die 13-jährige Ava ist in den Ferien am Meer, als sie erfährt, dass sie ihr Sehvermögen früher verlieren wird als erwartet. Ihre Mutter entscheidet sich dazu, sich zu verhalten, als wäre nichts passiert, damit sie ihren besten Sommer bisher verbringen können.

 

Avé

BG 2011, 88 Min., OV/df, Regie: Konstantin Bojanov, mit Anjela Nedyalkova, Ovanes Torosyan, Martin Brambach, Svetlana Yancheva

Pressetext

Ausserhalb von Sofia treffen Avé und Kamen aufeinander. Er macht Auto-stopp nach Ruse, sie schliesst sich ihm ungebeten an. Ein Roadmovie beginnt in den Norden Bulgariens und hinein in die Gegenwart eines Landes, das den Anschluss an die Welt noch nicht geschafft hat. Da sind zwei verloren wirkende junge Seelen unterwegs durch die Gegenwart und entdecken erst allmählich ihre Gefühle. Ein starkes Stimmungsbild und Filmdebüt.

Away we go

USA 2009, 98 Min., E/df, Regie: Sam Mendes, mit Maggie Gyllenhaal, Toni Colette, Jeff Daniels, John Krasinski, Maya Rudolph

Rezension von Andrea Lüthi

Burt ist ein chaotischer Träumer, der am Telefon mit verstellter Stimme Versicherungen berät, Rona arbeitet als Anatomiezeichnerin. Zusammen wohnen sie in einem abgetakelten, aber gemütlichen Haus, in dem die Werkbank direkt neben dem Bett steht. Als Rona nun ein Baby erwartet, stellt sich die Frage, ob das Leben so weitergehen soll.

 

Azur et Asmar

F 2006, 99 Min., F/d, Regie: Michel Ocelot, Animationsfilm

Pressetext

Azur und Asmar wachsen wie Brüder auf. Aber sie haben nicht dieselbe Herkunft: Azur, blond mit blauen Augen, ist der Sohn des Fürsten und Asmar, mit braunen Haaren und dunklen Augen, ist der Sohn des Kindermädchens.

Baba's Song

CH 2009, 104 Min., OV/df, Regie: Wolfgang Panzer, mit Sila Bakali, Joseph Pamfo, Franka Potente, Sabina Schneebeli, Gilles Tschudi

Filmdienst

Ein zehnjähriger stummer Waisenjunge läuft fort, weil ihn der Leiter des Waisenhauses an ein lesbisches Schweizer Paar verkaufen will. Auf den Straßen Malawis lernt er einen elfjährigen Flüchtlingsjungen kennen, der vor den Wirren in seiner Heimat Liberia geflohen ist und sich ins ärmste Land Afrikas durchgeschlagen hat.

 

Bacalaureat - Graduation

FR/BE/RO 2016, OV/df 127 Min., Regie: Cristian Mungiu, mit Adrian Titieni, Maria-Victoria Dragus

Zurich Film Festival 2016: Gala Premiere
Cannes 2016: Beste Regie ex-aequo

Bad Boy Kummer

CH 2010, 92 Min., OV/df, Regie: Miklós Gimes, Dokumentarfilm

Rezension von Hans Jürg Zinsli

Miklos Gimes´ Dokumentarfilm über den Berner Interview-Erfinder Tom Kummer bringt viel Selbstverliebtheit zum Vorschein. Auch beim Regisseur.

 

Bad Lieutenant - Port Of Call New Orleans

USA 2009, 121 Min., OV/df, Regie: Werner Herzog, mit Nicolas Cage, Eva Mendes, Val Kilmer, Xzibit

Rezension von Walter Gasperi

Werner Herzogs schräger Film noir ist weniger ein Remake von Abel Ferraras „Bad Lieutenant“ als vielmehr ein lustvolles Spiel mit diesem Klassiker.

Balada Triste de Trompeta

SP 2010, 105 Min., OV/df, Regie: Alex de la Iglesia, mit Santiago Segura, Antonio de la Torre, Carolina Bang

Pressetext

Schon sein Javiers Vater (Santiago Segura) war Clown und wurde 1937 von den spanischen Faschisten mitten aus einer Vorstellung gerissen und als Soldat rekrutiert.

