Aktuelle Auswahl / 451° Kinofilmauswahl / Home / 451°F - Filmportal für Filmschaffende

RUBRIKEN

KINO

UNTERSTÜTZE UNS

Damit wir das Projekt 451° Filmportal aufrecht erhalten können, sind wir auf deine Spende angewiesen. Vielen Dank!

PARTNER

Neu

Lamb

IS 2021, OV/df, 106', Regie: Valdimar Jóhannsson, mit Noomi Rapace, Björn Hlynur Haraldsson, Hilmir Snær Guðnason

Weites Land, Bergketten, endloser Himmel, ein einsames Haus: Maria und Ingvar wohnen mitten in der isländischen Natur.

Und Morgen Seid Ihr Tot

CH 2021, CH-D/D/OV/df, 115', Regie: Michael Steiner, mit Sven Schelker, Karin Pfammatter, Morgane Ferru

2011. Das junge Schweizer Paar Daniela Widmer und David Och wird auf seiner Reise entlang der alten Seidenstrasse in Pakistan entführt, tief ins kriegerische Waziristan verschleppt und dort an die Taliban übergeben.

 

Aktuell

A-Ha The Movie

NO 2021, OV/df, 108', Regie: Thomas Robsahm und Aslaug Holm, Dokumentarfilm mit Magne Furuholmen, Morten Harket, Paul Waaktaar-Savoy

a-ha’s Hit Take On Me ist immer noch einer der meistgespielten Songs des letzten Jahrhunderts. Über 30 Jahre später begleitet A-HA THE MOVIE die Band über einen Zeitraum von vier Jahren und erzählt, wie drei junge Männer ihrem unmöglichen Traum, gross rauszukommen, folgten. Als Take On Me 1985 Platz 1 der Billboard-Charts erreichte, wurde dieser Traum wahr.

Bad Luck Banging Or Loony Porn

RO/LU/HR/CZ 2021, OV/df, 106', Regie: Radu Jude, mit Katia Pascariu, Claudia Ieremia, Olimpia Malai

Filmkritik von Walter Gasperi

Ein privater Pornofilm einer Lehrerin gerät ins Internet und löst heftige Proteste der Eltern der Schüler*innen aus. – Das ist der Grundplot von Radu Judes Satire, doch der Rumäne nutzt diese in seinem wilden Bastard von einem Film, der heuer bei der Berlinale mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde, zu einem bissigen Generalangriff auf die Verhältnisse in seinem Heimatland.

 

Je Suis Karl

DE/CZ 2021, D, 126', Regie: Christian Schwochow, mit Luna Wedler, Jannis Niewöhner, Milan Peschel

Filmkritik von Julian Hanich

Die Baiers sind eine allerliebste Familie: Die Eltern jagen sich auch nach dem dritten Kind noch kitzelnd durch die Wohnung, und das Alltagschaos scheint trotz Stress ein ziemlicher Spass zu sein. Doch dann knallt eine Bombe im Berliner Friedrichshain – und sie reisst die Familie, man muss das so drastisch sagen, buchstäblich auseinander.

Monte Verità

CH/AT 2021, D, 120', Regie: Stefan Jäger, mit Maresi Riegner, Max Hubacher, Joel Basman, Hannah Herzsprung, Julia Jentsch

1906: Eine Zeit im Umbruch. Ängste und Hoffnungen prägen die Gesellschaft. Die ersten Aussteiger – zu denen auch der junge Hermann Hesse zählt – suchen ihr Paradies und finden es im Süden der Schweiz, auf dem Monte Verità.

 

Nachbarn

CH 2021, OV/df, 124', Regie Mano Khalil, mit Serhed Khalil, Jalal Altawil, Jay Abdo, Zîrek

In einem syrischen Grenzdorf in den frühen 1980er-Jahren erlebt der kleine Sero sein erstes Schuljahr. Er spielt freche Streiche mit seinen Kameraden, träumt von einem Fernseher, damit er endlich Cartoons schauen kann und muss gleichzeitig erleben, wie die Erwachsenen um ihn herum immer mehr von nationalistischer Willkür und Gewalt erdrückt werden.

Nomadland

US 2020, OV/D/df, 108', Regie: Chloé Zhao, mit Frances McDormand, David Strathairn, Linda May

Filmkritik von Michael Kuratli

Direkt vor Ferns altem Haus in Empire, Nevada, fängt die Wüste an. Im Haus wohnt sie längst nicht mehr, wie niemand mehr in dem Ort wohnt, der nur wegen einer Gipsplattenfirma existiert. Existierte, um genau zu sein, denn mit der Schliessung der Fabrik 2011 schloss auch Empire, und der Ort verwandelte sich in eine Geisterstadt.

 

The French Dispatch

DE/US 2020, OV/df, 108', Regie: Wes Anderson, mit Timothée Chalamet, Saoirse Ronan, Léa Seydoux

In einer fiktiven französischen Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg erwecken Mitarbeiter einer US-amerikanischen Zeitung namens «The French Dispatch» einige Geschichten zum Leben, die darin veröffentlicht wurden.

