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Neu

Kühe auf dem Dach

CH 2020, OV/df, 80', Regie: Aldo Gugolz. Dokumentarfilm

Zwischen Ziegen, Kühen und Alpen wird Fabiano (38) Vater. Doch die Idylle trügt: Er ist bemüht den Alpkäse so herzustellen wie das seine Aussteiger-Eltern in den 70er machten.

Je Ne Te Voyais Pas

CH 2019, OV/d, 75', Regie: François Kohler, Dokumentarfilm

Wären Sie bereit, die Verantwortlichen des Verbrechens zu treffen?

 

Aktuell

A Perfectly Normal Family

DK 2019, OV/df, 97', Regie: Malou Reymann, mit Mikkel Boe Følsgaard, Neel Rønholt, Kaya Toft Loholt, Rigmor Ranthe

Das Familienleben der 11-jahrigen Emma scheint normal zu sein, bis ihr Vater Thomas sich eines Tages als Transgender outet.

Beyto

CH 2020, OV/df, 98', Regie: Gitta Gsell, mit Dimitri Stapfer, Beren Tuna, Serkan Tastemur, Burak Ates

Er ist ein talentierter Schwimmer, ein motivierter Lehrling, ein cooler Kumpel: Beyto steht mitten im Leben, vor sich eine rosige Zukunft. Eigentlich. Doch als sich der einzige Sohn türkischer Einwanderer in seinen Trainer Mike verliebt, bricht die heile Welt zusammen.

 

Cunningham

DE/FR/US/CH 2019, OV/df, 92', Regie: Alla Kovgan, Dokumentarfilm

Filmkritik von Michael Kienzl

Ein junger John Cage berichtet von schweren Vorwürfen nach einem Auftritt von Starchoreograph Merce Cunninghams Dance Company: Für den Abend habe eine Zuschauerin aus dem Umland extra einen Babysitter engagiert und ein Zugticket gekauft. Angesichts der in ihren Augen unzumutbaren Performance fühle sie sich nun um ihr Geld betrogen.

I Am Greta

SE 2020, OV/df, 102', Regie: Nathan Grossman, Dokumentarfilm mit Greta Thunberg

Filmkritik von Michael Kuratli

Bei Porträts über zeitgenössische Held_innen kann man Einiges falsch machen.

 

La Daronne

FR 2019, F/d, 105', Regie: Jean-Paul Salomé, mit Isabelle Huppert, Hippolyte Girardot, Liliane Rovère

Filmkritik von Walter Gasperi

Aus Geldnot steigt eine Dolmetscherin, die für die Drogenfahndung die abgehörten Telefonate der Dealer übersetzt, selbst ins Drogengeschäft ein. – Isabelle Huppert spielt zwar mit sichtlichem Vergnügen, aber Jean-Paul Salomés Regie pendelt unentschlossen zwischen Thriller und Komödie und trifft selten den richtigen Ton.

Nuestras Madres

GT 2019, OV/df, 77', Regie: César Díaz, mit Armando Espitia, Emma Dib, Aurelia Caal

Guatemala war während dreissig Jahren ein Land im Bürgerkrieg. Ernesto ist ein junger Forensiker, der heute hilft, Menschen zu identifizieren, die in jener Zeit verschwunden sind. Eines Tages glaubt er, eine Spur seines Vaters gefunden zu haben, der als Guerillakämpfer zu den Verschollenen gehört. Und er macht eine unerwartete Entdeckung. Ein zutiefst bewegender Film.

 

There Is No Evil

IR 2020, Farsi/df, 150', Regie: Mohammad Rasoulof, mit Ehsan Mirhosseini, Shaghayegh Shourian, Kaveh Ahangar

Filmkritik von Michael Ranze

«Es gibt kein Böses» – heisst übersetzt Mohammad Rasoulof neuer Film, der auf der Berlinale mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde. Doch bei der Pressekonferenz blieb der Platz des Regisseurs leer, nur ein Namensschild deutete darauf hin, dass er eigentlich im Mittelpunkt des Interesses stand.

Und Morgen die ganze Welt

DE/FR 2020, D, 111', Regie: Julia von Heinz, mit Mala Emde, Noah Saavedra, Tonio Schneider

Filmkritik von Philipp Stadelmaier

Am Anfang schmeisst eine junge Frau unter einer Autobahnbrücke ein Gewehr fort. Es handelt sich um Luisa, Anfang 20, gespielt von Mala Emde. Danach folgt der Sprung zurück, in das «einige Zeit zuvor». Und morgen die ganze Welt beginnt, wie so viele Filme heute beginnen: mit einem Flash Forward, auf das die Rekonstruktion der Vorgeschichte folgt. Es ist in Wahrheit die Geschichte der Regisseurin – ihre Jugend in einer antifaschistischen Gruppe.

