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52. Visions du Réel: Faya Dayi gewinnt den Grand Prix 2021

52. Visions du Réel: Faya Dayi gewinnt den Grand Prix 2021

Der Hauptpreis des Festival International de cinéma Nyon geht an die amerikanisch-äthiopisch-katarische Koproduktion Faya Dayi von Jessica Beshir. Neben dem Grand Prix der Mobiliar erhält Faya Dayi auch den FIPRESCI-Preis, der bei Visions du Réel erstmals vergeben wird.

Im internationalen Wettbewerb Burning Lights wird Looking for Horses von Stefan Pavlović mit dem Hauptpreis ausgezeichnet, der vom Kanton Waadt gestiftet wird. Den Nationalen Wettbewerb gewinnt Fisnik Maxville mit Nostromo. Der Preis wird von der SRG SSR übergeben.

Die mexikanisch-äthiopische Regisseurin Jessica Beshir erzählt in ihrem Erstlingsfilm Faya Dayi von äthiopischen Bauern, deren Leben sich um die Kultivierung der psychotropen Kathblätter dreht. «Indem die Regisseurin eine alte Sufi-Parabel mit einer rigorosen Meditation über Arbeit, Ausbeutung und Exil verwebt und sich dabei frei zwischen verschiedenen Realitäts- und Bewusstseinsebenen bewegt, schafft sie eine traumhafte Fabel für unsere eigene unsichere Zeit», erklärte die internationale Jury im Rahmen der hybriden Preisverleihung. Den Spezialpreis des Internationalen Wettbewerbs Langfilm, der von der Region Nyon gestiftet wird, vergab die Jury ex aequo an 1970 von Tomasz Wolski und Les Enfants terribles von Ahmet Necdet Cupur.

Der Hauptpreis des internationalen Wettbewerbs Burning Lights, gestiftet vom Kanton Waadt, ging an Looking for Horses von Stefan Pavlović. Den Jurypreis (unterstützt von der Société des Hôteliers de la Côte) holte Natalia Garayalde für Splinters, während Sebastian Mez eine besondere Erwähnung für The Great Void erhielt.

Im Nationalen Wettbewerb wurde Nostromo von Fisnik Maxville mit dem Preis der SRG SSR ausgezeichnet. Der Spezialpreis der Jury des Nationalen Wettbewerbs, der von der SSA/Suissimage gestiftet wird, ging an Chronicles of That Time von Maria Iorio und Raphaël Cuomo.

Die Liste der Jurys umfasste Filmemacher*innen wie Kamal Aljafari (An Unusual Summer), Alejo Franzetti (Panke), Thomas Imbach (Nemesis) oder Laila Pakalnina (In the Mirror); die Produzentinnen Consuelo Frauenfelder (Un couteau dans le coeur, von Yann Gonzalez) und Julie Frères (Drôle de pays, von Clémence Hébert); Branchenvertreterinnen wie Savina Neirotti, Direktorin des TorinoFilmLab und Programmleiterin des Biennale College beim Internationalen Filmfestival Venedig, Anna Berthollet (Lightdox) oder Diana Tabakov, Geschäftsführerin von Doc Alliance Films, sowie Programmer*innen und Kurator*nnen wie Josh Siegel vom MoMa, Sergio Fant von der Berlinale und Garbiñe Ortega, künstlerische Leiterin des Festivals Punto de Vista.
(Pressetext: Visions du Réel)
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