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Happy Happy

N 2010, 90 Min., OV/df, Regie: Anne Sewitsky, mit: Agnes Kittelsen, Henrik Rafaelsen, Joachim Rafaelsen, Maibritt Saerens

Pressetext

Für die lebhafte und fröhliche Kaja (Agnes Kittelsen), ist ihre Familie das Wichtigste. Sie ist eine ewige Optimistin, obwohl ihr dröger Ehemann lieber in die Wildnis jagen geht und sich weigert, mit ihr Sex zu haben, denn sie sei "nicht mehr so attraktiv".

Happy New Year

CH 2008, 100 Min., D/CH-Dialekt, Regie: Christoph Schaub, mit Nils Althaus, Johanna Bantzer, Joel Basman, Bruno Cathomas, Jörg Schneider, Katharina von Bock

Pressetext

Silvester, alle Jahre wieder zwischen Jahresbilanz und Feier-Zwang: Eine sturmfreie Villa, eine nächtliche Taxifahrt durch die Stadt, ein verlorengegangener Hund, eine Spätschicht bei der Polizei und ein akutes Babysitterproblem geben neun Menschenseelen unter dem Himmel der Stadt die Chance, ihr Leben ab sofort ganz anders anzupacken.

 

Happy-Go-Lucky

UK 2008, 118 Min., OV/df, Regie: Mike Leigh, mit Sally Hawkins, Eddie Marsan, Samuel Roukin, Alexis Zegerman

Pressetext

Poppy heisst eigentlich Pauline, sie ist 30 Jahre alt und arbeitet als Grundschullehrerin – und wenn man die junge Frau so sieht, kann man sich keinen besseren Beruf für sie vorstellen. Denn Poppy ist ein stets gut gelauntes, knallbunt gekleidetes Energiebündel, das gerne und viel lacht und unglaublichen Spass am Leben hat.

Hard Stop

CH 2011, 100 Min., Dialekt, Regie: Sascha Weibel, mit Nina Langensand, Matthias Britschgi

Pressetext

August, es ist heiss in der Stadt. Dante wird von seiner Freundin für einen reicheren Liebhaber verlassen. Da begegnet ihm Rhea, die mit einem doppelt so alten, vermögenden Mann zusammen lebt, von dem sie sagt, er sei nicht eifersüchtig.

 

Harmonium

JP/FR 2016, OV/df, 118 Min., Regie: Koji Fukada, mit: Kanji Furutachi, Mariko Tsutsui, Tadanobu Asano

Cannes 2016: Preis der Jury UN CERTAIN REGARD

Toshio betreibt ein kleines Atelier in einer ländlichen Stadt Japans und lebt dort ein ruhiges und zufriedenes Leben.

Harry Dean Stanton: Partly fiction

CH 2012, 77 Min., E/df, Regie: Sophie Huber, Dokumentarfilm

Ein impressionistisches Portrait der Schauspielerikone, bestehend aus intimen Momenten, Ausschnitten aus einigen seiner 250 Filme und seinen herzzerreissenden Darbietungen amerikanischer Folksongs.

 

Härte

D 2015, 89 Min., Regie: Rosa von Praunheim, mit Hanno Koffler, Katy Karrenbauer, Luise Heyer

Ein dunkles Familiengeheimnis. Ein kleiner Junge, der sich nicht wehren kann. Aus dem Buben, der Andreas Marquardt heisst, wird später ein Karate-Champion und ein so berüchtigter wie kaltherziger Zuhälter. Er verdient sehr viel Geld - bis er im Knast landet und die Vergangenheit ihn einholt...

Heart Of A Dog

US 2015, 75 Min., OV/df, Regie. Laurie Anderson, Dokumentarfilm

Erinnerungen an geliebte Menschen, die allgegenwärtige Überwachungskultur, das buddhistische Konzept des Lebens nach dem Tode, ein Hund namens Lolabelle: Collageartig verwebt die weltweit renommierte Musikerin und Performance-Künstlerin Laurie Anderson eigene Texte, Skizzen, animierte Tintenzeichnungen, experimentelle Bilder, Fotos, Home-Movies aus Kindheit und Gegenwart.

