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Jheronimus Bosch, touched by the Devil

NL 2016, OV/df, 89 Min., Regie: Pieter van Huystee, mit Matthijs Ilsink, Jos Koldeweij, Ron Spronk, Luuk Hoogstede

Farbenprächtige Gärten, unheimliche Nachtmahre, lodernde Höllenfeuer, skurrile Monstren - halb Mensch, halb Vogel - , Engel, Teufel, Hexen und Heilige, die fantastischen Bilderwelten des berühmten mittelalterlichen Malers Hieronymus Bosch ziehen den Betrachter noch heute in ihren Bann.

John Rabe

DE 2009, 134 Min., D, Regie: Florian Gallenberger, mit Urlich Tukur, Daniel Brühl, Anne Consigny, Steve Buscemi

Rezension von Stefan Volk

Es ist eine faszinierende Geschichte, die Oscar-Preisträger (Kurzfilm „Quiero Ser“) Florian Gallenberger in seinem Kriegsdrama „John Rabe“ erzählt: die „wahre“ Geschichte eines in seinem Heimatland lange vergessenen Helden.

 

Julia

F 2007, 138 Min., E/df, Regie: Erick Zonca, mit Tilda Swinton, Aidan Gould, Saul Rubinek, Kate del Castillo

Pressetext

Julia (Tilda Swinton) ist 40, Alkoholikerin und eine furiose Lügnerin. Zwischen Wodka-Exzessen und One-Night-Stands versucht sie vergeblich, die Tiefschläge des Lebens zu parieren. Als sie auch noch ihren Job verliert, macht sie sich zu einem verzweifelten Kraftakt auf: Angestachelt von ihrer mexikanischen Nachbarin (Kate del Castillo) kidnappt sie den achtjährigen Tom (Aidan Gould) aus der Obhut seines reichen Großvaters. Mit dem Kind im Schlepptau und einem Millionenlösegeld vor Augen, flüchtet Julia von Kalifornien nach Mexiko - kopfüber auf Kollisionskurs…

Just Another Love Story

DK 2007, 100 Min., OV/df, Regie: Ole Bornedal, mit Nikolaj Lie Kaas, Anders W. Berthelsen, Rebecka Hemse, Charlotte Fich, Dejan Cukic

Rezension von Andrea Lüthi

Am Tag, der sein Leben auf den Kopf stellt, ist Polizeifotograf Jonas mit seiner Familie im Auto unterwegs. Zur gleichen Zeit kehrt Julia, verstört und aufgelöst, aus Asien zurück und kracht direkt in Jonas’ Auto.

 

Just like our parents - Como nossos pais

BR 2017, 102 Min., OV/df, Regie: Laís Bodanzky, mit Maria Ribeiro, Clarisse Abujamra, Paula Vilhena, Felipe Rocha

Die 37-jährige Rosa wohnt mit ihrer Familie mitten in São Paulo. Ihr Mann ist permanent auf wenig einträglichen Forschungsreisen unterwegs.

Kampf der Königinnen

CH 2011, 72 Min., Dialekt, Regie: Nicolas Steiner, Dokumentarfilm

Rezension von Stefan Volk

Ein eigentümliches, Ur-Schweizerisches Thema hat sich Nicolas Steiner da für sein Regiedebüt ausgesucht. Sein Dokumentarfilm „Kampf der Königinnen“ erzählt, wie man im Wallis traditionell eine Corrida feiert.

 

Karma Shadub

CH 2013, 94 Min., Schweizerdeutsch, Regie: Ramòn Giger, Jan Gassmann, Dokumentarfilm

Der junge Schweizer Regisseur, Ramòn Giger, versucht in KARMA SHADUB den Grund für die Entfremdung von seinem Vater, dem weltbekannten Geiger Paul Giger, zu erkunden, während der Vater in erster Linie daran interessiert ist, dass der Sohn die Vorbereitungen zur Aufführung seines titelgebenden Musikstückes dokumentiert.