 

Barakah Meets Barakah

SA 2016, Arab/df, 88 Min., Regie: Mahmoud Sabbagh, mit Hisham Fageeh, Fatima Al Banawi, Sami Hifny, Khairia Nazmi

Er ist Ordnungsbeamter in Dschidda und Laiendarsteller im «Hamlet», nicht wirklich aus bester Familie. Sie ist eine wilde Schönheit, Adoptivtochter eines reichen Paares mit Eheproblemen.

Barbara

D 2012, 105 Min., D, Regie: Christian Petzold, mit Nina Hoss, Ronald Zehrfeld, Jasna Fritzi Bauer, Mark Waschke

Rezension von Walter Gasperi

Kühl, knapp, aber ungemein präzise sind die Filme von Christian Petzold. In seinem bei der heurigen Berlinale mit dem Silbernen Bären ausgezeichneten Meisterwerk erzählt er erstmals nicht von der deutschen Gegenwart, sondern taucht in die DDR des Jahres 1980 ein.

 

Barfuss nach Timbuktu

CH 2009, 86 Min., D, Regie: Martina Egi, Dokumentarfilm

Pressetext

Araouane, ein Dorf mitten in der Sahara... Die einst blühende Oase versinkt beinahe im Sand, als der bekannte Schweizer Künstler Ernst Aebi Ende der 80er-Jahre auf seiner Wüstenreise dort Halt macht. Der Ort fasziniert und berührt ihn. Und sein Wiederaufbau wird zu Aebis grossem Projekt. Er möchte Unmögliches möglich machen - und dabei eines nicht sein: Entwicklungshelfer.

Bazar

CH 2009, 108 Min., F/d, Regie: Patricia Plattner, mit Bernadette Lafont, Pio Marmaï, Lou Doillon, Sacha Bourdo

Rezension von Irene Genhart

„Bazar“, der neue Film der Westschweizerin Patricia Plattner, ist eine feinfühlig-verschmitzte „Coming-of-age“-Komödie.

 

Be Kind Rewind

USA 2007, 101 Min., OV/df, Regie: Michel Gondry, mit Jack Black, Mos Def, Melonie Diaz, Danny Glover, Mia Farrow, Sigourney Weaver

Pressetext

Durch einen Unfall löscht der vertrottelte Jerry versehentlich alle Kassetten in der Videothek seines Freundes Mike. Doch die beiden habe eine zündende Idee: für eine Kundin, die unbedingt „Ghostbusters“ sehen möchte, drehen sie den Film kurzerhand einfach selbst nach!

Beautiful Bitch

D 2007, 103 Min., D, Regie: Martin Theo Krieger, mit Katharina Derr, Sina Tkotsch, Patrick von Blume

Rezension von Geri Krebs

Der Titel ist absolut irreführend. Die 15 jährige Rumänin Bica alias Bitch (Katharina Derr) verdient ihr Geld in Berlin nicht als Prostituierte, sondern ausschliesslich als Taschendiebin. Sie ist eines von tausenden so genannter „Klaukinder“, die von straff organisierten Banden aus Osteuropa nach Deutschland gebracht werden. Hier leben sie in sklavenähnlicher Abhängigkeit von ihrem Patron, werden täglich gezwungen, professionell ihrem riskanten Handwerk als Diebe nachzugehen um so den Lebensunterhalt ihrer Bandenchefs zu finanzieren.

 

Becoming Animal

CH/UK 2018, OV/df, 78 Min., Regie: Peter Mettler und Emma Davie, mit David Abram

Filmkritik von Johannes Binotto

Was wohl die Tiere sehen, wenn sie uns betrachten? So fragt sich unweigerlich, wem es schon einmal passiert ist, dass im Zoo plötzlich der eigene Blick vom Tier auf der anderen Seite des Gitters erwidert wurde.

