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Neu

Dolor y Gloria

ES 2019, OV/df, 113 Min., Regie: Pedro Almodóvar mit Penélope Cruz, Antonio Banderas, Julieta Serrano

Die Einladung, seinen grössten Film an einer Retrospektive in Madrid vorzustellen, bewegt den alternden Filmemacher Salvador dazu, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen.

Ticketverlosung und Lunchkino: Mon Tissu Préféré

FR/DE/TR 2018, OV/df, 95 Min., Regie: Gaya Jiji, mit Metin Akdülger, Manal Issa, Ula Tabari

Wir verlosen 3 x 2 Tickets für diesen Film. Um an der Verlosung teil zu nehmen, sende eine Mail mit Deinem Namen, Adresse und dem Vermerk "Tissu" bis Dienstag, den 28. Mai an info@451.ch

 

Aktuell

En Guerre

FR 2018, F/d, 115 Min., Regie: Stéphane Brizé, mit Vincent Lindon

Filmkritik von Martin Walder

Klassische Geschichte: Ein deutscher Konzern kündigt die Schliessung einer Produktionsstätte für Autozubehör in Südfrankreich mit 1100 Beschäftigten an. Zwei Jahre zuvor war die Rettung des Betriebs garantiert worden, nachdem die Belegschaft eine Prämienstreichung und die 40-Stunden-Woche akzeptiert hatte.

Free Solo

US 2018, OV/df, 100 Min., Regie: Jimmy Chin, Dokumentarfilm mit Alex Honnold

Die preisgekrönte Dokumentarfilmerin E. Chai Vasarhelyi und der weltbekannte Fotograf und Bergsteiger Jimmy Chin präsentieren nach „Meru“ jetzt „FREE SOLO“, ein atemberaubendes, intimes und unerschrockenes Portrait des Free-Solo-Kletterers Alex Honnold, das ihn bei den Vorbereitungen für seinen Lebenstraum zeigt: die bekannteste Felswand der Welt zu erklimmen ... den 975 Meter hohen El Capitan im Yosemite Nationalpark ... ohne Seil.

 

God Exists, Her Name Is Petrunya

MK 2018, OV/df, 100 Min., Regie: Teona Strugar Mitevska, mit Zorica Nusheva, Labina Mitevska, Simeon Moni Damevsk

Berlinale 2019 : Preis der Ökumenischen Jury

Petrunya ist 31 und weiss nicht so recht, was sie machen soll im Leben. Bei einem kirchlichen Ritual, das seit Menschengedenken männlichen Wesen reserviert ist, mischt sie zufällig und ungefragt mit, gewinnt und muss sich anschliessend gegen den Männermob wehren. Die beissende Satire führt uns eine patriarchalische und phallokratische Gesellschaft vor Augen, gegen die Petrunya sich mit schierer Vernunft störrisch auflehnt. Diese Frau zeigt’s den Männern.

Green Book

US 2018, OV/df, 130 Min., Regie: Peter Farrelly, mit Linda Cardellini, Viggo Mortensen, Mahershala Ali

Wahre Geschichte eines aussergewöhnlichen Road-Trips und einer wunderbaren Freundschaft mit Viggo Mortensen und Oscar-Preisträger Mahershala Ali in den Hauptrollen.

 

Les Dames

CH 2018, F/d, 81 Min., Regie: Stéphanie Chuat, Véronique Reymond, Dokumentarfilm

Sie sind ledig, verwitwet oder geschieden. Sie hatten Kinder, Ehemänner und Jobs. Sie haben gelebt, und sie wollen vor allem eines: weiterleben und das Leben geniessen. LES DAMES blickt in das Privatleben von fünf Frauen über sechzig, die Tag für Tag diskret gegen die Einsamkeit kämpfen, in einem Alter, in dem viele dem Gefühlsleben längst Adieu gesagt haben. Und die Liebe? Die Damen glauben natürlich daran, denn zum Lieben ist es nie zu spät.

