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Sekuritas

CH 2019, CH-Dial/d, 115', Regie: Carmen Stadler, mit Kathrin Veith, Duraid Abbas Ghaieb, Jeanne Devos

Sekuritas

Filmkritik von Andreas Scheiner

Glücklich im Homeoffice? Die Pandemie habe uns das Büro vergällt, heisst es, der auswärtige Arbeitsort sei im Sterben begriffen. Da kommt Carmen Stadlers Sekuritas ja eigentlich wie gerufen. Denn das Langfilmdebüt der Zürcherin ist eine entzückend-verspielte kleine Ehrerweisung an das Bürogebäude.

«Deine letzte Lampe geht bald aus», eröffnet die Erzählstimme: «Diese Geschichte ist deine Geschichte». Gemeint ist ein markanter Solitär, durch dessen menschenleere Technikräume, Gänge und Büros uns die Kamera in den ersten Einstellungen geleitet. Es soll also die Geschichte eines Hauses erzählt werden, «mehr als eines Hauses, eines hohen breiten Kastens, eines Bürokomplexes», wie die Erzählerin fast märchenhaft verkündet. Denn offenbar sind die Tage dieses Kastens nun gezählt: «Es ist Zeit für einen letzten Wunsch. Du wünschst dir eine Liebesgeschichte. Besonders Bürokomplexe stehen da einfach drauf.»

Was also bandelt sich an, wer verliebt sich? Offenbar die titelgebende Sekuritas: Die junge Frau Falk (Kathrin Veith) bewegt sich mit wachem Blick nächtens durch das verlassene Gebäude. Mit der Taschenlampe durchmisst sie alle Winkel, arbeitet sich vom Stromzähler bis zum Chefbüro hoch. Sie wirft auch mal einen Blick auf die persönlichen Gegenstände, mit denen die Mitarbeiter_innen ihre Pulte im Grossraumbüro geschmückt haben. Und beim Firmenboss fischt sie neugierig ein Schreiben aus dem Papierkorb. «Mir fehlen die Worte», steht nur drauf.
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- Hanspeter Stalder in der-andere-film.ch
- Rolf Breiner für cineman.ch
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