Khadak - The Colour of Water

BE/D/NL 2006, 104 Min., OV/d, Regie: Peter Brosens & Jessica Woodworth, mit Khayankhyarvaa Batzul, Byamba Tsetsegee, Banzar Damchaa, Dashnyam Tserendarizav

Pressetext

Der 17jährige Bagi lebt mit seiner Familie und einigen Tieren in der eisigen mongolischen Steppe. Als er sich damit konfrontiert sieht, dass auch er – genau wie sein Vater – die Gabe eines Schamanen besitzt, will er dieses Schicksal zuerst nicht annehmen. Nach einer mysteriösen Tierseuche werden die Nomaden vom Land in ungastliche Bergarbeiterstädte zwangsumgesiedelt.

 

Khodorkovsky

D 2011, 111 Min., OV/df, Regie: Cyril Tuschi, Dokumentarfilm mit Mikhail Khodorkovsky, Vladimir Putin, George W. Bush, Pavel Khodorkovsky, Joschka Fischer

Pressetext

Es ist ein Fall der weltweit für Aufsehen sorgt: Mikhail Khodorkovsky, der bis dato mächtigste Oligarch der Welt und einst überzeugter Sozialist, wurde von Präsident Vladimir Putin zum Staatsfeind Nummer eins erklärt.

Khook - Pig

IR 2018, Farsi/df, 108 Min., Regie: Mani Haghighi, mit Leila Hatami, Hasan Majuni, Leili Rashidi

Filmkritik von Philipp Stadelmaier

In Teheran werden reihenweise Filmemacher umgebracht. Die meisten waren Freunde des berühmten iranischen Regisseurs Hasan Kasmais, weshalb ein englischer Sender ein Interview mit ihm machen möchte.

 

Kick Off

Irak 2009, 81 Min., OV/df, Regie: Shawkat Amin Korki, mit Shwan Atuf, Govar Anwar, Rojan Hamajaza, Mohamad Hamed

Rezension von Doris Senn

Kirkuk 2008. Ein leeres Fussballstadion im kurdischen Norden des Irak bietet Flüchtlingsfamilien eine Bleibe. Ihr Mikrokosmos steht im Zentrum von „Kick Off“. In Schwarzweiss und mit grossartiger Kamera erzählt der aus ebendieser Region stammende Regisseur Shawkat Amin Korki vom Überleben in Zeiten des Kriegs.

Kiki - El Amor se hace

ES 2016, OV/df, 102 Min., Regie: Paco León, mit Candela Peña, Álex García, Luis Bermejo, Natalia De Molina, David Mora

Fünf Geschichten über Liebe, Leidenschaft und erotische Anziehungskraft verweben sich während eines heissen Sommers in Madrid.

 

Killing Jesús - Matar a Jesús

CO/AR 2017, OV/df, 99 Min., Regie: Laura Mora Ortega, mit Natasha Jaramillo, Giovanny Rodrìguez, Camilo Escobar

Die 22-jährige Paula muss hautnah miterleben, wie ihr Vater rücksichtslos von zwei vorbeirasenden Motorradfahrern erschossen wird. Sie kann einen der beiden erkennen, doch die Polizei ermittelt wochenlang ohne jegliche Spur.

Kinder machen

CH 2017, D, 82 Min., Regie: Barbara Burger, Dokumentarfilm

Das Kinderkriegen, die angeblich "natürlichste Sache der Welt" ist nicht immer die einfachste. Sei es aufgrund biologischer Defizite der Eltern oder einer aufwendigen Karriere- oder Lebensplanung.

 

King of Devil's Island - Kongen av Bastøy

NOR 2011, 115 Min., Ov/df, Regie: Marius Holst, mit Stellan Skarsgård, Kristoffer Joner, Ellen Dorrit Petersen, Benjamin Helstad

Rezension von Cindy Hertach

Regisseur Marius Holst blickt zurück auf ein besonders dunkles Kapitel der norwegischen Geschichte. Das wuchtige Drama über eine Besserungsanstalt für Kinder und Jugendliche zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist packend und überzeugend inszeniert.