On the Basis of Sex

US 2018, OV/df, 120 Min., Regie: Mimi Leder, mit Justin Theroux, Felicity Jones, Armie Hammer

Wahre Geschichte der Anwältin Ruth Bader Ginsburg, die dank eines wegweisenden Gerichtsverfahrens ein Jahrhundert der Geschlechterdiskriminierung beendet.

 

Photo de Famille

FR 2018, OV/d, 98 Min., Regie: Cécilia Rouaud, mit Vanessa Paradis, Jean-Pierre Bacri, Camille Cottin, Pierre Deladonchamps

Gabrielle spielt eine «lebende Statue» für Touristen, sehr zum Missfallen ihres adoleszenten Sohnes. Elsa hadert mit ihrem Kinderwunsch und ist auf die ganze Welt wütend. Mao ist ein genialer, doch chronisch depressiver Game Designer, der seine Melancholie in Alkohol und Psychoanalyse ertränkt.

Ray & Liz

GB 2018, OV/df, 108 Min., Regie: Richard Billingham, mit Justin Salinger, Ella Smith, Patrick Romer

TIFF Toronto, NYFF New York, Film Festival Locarno

Filmkritik von Tereza Fischer

Vor mehr als zwanzig Jahren hat der Fotograf Richard Billingham den tragikomischen Fotoband «Ray’s a Laugh» über seine Eltern herausgegeben, über den arbeitslosen und alkoholabhängigen Vater und die gewalttätige, dauerrauchende Mutter. Ursprünglich waren die Fotos als Vorlage für Gemälde gedacht, erhielten jedoch durch einen Zufall ein erfolgreiches Eigenleben in der Kunstszene.

 

RBG

US 2018, OV/df, 97 Min., Regie: Julie Cohen, Betsy West, Dokumentarfilm mit Ruth Bader Ginsburg, Bill Clinton, Sharron Frontiero

Filmkritik von Stefanie Diekmann

RBG, vor einem Jahr auf dem Sundance Festival präsentiert, ist ein hagiografischer Film, das heißt: nicht dazu gemacht, die Karriere von Ruth Bader Ginsburg zu analysieren, sondern dazu, die Person zu feiern.

The Load - Teret

RS 2019 OV/df, 98 Min., Regie: Ognjen Glavonić, mit Leon Lučev, Igor Benčina, Pavle Čemerikić, Tamara Krcunović

Während der Bombenangriffe der Nato im Jahr 1999 gegen Serbien hat der arbeitslose Vlada einen Job von der Armee gefasst. Er soll eine Ladung vom Kosovo nach Belgrad transportieren. Mit seinem Roadmovie stellt der junge Filmemacher die schwer zu ertragende Frage nach der Mitverantwortung.

 

Tscharniblues II

CH 2018, Dial./df, 83 Min., Regie: Aron Nick, mit Bernhard Nick, Christoph Eggimann, Stefan Kurt, Stephan Ribi, Yves Progin

1979, Hochhaussiedlung Tscharnergut: Vater, Onkel und Freunde des Regisseurs Aron Nick drehen den idealistischen Super8-Film «Dr Tscharniblues» – ein wildes, ungeschminktes Selbstporträt, quasi ein Ur-Selfie ihrer Generation.

Van Gogh - At Eternity's Gate

GB 2018, OV/df, 111 Min., Regie: Julian Schnabel, mit Willem Dafoe, Oscar Isaac, Mads Mikkelsen, Rupert Friend, Mathieu Amalric

Filmkritik von Michael Ranze

Auf seine Mitmenschen muss Vincent van Gogh mitunter einen furchterregenden Eindruck gemacht haben, so, als drohe Gefahr von ihm, als ginge man ihm besser aus dem Weg.

 

Yuli

ES 2018, OV/df, 110 Min., Regie: Icíar Bollaín, mit Carlos Acosta, Andrea Doimeadiós, Cesar Domínguez, Laura De la Uz

Carlos Acosta ist der ungekrönte König von spontanen Breakdance-Wettbewerben in den Strassen von Havanna. Sein Vater Pedro, ein LKW-Fahrer, erkennt das aussergewöhnliche Talent seines kleinen Sohns, den er nach einem afrikanischen Kriegsgott Yuli nennt.

