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Wiederaufnahme der Filmreihe «Europa – quo vadis?» im Kino Cameo

«Europa – quo vadis?»

von: kinocameo; aufgeschaltet am 08.06.2020 15:34

Nach der cineastischen Durststrecke im Frühling öffnet das Kino Cameo am 11. Juni seine Pforten wieder.
Ebenso wird die Erforschung des europäischen Wesens bald wieder aufgenommen! Absurd, essayistisch, melancholisch, mythologisch oder sozialkritisch: Das Konstrukt Europa bekommt sein Fett weg in der Filmreihe «Europa – quo vadis?»!

«Film socialisme»:
Das mit Film-, und Textzitaten gespickte Werk der Filmlegende Godard wird zum Fluchtpunkt der Filmreihe: Ein einzigartiger Experimentalessay, welcher vor der Kulisse eines Kreuzfahrtschiffes den Zustand Europas durchleuchtet, hinterfragt und unterstreicht
Spielfilm von Jean-Luc Godard, Schweiz / Frankreich 2010, 35mm, OV/d, 102’

«Good Bye, Lenin!»:
Eine Frau im Koma «verschläft» die Wende. Um sie zu schonen, gaukelt ihr Sohn nach ihrem Erwachen vor, sie lebe nach wie vor in der DDR. Nachdenklich und von Nostalgie triefend, aber trotzdem urkomisch!
Spielfilm von Wolfgang Becker, Deutschland 2003, 35mm, OV(D), 121', ab 12 J.

«Europa»:
Ein kafkaeskes Werk mit gewaltiger Einbildungskraft: Aus der Sicht eines Amerikaners werden die Nachwehen des zweiten Weltkrieges in Deutschland verhandelt. Dabei zerfallen nicht nur Räume, Blickwinkel und Farben, sondern auch die Grenzen zwischen Opfern und Tätern.
Spielfilm von Lars von Trier, Dänemark 1991, 35mm, OV/d, sw und Farbe, 112', ab 16 J.

«Welcome»:
Ein junger Flüchtling kommt bei einem Schwimmlehrer unter, doch dieser wird für seine Hilfestellung bestraft. Ein unsentimentaler Blick auf die in Europa wirksamen Mechanismen von gesellschaftlicher Ausgrenzung und den immer noch greifenden, absurden Regulationen des Asylrechts.
Spielfilm von Philippe Lioret, Frankreich 2009, 35mm, OV/d/f, 110', ab 12 J.

«Worlds Apart (Enas allos kosmos)»:
Ausgehend von der Legende um «Eros & Psyche» entspinnen sich drei Liebesgeschichten aus drei Generationen und aus jeweils unterschiedlichen Kulturen und sozialen Schichten. Während die kulturellen Barrieren durch die Liebe überwunden werden, drohen sie jedoch an den sozialen und politischen Problemen Griechenlands zu scheitern.
Spielfilm von Christopher Papakaliatis, Griechenland 2015, DCP, OV/d/f, 103’, ab 14 J.

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