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Mandibules

FR 2020, F/d, 77', Regie: Quentin Dupieux, mit Grégoire Ludig, David Marsais, Adèle Exarchopoulos, India Hair, Roméo Elvis, Coralie Russier

Filmkritik von Michael Kuratli

Ah, der Film mit der Fliege. Vom Typen, der den Film mit dem Pneu gemacht hat. Quentin Dupieux’ Filme brennen sich mit ihren absurden Ausgangslagen ins Gehirn.

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Aktuell

Drunk

DK 2020, OV/df, 115', Regie: Thomas Vinterberg, mit Mads Mikkelsen, Thomas Bo Larsen, Lars Ranthe, Susse Wold

Oscars 2021: Bester Internationaler Spielfilm

Filmkritik von Walter Gasperi

Sollte man nicht permanent 0,5 Promille Blutalkohol haben? Würde die daraus resultierende Lockerheit die persönlichen Beziehungen und die beruflichen Leistungen nicht verbessern? – Vier dänische Lehrer wollen dies in Thomas Vinterbergs mit Oscar und Europäischem Filmpreis ausgezeichneter Tragikomödie erproben und erleben eine Achterbahnfahrt zwischen Euphorie und Katerstimmung.

First Cow

US 2019, OV/df, 121', Regie: Kelly Reichardt, mit Kelly Reichardt, Jonathan Raymond

Um 1820 trifft ein wortkarger Einzelgänger im Westen Oregons auf einen chinesischen Einwanderer, der ebenfalls sein Glück sucht.

 

Lacci

IT 2020, OV/df, 100', Regie: Daniele Luchetti, mit Alba Rohrwacher, Luigi Lo Cascio, Laura Morante

Neapel Anfang der 1980er Jahre. Aldo hat gerade seine Kinder Anna und Sandro ins Bett gebracht und ihnen eine Gutenachtgeschichte erzählt. Nun steht er in der Küche neben seiner Frau Vanda und gesteht ihr, dass er sie betrogen hat. Völlig überrascht von dieser Neuigkeit verliert Vanda den Boden unter den Füssen und weiss nicht, wie sie reagieren soll. Was bedeutet das für sie und die Kinder? Dreissig Jahre später sind Vanda und Aldo noch immer verheiratet…

Minari

US 2020, OV/df, 115', Regie: Lee Isaac Chung, mit Steven Yeun, Ye-Ri Han, Yuh Jung Youn, Will Patton, Scott Haze

Filmkritik von Walter Gasperi

In seinem für sechs Oscars nominierten vierten Spielfilm erzählt Lee Isaac Chung, von autobiographischen Erfahrungen inspiriert, von einer koreanischen Familie, die versucht, sich in den USA der 1980er Jahren eine neue Existenz aufzubauen: Ein Drama, das durch großartige Besetzung und die spürbare Vertrautheit mit dem Thema bewegt und jedes Abgleiten in Sentimentalität vermeidet.

 

Nomadland

US 2020, OV/D/df, 108', Regie: Chloé Zhao, mit Frances McDormand, David Strathairn, Linda May

Filmkritik von Michael Kuratli

Direkt vor Ferns altem Haus in Empire, Nevada, fängt die Wüste an. Im Haus wohnt sie längst nicht mehr, wie niemand mehr in dem Ort wohnt, der nur wegen einer Gipsplattenfirma existiert. Existierte, um genau zu sein, denn mit der Schliessung der Fabrik 2011 schloss auch Empire, und der Ort verwandelte sich in eine Geisterstadt.

Seize Printemps

FR 2020, F/d, 73', Regie: Suzanne Lindon, mit Suzanne Lindon, Arnaud Valois, Frédéric Pierrot

Filmkritik von Walter Gasperi

Die schwärmerische Liebe einer 16-jährigen Pariser Schülerin zu einem rund 20 Jahre älteren Theaterschauspieler inszeniert die gerade mal 20-järhige Susanne Lindon in ihrem Debüt als zarten Liebesfilm, der feinfühlig und unübersehbar von persönlichen Erfahrungen geprägt die Befindlichkeit der Jugendlichen einfängt.