Bellamy

F 2008, 110 Min., F/d, Regie: Claude Chabrol, mt Gérard Depardieu, Clovis Cornillac, Jacques Gamblin, Marie Bunel

Rezension von Stefan Volk

Die Vorgeschichte klang verheissungsvoll. Zum ersten Mal drehte Claude Chabrol für seine Kriminalkomödie „Bellamy“ mit Gérard Depardieu und schrieb dem französischen Starschauspieler das Drehbuch (mit Odile Barski) dazu eigens auf den massiven Leib.

 

Ben X

BE 2006, 90 Min., OV/df, Regie: Nic Balthasar, mit Greg Timmermann, Marijke Pinoy, Pol Goossen

Pressetext

Von den Herausforderungen seiner Umwelt überfordert, flüchtet sich Ben in die Welt des Onlinespiels „Archlord“, in dem er als mutiger Held alle Gefahren meistert. Bald vermischen sich Realität und Fiktion zu einem fatalen Mix. Nur der Weg zu sich selbst ist der Ausweg.

Benda Bilili!

FR 2010, 85 Min., OV/df, Regie: Florent de la Tullaye, Renaud Barret, mit Staff Benda Bilili, Dokumentarfilm

Pressetext

«Staff Benda Bilili» aus dem Centre Ville von Kinshasa hat einen hypnotisierenden, afrikanischen Soul erschaffen, der in der kongolesischen Rumba verwurzelt ist. Ricky, der Kopf der Musiktruppe, hat einen Traum: Er will, dass «Staff Benda Bilili» zur erfolgreichsten Band des Kongos wird.

 

Bergauf, Bergab

CH 2008, 101 Min., OV/f, Dokumentarfilm, Regie: Hans Haldimann

Pressetext

Die Kempfs leben auf drei Stufen Heimat. Je nach Jahreszeit bewirtschaftet die Familie einen anderen ihrer drei Höfe im Urner Schächental: mal im Talboden, mal im Bieler auf 1120 Metern oder dann ganz oben, an der Baumgrenze. Zusammen mit ihrem Vieh ziehen sie von Hof zu Hof, um immer dort zu sein, wo der Boden die saftigsten Gräser hergibt.

Bersten

CH 2007, 88 Min., Schweizerdeutsch, Regie: Michael Finger, mit Doro Müggler, Kenneth Huber, Sonja Grüntzig, Gabriela Brand

Pressetext

Durch einen Schicksalsschlag verlieren der junge Bauer Leachim (Kenneth Huber), die Ärztin Biela (Sonja Grüntzig), und die allein erziehende Mutter Elena (Doro Müggler) unabhängig voneinander einen ihnen nahe stehenden Menschen.

 

Beyond the hills

FR/RUM 2012, 152 Min., OV/df, Regie: Cristian Mungiu, mit Cosmina Stratan, Cristina Flutur, Valeriu Andriuta, Dana Tapalaga

Alina besucht ihre Freundin Voichita in einem abgelegen Kloster in Rumänien. Die beiden jungen Frauen, die ihre Kindheit zusammen in einem Waisenhaus verbracht haben, scheint mehr zu verbinden als eine enge Freundschaft.

Bienvenue Chez Les Ch'tis

F 2008, 106 Min., F/d, Regie: Dany Boon, mit Kad Merad, Dany Boon, Zoé Félix, Anne Marivin, Philippe Duquesne

Pressetext

Philippe Abrams ist Vorgesetzter des Postamts von Salon-de-Provence. Er ist verheiratet mit Julie, deren depressiver Charakter ihm das Leben unerträglich macht. Um ihr eine Freude zu bereiten, versucht er, mit einer Schummelei eine Versetzung an die Côte d’Azur zu erreichen. Aber der Schwindel fliegt auf, und er wird zwangsversetzt nach Bergues, einem kleinen Dorf im Norden Frankreichs.

 

Bikur Hatizmoret - The Band's Visit

Israel, Frankreich 2007, 90 Min., OV/df, Regie: Eran Kolirin, mit Sasson Gabai, Ronit Elkabetz, Saleh Bakri

Pressetext

Bester europäischer Schauspieler 2007: Sasson Gabai in The Band's Visit
Vor nicht allzu langer Zeit traf eine ägyptische Polizeiband zur Einweihung eines arabischen Kulturzentrums in Israel ein. Doch am Flughafen wurden die Männer nicht abgeholt.