Zwingli

CH 2018, CH-Dial. Regie: Stefan Haupt, mit Anatole Taubman, Patrick Rapold, Maximilian Simonischek

Zürich im Jahr 1519. Die junge Witwe Anna Reinhart lebt ein karges Leben zwischen Furcht vor der Kirche und Sorgen um die Zukunft ihrer drei Kinder, als die Ankunft eines Mannes in der Stadt für Aufruhr sorgt: Der junge Priester Huldrych Zwingli tritt seine neue Stelle am Zürcher Grossmünster an und entfacht mit seinen Predigten gegen die Missstände der Katholischen Kirche heftige Diskussionen.

 

Letzte Tage

Amin

FR 2018, OV/df, 92 Min., Regie: Philippe Faucon, mit: Moustapha Mbengue, Emmanuelle Devos, Noureddine Benallouche

Amin kam vor neun Jahren aus dem Senegal nach Frankreich, um zu arbeiten.

Architektur der Unendlichkeit

CH 2018, CH-D/D/E/df, 85 Min., Regie: Christoph Schaub, Dokumentarfilm mit Peter Zumthor, Peter Märkli, Alvaro Siza Vieira, Jojo Mayer, James Turrell, Cristina Iglesias

Gewisse Räume besitzen eine Aura, eine Energie, welche die beschreibbare Sinneswahrnehmung übersteigt. In seinem neuen Dokumentarfilm «Architektur der Unendlichkeit» geht Christoph Schaub diesem Gefühl von Transzendenz nach und erforscht die emotionale Wirkung von Räumen durch die Begegnungen mit den Architekten und Künstlern Peter Zumthor, Cristina Iglesias, Jojo Mayer, Alvaro Siza Vieira, Peter Märkli und James Turrell.

 

Die Reise des Basho

CH 2018, OV/df, 98 Min., Regie: Richard Dindo, Drama, Dokumentarfilm mit Hiroaki Kawamoto

Solothurner Filmtage 2019: Panorama

Filmkritik von Martin Walder

«Ich bin ein Leser!», sagt der Filmemacher Richard Dindo. Immer schon haben sich seine Filme an Büchern, an Tagebüchern, inspiriert, und auch oft an Bildern. Dann sind sie besonders eindringlich in der Art, wie die beiden Bildwelten, die eigene und die vorgefundene in die Tiefe unserer Wahrnehmung zusammenspielen: bei naiven Malern der Ostschweiz, der jüdischen Malerin Charlotte Salomon, dem Winterthurer Aktivisten Aleks Weber, bei Matisse …

Doubles Vies

FR 2018, F/d, 108 Min., Regie: Olivier Assayas, mit Guillaume Canet, Juliette Binoche, Vincent Macaigne, Nora Hamzawi, Pascal Gregory

Filmkritik von Philipp Stadelmaier

Der Verleger und der Schriftsteller sind sich partout nicht einig.

 

Gräns

DK/SE 2018, OV/df, 106 Min., Regie: Ali Abbasi, mit Eva Melander, Eero Milonoff, Jörgen Thorsson

Tina ist bekannt für ihr ausgewöhnliches Talent die Schuld ihrer Mitmenschen, die etwas zu verbergen haben, zu riechen. Als Vore ihr am Zoll begegnet wird ihr Talent auf eine harte Probe gestellt.

Il Mangiatore di Pietre

CH 2018 I/df, 109 Min., Regie Nicola Bellucci, mit Luigi Lo Cascio, Vincenzo Crea, Bruno Todeschini, Sonia di Meo, Ursina Lardi, Leonardo Nigro

In einem abgelegenen Tal im Piemont findet der frisch aus dem Gefängnis entlassene, ehemalige Schmuggler Cesare die Leiche seines Neffen Fausto. Die beiden haben einst zusammengearbeitet. Dies endete jedoch, als Fausto begann mit Drogen zu handeln. Unter der Leitung von Kommandant Boerio nimmt die örtliche Polizei die Aufklärung des Mordes auf und schon bald gerät Cesare ins Visier der Ermittler. Nur die Mailänder Kommissarin Sonia di Meo schaut hinter die Fassade.

