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Giochi d'Estate - Summer Games

CH 2011, 101 Min., It/df, Regie: Rolando Colla, mit Armando Condolucci, Fiorella Campanella, Alessia Barela, Antonio Merone

Pressetext

Die Geschichte zweier Paare in der kurzen Ferienzeit eines Sommers am Meer.

Giorni e nuvole

I/CH 2007, 115 Min., OV/df, Regie: Silvio Soldini, mit: Margherita Buy, Antonio Albanese, Alba Rohrwacher

Pressetext

Elsa und Michele leben in Genua und sind finanziell gut gestellt. Ihre zwanzigjährige Tochter geht ihre eigenen Wege. So hat Elsa einen Traum verwirklichen können: ein Kunstgeschichts-Studium.
Da gesteht Michele seiner Frau, dass er vor zwei Monaten seine Arbeit verloren hat - bei der Firma, welche er vor Jahren selbst gegründet hat.

 

Giulias Verschwinden

CH 2009, 87 Min., D, Regie: Christoph Schaub, mit Corinna Harfouch, Bruno Ganz, Stefan Kurt

Rezension von Andrea Lüthi

„Uns Alte sieht man nicht mehr, wir sind unsichtbar“, sagt eine alte Frau im Bus zu Giulia, als die ihre Tasche nicht vom Sitz nimmt. Kurz darauf sieht Giulia sich nicht mehr im spiegelnden Fenster.

Glauser

CH 2011, 75 Min., D, Regie: Christoph Kühn, mit Friedrich Glauser, Berthe Bendel, Max Müller

Pressetext

Irrenhaus Münsingen 1934. Ruhig ist die Nacht und schwarz. Friedrich Glauser - Schriftsteller, Dadaist, Fremdenlegionär, Morphinist - kommt aus dem Grübeln nicht heraus. Erinnerungsblitze rufen die Kindheit in Wien wach, den Vater, der ihn nie verstand, die geliebte Mutter, die starb, als er vier war. Wie schillernde Blasen tauchen Momente von damals auf und wollen nicht zerplatzen.

 

Gli Anni Più Belli

IT 2020, OV/df, 133', Regie: Gabriele Muccino, mit Pierfrancesco Favino, Kim Rossi Stuart, Micaela Ramazzotti

Filmkritik von Walter Gasperi

Gabriele Muccino begleitet vier Freunde von ihrer Jugend in den 1980er Jahren über 40 Jahre bis 2020, erzählt von Träumen, Enttäuschungen und dem Vergehen der Zeit: Großes Erzählkino, das durch den mitfühlenden Blick auf die Protagonist*innen, die dynamische Erzählweise und nicht zuletzt den großartigen Soundtrack mitreißt und bewegt.

Glory

BG 2016, OV/df, 101 Min., Regie: Kristina Grozeva, Petar Valchanov, mit Stefan Denolyubov, Margita Gosheva

Eisenbahnarbeiter Tzanko ist ein Einzelgänger und geht im Hinterland Bulgariens gewissenhaft seiner Arbeit nach.

 

Glow

CH 2017, D, 100 Min., Regie: Gabriel Baur, Dokumentarfilm mit Lady Shiva, Ursula Rodel, Federico Emanuel Pfaffen, Tabea Blumenschein, Boris Blank/Yello, Karl Löwenherz, Christoph Columbus

Lady Shiva alias Irene Staub gilt als eine der grossen Ikonen der bewegten Epoche zwischen 1968 und den späten 80er Jahren.

Glückspilze

CH 2013, 96 Min., Schweizerdeutsch, Regie: Verena Endtner, Dokumentarfilm

Der quirlige Danja ist Halbwaise und sein Vater sitzt im Gefängnis. Der streitlustige Igor wurde kürzlich um ein Uhr morgens alleine auf der Strasse aufgegriffen.

 

Go Home

FR/CH 2015, OV/df, 99', Regie: Jihane Chouaib, mit Golshifteh Farahani

Nada kehrt heim. Zumindest möchte sie das. Aber als sie im Libanon ankommt, merkt sie, dass sie fremd ist im eigenen Land.