The Man Who Sold His Skin

TU 2020, OV/df, 104', Regie: Kaouther Ben Hania, mit Koen de Bouw, Dea Liane, Yahya Mahayni, Monica Bellucci

Sam ist ein ebenso sensibler wie impulsiver junger Mann, der aus Syrien in den Libanon geflohen ist und zu seiner Geliebten Abeer nach Brüssel reisen möchte. Nur wie? Der renommierte Künstler Jeffrey Godefroy will ihm helfen, indem er ein lebendes Kunstwerk aus Sam macht und so über die Grenzen bringt. Kaouther Ben Hania brilliert einmal mehr mit ihrem scharfsinnigen und schonungslosen Blick auf unsere Gegenwart.

 

Titane

FR 2021, OV/d, 108', Regie: Julia Ducournau, mit Vincent Lindon, Agathe Rousselle, Garance Marillier

Festival de Cannes 2021: Goldene Palme

Filmkritik von Walter Gasperi

Bodyhorror und Serienkillerfilm, Genderthematik und Mensch-Maschine-Beziehung. – Julia Ducournau bietet mit ihrem Siegerfilm von Cannes provokatives und aufregendes Kino, das freilich auch das Publikum spalten wird.

 

Letzte Tage

Billie

UK 2019, OV/df, 97', Regie: James Erskine, Dokumentarfilm mit Billie Holiday

Ihre ungewöhnliche Stimme und ihre Lieder voll emotionaler Strahlkraft machten sie weltberühmt: Jahrzehnte vor der #BackLivesMatter-Bewegung lieferte Billie Holiday mit ihrem Song „Strange Fruit“ den Soundtrack für die Bürgerrechtsbewegung der amerikanischen People of Colour.

Drunk

DK 2020, OV/df, 115', Regie: Thomas Vinterberg, mit Mads Mikkelsen, Thomas Bo Larsen, Lars Ranthe, Susse Wold

Oscars 2021: Bester Internationaler Spielfilm

Filmkritik von Walter Gasperi

Sollte man nicht permanent 0,5 Promille Blutalkohol haben? Würde die daraus resultierende Lockerheit die persönlichen Beziehungen und die beruflichen Leistungen nicht verbessern? – Vier dänische Lehrer wollen dies in Thomas Vinterbergs mit Oscar und Europäischem Filmpreis ausgezeichneter Tragikomödie erproben und erleben eine Achterbahnfahrt zwischen Euphorie und Katerstimmung.

 

Gaza Mon Amour

FR/DE/PT/PS/QT/IS 2020, OV/df, 88', Regie: Arab und Tarzan Nasser, mit Salim Daw, Hiam Abbass, Maisa Abd Elhadi

Der 60-jährige Junggeselle Issa führt ein ruhiges, einsames Leben als einfacher Fischer im Hafen von Gaza. Heimlich ist er in die Witwe Siham verliebt, die er täglich an ihrem Marktstand beobachtet, wo sie als Schneiderin arbeitet. Sein Liebeswerben verläuft allerdings so versteckt und langsam, dass sich kaum Fortschritt einstellt.

Night Of The Kings

FR2020, OV/df, 93', Regie: Philippe Lacôte, mit Denis Lavant, Issaka Sawadogo, Steve Tientcheu

Filmkritik von Walter Gasperi

Harten Realismus und Magie mischt Philippe Lacôte in seinem zweiten Spielfilm, in dem er von Machtkämpfen im größten Gefängnis Westafrikas, aber auch und vor allem von der Macht des Wortes und von Geschichten erzählt. – Ein ungewöhnlicher, visuell aufregender und faszinierender Film.

 

Notturno

IT2020, OV/df, 100', Regie: Francesco Rosi, Dokumentarfilm

Filmkritik von Philipp Stadelmaier

Ein Fischer gleitet auf seinem Kanu sanft durch eine nächtliche Flusslandschaft, die unwirklich schön ist. Im Hintergrund glüht der Himmel orangefarben vom Feuer der Ölbohrtürme.

Quo Vadis, Aida?

BA/DE/FR/AT/PL/RO/NL/NO2020, OV/df, 104', Regie: Jasmila Žbanic, mit Jasna Ðuricic, Izudin Bajrovic, Boris Ler

Bosnien, 11. Juli 1995. Aida ist Übersetzerin für die Vereinten Nationen in Srebrenica. Als die serbische Armee die Stadt belagert, gehört ihre Familie zu den Tausenden von Zivilisten, die in einem UN-Lager Schutz suchen.

 

Réveil Sur Mars

CH/FR 2020, OV/df, 75', Regie: Dea Gjinovci, mit Furkan Demiri, Muharrem Demiri, Nurje Demiri, Resul Demiri

Filmkritik von Doris Senn

In Schweden werden seit rund zwei Jahrzehnten Kinder und Jugendliche von Flüchtlingsfamilien Opfer eines seltsamen Phänomens: Zunehmend apathisch, fallen sie schliesslich in einen komaähnlichen Zustand, aus dem sie teils erst nach Jahren wieder aufwachen.

The Father

GB 2020, OV/df, 97', Regie: Florian Zeller, mit Anthony Hopkins, Olivia Colman, Mark Gatiss

Filmkritik von Selina Hangartner

Upper Class, eine abgedunkelte, wunderschöne Wohnung inmitten Londons, was kann schief gehen? Vor dem Erkranken an Demenz ist niemand sicher, und Anthony ist gefangen – nicht nur in der Stadtwohnung, sondern in seinem eigenen Netz der Verirrungen und Verwirrungen. Er muss etwa im ständigen Verdacht leben, dass ihm seine Armbanduhr geklaut wurde, auch wenn es sehr viel wahrscheinlicher ist, dass er sie selbst verlegt hat