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Soul Of A Beast

CH 2020, CH-Dial., 110', Regie: Lorenz Merz, mit Luna Wedler, Pablo Caprez, Art Bllaca, Ella Rumpf

Soul Of A Beast

Filmkritik von Noemi Ehrat

Lorenz Merz' neuester Film Soul of a Beast will viel und erreicht nicht alles. Was bleibt, ist ein filmischer Rausch, der kaum enden will. Und der schale Nachgeschmack einer Jugend, die vielleicht doch nicht so unbeschwert ist.

Soul of a Beast wurde gleich achtmal für den Schweizer Filmpreis nominiert, ein Rekord. Gereicht hat es für den besten Hauptdarsteller Pablo Caprez, sowie für beste Musik und Kamera. Auch in Locarno und am Filmfestival Max Ophüls Preis wusste der Film zu überzeugen. Dabei ist nicht ganz klar, was Soul of a Beast eigentlich ist – ein Drama, ein Fantasyfilm oder doch eine Coming-of-Age-Geschichte? Denn was als Liebesdreieck zwischen den Teenagern Gabriel (Pablo Caprez), Corey (Ella Rumpf) und Joel (Tonatiuh Radzi) und einem drogenberauschten nächtlichen Ausflug in den Zoo beginnt, endet mit einer Art Überlebenskampf in einem verfremdeten Zürich.

Tatsächlich ist Zürich in Soul of a Beast eine postapokalyptische, dystopische Version seiner selbst. Klar erkennbar durch die Langstrasse, den Letten und die Viaduktbögen wird in Merz‘ Version der Limmatstadt verwirrend oft Französisch gesprochen und nachts ist «Sperrzeit». Doch die Stadt ist bloss eine Bühne für Gabriels inneren Kampf – einerseits will er mit Joel, und vor allem mit dessen Freundin Corey, durch die Nächte streifen. Andererseits ist da Jamie, Gabriels Sohn, für den er allein verantwortlich ist. Die Mutter, Zoé (Luna Wedler), wohnt derweil abgekapselt im Palast ihrer Mutter und scheint mehr mit sich selbst als mit Jamie beschäftigt zu sein.
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