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Corpus Cristi

PL 2019, OV/df, 116 Min., Regie: Jan Komasa, mit Bartosz Bielenia, Eliza Rycembel, Aleksandra Konieczna

Corpus Cristi

Filmkritik von Walter Gasperi

Ein junger Ex-Häftling gibt sich in einem polnischen Dorf als Priester aus und konfrontiert die Menschen schonungslos mit ihren Fehlern. – Jan Komasas dritter Spielfilm ist keine heitere Köpenickiade, sondern ein dichtes, von einem großartigen Bartosz Bielenia getragenes Drama um Schuld und Vergebung, Macht und Moral.

Die wahre Geschichte des 19-jährigen Patryk Błędowskis, der sich 2011 drei Monate lang als Priester ausgab und Messen hielt, hat Mateusz Pacewicz zum Drehbuch inspiriert, doch die historischen Fakten sind unwichtig für den Film, um existentielle Fragen geht es Pacewicz und Regisseur Jan Komasa.

In ein Jugendgefängnis führen die ersten Szenen. Hier sitzt der 20-jährige Daniel (Bartozs Bielenia) eine Strafe für ein Vergehen ab, in das er erst später Einblick gewähren wird. Interesse am Katholizismus hat er in der Haft entwickelt und unterstützt als Ministrant den Priester, der den Häftlingen in der Predigt erklärt, dass jeder von ihnen überall im Alltag Priester sein könne. Gern möchte Daniel nach Entlassung das Priesterseminar besuchen, doch wegen seiner Vergehen wird dies nicht möglich sein.
Weiter zur ganzen Filmkritik auf film-netz.com

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Kritiken

National International
- Michelle Knoblauch für cineman.ch - Peter Debruge für variety.com
- Tom von Arx für outnow.ch - David Rooney für hollywoodreporter.com
- Eva Meienberg für medientipp.ch - Leslie Felperin für theguardian.com
  - Christy Lemire für rogerebert.com
   
Verleiher
Xenix Film

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