 

Heimatklänge

CH/D 2007, Dialekt, 81 Min., Regie: Stefan Schwietert, mit Noldi Alder, Erika Stucky, Christian Zehnder, Dokumentarfilm

Pressetext

Was hat Babygeschrei mit dem Echo eines Jodlers im Gebirge zu tun, was der Kopfton eines tuvinischen Nomaden mit dem Stimmengewirr auf einem Gemüsemarkt, was ein kleiner Chor, der ein Ständchen übt, mit der Bühnenshow eines Vokalartisten?

Hello Goodbye

CH 2007, Dialekt, 89 Min., Regie: Stefan Jäger, mit Stephan Gubser, Mona Petri

Pressetext

Melina (Mona Petri) ist jung und voller Illusionen. Sie ist frisch verliebt und bereit, das Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Zu ihrem Vater (Stefan Gubser) verbindet sie eine innige und liebevolle Freundschaft. Doch dann konfrontiert er sie mit einer ungeheuerlichen Forderung.
Gemeinsam müssen sich Vater und Tochter ihren Ängsten stellen und erfahren, wieviel Mut es braucht, einen geliebten Menschen loszulassen.

 

Hello, I am David !

D 2015, 100 Min., E/d, Regie: Cosima Lange, Dokumentarfilm mit: David Helfgott, Gillian Helfgott

Hello, I am David ! ist der erste Dokumentarfilm über den ebenso herausragenden wie ungewöhnlichen Künstler und inspirierenden Menschen David Helfgott. Regisseurin Cosima Lange begleitet ihn auf seiner Konzertreise mit den Stuttgarter Symphonikern durch Europa – und lässt uns teilhaben an seinem faszinierenden Universum.

Here & There

USA/SRB 2009, 90 Min, OV/df, Regie: Darko Lungulov, mit Mirjana Karanovic, David Thornton, Cyndi Lauper, Branislav Trifunovic

Rezension von Cindy Hertach

Zwischen New York und Belgrad pendelnde Culture-Clash-Komödie, deren kauzige Figuren, der mitreissende Soundtrack und der minimalistisch-lakonische Tonfall an die Filme Jim Jarmuschs erinnert.

 

Hidden Heart

CH/D/Südafrika 2008, 97 Min., OV/df, Dokumentarfilm, Regie: Cristina Karrer, Werner Schweizer

Pressetext

Kapstadt, 3. Dezember 1967 – eine Nacht, die die Welt veränderte. Das erste menschliche Herz wurde von Dr. Christian Barnard (1922-2001) erfolgreich von einem Menschen zum anderen verpflanzt. Barnard erlebte einen kometenhaften Aufstieg in die Welt des Glamours und Jet Sets, wie kein anderer Arzt jemals zuvor oder danach. Die erste Herztransplantation erfolgte in einem Land mit den weltweit radikalsten Rassengesetzen - kein Wunder wurde das Team der ersten Herztransplantation der internationalen Presse als gänzlich weiss präsentiert.

Hieronymus Bosch, The Garden Of Dreams

ES/FR 2016, OV/df, 84 Min., Regie: Regie: José Luis Lòpez-Linares, Dokumentarfilm mit Reindert Falkenburg, Orhan Pamuk, Salman Rushdie

Zum 500. Todestag von Hieronymus Bosch

Künstler, Schriftsteller, Philosophen, Musiker und Wissenschaftler deuten das berühmteste Gemälde von Hieronymus Bosch: „Der Garten der Lüste“.