God Exists, Her Name Is Petrunya

MK 2018, OV/df, 100 Min., Regie: Teona Strugar Mitevska, mit Zorica Nusheva, Labina Mitevska, Simeon Moni Damevsk

Berlinale 2019 : Preis der Ökumenischen Jury

Petrunya ist 31 und weiss nicht so recht, was sie machen soll im Leben. Bei einem kirchlichen Ritual, das seit Menschengedenken männlichen Wesen reserviert ist, mischt sie zufällig und ungefragt mit, gewinnt und muss sich anschliessend gegen den Männermob wehren. Die beissende Satire führt uns eine patriarchalische und phallokratische Gesellschaft vor Augen, gegen die Petrunya sich mit schierer Vernunft störrisch auflehnt. Diese Frau zeigt’s den Männern.

 

Gran Torino

USA 2008, 116 Min., OV/df, Regie: Clint Eastwood, mit Clint Eastwood, Christopher Carley, Bee Vang, Ahney Her, Brian Haley, Geraldine Hughes

Rezension von Cindy Hertach

Walt Kowalski, ehemaliger Fabrikarbeiter und Kriegsveteran, ist kein angenehmer Zeitgenosse. Voller rassistischer Vorurteile und erfüllt mit Bitterkeit sitzt der alte Witwer Tag für Tag auf der Veranda seines Hauses, regt sich über alles und jeden auf und beobachtet mit Missmut, wie immer mehr Einwandererfamilien seine ehemals weisse Nachbarschaft dominieren.

Habana - Arte nuevo de hacer ruinas / Havanna - Die neue Kunst Ruinen zu bauen

D 2006, OV/df, 86 Min., Regie: Florian Borchmeyer, Dokumentarfilm

Pressetext

Havanna - „Perle der Karibik“, Hauptstadt der revolutionären Republik Kuba. Die Schönheit der Stadt ist geprägt von der Poetik der Ruine. Wenig poetisch ist die Ruine Havanna für diejenigen, die sie bewohnen. Hauseinstürze mit Toten stehen auf der Tagesordnung. Für die Bewohner ist der Verfall der Stadt und ihrer Wohnhäuser eine ständige Quelle des Schmerzes und der Schuldgefühle.

 

Hallam Foe

UK 2007, 96 Min., OV/df, Regie: David Mackenzie, mit Jamie Bell, Sophia Myles, Ciaran Hinds

Pressetext

Manche sehen die Welt mit anderen Augen. Andere sehen sie durch ein Fernglas…
Hallam Foe hat ein ungewöhnliches Hobby: er schleicht sich in das Leben anderer, beobachtet ihren Alltag, sieht ihre kleinen Geheimnisse und grossen Sehnsüchte – und kennt sie so oft besser als sie sich selbst. Dabei bleibt er stets passiver Zuschauer – das eigene Leben zieht regelrecht an ihm vorbei. Erst als er über den Dächern von Edinburgh die Liebe entdeckt, beginnt er das Leben mit anderen Augen zu betrachten – und lernt, auch sein eigenes in die Hand zu nehmen.

Hana Yori Mo Naho

Japan 2007, 127 Min., OV/d/f, Regie: Hirokazu Kore-Eda, mit: Junichi Okada, Rie Miyazawa, Arata Furuta, Jun Kunimura, Katsuo Nakamura

Pressetext

Es war einmal eine sanft-humorvolle Geschichte aus dem Jahre 1702. Der junge Samurai Aoki Soza hat seinen provinziellen Heimatort verlassen und lebt nun in Japans Hauptstadt Edo, dem heutigen Tokyo, um den Mann zu suchen, der seinen Vater getötet hat. Er wohnt in einem heruntergekommenen Mietshaus in einem armen Quartier. Seine Nachbarn sind nette Leute, die nicht einmal davon zu träumen wagen, ihrer Situation zu entkommen.

 

Hanezu no tsuki

J 2011, 91 Min., OV/df, Regie: Naomi Kawase, mit Tôta Komizu, Tetsuya Akikawa, Kirin Kiki, Taiga Komizu

Rezension von Irene Genhart

„Hanezu no tsuki“ ist ein tief der Natur und Geschichte verbundener, kontemplativer Liebesfilm, gedreht von Naomi Kawase.

Happy Happy

N 2010, 90 Min., OV/df, Regie: Anne Sewitsky, mit: Agnes Kittelsen, Henrik Rafaelsen, Joachim Rafaelsen, Maibritt Saerens

Pressetext

Für die lebhafte und fröhliche Kaja (Agnes Kittelsen), ist ihre Familie das Wichtigste. Sie ist eine ewige Optimistin, obwohl ihr dröger Ehemann lieber in die Wildnis jagen geht und sich weigert, mit ihr Sex zu haben, denn sie sei "nicht mehr so attraktiv".

