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There Is No Evil

IR 2020, Farsi/df, 150', Regie: Mohammad Rasoulof, mit Ehsan Mirhosseini, Shaghayegh Shourian, Kaveh Ahangar

There Is No Evil

Filmkritik von Michael Ranze

«Es gibt kein Böses» – heisst übersetzt Mohammad Rasoulof neuer Film, der auf der Berlinale mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde. Doch bei der Pressekonferenz blieb der Platz des Regisseurs leer, nur ein Namensschild deutete darauf hin, dass er eigentlich im Mittelpunkt des Interesses stand.

Rasoulof hat, ähnlich wie Jafar Panahi, Berufsverbot und darf den Iran nicht verlassen, obwohl er in Hamburg seinen zweiten Wohnsitz hat. Wie und wo sein Film entstand, wollte der Produzent Kaveh Farnam nicht verraten, um die Beteiligten zu schützen. Ein Trick war es, den Zensurbehörden die Drehbücher der einzelnen Episoden als vier separate Kurzfilme vorzulegen.

Vier Episoden, vier kurze Geschichten: Heshmat fährt mit seiner Frau im Auto zur Bank. Während sie Geld abheben soll, sucht er im ruppigen Strassenverkehr Teherans nach einem Parkplatz. Gemeinsam holen sie anschliessend ihre Tochter von der Schule ab, gehen einkaufen, essen Pizza. Später färbt Heshmat seiner Frau die Haare – eine wunderschöne Geste der Hilfsbereitschaft und Demut: Mann und Frau führen, trotz einiger Ärgernisse, ein normales Leben auf Augenhöhe.
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