Kirschblüten - Hanami

D 2007, 127 Min., D, Regie: Doris Dörrie, mit Elmar Wepper, Hannelore Elsner, Nadja Uhl, Maximilian Brückner, Birgit Minichmayr, Aya Irizuki

Pressetext

Das Leben: Nur Trudi (Hannelore Elsner) weiss, dass ihr Mann Rudi (Elmar Wepper) Krebs im Endstadium hat. Und es liegt an ihr, ob sie es ihm mitteilen will oder nicht.

 

Kollektivet

DK 2015, 111 Min., OV/df, Regie. Thomas Vinterberg, mit Ulrich Thomsen, Trine Dyrholm, Helene Reingaard Neumann, Lars Ranthe

Als Erik eines Tages eine stattliche Villa in einer noblen Gegend von Kopenhagen erbt, beschließt er gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Anna, dort einen abenteuerlichen Neuanfang zu wagen und zusammen mit ein paar Freunden eine Kommune zu gründen.

Kühe, Käse und 3 Kinder

CH 2015, 93 Min., Rätoromanisch/d, Regie: Susanna Fanzun,

In der grossen Welt der kleinen Alp Gün dreht sich alles um die drei Kinder Braida (8), Marchet (6) und Jon (3). Ihr Sommer im Safiental (Graubünden) besteht aus Kühen, Käsen und dem spielerischen Lernen durch das Mitarbeiten bei den täglich anfallenden Aufgaben.

 

Kuma

A 2012, 93 Min., OV/d, Regie: Umut Dag, mit Nihal G. Koldas, Begüm Akkaya, Vedat Erincin

Ayse feiert Hochzeit. Fast alle Bewohner ihres türkischen Dorfes glauben, dass sie mit dem nur wenige Jahre älteren Hasan verheiratet worden ist. Tatsächlich aber wird sie als Zweitfrau für dessen Vater Mustafa nach Wien geholt.

Kunsten A Tenke Negativt - Die Kunst Des Negativen Denkens

N 2007, 79 Min., OV/df, Regie: Bard Breien, mit Fridtjov Saheim, Marian Saastad Ottesen, Kirsti Eline Torhaug, Henrik Mestad

Pressetext

Geirr, 33, steht auf Weltuntergangs-Kino und fette Joints. Dazu dröhnt düster Johnny Cash aus den Boxen - denn Geirr sieht die Welt in schwärzesten Farben, seit er nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt. Seine Freundin Ingvild hält die üble Laune bei aller Liebe kaum noch aus und lädt darum die Gruppentherapeutin Tori samt ihrer Truppe vorbildlich Behinderter ein, alle mit zuckersüßem Lächeln und eiserner Hand darauf getrimmt, ihr Schicksal "positiv" zu sehen ...

 

L' Homme qu'on aimait trop

FR 2014, 116 Min., F/d, Regie: André Téchiné, mit: Guillaume Canet, Catherine Deneuve, Adèle Haenel

Im Jahre 1976 verschwindet Agnes Le Roux spurlos.

L'Abri

CH 2014, 101 Min., F/d, Regie: Fernand Melgar, Dokumentarfilm

Winter, eine Notunterkunft für Obdachlose in Lausanne. Jeden Abend spielt sich am Eingang der unterirdischen Zivilschutzanlage dasselbe Ritual ab: Das Gedränge ist gross, da stets mehr Menschen hineinmöchten, als Plätze vergeben werden.