 

Happy New Year

CH 2008, 100 Min., D/CH-Dialekt, Regie: Christoph Schaub, mit Nils Althaus, Johanna Bantzer, Joel Basman, Bruno Cathomas, Jörg Schneider, Katharina von Bock

Pressetext

Silvester, alle Jahre wieder zwischen Jahresbilanz und Feier-Zwang: Eine sturmfreie Villa, eine nächtliche Taxifahrt durch die Stadt, ein verlorengegangener Hund, eine Spätschicht bei der Polizei und ein akutes Babysitterproblem geben neun Menschenseelen unter dem Himmel der Stadt die Chance, ihr Leben ab sofort ganz anders anzupacken.

Happy-Go-Lucky

UK 2008, 118 Min., OV/df, Regie: Mike Leigh, mit Sally Hawkins, Eddie Marsan, Samuel Roukin, Alexis Zegerman

Pressetext

Poppy heisst eigentlich Pauline, sie ist 30 Jahre alt und arbeitet als Grundschullehrerin – und wenn man die junge Frau so sieht, kann man sich keinen besseren Beruf für sie vorstellen. Denn Poppy ist ein stets gut gelauntes, knallbunt gekleidetes Energiebündel, das gerne und viel lacht und unglaublichen Spass am Leben hat.

 

Hard Stop

CH 2011, 100 Min., Dialekt, Regie: Sascha Weibel, mit Nina Langensand, Matthias Britschgi

Pressetext

August, es ist heiss in der Stadt. Dante wird von seiner Freundin für einen reicheren Liebhaber verlassen. Da begegnet ihm Rhea, die mit einem doppelt so alten, vermögenden Mann zusammen lebt, von dem sie sagt, er sei nicht eifersüchtig.

Harmonium

JP/FR 2016, OV/df, 118 Min., Regie: Koji Fukada, mit: Kanji Furutachi, Mariko Tsutsui, Tadanobu Asano

Cannes 2016: Preis der Jury UN CERTAIN REGARD

Toshio betreibt ein kleines Atelier in einer ländlichen Stadt Japans und lebt dort ein ruhiges und zufriedenes Leben.

 

Harry Dean Stanton: Partly fiction

CH 2012, 77 Min., E/df, Regie: Sophie Huber, Dokumentarfilm

Ein impressionistisches Portrait der Schauspielerikone, bestehend aus intimen Momenten, Ausschnitten aus einigen seiner 250 Filme und seinen herzzerreissenden Darbietungen amerikanischer Folksongs.

Härte

D 2015, 89 Min., Regie: Rosa von Praunheim, mit Hanno Koffler, Katy Karrenbauer, Luise Heyer

Ein dunkles Familiengeheimnis. Ein kleiner Junge, der sich nicht wehren kann. Aus dem Buben, der Andreas Marquardt heisst, wird später ein Karate-Champion und ein so berüchtigter wie kaltherziger Zuhälter. Er verdient sehr viel Geld - bis er im Knast landet und die Vergangenheit ihn einholt...

 

Heart Of A Dog

US 2015, 75 Min., OV/df, Regie. Laurie Anderson, Dokumentarfilm

Erinnerungen an geliebte Menschen, die allgegenwärtige Überwachungskultur, das buddhistische Konzept des Lebens nach dem Tode, ein Hund namens Lolabelle: Collageartig verwebt die weltweit renommierte Musikerin und Performance-Künstlerin Laurie Anderson eigene Texte, Skizzen, animierte Tintenzeichnungen, experimentelle Bilder, Fotos, Home-Movies aus Kindheit und Gegenwart.

Heimatklänge

CH/D 2007, Dialekt, 81 Min., Regie: Stefan Schwietert, mit Noldi Alder, Erika Stucky, Christian Zehnder, Dokumentarfilm

Pressetext

Was hat Babygeschrei mit dem Echo eines Jodlers im Gebirge zu tun, was der Kopfton eines tuvinischen Nomaden mit dem Stimmengewirr auf einem Gemüsemarkt, was ein kleiner Chor, der ein Ständchen übt, mit der Bühnenshow eines Vokalartisten?

