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Los Silencios

BR 2018, OV/df, 89 Min., Regie: Beatriz Seigner, mit Adolfo Savinvino, Enrique Diaz, Maria Paula Tabares Pena, Marleyda Soto

Filmkritik von Patrick Straumann

Grenzen sind insofern von Interesse, als man sie überschreiten kann. Dies demonstriert Beatriz Seigner mit Los silencios, einem Film, der sowohl in ästhetischer als auch in erzählerischer Hinsicht von einer beeindruckenden Geschlossenheit ist.

Rebelles

FR 2018, F/d, 87 Min., Regie: Allan Mauduit, mit Cécile de France, Yolande Moreau, Audrey Lamy

Um vor ihrem gewalttätigen Ehemann zu fliehen, ist Sandra gezwungen, Südfrankreich zu verlassen.

 

Yao

FR 2019, OV/d, 104 Min., Regie: Philippe Godeau, mit Omar Sy, Fatoumata Diawara, Lionel Louis Bass, Germaine Acogny

Yao würde alles tun, um seinen Helden zu treffen: den berühmten französischen Schauspieler Seydou Tall.

Ticketverlosung: Parasite

KR 2019, OV/df, 132 Min., Regie: Bong Joon Ho, mit Song Kang-Ho, Sun-kyun Lee, So-Dam Park

Wir verlosen 3 x 2 Tickets für diesen Film. Um an der Verlosung teil zu nehmen, sende eine Mail mit Deinem Namen, Adresse und dem Namen des Preises, den dieser Film am diesjährigen Filmfestival in Cannes gewonnen hat, bis zum 30. Juli an info@451.ch

Die ganze Familie Ki-taek ist arbeitslos und umso mehr interessiert sie sich für den sorglosen Lebensstil der wohlhabenden Familie Park.

 

Aktuell

Cronofobia

CH 2018, OV/df, 93 Min., Regie: Francesco Rizzi, mit Vinicio Marchioni, Sabine Timoteo, Leonardo Nigro, Jasmin Mattei

Filmkritik von Stephanie Werder

Anna versucht, den Tod ihres Ehemanns zu verdrängen, ist erschüttert, instabil und verhält sich unberechenbar. Eines Abends steigt sie in den Van eines Fremden, von dem sie jedoch weiss, dass er ihr aufgelauert hat: Michael ist ein einsamer Aussenseiter und wird heimgesucht von einem traumatischen Erlebnis; er wirkt auffällig unauffällig. Seine Absichten gegenüber Anna bleiben lange im Dunkeln …

Dolor y Gloria

ES 2019, OV/df, 113 Min., Regie: Pedro Almodóvar mit Penélope Cruz, Antonio Banderas, Julieta Serrano

Filmkritik von Doris Senn

Wie Pedro Almodóvar es immer wieder schafft, einen ureigenen Kosmos zu kreieren und uns – trotz bekannten Versatzstücken – in seinen Bann zu schlagen, geschmeidig Vergangenheit und Gegenwart ineinanderfliessen zu lassen und disparate Erzählstränge auf wundersame Art miteinander zu verknüpfen, ist erstaunlich. So einmal mehr in Dolor y gloria.

 

L'Incroyable Histoire du Facteur Cheval

FR 2017, OV/df, 93 Min., Regie: Nils Tavernier, mit Jacques Gamblin, Laetitia Casta, Natacha Lindinger

Ein fantastisches Traumschloss baute sich der französische Postbote Ferdinand Cheval im Alter von etwa 40 Jahren.

Photograph

IN/US/DE 2018, OV/df, 110 Min., Regie: Ritesh Batra, mit Sanya Malhotra, Nawazuddin Siddiqui

Filmkritik von Stefan Volk

Laut und hektisch, so stellt man sich das Leben in der Millionenmetropole Mumbai gemeinhin vor. Schrill und bunt, was das indische Kino daraus macht. Beides stimmt, und es stimmt auch wieder nicht. Neben der schillernden Perspektive Bollywoods existieren noch andere Blickwinkel auf die Menschen in Mumbai. Zum Beispiel der träumerisch ruhige und poetisch nachdenkliche in Ritesh Batras Photograph.

 

Rojo

AR/BR/FR/NL/DE 2018, OV/df, 110 Min., Regie: Benjamín Naishtat, mit Dario Grandinetti, Alfredo Castro, Diego Cremonesi, Andrea Frigerio

Der angesehene Rechtsanwalt Claudio Mora sieht aus wie ein Mann, der nichts zu verbergen hat. Er führt mit seiner Frau und seiner Tochter ein beschauliches Leben in der argentinischen Provinz. Man schreibt das Jahr 1975.

