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72. Berlinale: Trotz Pandemie in Präsenz und mit grossen Namen. Von Walter Gasperi

72. Berlinale: Trotz Pandemie in Präsenz und mit grossen Namen. Von Walter Gasperi

Verkürzt wurde die heurige Berlinale, findet aber unter strengen Sicherheitsauflagen als Präsenzveranstaltung statt. Nichtsdestotrotz bietet der Wettbewerb mit 18 Filmen ein volles Programm und wartet mit neuen Filmen von Ulrich Seidl, François Ozon, Ursula Meier, Hong Sangsoo, Andreas Dresen, Claire Denis fast mit mehr großen Namen als üblich.

Schon vor einigen Wochen wurde bekanntgegeben, dass der offizielle Teil der heurigen Berlinale statt vom 10. bis zum 20.2. nur bis zum 16.2. dauern werde, die letzten vier Tage Publikumstage sein werden. Während der Filmmarkt aber als Online-Veranstaltung durchgeführt wird, blieb man beim Festivalprogramm bei der Präsenzveranstaltung.

Streng sind freilich die Sicherheitsmaßnahmen – und können sich auch permanent ändern. Hieß es bis gestern vormittag (18.1.), dass auch bei dreifacher Impfung ein täglicher Test nötig ist, so ersetzt nun die dritte Impfung diese Testpflicht. Reduziert wurden auch die Saalkapazitäten und online-Reservierung für alle Vorstellungen ist nötig, kann aber jeweils nur zwei Tage im Voraus getätigt werden. Gut möglich scheint freilich auch, dass sich die derzeit gültigen Regeln in den nächsten Tagen oder Wochen je nach Entwicklung des Infektionsgeschehens wieder ändern. – Gespannt sein darf man so auch, wie groß oder klein angesichts der unsicheren Lage die Präsenz der internationalen Presse und Stars sein wird.

Nichtsdestotrotz klingt das Programm des Wettbewerbs mit zahlreichen großen Namen vielversprechend. Eröffnet wird das Festival mit François Ozons "Peter von Kant", der eine freie Interpretation von Rainer Werner Fassbinders Film "Die bitteren Tränen der Petra von Kant" bietet.

Nach langem Warten erlebt in Berlin mit "Rimini" auch der neue Film von Ulrich Seidl, der bislang unter dem Arbeitstitel "Böse Spiele" firmierte, seine Uraufführung. Gespannt sein darf man auch auf "La Ligne" der Westschweizerin Ursula Meier, die vor inzwischen schon zehn Jahren mit "Sister – L´enfant d´en haut" für einen Höhepunkt im damaligen Wettbewerb der Berlinale sorgte.
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