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La Daronne

FR 2019, F/d, 105', Regie: Jean-Paul Salomé, mit Isabelle Huppert, Hippolyte Girardot, Liliane Rovère

La Daronne

Filmkritik von Walter Gasperi

Aus Geldnot steigt eine Dolmetscherin, die für die Drogenfahndung die abgehörten Telefonate der Dealer übersetzt, selbst ins Drogengeschäft ein. – Isabelle Huppert spielt zwar mit sichtlichem Vergnügen, aber Jean-Paul Salomés Regie pendelt unentschlossen zwischen Thriller und Komödie und trifft selten den richtigen Ton.

Während das Filmplakat mit selbstbewusster Isabelle Huppert mit Hidschab und großer Sonnenbrille auf eine Komödie einstimmt, lässt der Einstieg eher einen harten Thriller erwarten: In zupackendem Stil wird eine Polizei-Razzia in einer Drogenwohnung geschildert, im Hintergrund hält sich die Protagonistin mit dem klingenden Namen Patience Portefeux (Isabelle Huppert).

Als Dolmetscherin unterstützt sie mit ihren Übersetzungen der arabischen Telefonate und Aussagen der Dealer die Arbeit der Drogenfahndung entscheidend. Weil ihr Gehalt aber gering ist, ist sie nicht nur mit der Zahlung der Miete im Rückstand, sondern auch mit den Rechnungen fürs Seniorenheim, in dem sie ihre demente Mutter (Liliane Rovère) untergebracht hat. Die Heimleitung möchte die Mutter deshalb in ein billigeres Heim verlegen, einzig die maghrebinische Pflegerin Khadidja kümmert sich liebevoll um sie. Als Patience beim Abhören der Telefonate über eine neue große Drogenlieferung aus Nordafrika erkennt, dass auch der Sohn Khadidjas ins Drogengeschäft verwickelt ist, gibt sie ihr einen Tipp, sodass der Sohn die Lieferung vor Eintreffen der Polizei verstecken kann.
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