Rezension von Irene Genhart
Bei der grossen Amnestie, welche Václav Havel Anfang der 90er Jahre veranlasste, kam auch ein Mann frei, dessen Inhaftierung weniger einem begangenen Verbrechen, denn dem Versagen der Gesellschaft zuzuschreiben war. Ausgehend von dessen Geschichte drehte Jiří Vejdělek die Herz erwärmende Tragikomödie „Václav“.
Rezension von Walter Gasperi
Zum Bestseller-Autor wurde der schwedische Journalist Stieg Larsson mit seiner “Millenium”-Trilogie, ehe er im November 2004 völlig überraschend im Alter von 50 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts verstarb.
Pressetext
Zwei junge Amerikanerinnen, Vicky (Rebecca Hall) und Cristina (Scarlett Johansson) verbringen gemeinsam den Sommer in Barcelona. Erstere ist verlobt und äusserst pflichtbewusst.
Rezension von Doris Senn
Dass Italien vom TV-Mogul Silvio Berlusconi regiert wird, ist nur allzu bekannt. "Videocracy" zeichnet ein ernüchterndes Porträt eines TV-Agenten, eines "Paparazzo" und eines Möchtegern-Stars.
Rezension von Doris Senn
„Vol spécial“ gibt Einblick in ein Ausschaffungsgefängnis in Genf. Ein erschütterndes Manifest im Zeichen der Unmenschlichkeit, aber auch der Menschlichkeit.
Pressetext
Neun Italiener, die die Deportation und das Vernichtungslager in Auschwitz überlebt haben; neun Geschichten, die uns die wesentlichen Abschnitte dieser grauenvollen Zeit vor Augen führen: den Erlass der Rassengesetze, die erfolglosen Fluchtversuche, die Deportation, das Auseinanderreissen von Familien, das wunderbare Überleben, die Befreiung mit der Ankunft der Alliierten.
Pressetext
Eines Nachts in einer Bar erzählt ein alter Freund dem Regisseur Ari Folman von seinem Alptraum. Ein Alptraum, in welchem er von 26 dämonischen Hunden gejagt wird. Jede Nacht – immer die gleiche Anzahl an Hunden. Die beiden kommen zu dem Schluss, dass ein Zusammenhang zu ihrem Einsatz im ersten Libanon Krieg Anfang der 80er Jahre bestehen muss.
Pressetext
Richard Wilhelm (1873-1930) gilt als der Marco Polo der geistigen Welt Chinas. Wandlungen ist ein Dokumentarfilm über das Leben und die Lebensleistung des bedeutendsten Vermittlers klassischer chinesischer Kultur nach Europa.
Pressetext
Als Bäuerin alleine einen Hof zu führen, ist in der traditionell noch immer sehr stark mit Familie verbundenen Landwirtschaftsbranche nicht immer einfach.
Pressetext
Die Freiheit der Gedanken und der Rede ist immer und überall auf der Welt hart erkämpft worden und an vielen Orten wird noch heute darum gerungen.
Rezension von Geri Krebs
Der 17 jährige Kurde Bilal (Firat Ayverdi) ist aus dem Krieg in seinem Heimatland Irak geflüchtet und, wie Tausende andere auch, in der nordfranzösischen Stadt Calais gestrandet. Hier lebt er unter prekärsten Bedingungen zusammen mit unzähligen Leidensgenossen, die, ebenso wie er, im Gewirr der Hafenanlage – ständig von der Polizei gehetzt – auf die Gelegenheit zu einer Überfahrt nach England warten.
Rezension von Geri Krebs
Der „alte“ Woody Allen is back: Der dauerquasselnde intellektuelle Egozentriker Boris Yellnikoff (Larry David) verbringt seine Tage hauptsächlich damit, zusammen mit seinen Freunden in einer Quartierkneipe die Weltlage im Allgemeinen und die Traurigkeit der menschlichen Existenz im Speziellen hinauf und hinunter zu analysieren.
Pressetext
Wenn Morgan Spurlock etwas aus seiner 30-jährigen Erfahrung als Kinogänger gelernt hat, dann ist es, dass die Rettung der Welt am besten einem einzelnen Mann anvertraut wird, der dumm genug ist, der Gefahr ins Auge zu sehen und die Herausforderung im Stile eines Actionhelden zu meistern.
Pressetext
Takua Pa ist eine kleine Stadt im Süden Thailands. Der Tsunami hat ihr Aussehen grundlegend verändert. Seine Folgen prägen das Leben. Der junge Architekt Ton reist an, um am Wiederaufbau mitzuwirken. Er nimmt ein Zimmer im kleinen Hotel vor Ort und lernt Na und ihr sanftes Lächeln kennen. Der junge thailändische Filmemacher Aditya Assarat erzählt die ganz zurückhaltende, zärtliche Liebesgeschichte, die sich da anbahnt – und die nicht allen passt.
(Trigon Film)
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Die Natur macht uns zu Mann oder Frau ... oder beidem zugleich.
Alex ist fünfzehn – und trägt ein grosses Geheimnis in sich.
Aufgrund einer seltenen Laune der Natur ist sie beides: Junge und Mädchen.
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Yella will fort aus Wittenberge, dieser im Aufschwung vergessenen Kleinstadt im Osten Deutschlands. Die Firma ihres Mannes ist Pleite gegangen, die Ehe dramatisch gescheitert. In Hannover lernt sie Philipp kennen, der für eine Private Equity-Firma arbeitet.
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Mitten aus dem menschlichen Leben, tragisch-komisch inszeniert in der Absicht, unsere täglichen Freuden, Sorgen und Nöte zu karikieren und unsere Unfähigkeit, mit unsereins glücklich zu werden. Und so absurd, wie Anderssons Situationen erscheinen, so gross ist gleichzeitig der dahinter aufscheinende Wunsch, dass der Mensch endlich aus seinen ewigen Missverständnissen und Fehlern lernen, sich Zeit nehmen möge, den Mitmenschen mit seinen Bedürfnissen wahrzunehmen.
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Der Senioren-Chor aus New England hat mit seinen weltweiten Auftritten und Cover-Songs von The Clash bis Coldplay bereits viele Leute berührt und unterhalten. Dieser sympathische Film zeigt, wie Pensionierte - unter der Führung eines strengen Musical Regisseurs - ihre neue Show einüben und damit dem Song von James Brown, "I Feel good", eine komplett neue Bedeutung geben. Dabei herausgekommen ist ein lustiger und unerwartet rührender Film über Freundschaft, kreative Inspiration und das Überwinden eigener Grenzen bis ins hohe Alter.
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Der alternde Linguistik-Professor Dominic Matei (Tim Roth) erlangt auf wundersame Weise seine Jugend wieder zurück, nachdem er einen Blitzschlag überlebt hat. Die körperliche Verjüngung und offenkundige Unsterblichkeit geht einher mit einem gleichsam hoch entwickelten Geist, was das Interesse einiger Nazi-Wissenschaftler weckt und Dominic ins Exil treibt.
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Roman Weishaupt aus dem bündnerischen Degen hat ein Ziel vor Augen: In drei Monaten will er auf dem berühmten Jakobsweg bis nach Santiago de Compostela pilgern. 2300 strapaziöse Kilometer liegen vor ihm. Die Lust an der Herausforderung und die Hoffnung, sich selbst besser kennen zu lernen, sind sein Antrieb.
Rezension von Irene Genhart
Christof Schertenleibs „Zwerge sprengen“ ist eine hübsch zeitgeistige Schweizer Dorf- und Familienkomödie.