 

L'Adieu à la Nuit

FR/DE 2019, 102 Min., F/d, Regie: André Téchiné, mit Catherine Deneuve, Oulaya Amamra, Kacey Mottet Klein

Filmkritik von Lukas Foerster

Mit einer Sonnenfinsternis fängt es an, einem jedem menschlichen Handeln unzugänglichen Naturereignis, das den Tag zur Nacht macht und das, so warnt Youssef seine Geschäftspartnerin Muriel, ein menschliches Auge, das es ungeschützt anblickt, verbrennen kann. Die Filmkamera jedoch hält mehr aus, sie schwebt nach oben, über die blühenden Kirschbäume hinweg, unter denen die beiden in der ersten Szene des Films spazieren, und blickt direkt auf den gleissenden Lichtreif am Himmel

L'Apparition

FR 2017, F/d, 140 Min., Regie: Xavier Giannoli, mit Vincent Lindon, Anatole Taubman, Galatéa Bellugi, Patrick d'Assumçao

Jacques ist ein bekannter Journalist für eine grosse regionale Zeitung in Frankreich. Sein Ruf als unparteiischer und talentierter Reporter zieht die Aufmerksamkeit des Vatikans auf sich.

 

L'Autre Moitié

CH/B 2007, 90 Min., F/d, Regie: Rolando Colla, mit Abel Jafri, Kader Boukhanef, Nade Dieu

Pressetext

Hamid, ein 40jähriger Algerier, der in Brüssel lebt, fühlt sich von der Polizei beschattet: er arbeitet als Kurier in einem illegalen Netzwerk, das im Verdacht steht, Terrorakte zu finanzieren. Als er einen Anruf von seinem Bruder Louis erhält, vermutet er die Polizei hinter dem Anruf. Dennoch reist er zu Louis in die Schweiz.

L'Avocat De La Terreur

F 2007, 137 Min., F/d, Regie: Barbet Schroeder, Dokumentarfilm

Pressetext

Kein Anwalt hat in Frankreich mehr Anfeindungen und Fassungslosigkeit erzeugt als Jacques Vergès, der am Ende seiner Karriere sogar die Verteidigung Slobodan Milosevics übernommen hatte. Der Provokateur aus Leidenschaft entwickelte früh seine eigene kompromisslose Verteidigungsstrategie. Kein Betteln um Gnade oder Haftverkürzungen strebte Vergès an, sondern die totale Konfrontation mit dem Ankläger.

 

L'Empreinte De L'Ange

F 2008, 95 Min., F/d, Regie: Safy Nebbou, mit Sandrine Bonnaire, Catherine Frot, Michel Aumont

Rezension von Irene Genhart

Als Elsa ihren Sohn Thomas eines Tages von einer Kinderparty abholt, begegnet sie der sechsjährigen Lola. Die Begegnung weckt in ihr schmerzhafte Erinnerungen an die eigene Tochter, die Elsa kurz nach deren Geburt vor einigen Jahren unter dramatischen Umständen verlor. Elsa ist irritiert und kann Lola nicht nur nicht vergessen, sondern ist bald schon überzeugt, dass dieses fremde Kind ihre eigene Tochter ist.

L'Incroyable Histoire du Facteur Cheval

FR 2017, OV/df, 93 Min., Regie: Nils Tavernier, mit Jacques Gamblin, Laetitia Casta, Natacha Lindinger

Ein fantastisches Traumschloss baute sich der französische Postbote Ferdinand Cheval im Alter von etwa 40 Jahren.

 

L'Ombre des Femmes

CH/FR 2015, OV/d, 73 Min., Regie: Philippe Garrel, mit Stanislas Merhar, Clotilde Courau, Léna Paugam

Seit einigen Jahren sind Pierre und Manon nun schon ein Paar. Während sich Manon mit ihrem Alltag und dem Leben in recht einfachen Verhältnissen abgefunden zu haben scheint, ist Pierre immer unzufriedener mit seinem Dasein als sich abmühender Filmemacher.

