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Ein Tag. Eine Familie. Drei Personen, drei Zeiten, drei Wege. Bei Tagesanbruch glaubt Serge, ein Verbrechen zu begehen. Um die Mittagszeit entdeckt Pietra, dass sie betrogen worden ist. Um dreizehn Uhr verspürt Vlad zum ersten Mal Liebeskummer. Er ist acht Jahre alt.
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Die Studentinnen Otilia und Gabita teilen ein Zimmer im Wohnheim einer kleinen Stadt in Rumänien. Das kommunistische Regime unter Ceausescu liegt in den letzten Zügen. Der Alltag ist für die Menschen täglich eine neue Herausforderung, schon das Anmieten eines Zimmers in einem Hotel ein schwieriges Unterfangen.
Rezension von Geri Krebs
Das Leben hat es nicht gut gemeint mit Larry Gopnik (Michael Stuhlbarg), einem jüdischen Physikprofessor in einem langweiligen Kaff des amerikanischen Mittleren Westens des Jahres 1967: Seine Studenten langweilen sich in den Vorlesungen, wenn er mit dem Bild einer Katze, die entweder tot oder nicht tot ist Schrödingers Gedankenexperiment zu erklären versucht, sein Sohn Danny kifft lieber, als in den Hebräischunterricht zu gehen, seine Tochter beklaut ihn, und sein nichtsnutziger Bruder hängt nur träge bei ihm in der Wohnung herum.
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Mr. Shi, ein verwitweter Rentner aus China, besucht nach Jahren der Trennung seine einzige Tochter Yilan in den USA, um ihr nach ihrer Scheidung beizustehen. Yilan jedoch zeigt sich wenig begeistert von seiner Unterstützung und schottet sich immer mehr ab.
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In einer nahen Zukunft, in der alle Ressourcen aufgebraucht sind, haben Forscher eine neue unerschöpfliche Energiequelle entdeckt: menschliche Exkremente.
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Die erfolgreiche Schauspielerin Marcelline steckt mitten in Theaterproben. Bewegung statt Psychologie ist das Credo des eigenwilligen Jungregisseurs, der seine Darsteller unerbittlich im Kreis über die Bühne jagt.
Rezension von Geri Krebs
Der Gymnasiast Simon ist Waise, seine Eltern kamen vor langer Zeit bei einem Unfall ums Leben, er lebt bei seinem Onkel. In der Schule erhalten die Schüler von ihrer Französischlehrerin eines Tages als Übersetzungsübung einen Text über einen verhafteten arabischen Attentäter, der seine schwangere, nichts ahnende Frau als lebende Bombe missbrauchen wollte, indem er ihr Fluggepäck mit Sprengstoff bepackte, der während des Fluges hätte explodieren sollen.
Rezension von Andrea Lüthi
Hirokazu Kore-eda lässt in seinem leise-melancholischen Drama eine Gummipuppe lebendig werden und das Leben der Menschen erkunden.
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«Wo ist die Geisterbahn?», fragt ein Junge am Anfang von «Aisheen - Still Alive in Gaza». «Hier ist sie, genau hier! Doch sie wurde bombardiert...»
«Willst Du es dir ansehen?», antwortet der Platzwart eines Vergnügungsparks. Eine Geisterbahn in einer Geisterstadt...
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Anfang der 80er-Jahre in Polen: Während sich die Arbeiterproteste über das ganze Land erstrecken, folgen vier Freunde ihrem Traum und gründen eine Punkband. Janek, der Frontmann der Band, ist Sohn eines Militäroffiziers und erlebt so die Konflikte des gespaltenen Landes immer mehr am eigenen Leib. Die Situation verschärft sich, als er Basia, Tochter eines Gewerkschaftlers kennenlernt und sich in sie verliebt...
Rezension von Stefan Volk
Zwei Paare, eine Insel (Sardinien), ein Thema (Beziehungen): vor dem Hintergrund einer spröd-schönen Landschaftskulisse entfaltet die deutsche Regisseurin Maren Ade („Der Wald vor lauter Bäumen“) in „Alle Anderen“ ein psychologisch dichtes „Kammerspiel“ im Freien, das durch eine stimmige Dialogregie und einfühlsame Darstellung überzeugt, aber auch einige Längen und Plattitüden aufweist.
Rezension von Doris Senn
Charmantes Feelgood-Movie um neun schwedische Synchronschwimmer, die ein gemeinsames Ziel haben: die Teilnahme an den Olympischen Spielen.
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Tibet, geheimnisvolles Dach der Welt, Sitz erleuchteter Mönche — nur einer legt sich quer: Gendun Choephel heisst der streitbare Mönch, der sich 1934 vom klösterlichen Leben abwendet und in die Moderne aufbricht.
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Der Mensch fühlt sich einmalig, weil er «gelernt» hat. Er meint, seine Intelligenz zeige ihm den Weg, wie er eine Frau bezaubern kann, sein Liebesverhalten werde von Überlegungen und Erfahrungen geleitet.