 

Hello Goodbye

CH 2007, Dialekt, 89 Min., Regie: Stefan Jäger, mit Stephan Gubser, Mona Petri

Pressetext

Melina (Mona Petri) ist jung und voller Illusionen. Sie ist frisch verliebt und bereit, das Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Zu ihrem Vater (Stefan Gubser) verbindet sie eine innige und liebevolle Freundschaft. Doch dann konfrontiert er sie mit einer ungeheuerlichen Forderung.
Gemeinsam müssen sich Vater und Tochter ihren Ängsten stellen und erfahren, wieviel Mut es braucht, einen geliebten Menschen loszulassen.

Hello, I am David !

D 2015, 100 Min., E/d, Regie: Cosima Lange, Dokumentarfilm mit: David Helfgott, Gillian Helfgott

Hello, I am David ! ist der erste Dokumentarfilm über den ebenso herausragenden wie ungewöhnlichen Künstler und inspirierenden Menschen David Helfgott. Regisseurin Cosima Lange begleitet ihn auf seiner Konzertreise mit den Stuttgarter Symphonikern durch Europa – und lässt uns teilhaben an seinem faszinierenden Universum.

 

Here & There

USA/SRB 2009, 90 Min, OV/df, Regie: Darko Lungulov, mit Mirjana Karanovic, David Thornton, Cyndi Lauper, Branislav Trifunovic

Rezension von Cindy Hertach

Zwischen New York und Belgrad pendelnde Culture-Clash-Komödie, deren kauzige Figuren, der mitreissende Soundtrack und der minimalistisch-lakonische Tonfall an die Filme Jim Jarmuschs erinnert.

Hidden Heart

CH/D/Südafrika 2008, 97 Min., OV/df, Dokumentarfilm, Regie: Cristina Karrer, Werner Schweizer

Pressetext

Kapstadt, 3. Dezember 1967 – eine Nacht, die die Welt veränderte. Das erste menschliche Herz wurde von Dr. Christian Barnard (1922-2001) erfolgreich von einem Menschen zum anderen verpflanzt. Barnard erlebte einen kometenhaften Aufstieg in die Welt des Glamours und Jet Sets, wie kein anderer Arzt jemals zuvor oder danach. Die erste Herztransplantation erfolgte in einem Land mit den weltweit radikalsten Rassengesetzen - kein Wunder wurde das Team der ersten Herztransplantation der internationalen Presse als gänzlich weiss präsentiert.

 

Hieronymus Bosch, The Garden Of Dreams

ES/FR 2016, OV/df, 84 Min., Regie: Regie: José Luis Lòpez-Linares, Dokumentarfilm mit Reindert Falkenburg, Orhan Pamuk, Salman Rushdie

Zum 500. Todestag von Hieronymus Bosch

Künstler, Schriftsteller, Philosophen, Musiker und Wissenschaftler deuten das berühmteste Gemälde von Hieronymus Bosch: „Der Garten der Lüste“.

Home

CH/F/BE 2008, 95 Min., F/d, Regie: Ursula Meier, mit Isabelle Huppert, Olivier Gourmet

Rezension von Geri Krebs

Wie ist es möglich, dass hier, direkt am Rand einer Autobahn, Menschen leben können, und dabei sogar einen Eindruck von Glück vermitteln? Mit dieser Grundidee und einem Gefühl, dieser mörderische Verkehr donnere mitten durch die gute Stube, begann Ursula Meier mit dem Entwurf eines Drehbuchs.

 

Homo faber (drei Frauen)

CH 2015, 89 Min., D, Regie: Richard Dindo, mit Marthe Keller, Daphné Baiwir, Amanda Barron

Walter Faber glaubt nicht ans Schicksal oder an Gefühle, ist durch und durch Rationalist. Drei Frauen spielten in seinem Leben bisher eine Rolle: Seine ehemalige Verlobte Hanna, seine amerikanische Geliebte Ivy - und schliesslich Sabeth, die sein Weltbild nachhaltig erschütterte..

Honeymoons - Medeni Mesec

SRB 2009, 95 Min., OV/df, Regie: Goran Paskaljevic, mit Nebojsa Milovanovic, Jelena Trkulja, Jozef Shiroka

Rezension von Irene Genhart

Goran Paskaljevic „Honeymoons“ erzählt von der Glückssuche junger Balkanesen in Westeuropa.

 

Hors de Prix

F 2006, F/d, 103 Min., Regie: Pierre Salvadori, mit Audrey Tautou, Gad Elmaleh, Marie-Christine Adam

Pressetext

Irène (Audrey Tautou) ist an der Côte d'Azur auf Männerfang. Die schöne Verführerin ist mit allen Wassern gewaschen und weiss die Millionäre auf ihre Seite zu ziehen, um ihre nie enden wollenden Shopping-Lüste zu stillen.