L'Ordre Des Médecins

FR 2018, OV/d, 93 Min., Regie: David Roux, mit Jérémie Renier, Marthe Keller, Zita Hanrot, Alain Libolt

Simon ist ein junger, aufstrebender Arzt, den nichts aus der Ruhe bringt. Mit viel Engagement und Professionalität geht er seiner Arbeit als Lungenspezialist nach. Durch seine jahrelange Arbeit im Spital hat er gelernt, mit Krankheit und Tod umzugehen und sich emotional abzugrenzen.

 

La Belle Epoque

FR 2019, OV/d, 115 Min., Regie: Nicolas Bedos, mit Daniel Auteuil, Guillaume Canet, Doria Tillier, Fanny Ardant

Victor, Mitte Sechzig, erkennt sich kaum mehr in dieser modernen Gesellschaft, die sich nur noch für die neuste Technologie interessiert. Bei jeder Gelegenheit lässt er seinem Unmut freien Lauf. Seine Frau Marianne hat schliesslich genug und setzt ihn vor die Tür, woraufhin Antoine, ein Freund ihres Sohnes, sich entscheidet, ihm zu helfen.

La belle vie

FR 2013, 93 Min., F/d, Regie: Jean Denizot, mit: Zacharie Chasseriaud, Nicolas Bouchaud, Jules Pelissier

Die Brüder Sylvain und Pierre leben bei ihrem Vater. Seit dem Sorgerechtsstreit der Eltern verstecken sich die drei vor den Behörden und leben gezwungenermassen ein Vagabundenleben. Nun sind die beiden Söhne Teenager und des Nomadentums überdrüssig. Nach einem Streit mit dem Vater verschwindet Pierre, der ältere der Brüder.

 

La Caja

E 2006, 107 Min., OV/df, Regie: Juan Carlos Falcón, mit Ángela Molina, Elvira Mínguez, Antonia San Juan, Vladimir Cruz, María Galiana

Pressetext

Eine poetische schwarze Komödie über das Ende einer Diktatur.

La Classe - Entre Les Murs

F 2008, 128 Min., F/d, Regie: Laurent Cantet, mit: François Bégaudeau, Nassim Amrabt, Laura Baguela

Rezension von Irene Genhart

Schule geben ist kein Zuckerlecken – wohl nicht zuletzt deswegen hat der Franzose François Bégaudeau den erlernten Beruf an den Nagel gehängt und ist Schriftsteller und Journalist geworden.

 

La Consultation

F 2006, F/d, 91 Min., Regie: Hélène de Crécy, mit Luc Perino

Pressetext

Luc Perino ist Spezialist für Tropenkrankheiten, hat Berufserfahrung in China und Afrika gesammelt und führt eine Praxis in Lyon. In LA CONSULTATION öffnet er diese für Hélène de Crécys ersten langen Dokumentarfilm, der den Alltag Perinos und seine Beziehungen zu den Patienten festhält.

La Danse

USA 2009, 158 Min., OV/df, Regie: Frederick Wiseman, mit Emilie Cozette, Aurélie Dupont, Dorothée Gilbert

Rezension von Doris Senn

Der Altmeister Frederick Wiseman liefert eine packende Dokumentation über das Ballett der Pariser Oper. In 158 Minuten wirft er einen erfrischenden Blick in das komplexe Gefüge.

 

La dernière fugue

CDN 2010, 91 Min., F/d, Regie: Léa Pool, mit Yves Jacques, Jacques Godin, Andrée Lachapelle, Aliocha Schneider

Pressetext

Alle wollen nur sein Bestes. Doch manchmal reden sie über ihn, als wäre er gar nicht da - dabei sitzt er mit am Tisch, der einst so stolze und lebenshungrige Anatole.