 

The Father

GB 2020, OV/df, 97', Regie: Florian Zeller, mit Anthony Hopkins, Olivia Colman, Mark Gatiss

Filmkritik von Selina Hangartner

Upper Class, eine abgedunkelte, wunderschöne Wohnung inmitten Londons, was kann schief gehen? Vor dem Erkranken an Demenz ist niemand sicher, und Anthony ist gefangen – nicht nur in der Stadtwohnung, sondern in seinem eigenen Netz der Verirrungen und Verwirrungen. Er muss etwa im ständigen Verdacht leben, dass ihm seine Armbanduhr geklaut wurde, auch wenn es sehr viel wahrscheinlicher ist, dass er sie selbst verlegt hat

This Is Not A Burial, It's A Resurrection

LS 2019, OV/df, 120', Regie: Lemohang Jeremiah Mosese, mit Mary Twala Mhlongo, Jerry Mofokeng Wa Makheta, Makhaola Ndebele

In Nazareth in der malerischen Berglandschaft Lesothos erfahren die Leute, dass ein Stausee entstehen soll und alle umsiedeln müssen. Die Einzige, die sich vehement dagegen wehrt, ist die alte Witwe Mantoa, die mit ihrem Leben abgeschlossen hat und sich eigentlich den Tod herbeisehnt.

 

Wanda, mein Wunder

CH 2020, D/f, 110', Regie: Bettina Oberli, mit Agnieszka Grochowska, Marthe Keller, André Jung, Birgit Minichmayr

Filmkritik von Andreas Scheiner

Man hat eine Arbeitskraft gerufen, und es kommt die Polin Wanda (Agnieszka Grochowska). Die Wegmeister-Gloors, Geldadel, rechtes Zürichseeufer, haben sich eine Pflegerin ins Haus geholt, sie soll zum Familienoberhaupt Josef (André Jung) schauen. Denn seit einem Schlaganfall ist der Patron bettlägerig.

 

Letzte Tage

Amazonen einer Grossstadt

CH 2020, D, 65', Regie: Thaïs Odermatt, mit That Fucking Sara, Maryna Ivashko, Zilan, Uta Melle, Irmela Mensah-Schramm

Sie sind ungestüme Heldinnen, die bereit sind für das zu kämpfen, was ihnen wichtig ist. Ohne Rechtfertigungen, ohne Kompromisse.

Kleine Heimat

CH 2020, CH-Dial., 95', Regie: Hans Haldimann, mit Hanna Isler , Kurt Schäfli , Rosa Zehnder

Zwei Frauen sind 1957 in eine Neubausiedlung eingezogen. Jetzt sind beide über 90 Jahre alt und könnten eigentlich ihren Lebensabend geniessen. Aber sie müssen ihr vertrautes Umfeld nach mehr als 60 Jahren verlassen, weil die Häuser abgerissen werden.

 

Lunana

BT 2020, Ov/df, 109', Regie: Pawo Choyning Dorji, mit Sherab Dorji, Tshering Dorji, Kelden Lhamo Gurung

Ein junger Lehrer aus der Stadt wird ins entlegene Lunana-Hochgebirgstal geschickt und macht sich widerwillig auf den Weg durch die bezaubernde Bergwelt. Vor Ort trifft er auf eine Gemeinschaft, die ihn mit Respekt betrachtet. Nur ein Lehrer könne «die Zukunft der Kinder berühren».

Padrenostro

IT 2020, OV/df, 122', Regie: Claudio Noce, mit Pierfrancesco Favino, Barbara Ronchi, Mattia Garaci

Filmkritik von Walter Gasperi

Claudio Noce erzählt, von persönlichen Erfahrungen inspiriert, aus Kinderperspektive von der Beklemmung, die die terroristischen Anschläge im Italien der 1970er Jahre auslösten: Ein atmosphärisch dichtes und stark gespieltes Drama, bei dem auch Einiges bewusst im Unklaren bleibt.