Hotel Very Welcome

D 2007, 89 Min., D, Regie: Sonja Heiss, mit Ricky Champ, Gareth Llewelyn, Eva Löbau, Chris O'Dowd, Svenja Steinfelder

Pressetext

Fünf Rucksacktouristen reisen durch den grossen, exotischen Vergnügungspark Asien, um dem europäischen Alltag zu entfliehen. Mit reichlich Einsamkeit im Gepäck arbeiten sie in der Ferne Indiens und Thailands hart am Glücklichsein: Josh (Ricky Champ) und Adam (Gareth Llewelyn) verfangen sich in der Ekstase globaler Beach-Partys.

 

Hotell

SE 2013, 100 Min., OV/df, Regie: Lisa Langseth, mit Alicia Vikander, David Dencik, Anna Bjelkerud

Einmal jemand ganz anderes sein. Alles abstreifen, was man mit sich herumträgt. Drei Frauen und zwei Männer unterschiedlichen Alters beschliessen, diese verlockende Idee in die Tat umzusetzen.

Howl

USA 2010, 90 Min., OV/df, Regie: Rob Epstein und Jeffrey Friedman, mit James Franco, Mary-Louise Parker, Jon Hamm, Todd Rotondi, David Strathairn

Pressetext

1957 steht in San Francisco ein amerikanisches Meisterwerk vor Gericht. Angeklagt ist „Howl“, das Gedicht von Allen Ginsberg (James Franco), das seinen Autor schlagartig bekannt gemacht hat. Gerade erschienen, wird die ohnehin kleine Auflage von der Polizei beschlagnahmt und der Verleger muss sich wegen Verbreitung obszönen Schrifttums vor Gericht verantworten. Das überraschende und leidenschaftliche Urteil gilt bis heute als Geburtsstunde der Beat-Generation und der amerikanischen Gegenkultur.

 

Hugo

USA 2011, 126 Min., E/df, Regie: Martin Scorsese, mit Asa Butterfield, Chloe Moretz, Ben Kingsley, Sacha Baron Cohen, Jude Law, Christopher Lee

Rezension von Doris Senn

Martin Scorsese erzählt in 3D von den Anfängen des Films: ein Hollywood-Märchen über den Zauberer und Filmpionier Georges Méliès.

Human Flow

IT 2017, OV/df, 140 Min., Regie: Ai Weiwei, Dokumentarfilm

Mehr als 65 Millionen Menschen weltweit sind gezwungen, ihre Heimat wegen Hunger, Klimaveränderungen und Krieg zu verlassen – es ist der grösste Exodus seit dem 2. Weltkrieg.

 

Humpday

USA 2009, 94 Min., E/df, Regie: Lynn Shelton, mit Mark Duplass, Joshua Leonard, Alycia Delmore

Rezension von Geri Krebs

Die beiden Freunde Ben (Mark Duplass) und Andrew (Joshua Leonard) sind etwas über Dreissig und waren einst unzertrennlich. Doch in den vergangnen Jahren haben sie sich aus den Augen verloren, sind gegensätzliche Wege gegangen.

Hunting Elephants

ISR 2013, 108 Min., OV/df, Regie: Reshef Levi, mit Sasson Gabai, Moni Moshonov, Sir Patrick Stewart

Jonathan ist ein blitzgescheiter 12-jähriger Jugendlicher – vielleicht zu gescheit, denn alle hacken in der Schule auf ihm herum, auch die Lehrer. Sein bester Freund ist sein Vater, Daniel.

 

Hvítur, Hvítur Dagur - A White, White Day

IS/DK/SE 2019, OV/df, 109 Min., Regie: Hlynur Palmason, mit Ingvar Eggert Sigurðsson, Hilmir Snær Guðnason, Bjorn Ingi Hilmarsson

Island, ein alleinstehendes Haus an einem abgeschiedenen Ort in betörend schöner Landschaft. Ein ehemaliger Polizist, dessen Frau vor kurzem bei einem Autounfall ums Leben kam verdächtigt einen Mann, ein Affäre mit seiner verstorbenen Frau gehabt zu haben. Seine obsessiven Nachforschungen stellen die Beziehungen zu seinen Nächsten – insbesondere zu seiner geliebten Enkelin – zusehends auf die Probe.

