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The Wall of Shadows

PL/CH/DE 2020, OV/df, 94', Regie: Eliza Kubarska, Dokumentarfilm

The Wall of Shadows

Filmkritik von Michael Kuratli

Die Kartoffeln gefrieren und den Gemütern geht es auch nicht besser. Die Sherpa-Familie mit Mutter Jomdoe, Vater Ngada und Sohn Dawa Tenzin ist an einem Ort, an dem sie nicht sein will. Ngada hat einen Job als Sherpa für eine Expedition zweier russischer und eines polnischen Bergsteigers angenommen.

Doch der Berg, den die drei besteigen wollen, ist bei der lokalen Bevölkerung heilig. Sie glauben, Kumbhakarna ist Gott und ihn zu besteigen eine Sünde, die der Tod bedeutet. Tatsächlich ist die Ostflanke des 7712 Meter hohen Berges im nepalesischen Himalaya unbestiegen und ein Sherpa aus demselben Dorf wie Ngada ist einst in der Felswand abgestürzt. Nun sitzt die Familie im Basislager der Expedition, hin und her gerissen zwischen ihrem Glauben, der realen Gefahr des Berges und dem Lohn, der ihrem Sohn sein Medizinstudium ermöglichen soll.

Die polnische Regisseurin Eliza Kubarska besuchte bereits Jahre vor den Dreharbeiten zu The Wall of Shadows die Sherpa-Familie, die für die Expedition angeheuert werden sollte. Der Dokumentarfilm zeigt in ruhigen Einstellungen ihr einfaches Leben in der kargen Landschaft am Fuss der Felsgiganten. Kubarska fängt sagenhafte Bilder ein, aus denen die Ehrfurcht vor dem Berg spricht.
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