 

W. - Was von der Lüge bleibt

CH 2020, D/OV/df, 111', Regie: Rolando Colla, Dokumentarfilm mit Bruno Wilkomirski

Filmkritik von Oliver Camenzind

Die ganze Welt glaubte Bruno Dössekkers Geschichte, die ganze Welt nahm Anteil an seinem Schicksal als kleines Kind im Konzentrationslager. Überallhin lud man ihn ein, damit er davon erzähle, was ihm widerfahren ist.

Wildland

DK 2020, OV/df, 88', Regie: Jeanette Nordahl, mit Sandra Guldberg Kampp, Sidse Babett Knudsen, Joachim Fjelstrup

Filmkritik von Walter Gasperi

Soll der Teenager Ida zu seiner kriminellen Familie halten oder mit den Behörden kooperieren? – Der Dänin Jeanette Nordahl gelang dank starker Schauspieler*innen und kraftvoller Inszenierung ein fesselndes Spielfilmdebüt.

 

Zürcher Tagebuch

CH 2020, D, 100', Regie: Stefan Haupt, Dokumentarfilm

Filmkritik von Michael Kuratli

Stefan Haupt ist ein Kind der Achtzigerbewegung. Nicht, dass er mit Steinen nach Polizist_innen geschmissen hätte, vielmehr traf man ihn in Selbstverwirklichungskursen an, die damals massenhaft angeboten wurden.

 

Letzte Tage

Favolacce

IT 2020, OV/df, 99', Regie: Damiano und Fabio D‘Innocenzo, mit Elio Germano, Barbara Chichiarelli, Lino Musella, Gabriel Montesi, Max Malatesta

Filmkritik von Julian Hanich

Es ist einer dieser glutheissen römischen Sommer, in denen die Vorstadt-Reihenhaussiedlung zur trägen Hölle wird.

Persischstunden

RU/DE/BY 2020, OV/df, D/f, 128', Regie: Vadim Perelman, mit Nahuel Pérez Biscayart, Lars Eidinger, Leonie Benesch, Jonas Nay

Filmkritik von Walter Gasperi

Weil sich ein belgischer Jude als Perser ausgibt, wird er nicht hingerichtet, sondern soll im KZ einen SS-Offizier in Farsi unterrichten. So entwickelt sich in Vadim Perelmans spannendem Drama eine ungewöhnliche Lehrer-Schüler-Beziehung, bei der aber immer auch an die Schrecken der Shoa erinnert wird.

 

Schwesterlein

CH 2020, D/f, 99', Regie: Stéphanie Chuat, Véronique Reymond, mit Nina Hoss, Lars Eidinger, Marthe Keller

Filmkritik von Walter Gasperi

Stéphanie Chuat und Véronique Reymond erzählen in ihrem nach "La petite chambre" zweiten Spielfilm bewegend von der Beziehung zwischen einer Theaterautorin und ihrem an Leukämie erkrankten Zwillingsbruder. – Ein kleines, aber dicht und rund inszeniertes und von dem groß aufspielenden Duo Nina Hoss und Lars Eidinger getragenes Drama.

The Wall of Shadows

PL/CH/DE 2020, OV/df, 94', Regie: Eliza Kubarska, Dokumentarfilm

Filmkritik von Michael Kuratli

Die Kartoffeln gefrieren und den Gemütern geht es auch nicht besser. Die Sherpa-Familie mit Mutter Jomdoe, Vater Ngada und Sohn Dawa Tenzin ist an einem Ort, an dem sie nicht sein will. Ngada hat einen Job als Sherpa für eine Expedition zweier russischer und eines polnischen Bergsteigers angenommen.

 

Zwischenwelten

CH 2019, CH-Dial./df, 87', Regie: Thomas Karrer, Dokumentarfilm

Thomas Karrer nimmt uns mit auf eine Reise ins Appenzellerland, wo seit jeher ein besonderer Umgang mit Geistheilern besteht. Naturheilpraktiker stellen hier Tinkturen und Salben her, und ergänzen mit ihren alternativen Heilmethoden die Schulmedizin. So entstehen aussergewöhnliche Arten der Zusammenarbeit. Denn was zählt, ist nicht nur die Heilung sondern auch der Weg dorthin.

 

Mitglieder zahlen ein ganzes Jahr den halben Kinopreis