Bill – das absolute augenmass

CH 2008, 85 Min.,OV, Dokumentarfilm, Regie: Erich Schmid

Pressetext

Der Film über Max Bill (1908-1994) bewegt sich durch und durch im Spannungsfeld zwischen Kunst, Ästhetik und Politik. Max Bill war der wohl bedeutendste Schweizer Künstler des 20. Jahrhunderts und der berühmteste Student, der aus dem legendären Bauhaus in Dessau hervorgegangen war.

 

Bird's Nest - Herzog & de Meuron in China

CH 2007, 88 Min. D/E/Chin./d/f, Regie: Christoph Schaub und Michael Schindhelm, mit Jacques Herzog, Pierre de Meuron, Ai Weiwei, Dr. Uli Sigg

Pressetext

China verändert sich rasend schnell. In den letzten zwölf Monaten wurde in diesem Land mehr gebaut als in ganz Europa im Verlauf der vergangenen Jahre. International renommierte Architekten werden angefragt.

Birds of Passage - Pájaros de verano

CO 2018, OV/df, 125 Min., Regie: Ciro Guerra Cristina Gallego, mit José Acosta, Carmiña Martínez, Jhon Narváez

Filmkritik von Dominic Schmid

Genrefilme befassen sich immer mit der Gesellschaft, in der sie entstehen und mit deren Vorstellung von Gemeinschaft. Das Gleiche gilt für mündlich und schriftlich überlieferte Mythen, mit denen Traditionen zementiert und als unumstösslich etabliert werden.

 

Birdwatchers - La Terra Degli Uomini Rossi

IT/BR 2008, OV/df, 104 Min., Regie: Marco Bechis, mit Claudio Santamaria, Alicélia Batista Cabreira, Chiara Caselli, Abrisio da Silva Pedro

Rezension von Charles Martig

Der Blick aus der „zivilisierten Welt“ auf die Urwaldbewohner im Amazonas ist immer ein gespaltener. Er ist geprägt vom Klischee des edlen Wilden. Gleichzeitig wissen wir um die prekäre Situation in den Reservaten und die Bedrohung der indigenen Bevölkerung. Genau in diesen Zwiespalt führt Marco Bechis mit „Birdwatchers“ hinein.

Bittere Ernte - Les Dépossédés

CA 2017, F/d, 76 Min., Regie: Mathieu Roy, Dokumentarfilm

Bittere Ernte - Les Dépossédés rückt eine humanitäre Katastrophe ins Zentrum, welche rund die Hälfte der Weltbevölkerung betrifft, aber kaum in unser Bewusstsein dringt: Die Situation der Bauern, die zwar Nahrungsmittel produzieren, aber meist selber nicht genug haben, um sich zu ernähren oder - wie oft hierzulande - in eine existensbedrohende Schuldenfalle geraten.

 

Blind Loves

SK 2008, 78 Min., OV/df, Regie: Juraj Lehotsky, Dokumentarfilm

Rezension von Irene Genhart

Wie fühlt sich das Leben an, wenn man nichts sieht? Und wie liebt man, wenn man blind geboren bloss hören, fühlen, schmecken, riechen - aber nicht sehen - kann? Man wird - sehend - dies wohl nie wirklich wissen. Doch man bekommt eine leise Ahnung davon im ersten langen Dokumentarfilm des Slowaken Juraj Lehotsky. Entstanden im Verlauf mehrere Jahre - eine Protagonistin wird über fünf Jahre begleitet, andere ein paar Monate - gibt «Blind Loves» punktuell Einblick in den Alltag vier blind Geborener, deren Liebes- und Lebenspartner und Angehörigen.