 

Home

CH/F/BE 2008, 95 Min., F/d, Regie: Ursula Meier, mit Isabelle Huppert, Olivier Gourmet

Rezension von Geri Krebs

Wie ist es möglich, dass hier, direkt am Rand einer Autobahn, Menschen leben können, und dabei sogar einen Eindruck von Glück vermitteln? Mit dieser Grundidee und einem Gefühl, dieser mörderische Verkehr donnere mitten durch die gute Stube, begann Ursula Meier mit dem Entwurf eines Drehbuchs.

Homo faber (drei Frauen)

CH 2015, 89 Min., D, Regie: Richard Dindo, mit Marthe Keller, Daphné Baiwir, Amanda Barron

Walter Faber glaubt nicht ans Schicksal oder an Gefühle, ist durch und durch Rationalist. Drei Frauen spielten in seinem Leben bisher eine Rolle: Seine ehemalige Verlobte Hanna, seine amerikanische Geliebte Ivy - und schliesslich Sabeth, die sein Weltbild nachhaltig erschütterte..

 

Honeymoons - Medeni Mesec

SRB 2009, 95 Min., OV/df, Regie: Goran Paskaljevic, mit Nebojsa Milovanovic, Jelena Trkulja, Jozef Shiroka

Rezension von Irene Genhart

Goran Paskaljevic „Honeymoons“ erzählt von der Glückssuche junger Balkanesen in Westeuropa.

Hors de Prix

F 2006, F/d, 103 Min., Regie: Pierre Salvadori, mit Audrey Tautou, Gad Elmaleh, Marie-Christine Adam

Pressetext

Irène (Audrey Tautou) ist an der Côte d'Azur auf Männerfang. Die schöne Verführerin ist mit allen Wassern gewaschen und weiss die Millionäre auf ihre Seite zu ziehen, um ihre nie enden wollenden Shopping-Lüste zu stillen.

 

Hotel Very Welcome

D 2007, 89 Min., D, Regie: Sonja Heiss, mit Ricky Champ, Gareth Llewelyn, Eva Löbau, Chris O'Dowd, Svenja Steinfelder

Pressetext

Fünf Rucksacktouristen reisen durch den grossen, exotischen Vergnügungspark Asien, um dem europäischen Alltag zu entfliehen. Mit reichlich Einsamkeit im Gepäck arbeiten sie in der Ferne Indiens und Thailands hart am Glücklichsein: Josh (Ricky Champ) und Adam (Gareth Llewelyn) verfangen sich in der Ekstase globaler Beach-Partys.

Hotell

SE 2013, 100 Min., OV/df, Regie: Lisa Langseth, mit Alicia Vikander, David Dencik, Anna Bjelkerud

Einmal jemand ganz anderes sein. Alles abstreifen, was man mit sich herumträgt. Drei Frauen und zwei Männer unterschiedlichen Alters beschliessen, diese verlockende Idee in die Tat umzusetzen.

 

Howl

USA 2010, 90 Min., OV/df, Regie: Rob Epstein und Jeffrey Friedman, mit James Franco, Mary-Louise Parker, Jon Hamm, Todd Rotondi, David Strathairn

Pressetext

1957 steht in San Francisco ein amerikanisches Meisterwerk vor Gericht. Angeklagt ist „Howl“, das Gedicht von Allen Ginsberg (James Franco), das seinen Autor schlagartig bekannt gemacht hat. Gerade erschienen, wird die ohnehin kleine Auflage von der Polizei beschlagnahmt und der Verleger muss sich wegen Verbreitung obszönen Schrifttums vor Gericht verantworten. Das überraschende und leidenschaftliche Urteil gilt bis heute als Geburtsstunde der Beat-Generation und der amerikanischen Gegenkultur.

Hugo

USA 2011, 126 Min., E/df, Regie: Martin Scorsese, mit Asa Butterfield, Chloe Moretz, Ben Kingsley, Sacha Baron Cohen, Jude Law, Christopher Lee

Rezension von Doris Senn

Martin Scorsese erzählt in 3D von den Anfängen des Films: ein Hollywood-Märchen über den Zauberer und Filmpionier Georges Méliès.