I Am Greta

SE 2020, OV/df, 102', Regie: Nathan Grossman, Dokumentarfilm mit Greta Thunberg

Filmkritik von Michael Kuratli

Bei Porträts über zeitgenössische Held_innen kann man Einiges falsch machen.

 

I Wish - Kiseki

JP 2011, 128 Min., OV/df, Regie: Kore-eda Hirokazu, mit Maeda Koki, Maeda Ohshiro, Ohtsuka Nene, Odagiri Joe, Kiki Kirin

In Japan, auf der Insel Kyushu, werden zwei Brüder nach der Scheidung ihrer Eltern getrennt. Der 12 Jahre alte Koichi zieht mit seiner Mutter zu seinen Grosseltern in den Süden der Insel.

I'm Not There

USA 2007, 135 Min, OV/df, Regie: Todd Haynes, mit Christian Bale, Cate Blanchett, Marcus Carl Franklin, Richard Gere, Heath Ledger, Ben Whishaw

Pressetext

"I'm Not There" ist weit mehr als ein Porträt. Regisseur Todd Haynes, der sich mit «Velvet Goldmine» und «Far From Heaven» international einen Namen gemacht hat, nähert sich dem Geheimnis hinter dem Mythos Bob Dylan.

 

I, Anna

GB 2012, 93 Min., E/df, Regie: Barnaby Southcombe, mit Charlotte Rampling, Gabriel Byrne

London, tiefste Nacht. In einem Wolkenkratzer ist ein Mord geschehen. Der überarbeitete Inspektor Reid wird an den Tatort gerufen. In der Nähe hat er eine flüchtige Begegnung mit einer attraktiven Frau, die ihn sofort fasziniert: Anna.

Ich seh Ich seh

A 2014, 99 Min., D, Regie: Veronika Franz / Severin Fiala, mit Susanne Wuest, Lukas Schwarz, Elias Schwarz

In einem abgelegenen, idyllischen Haus am Waldrand geniessen die Zwillingsbrüder Lukas und Elias die Sommerferien. Die beiden streunen zwischen Waldsee und Maisfeld umher und können die Ankunft ihrer Mutter kaum erwarten.

 

Il Divo

IT/FR 2008, 100 Min., OV/df, Regie: Paolo Sorrentino, mit Toni Servillo, Anna Bonaiuto

Rezension von Irene Genhart

Giulio Andreotti: 1919 in der Provinz Rom geboren, 28-jährig in die Politik gerutscht. Fünfundzwanzigmal zum Minister, siebenmal zum Premierminister gewählt. Über viele Jahre ebenso ein Freund des Volkes wie des Papstes und der Mafia. Anfang der 90er Jahre wendet sich aber der Wind.

Il Mangiatore di Pietre

CH 2018 I/df, 109 Min., Regie Nicola Bellucci, mit Luigi Lo Cascio, Vincenzo Crea, Bruno Todeschini, Sonia di Meo, Ursina Lardi, Leonardo Nigro

In einem abgelegenen Tal im Piemont findet der frisch aus dem Gefängnis entlassene, ehemalige Schmuggler Cesare die Leiche seines Neffen Fausto. Die beiden haben einst zusammengearbeitet. Dies endete jedoch, als Fausto begann mit Drogen zu handeln. Unter der Leitung von Kommandant Boerio nimmt die örtliche Polizei die Aufklärung des Mordes auf und schon bald gerät Cesare ins Visier der Ermittler. Nur die Mailänder Kommissarin Sonia di Meo schaut hinter die Fassade.

 

Il Y A Longtemps Que Je T'Aime

F 2007, 115 Min., F/d, Regie: Philippe Claudel, mit Kristin Scott Thomas, Elsa Zylberstein, Serge Hazanavicius

Pressetext

Juliette, Léa – zwei Schwestern, die das Leben einst gewaltsam trennte. Juliette wird nach 15 Jahren aus dem Gefängnis entlassen und hat keine Verbindung mehr zu ihrer Familie, die sie damals verstossen hatte.

Im Haus Meines Vaters Sind Viele Wohnungen

D/CH 2010, 89 Min., OV/df, Regie: Hajo Schomerus, Dokumentarfilm

Rezension von Irene Genhart

Ein nachdenklich stimmender Dokumentarfilm über die Bewohner und Bewacher der Grabeskirche in Jerusalem.