Blindness

BRA/CDN/JP 2008, 120 MIn., OV/df, Regie: Fernando Meirelles, mit Julianne Moore, Mark Ruffalo, Gabriel García Bernal, Danny Glover

Pressetext

Der Film nach dem bekannten Roman von Nobelpreisträger José Saramago erzählt die Geschichte einer geheimnisvollen Epidemie, die in der Zukunft eine namenlose Metropole befällt und zahlreiche Menschen erblinden lässt. Um eine Ausbreitung der Epidemie zu vermeiden, werden die Infizierten vom Staat in ein Lager gesteckt und ihrem Schicksal überlassen. Bald schon herrscht in dem Lager Hunger und Chaos - der Kampf um das nackte Überleben beginnt.

 

Blue Note Records: Beyond the Notes

CH/US 2018, OV/df, 87 Min., Regie: Sophie Huber, Dokumentarfilm

BLUE NOTE RECORDS: BEYOND THE NOTES ist eine anregende und emotionale Reise hinter die Kulissen des amerikanischen Pionierlabels, das einigen der besten Jazzkünstler des 20. und 21. Jahrhunderts eine Stimme gab.

Blutzbrüdaz

DE 2011, 90 Min., D, Regie: Özgür Yildirim, mit Sido, B-Tight, Milton Welsh, Alpa Gun, Tim Wilde, Tony D

Pressetext

Otis (SIDO) und Eddy (B-TIGHT) sind Freunde. Schon immer. Man könnte sie für Brüder halten, wäre Eddy nicht schwarz. Vor allem verbindet sie eines: die Liebe zur Musik. Sie wollen Rapper sein - sonst nichts. Aber Talent alleine macht bekanntlich nicht satt: Otis und Eddy haben keine Kontakte zur Szene, keinen Manager und vor allem kein Geld. Dafür aber immer Ärger am Hals.

 

Bombay Diaries - Dhobi Ghat

IND 2011, 100 Min., OV/df, Regie: Kiran Rao, mit Aamir Khan, Monica Drogra, Kriti Malhotra

Pressetext

Eine Stadt, vier Menschen, viele Geschichten:

Bottled Life

CH 2011, 90 Min., E/df, Regie: Urs Schnell, Dokumentarfilm

Pressetext

Wie verwandelt man Wasser in Geld? Es gibt eine Firma, die das Rezept genau kennt: Nestlé. Dieser Konzern dominiert den globalen Handel mit abgepacktem Trinkwasser.

 

Bouton

CH 2011, 78 Min., F/d, Regie: Res Balzli, mit Johana Bory, Lukas Larcher, Flavia Ravaud, Trio vocal NØRN, Dokumentarfilm

Rezension von Geri Krebs

Die letzten Wochen im Leben der jungen Schauspielerin Johana Bory hat der Berner Res Balzli zu einem tief berührenden wie federleicht schwebenden Dokumentarfilmporträt über die Kraft der Poesie und den unbändigen Willen zum Leben verarbeitet.

Boxing Jesus - Il Pugno di Gesù

CH 2006, 90 Min., I/df, Regie: Stefan Jäger, mit Claudio Caiolo, Bibiana Beglau, Stefan Gubser, Michael Finger

Pressetext

Antonio ist ein C-Klasse-Boxer. Als er mitten in einem Kampf ausrastet und behauptet, er sei Jesus, landet er in der psychiatrischen Klinik. In 7 Tagen soll er rauskommen, sofern er dann bei klarem Verstand vor einer Kommission belegen kann, dass er „normal“ ist.

 

Breath - Soom

Südkorea 2007, 80 Min, OV/df, Regie: Kim Ki-duk, mit Chen Chang, Ji-a Park, Jung-woo Ha

Pressetext

Todeskandidat Jang Jin will sich in seiner Gefängniszelle mit einer angespitzten Zahnbürste das Leben nehmen. Der Versuch scheitert - ruft jedoch die Sensationspresse auf den Plan. Der Beitrag eines Fernseh-Teams bewegt die in ihrer Ehe unglückli

Breath Made Visible

USA/CH 2009, 80 Min., E/df, Regie: Ruedi Gerber, Dokumentarfilm

Rezension von Andrea Lüthi

Als Anna Halprin in den 50er-Jahren nackt tanzte, sorgte das für einen Skandal. In den 60er-Jahren tanzte die amerikanische Tanzpionierin für soziale Gerechtigkeit – bis sie in den 70er-Jahren an Krebs erkrankte und die Erfahrung machte, dass sich Tragisches mit Kunst überwinden lässt.