 

Human Flow

IT 2017, OV/df, 140 Min., Regie: Ai Weiwei, Dokumentarfilm

Mehr als 65 Millionen Menschen weltweit sind gezwungen, ihre Heimat wegen Hunger, Klimaveränderungen und Krieg zu verlassen – es ist der grösste Exodus seit dem 2. Weltkrieg.

Humpday

USA 2009, 94 Min., E/df, Regie: Lynn Shelton, mit Mark Duplass, Joshua Leonard, Alycia Delmore

Rezension von Geri Krebs

Die beiden Freunde Ben (Mark Duplass) und Andrew (Joshua Leonard) sind etwas über Dreissig und waren einst unzertrennlich. Doch in den vergangnen Jahren haben sie sich aus den Augen verloren, sind gegensätzliche Wege gegangen.

 

Hunting Elephants

ISR 2013, 108 Min., OV/df, Regie: Reshef Levi, mit Sasson Gabai, Moni Moshonov, Sir Patrick Stewart

Jonathan ist ein blitzgescheiter 12-jähriger Jugendlicher – vielleicht zu gescheit, denn alle hacken in der Schule auf ihm herum, auch die Lehrer. Sein bester Freund ist sein Vater, Daniel.

Hvítur, Hvítur Dagur - A White, White Day

IS/DK/SE 2019, OV/df, 109 Min., Regie: Hlynur Palmason, mit Ingvar Eggert Sigurðsson, Hilmir Snær Guðnason, Bjorn Ingi Hilmarsson

Island, ein alleinstehendes Haus an einem abgeschiedenen Ort in betörend schöner Landschaft. Ein ehemaliger Polizist, dessen Frau vor kurzem bei einem Autounfall ums Leben kam verdächtigt einen Mann, ein Affäre mit seiner verstorbenen Frau gehabt zu haben. Seine obsessiven Nachforschungen stellen die Beziehungen zu seinen Nächsten – insbesondere zu seiner geliebten Enkelin – zusehends auf die Probe.

 

I Wish - Kiseki

JP 2011, 128 Min., OV/df, Regie: Kore-eda Hirokazu, mit Maeda Koki, Maeda Ohshiro, Ohtsuka Nene, Odagiri Joe, Kiki Kirin

In Japan, auf der Insel Kyushu, werden zwei Brüder nach der Scheidung ihrer Eltern getrennt. Der 12 Jahre alte Koichi zieht mit seiner Mutter zu seinen Grosseltern in den Süden der Insel.

I'm Not There

USA 2007, 135 Min, OV/df, Regie: Todd Haynes, mit Christian Bale, Cate Blanchett, Marcus Carl Franklin, Richard Gere, Heath Ledger, Ben Whishaw

Pressetext

"I'm Not There" ist weit mehr als ein Porträt. Regisseur Todd Haynes, der sich mit «Velvet Goldmine» und «Far From Heaven» international einen Namen gemacht hat, nähert sich dem Geheimnis hinter dem Mythos Bob Dylan.

 

I, Anna

GB 2012, 93 Min., E/df, Regie: Barnaby Southcombe, mit Charlotte Rampling, Gabriel Byrne

London, tiefste Nacht. In einem Wolkenkratzer ist ein Mord geschehen. Der überarbeitete Inspektor Reid wird an den Tatort gerufen. In der Nähe hat er eine flüchtige Begegnung mit einer attraktiven Frau, die ihn sofort fasziniert: Anna.

Ich seh Ich seh

A 2014, 99 Min., D, Regie: Veronika Franz / Severin Fiala, mit Susanne Wuest, Lukas Schwarz, Elias Schwarz

In einem abgelegenen, idyllischen Haus am Waldrand geniessen die Zwillingsbrüder Lukas und Elias die Sommerferien. Die beiden streunen zwischen Waldsee und Maisfeld umher und können die Ankunft ihrer Mutter kaum erwarten.