 

Mid 90s

US 2018, OV/df, 85 Min., Regie: Jonah Hill, mit Katherine Waterston, Lucas Hedges, Sunny Suljic

Filmkritik von Julian Hanich

Es beginnt mit einem Knall: In der ersten Einstellung sehen wir einen stillen, giftgrün gestrichenen Korridor in einem Apartment irgendwo in Los Angeles, Mitte der Neunzigerjahre, als plötzlich ein Junge mit voller Wucht gegen die Wand donnert.

Nos Batailles

BE/FR 2018, F/d, 98 Min., Regie: Guillaume Senez, mit Romain Duris, Laure Calamy, Laetitia Dosch

Filmkritik von Philipp Stadelmaier

Wer über die emotionale Kraft und den politischen Elan des zweiten Spielfilms des belgisch-französischen Regisseurs Guillaume Senez nachdenkt, wird möglicherweise zunächst an einen anderen Film denken, der eine ähnliche Geschichte erzählt: Freiheit von Jan Speckenbach, der 2017 in Locarno lief und in dem Johanna Wokalek eine Frau spielt, die eines Tages ohne Vorankündigung und offensichtlichen Grund ihre wohlsituierte Familie in Berlin verlässt und fortan alleine und unter anderem Namen rastlos durch Europa streift.

 

Tel Aviv on Fire

PS 2018, OV/df, 97 Min, Regie: Sameh Zoabi, mit Yaniv Biton, Lubna Azabal, Kais Nashif

Salam hat ein Praktikum bei der erfolgreichen TV-Soap «Tel Aviv on Fire» angetreten. Um das Studio zu erreichen, muss er täglich den Check-Point zwischen seinem Wohnort Jerusalem und Ramallah passieren. Dort trifft er auf Assi, den israelischen Chef des Grenzübergangs, der nicht schlecht staunt, einem Macher der Lieblingsserie seiner Frau gegenüberzustehen. Sameh Zoabi entwickelt aus dieser Anlage eine herrliche Komödie, die genussvoll zwischen dem Schein der Serie und der Wirklichkeit pendelt.

The Old Man and the Gun

US 2018, OV/df, 93 Min., Regie: David Lowery, mit Robert Redford, Sissy Spacek, Casey Affleck, Danny Glover, Tom Waits

The Old Man and the Gun erzählt die unglaubliche und wahre Geschichte des 70-jährigen Gentleman Forrest Tucker: Trotz seines hohen Alters wird er nicht müde, eine Bank nach der nächsten auszurauben.

 

The Sisters Brothers

FR/ES/US/RO 2018, OV/df, 121 Min., Regie: Jacques Audiard, mit Jake Gyllenhaal, Joaquin Phoenix, Carol Kane

Der Wilde Westen befindet sich 1850 im Goldrausch. Die Brüder Eli und Charlie Sisters, denen ihr Ruf als Auftragskiller weit vorauseilt, werden auf Hermann Kermit Warm angesetzt. Dieser ist auf dem Weg nach Kalifornien. Auf seiner Reise trifft er auf Morris, der ihn fortan begleitet.

Walking On Water

BG/US/IT 2018, OV/df, 100 Min., Regie: Andrey M. Paounov, Dokumentarfilm mit Christo

Ein Jahrzehnt nach dem Tod seiner Lebens- und Arbeitsgefährtin Jeanne-Claude macht sich Christo daran, «The Floating Piers» zu realisieren, ein Projekt, das sie Jahre zuvor gemeinsam konzipiert hatten.

 

Wolkenbruch

CH 2018, D, 90 Min., Regie: Michael Steiner, mit Joel Basman, Noémie Schmidt, Udo Samel, Inge Maux

Bislang hat Motti Wolkenbruch immer brav getan, was seine jüdisch orthodoxe Mame ihm vorschreibt.