La Fabrique Des Sentiments

F 2008, 104 Min., F/d, Regie: Jean-Marc Moutout, mit Elsa Zylberstein, Bruno Putzulu, Jacques Bonnaffé

Pressetext

Eloïse ist 36, erfolgreiche Anwältin, sieht gut aus und lebt in Paris. Sie ist Single. Um der Einsamkeit ein Ende zu machen und weil sie ihr Liebesleben so gut in den Griff kriegen will wie ihre berufliche Karriere, wird sie Mitglied einer Singlebörse, die auch Speed Datings veranstaltet: Sieben Männer treffen auf sieben Frauen, sieben Minuten lang muss man seinen Charme spielen lassen, dann ertönt der Gong...

 

La Famille Bélier

FR 2014, 105 Min., F/d, Regie: Eric Lartigau, mit Louane Emera, Karin Viard, François Damiens, Éric Elmosnino

Mit Ausnahme der 16-jährigen Paula ist die ganze Familie Bélier taub. Für ihre Eltern und ihren Bruder ist sie im Alltag auf dem Bauernhof unentbehrlich als Übersetzerin in Gebärdensprache. Als Paula beschliesst, dem Schulchor beizutreten, um einem Jungen, in den sie sich verliebt hat, näherzukommen, nimmt ihr Leben eine plötzliche Wende.

La Fille Coupée En Deux

F 2006, 115 Min., F/d, Regie: Claude Chabrol, mit Ludivine Sagnier, Benoît Magimel, François Berléand

Pressetext

Die junge Gabrielle lebt mit ihrer Mutter in Lyon. Die Mutter ist Buchhändlerin und hat Gabrielle alleine inmitten von Büchern grossgezogen. Gabrielle arbeitet beim regionalen Fernsehsender, wo sie während einer Werbesendung den Schriftsteller Charles Saint-Denis kennen lernt. Er, um die fünfzig, verheiratet, gewinnt die junge Frau schnell für sich und verliebt sich in sie.

 

La Fille Du RER

FR 2008, 105 Min, F/d, Regie: André Téchiné, mit Emilie Dequenne, Catherine Deneuve, Michel Blanc

Rezension von Cindy Hertach

Jeanne ist Anfang zwanzig, arbeitslos und lebt gemeinsam mit ihrer verwitweten Mutter Louise in einem Pariser Vorort. Kurz nachdem die junge Frau mit ihrem neuen und etwas dubiosen Freund zusammengezogen ist, fliegt dessen Drogenhandel auf. Enttäuscht kehrt sie zu ihrer Mutter zurück, wo sie ohne Arbeit und soziale Kontakte deprimiert vor sich hindämmert.

La Fille Inconnue

BE/FR 2016, F/d, 107 Min., Regie: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne, mit Adèle Haenel, Jérémie Regnier, Olivier Gourmet

Eine junge Prostituierte wird tot aufgefunden. Zuvor hatte sie vergeblich in der Praxis der jungen Ärztin Jenny Davin Zuflucht gesucht. Am nächsten Tag vernimmt sie von der Polizei, dass nicht weit von ihrer Praxis entfernt ein junges, unbekanntes Mädchen ohne Papiere tot aufgefunden worden ist.

 

La Forteresse

CH 2008, 100 Min., F/d, Regie: Fernand Melgar, Dokumentarfilm

Rezension von Geri Krebs

Wie eine Festung prangt der Gebäudekomplex des Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) ausserhalb des waadtländischen Städtchens Vallorbe an einem bewaldeten Hang. Das EVZ ist eines von fünf schweizerischen Zentren, wo Asylbewerber (gemäss dem 2006 revidierten Asylgesetz) obligatorisch den Entscheid über ihr weiteres Schicksal abwarten müssen.

La Graine Et Le Mulet

FR 2007, 151 Min., OV/df, Regie: Abdelatif Kechiche, mit Habib Boufares, Faridah Benkhetache, Sabrina Ouazani, Hafsia Herzi

Pressetext

Slimane Beiji hat 35 Jahre lang als Hafenarbeiter in Sète, einem kleinen südfranzösischen Dorf, gearbeitet. Plötzlich wird er entlassen, da er für die Arbeit zu alt sein soll. Auch seine Exfrau und die restliche Familie hacken ständig auf ihm herum.