 

Il Divo

IT/FR 2008, 100 Min., OV/df, Regie: Paolo Sorrentino, mit Toni Servillo, Anna Bonaiuto

Rezension von Irene Genhart

Giulio Andreotti: 1919 in der Provinz Rom geboren, 28-jährig in die Politik gerutscht. Fünfundzwanzigmal zum Minister, siebenmal zum Premierminister gewählt. Über viele Jahre ebenso ein Freund des Volkes wie des Papstes und der Mafia. Anfang der 90er Jahre wendet sich aber der Wind.

Il Mangiatore di Pietre

CH 2018 I/df, 109 Min., Regie Nicola Bellucci, mit Luigi Lo Cascio, Vincenzo Crea, Bruno Todeschini, Sonia di Meo, Ursina Lardi, Leonardo Nigro

In einem abgelegenen Tal im Piemont findet der frisch aus dem Gefängnis entlassene, ehemalige Schmuggler Cesare die Leiche seines Neffen Fausto. Die beiden haben einst zusammengearbeitet. Dies endete jedoch, als Fausto begann mit Drogen zu handeln. Unter der Leitung von Kommandant Boerio nimmt die örtliche Polizei die Aufklärung des Mordes auf und schon bald gerät Cesare ins Visier der Ermittler. Nur die Mailänder Kommissarin Sonia di Meo schaut hinter die Fassade.

 

Il Traditore

IT/FR/BR/DE 2019, I/df, 151 Min., Regie: Marco Bellocchio, mit Pierfrancesco Favino, Maria Fernanda Candido, Nicola Calí, Luigi Lo Cascio

Filmkritik von Lukas Foerster

Zum Höhepunkt der Feier ein Gruppenfoto: Die beiden sizilianischen Grossfamilien, die das organisierte Verbrechen Italiens und vor allem den lukrativen Handel mit harten Drogen unter sich aufgeteilt haben, sollen auf einem Bild vereint werden. Nach einigem Hin und Her sind alle an ihrem Platz, das Blitzlicht der Kamera leuchtet grell auf, die Bewegungen gefrieren – und plötzlich verwandeln sich Menschen in Gespenster, Gesichter in Totenmasken.

Il Y A Longtemps Que Je T'Aime

F 2007, 115 Min., F/d, Regie: Philippe Claudel, mit Kristin Scott Thomas, Elsa Zylberstein, Serge Hazanavicius

Pressetext

Juliette, Léa – zwei Schwestern, die das Leben einst gewaltsam trennte. Juliette wird nach 15 Jahren aus dem Gefängnis entlassen und hat keine Verbindung mehr zu ihrer Familie, die sie damals verstossen hatte.

 

Im Haus Meines Vaters Sind Viele Wohnungen

D/CH 2010, 89 Min., OV/df, Regie: Hajo Schomerus, Dokumentarfilm

Rezension von Irene Genhart

Ein nachdenklich stimmender Dokumentarfilm über die Bewohner und Bewacher der Grabeskirche in Jerusalem.

Im Keller

A 2014, 85 Min., D, Regie: Ulrich Seidl, mit Alessa Duchek, Gerald Duchek, Inge Ellinger

Ulrich Seidls dokumentarischer Filmessay «Im Keller» versucht, die Beziehung der Österreicher zu ihren Kellern zu skizzieren. Dieser filmische Streifzug durch den Alltag österreichischer Keller könnte Antworten finden und auch neue Fragen aufwerfen und damit ein wenig Licht in die unterirdische Verborgenheit bringen.

 

Im Sog der Nacht

CH 2008, 86 Min., D, Regie: Markus Welter, mit Nils Althaus, Lena Dörrie, Stipe Erceg

Rezension von Geri Krebs

Es ist die etwas angejahrte Geschichte von jungen Leute mit dem Anspruch: „Wir wollen lieber ein buntes und aufregendes Leben als ein graues und langweiliges.“ Das hiess vor bald achtzig Jahren mal „Bonnie and Clyde“, hat dann über die Jahrzehnte hinweg immer wieder neue Varianten und Facetten erlebt, und wenn heute ein etwas behäbiger Schweizer Jungcineast namens Moritz Gerber („Tag am Meer“) für eine Neuauflage das Drehbuch schreibt, dann kommt das etwa so heraus: Ein Film mit dem ziemlich biederen Titel „Im Sog der Nacht“.