 

Broken Land

CH 2014, 75 Min., OV/df, Regie: Stéphanie Barbey, Luc Peter, mit Robin Warren, John Ladd, Richard Hodges

In der Wüstenlandschaft entlang der endlosen Grenze, welche die Vereinigten Staaten von Mexiko trennt, lebt eine kleine Gemeinde von Amerikanern im Schatten der Mauer, die sie vor illegaler Einwanderern schützen soll.

Buoni a nulla

I 2014, 87 Min., OV/df, Regie: Gianni Di Gregorio, mit Gianni Di Gregorio, Valeria De Franciscis

Kurz bevor Gianni seinen wohlverdienten Ruhestand antreten kann, eröffnet ihm sein Chef, dass die italienische Regierung die Pensionierungsbedingungen geändert hat. Nicht nur soll Gianni zwei Jahre länger arbeiten, sondern er wird auch in ein modernes Büro in die Agglomeration Roms versetzt.

 

Burn After Reading

USA 2008, 96 Min., OV/df und D, Regie: Joel & Ethan Coen, mit George Clooney, Brad Pitt, Frances McDormand, John Malkovich, Tilda Swinton

Pressetext

„Burn after reading! – Nach dem Lesen vernichten!“ so eigentlich müsste die Anweisung für die Lektüre der Memoiren des suspendierten CIA-Agenten Ozzie Cox (John Malkovich) lauten. Doch daran denken die Fitnesstrainerin Linda Litzke (Frances McDormand) und ihr gutaussehender, aber etwas dümmlicher Kollege Chad Feldheimer (Brad Pitt) natürlich nicht im Traum, als sie zufällig eine CD mit dem offensichtlich brisanten Manuskript in der Umkleidekabine ihres Clubs finden.

Caos Calmo

I 2008, 105 Min., OV/df, Regie: Antonello Grimaldi, mit Nanni Moretti, Valeria Golino, Isabella Ferrari

Pressetext

Ein Sommertag verändert alles. Pietros Frau kommt ums Leben. Und er beschliesst, in Zukunft für seine kleine Tochter da zu sein - immer. Statt zur Arbeit zu gehen, verbringt der erfolgreiche Manager die Tage vor ihrer Primarschule in einem Park. Ob er sich damit lächerlich macht, ist ihm einerlei. Seine Freunde sind überrascht. Und zunehmend fasziniert. Pietros Arbeitskollegen tauchen im Park auf und schütten ihm ihr Herz aus. Seine Chefs kommen vorbei, seine merkwürdige Schwägerin. Seine unerschütterliche Ruhe irritiert sie alle...

 

Capitaine Thomas Sankara

CH 2014, 90 Min., Fr/d, Regie: Christophe Cupelin, Regie: Christophe Cupelin, Dokumentarfilm

1983 wird der 33-jährige Thomas Sankara nach einem Staatsstreich Präsident Obervoltas. Mit Burkina Faso («Das Land der Integren») verpasst der sozialistische Revolutionär dem Land nicht nur einen neuen Namen, sondern versucht mit einer Mischung aus jugendlichem Elan und visionärem Weitblick die burkinische Gesellschaft zu reformieren.

Capitalism: A Love Story

USA 2009, 120 Min., E/df, Regie: Michael Moore, Dokumentarfilm

Rezension von Geri Krebs

Michael Moore beherrscht die Kunst des Showbiz in- und auswendig, und er ist ein begnadeter Unterhalter. Etwas grosspurig beginnt „Capitalism, A Love Story“ mit einem im Stil der 1950er Jahre gekleideten TV-Moderator, der mit ernster Miene warnt: Menschen mit Herzproblemen sollten sich diesen Film nicht anschauen.

 

Mitglieder gehen ein ganzes Jahr zum halben Preis ins Xenix