 

La Isla Minima

E 2014, 104 Min., OV/df, Regie: Alberto Rodríguez, mit Raúl Arévalo, Javier Gutiérrez, Antonio de la Torre

Als die beiden Ermittler Juan und Pedro im September 1980 in den tiefen Süden Spaniens reisen, um das mysteriöse Verschwinden zweier Schwestern aufzuklären, wird den zwei Kriminalbeamten aus Madrid schnell klar, dass sie in der kleinen andalusischen Dorfgemeinschaft mit ihren Nachforschungen auf Widerstand stossen werden.

La Maison Corse - Das Haus auf Korsika

FR/ B 2011, 82 Min., F/d, Regie: Pierre Duculot, mit Christelle Cornil, François Vincentelli, Jean-Jacques Rosin

Christina ist fast 30, lebt seit 10 Jahren mit ihrem Freund zusammen und jobbt lustlos in der Pizzeria ihres Schwiegervaters in der kleinen italienischen Kolonie der belgischen Bergarbeiterstadt Charleroi. Eines Tages erbt Christina von ihrer Oma ein Haus auf der Insel Korsika, von dem die Familie nichts wusste.

 

La Maison Jaune

Frankreich/Algerien, 80 Min., OV/df, Regie: Amor Hakkar, mit Aya Hamdi, Tounès Ait-Ali, Amor Hakkar

Rezension von Christoph Sulser

La Maison Jaune erzählt die Geschichte einer Bauernfamilie in den Aurès-Bergen im Osten Algeriens, die erfahren muss, dass ihr einziger Sohn bei einem Autounfall während des Militärdienstes ums Leben gekommen ist. Der Vater Mouloud macht sich sofort mit seinem kleinen klapprigen Traktor auf den Weg, um den Leichnam seines Sohnes nach Hause zu holen. Unterwegs in die 150 Kilometer entfernte Provinzhauptstadt erfährt er von den angetroffenen Menschen Beileidsbekundungen und bekommt Trost gespendet.

La Memoria del Agua

CL 2015, 88 Min., OV/df, Regie Matias Bize, mit Elena Anaya, Benjamín Vicuña, Sergio Hernández, Néstor Cantillana

Amanda und Javier lieben einander und leben glücklich mit ihrem vierjährigen Buben im eigenen Haus, bis ein Unfall, geschehen in einem Moment der Unaufmerksamkeit, ihnen das Kind raubt.

 

La mirada invisible

ARG 2010, 95 Min., OV/df, Regie: Diego Lerman, mit Julieta Zylberberg, Osmar Nunez, Marta Lubos, Gaby Ferrero

Pressetext

Diego Lerman erzählt – dem Roman «Ciencias morales» (Sittenlehre) von Martín Kohan folgend – von einer 23-jährigen Schulangestellten, die zur Zeit der Diktatur in Argentinien als Aufseherin für Ordnung sorgen muss und dabei eine Beobachtende, Spähende wird. Sie will alles richtig und korrekt machen, sollte neutral und streng sein, gleichzeitig lebt sie nicht ohne Empfindungen und Emotionen.

La Misma Luna

USA/Mexiko 2007, 109 Min., OV/df, Regie: Patricia Riggen, mit Kate del Castillo, Eugenio Derbez, America Ferrera, Adrian Alonso, Maya Zapata

Pressetext

Der Film erzählt die Geschichte des 9-jährigen Carlitos und seiner Mutter Rosario, die aus finanziellen Gründen gezwungen ist, illegal in den USA zu arbeiten, während sich die Grossmutter um Carlitos kümmert. Unerwartete Umstände führen jedoch dazu, dass sich Carlitos alleine auf den gefährlichen Weg zu seiner Mutter macht.

 

Mitglieder zahlen ein ganzes Jahr den halben Kinopreis