Im Winter Ein Jahr

D 2008, 128 Min., D, Regie: Caroline Link, mit Karoline Herfurth, Josef Bierbichler, Corinna Harfouch, Hanns Zischler

Pressetext

Eliane Richter bittet den Künstler Max Hollander, ein Porträt ihrer beiden Kinder zu malen, der 22-jährigen Lilli, einer talentierten Tanz-Studentin, und des 19-jährigen Alexander, der vor einem knappen Jahr tödlich verunglückt ist. Als Lilli, zunächst lustlos, zu Sitzungen im Studio des Malers erscheint, merkt dieser schnell, dass sie in grossen emotionalen Schwierigkeiten steckt und er versucht, die ehemals tiefe Verbindung der Geschwister besser zu verstehen.

 

Image Problem

CH 2012, 88 Min., Dialekt, Regie: Simon Baumann und Andreas Pfiffner, Dokumentarfilm

Steuerstreit, Bankgeheimnis und ausbeuterische Rohstofffirmen: Die Schweiz hat ein Imageproblem. Doch keine Sorge. Simon und Andreas kümmern sich darum.

Import/Export

A 2007, 135 Min., D, Regie: Ulrich Seidl, mit Ekateryna Rak, Paul Hofmann, Michael Thomas, Maria Hofstätter

Pressetext

Es ist kalt und grau. Winterzeit. Die Menschen frieren. Das ist so in Österreich. Das ist so in der Ukraine. Zwei verschiedene Welten, die einander immer mehr zu ähneln beginnen. Der Osten sieht aus wie der Westen, der Westen wie der Osten. In dieser Atmosphäre spielen zwei Geschichten, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben.

 

In Bruges

UK/Belgien 2008, 107 Min., OV/df, Regie: Martin McDonagh, mit Colin Farrell, Brendan Gleeson, Ralph Fiennes

Pressetext

Urlaub haben sie sich verdient, so viel ist klar. Zwar ist der letzte Auftrag in London nicht ganz nach Plan verlaufen, doch gerade deswegen können Ray (Colin Farrell) und Ken (Brendan Gleeson) ein wenig Ruhe ganz gut gebrauchen. Aber ausgerechnet in Brügge?

Infancia Clandestina

ARG 2012, 112 Min., OV/df, Regie: Benjamín Ávila, mit César Troncoso, Ernesto Alterio, Natalia Oreiro, Teo Gutiérrez Moreno

Argentinien, 1979. Der 12-jährige Juan und seine Familie kehren nach Jahren im Exil unter falschem Namen nach Buenos Aires zurück. Juans Eltern und sein Onkel Beto gehören der Organisation Montoneros an.

 

Inglourious Basterds

USA/D/F 2009, 160 Min., OV/df, Regie: Quentin Tarantino, mit Brad Pitt, Daniel Brühl, Diane Kruger, Til Schweiger, Mike Myers, Erzähler: Samuel L. Jackson

Rezension von Geri Krebs

Mit Western-Versatzstücken gibt Quentin Tarantino zu Beginn seiner zweieinhalbstündigen Höllenfahrt vor, etwas wie ein neues Genre schaffen zu wollen: Den antifaschistischen Trashfilm. „Once Upon A Time in Nazi-Occupied France“ heisst es in Anspielung an Sergio Leone in Chapter One des in fünf Kapitel und drei Handlungsstränge sich gliedernden Opus.

