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A Perfectly Normal Family

DK 2019, OV/df, 97', Regie: Malou Reymann, mit Mikkel Boe Følsgaard, Neel Rønholt, Kaya Toft Loholt, Rigmor Ranthe

A Perfectly Normal Family

Filmkritik von Walter Gasperi

Wie reagiert die Familie, wenn der Ehemann und Vater erklärt, dass er sich als Frau fühlt und eine Geschlechtsanpassung durchführen will?

Die Dänin Malou Reymann erzählt davon in ihrem von eigenen Erfahrungen geprägten Spielfilmdebüt einfühlsam aus der Perspektive der elfjährigen Tochter.

Ein echter Fußballfan ist Thomas (Mikkel Boe Følsgaard) und hat auch seine Tochter Emma schon von klein auf dafür begeistert. Jetzt spielt die Elfjährige (Kaya Toft Lohol) in einer Jugendmannschaft und der Vater scheint kein Spiel zu verpassen. Eine harmonische Familie wird auch immer wieder in den eingeschnittenen Home-Movies präsentiert, in denen man zunächst Emma als Baby, dann zusammen mit ihrer drei Jahre älteren Schwester beim Suchen von Ostereiern, in Faschingskostümen oder beim Backen von Keksen sieht.

Nun soll auch der Wunsch der Kinder nach einem Hund erfüllt werden, doch bei der Suche nach einem passenden Tier bricht der Vater plötzlich in Tränen aus und angespannt ist die Stimmung auf der Heimfahrt. Unklar ist, was los ist, bis die Mutter den geschockten Kindern beim Abendessen erklärt, dass sie sich scheiden lassen werden. Als Thomas nichts zu den Gründen sagen will, fügt sie hinzu "weil Papa eine Frau sein will".

Während dies für die 14-jährige Caroline (Rigmor Ranthe) kein Problem darzustellen scheint, sich ihre Beziehung zum Vater sogar intensiviert, kann Emma damit nicht umgehen. Ganz aus der Perspektive dieses Mädchens, das selbst auf die Probleme der Pubertät zusteuert, erzählt Malou Reymann, deren eigener Vater ebenfalls zur Frau wurde, als sie elf Jahre alt war.
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