The Dead Don't Die

US 2019, OV/df, D, 103 Min., Regie: Jim Jarmusch mit Adam Driver, Bill Murray, Tilda Swinton

Filmkritik von Lukas Foerster

Was sind Zombies? Klar, das wissen wir spätestens seit George A. Romeros Night of the Living Dead: Lebende Tote, die Appetit auf Menschenfleisch haben und nur durch die Zerstörung ihres Gehirns zur Strecke gebracht beziehungsweise «richtig» ins Jenseits befördert werden. Man könnte die Sache jedoch auch ganz materialistisch betrachten und antworten: Zombies sind Leute, die zerschlissene, drecksstarrende Kleider tragen und vor allem fantasievoll geschminkt sind. Das Zombietum ist eine Sache von Äusserlichkeiten, fast sogar ein Modestil, der gewisse Ähnlichkeiten mit realen Subkulturen wie Goth und Punk aufweist.

 

They Shall Not Grow Old

GB 2018, OV/df, 99 Min., Regie: Peter Jackson, Dokumentarfilm

Filmkritik von Daniel Eschkötter

Er ist als Schock kalkuliert, jener Moment in Peter Jacksons Found-Footage-Film They Shall Not Grow Old in der 25. Minute: Das Bildformat weitet sich von einem «Archiv» brüllenden 1:1,33-Format mit abgerundeten Ecken zum Cinema­Scope-Seitenverhältnis 1:2,39, die Bilder werden farbig, die Menschen in ihnen beginnen sich «natürlich» zu bewegen, und auf der Tonspur fügt sich zu Erzählstimmen aus dem Off ein Synchronton, der die Geschützfeuer, den Lärm der Front, die Stimmen der Soldaten mit den Bildern in Deckung bringt.

Yesterday

US 2019, OV/df, 112 Min., Regie: Danny Boyle, mit Lily James, Himesh Patel, Kate McKinnon

Was wäre, wenn es die Beatles nie gegeben hätte und nur ein einzelner Mensch all ihre unsterblichen Songs wie selbstverständlich kennen würde?

 

Letzte Tage

Der Gast - L'Ospite

CH/IT/FR 2018, OV/df, 94 min., Regie: Duccio Chiarini, mit Daniele Parisi, Silvia D'Amico, Anna Bellato

Guido und Chiaras eintöniges Leben verändert sich schlagartig durch ein kaputtes Kondom. Der 38-jährige Guido strandet auf den Sofas seiner Freunde. Er versucht sein Strudeln in eine Chance für einen Neuanfang zu verwandeln.

Free Solo

US 2018, OV/df, 100 Min., Regie: Jimmy Chin, Dokumentarfilm mit Alex Honnold

Die preisgekrönte Dokumentarfilmerin E. Chai Vasarhelyi und der weltbekannte Fotograf und Bergsteiger Jimmy Chin präsentieren nach „Meru“ jetzt „FREE SOLO“, ein atemberaubendes, intimes und unerschrockenes Portrait des Free-Solo-Kletterers Alex Honnold, das ihn bei den Vorbereitungen für seinen Lebenstraum zeigt: die bekannteste Felswand der Welt zu erklimmen ... den 975 Meter hohen El Capitan im Yosemite Nationalpark ... ohne Seil.

 

Inna De Yard

FR 2018, OV/df, 99 Min., Regie: Peter Webber, Dokumentarfilm

In einem Haus an den grünen Hängen über Kingston versammeln sich einige der legendärsten Reggae-Stimmen. Sie waren Leader wegweisender Bands wie «The Congos», hatten Nummer-Eins-Hits wie «Everything I Own» und standen zusammen mit Bob Marley, Peter Tosh und Jimmy Cliff auf der Bühne.

Les Dames

CH 2018, F/d, 81 Min., Regie: Stéphanie Chuat, Véronique Reymond, Dokumentarfilm

Sie sind ledig, verwitwet oder geschieden. Sie hatten Kinder, Ehemänner und Jobs. Sie haben gelebt, und sie wollen vor allem eines: weiterleben und das Leben geniessen. LES DAMES blickt in das Privatleben von fünf Frauen über sechzig, die Tag für Tag diskret gegen die Einsamkeit kämpfen, in einem Alter, in dem viele dem Gefühlsleben längst Adieu gesagt haben. Und die Liebe? Die Damen glauben natürlich daran, denn zum Lieben ist es nie zu spät.

 

Tscharniblues II

CH 2018, Dial./df, 83 Min., Regie: Aron Nick, mit Bernhard Nick, Christoph Eggimann, Stefan Kurt, Stephan Ribi, Yves Progin

1979, Hochhaussiedlung Tscharnergut: Vater, Onkel und Freunde des Regisseurs Aron Nick drehen den idealistischen Super8-Film «Dr Tscharniblues» – ein wildes, ungeschminktes Selbstporträt, quasi ein Ur-Selfie ihrer Generation.

Van Gogh - At Eternity's Gate

GB 2018, OV/df, 111 Min., Regie: Julian Schnabel, mit Willem Dafoe, Oscar Isaac, Mads Mikkelsen, Rupert Friend, Mathieu Amalric

Filmkritik von Michael Ranze

Auf seine Mitmenschen muss Vincent van Gogh mitunter einen furchterregenden Eindruck gemacht haben, so, als drohe Gefahr von ihm, als ginge man ihm besser aus dem Weg.