Innocence of Memories - Orhan Pamuk's Museum and Istanbul

TR 2015, OV/df, 97 Min., Regie: Grant Gee, mit Pandora Colin, Mehmet Ergen, Ara Güler, Süleyman Fidaye, Dursun Saka, Türkan Soray

Eine filmische Lektüre des Romans «Das Museum der Unschuld» legt Grant Gee vor, in deren Verlauf er eintaucht ins Werk des Nobelpreisträgers Orhan Pamuk, sein real existierendes Museum und die Nächte am Bosporus. Eine schöne Seherfahrung.

 

Interview

USA/NL 2007, 83 Min., OV/df, Regie: Steve Buscemi, mit Steve Buscemi, Sienna Miller, Michael Buscemi, Tara Elders

Pressetext

Remake des gleichnamigen Theo Van Gogh-Filmes.

Into The Wild

USA 2007, 147 Min., OV/df, Regie: Sean Penn, mit Emile Hirsch, Catherine Keener, Vince Vaughn, William Hurt, Marcia Gay Harden

Pressetext

Ein behütetes Elternhaus, finanzielle Sicherheit, eine aussergewöhnliche Begabung und umwerfender Charme – eigentlich ist der 20-jährige Student Christopher (Emile Hirsch) so etwas wie ein Vorzeige-Amerikaner mit glänzenden Zukunftsperspektiven. Doch plötzlich, von heute auf morgen, bricht er aus seiner privilegierten Existenz aus und lässt alles hinter sich.

 

Inversion

IR 2016, OV/df, 84 Min., Regie: Behnam Behzadi, mit Sahar Dowlatshahi, Ali Mosaffa, AliReza Aghakhani, Setareh Pesyani, Roya Javidnia, Shirin Yazdanbakhsh

Niloofar, Mitte Dreissig, lebt zusammen mit ihrer chronisch asthmakranken Mutter Mahin in einem Apartment in Teheran. Sie leitet erfolgreich die Schneiderei ihres verstorbenen Vaters.

It's a Free World

GB 2007, 93 Min., OV/df, Regie: Ken Loach, mit: Kierston Wareing, Juliet Ellis, Leslaw Zurek, Joe Siffleet, Colin Caughlin

Pressetext

Im Zentrum der Geschichte steht die so ehrgeizige wie charismatische Angie. Sie ist attraktiv, geizt nicht mit Reizen um zu kriegen, was sie möchte, fährt in Lederkluft auf einem schweren Motorrad durch London. Als Angie ihre Zusammen mit einer Freundin zieht sie ein Geschäft auf. Fortan vermitteln die beiden Frauen - im Herzen des so genannten «britischen Wirtschaftswunders» - Jobs an Emigranten. Und geraten dabei auf die Seite derer, die in der Arbeitswelt die Macht und das Sagen haben...

 

J'ai Toujours Rêvé D'Être Un Gangster

F 2007, 112 Min., F/d, Regie: Samuel Benchetrit, mit Anna Mouglalis, Edouard Baer, Jean Rochefort, Laurent Terzieff, Alain Bashung, Jean-Pierre Kalfon

Pressetext

In einer kleinen Raststätte am Rande von Paris kreuzen sich die Wege mehrerer Ganoven: Ein Amateurdieb ohne Knarre, dessen attraktives Opfer selbst Gefallen am Gaunerleben findet, zwei tollpatschige Entführer, die sich als Geisel ausgerechnet einen suizidalen Teenager aussuchen, ein abgetakelter Sänger, der mangels Inspiration die neusten Kompositionen seines erfolgreichen Kollegen stiehlt und schliesslich vier Pensionäre, die ihren letzten grossen Coup planen...

J'ai tué ma mère

CAN 2009, 100 Min., F/d, Regie: Xavier Dolan, mit Xavier Dolan, Anne Dorval

Rezension von Irene Genhart

„J‘ai tué ma mère“ ist ein herzhaft-originelles Coming-of-age-Movie. Das liegt wohl vor allem am jugendlichen Alter seines Regisseurs und Hauptdarstellers Xavier Dolan.

 

Mitglieder zahlen ein ganzes Jahr den halben Kinopreis