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Photo de Famille

FR 2018, OV/d, 98 Min., Regie: Cécilia Rouaud, mit Vanessa Paradis, Jean-Pierre Bacri, Camille Cottin, Pierre Deladonchamps

Photo de Famille

Gabrielle spielt eine «lebende Statue» für Touristen, sehr zum Missfallen ihres adoleszenten Sohnes. Elsa hadert mit ihrem Kinderwunsch und ist auf die ganze Welt wütend. Mao ist ein genialer, doch chronisch depressiver Game Designer, der seine Melancholie in Alkohol und Psychoanalyse ertränkt.

Die drei Geschwister haben den Kontakt untereinander längst abgebrochen, schliesslich haben ihre seit langem getrennten Eltern auch nichts unternommen, um die familiären Bindungen zu stärken. Der Vater war nie da, die Mutter dagegen mischte sich als Psychotherapeutin in alles ein. Anlässlich der Beerdigung des Grossvaters muss sich die Familie nun zusammenraufen und gemeinsam die unangenehme Frage beantworten: «Wohin mit der Grossmutter?»

Nach «Je me suis fait tout petit» widmet sich Cécilia Rouaud erneut dem Thema der Familie. Familiäre Beziehungen, sagt die Regisseurin, würden den Menschen zu dem machen, was er sei, und selbst wenn die Familie zerbreche, bleibe man stets ein Teil dieses komplexen Geflechts. «Photo de famille» überzeugt nicht nur mit einem exzellenten Cast, sondern auch durch die feinsinnige, mal melancholische, mal humorvolle Annäherung an die Kraft der Familienbande. Familie – man kann nicht mit ihr, aber auch nicht ohne sie.

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Kritiken

National International
- Irene Genhart für cineman.ch - Falk Straub für kino-zeit.de
- Anna Kappeler für tagesanzeiger.ch - Birgit Roschy für epd-film.de
- Georges Wyrsch für srf.ch - Marius Nobach für filmdienst.de
   
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Filmcoopi / Agora

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