Rezension von Irene Genhart
„Antichrist“ titelt mächtig der neue Lars von Trier und beginnt in prächtigem Lentamento. Mit einem in dezentem Schwarzweiss gehaltenen und in Zeitlupe gefilmten Akt. Man sieht: Einen Mann, eine Frau. Hautnah: Erregung, Lust, Ekstase. Ein Prélude, schön fotografiert, erotisierend. Zugleich tief beunruhigend. Denn die geschmeidige Folge der Bilder erzählt parallel noch von etwas anderem. Es sind zu sehen: Ein Mobile, ein Teddy, ein Bettchen. Ein Kind, erwachend. Schneeflocken, die durch ein offenes Fenster tanzen. Ein Stuhl. Der Fall des Teddy ist schneller als derjenige des Kindes. Melancholisch erklingt ein Lied von Georg Friedrich Händel: „Lascia ch‘io pianga mia cruda sorte...“
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Junge dänische Soldaten ziehen los zu einem sechsmonatigen Einsatz in Afghanistan. Armadillo, so heisst das schwer befestigte Lager nahe der Frontlinie in der afghanischen Provinz Helmand, in dem die dänischen Truppen nicht nur die Gegend patrouillieren, sondern auch die Zivilbevölkerung schützen müssen.
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Als der pensionierte Witwer Ali der Prostituierten Yeter begegnet, glaubt er, dass sie seiner Einsamkeit ein Ende setzen könnte. Er schlägt ihr vor, gegen eine regelmässig monatliche Unterstützung, mit ihm zusammen zu leben.
Rezension von Andrea Lüthi
Burt ist ein chaotischer Träumer, der am Telefon mit verstellter Stimme Versicherungen berät, Rona arbeitet als Anatomiezeichnerin. Zusammen wohnen sie in einem abgetakelten, aber gemütlichen Haus, in dem die Werkbank direkt neben dem Bett steht. Als Rona nun ein Baby erwartet, stellt sich die Frage, ob das Leben so weitergehen soll.
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Azur und Asmar wachsen wie Brüder auf. Aber sie haben nicht dieselbe Herkunft: Azur, blond mit blauen Augen, ist der Sohn des Fürsten und Asmar, mit braunen Haaren und dunklen Augen, ist der Sohn des Kindermädchens.
Filmdienst
Ein zehnjähriger stummer Waisenjunge läuft fort, weil ihn der Leiter des Waisenhauses an ein lesbisches Schweizer Paar verkaufen will. Auf den Straßen Malawis lernt er einen elfjährigen Flüchtlingsjungen kennen, der vor den Wirren in seiner Heimat Liberia geflohen ist und sich ins ärmste Land Afrikas durchgeschlagen hat.
Rezension von Hans Jürg Zinsli
Miklos Gimes´ Dokumentarfilm über den Berner Interview-Erfinder Tom Kummer bringt viel Selbstverliebtheit zum Vorschein. Auch beim Regisseur.
Rezension von Walter Gasperi
Werner Herzogs schräger Film noir ist weniger ein Remake von Abel Ferraras „Bad Lieutenant“ als vielmehr ein lustvolles Spiel mit diesem Klassiker.
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Schon sein Javiers Vater (Santiago Segura) war Clown und wurde 1937 von den spanischen Faschisten mitten aus einer Vorstellung gerissen und als Soldat rekrutiert.
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Araouane, ein Dorf mitten in der Sahara... Die einst blühende Oase versinkt beinahe im Sand, als der bekannte Schweizer Künstler Ernst Aebi Ende der 80er-Jahre auf seiner Wüstenreise dort Halt macht. Der Ort fasziniert und berührt ihn. Und sein Wiederaufbau wird zu Aebis grossem Projekt. Er möchte Unmögliches möglich machen - und dabei eines nicht sein: Entwicklungshelfer.
Rezension von Irene Genhart
„Bazar“, der neue Film der Westschweizerin Patricia Plattner, ist eine feinfühlig-verschmitzte „Coming-of-age“-Komödie.
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Durch einen Unfall löscht der vertrottelte Jerry versehentlich alle Kassetten in der Videothek seines Freundes Mike. Doch die beiden habe eine zündende Idee: für eine Kundin, die unbedingt „Ghostbusters“ sehen möchte, drehen sie den Film kurzerhand einfach selbst nach!
Rezension von Geri Krebs
Der Titel ist absolut irreführend. Die 15 jährige Rumänin Bica alias Bitch (Katharina Derr) verdient ihr Geld in Berlin nicht als Prostituierte, sondern ausschliesslich als Taschendiebin. Sie ist eines von tausenden so genannter „Klaukinder“, die von straff organisierten Banden aus Osteuropa nach Deutschland gebracht werden. Hier leben sie in sklavenähnlicher Abhängigkeit von ihrem Patron, werden täglich gezwungen, professionell ihrem riskanten Handwerk als Diebe nachzugehen um so den Lebensunterhalt ihrer Bandenchefs zu finanzieren.
Rezension von Stefan Volk
Die Vorgeschichte klang verheissungsvoll. Zum ersten Mal drehte Claude Chabrol für seine Kriminalkomödie „Bellamy“ mit Gérard Depardieu und schrieb dem französischen Starschauspieler das Drehbuch (mit Odile Barski) dazu eigens auf den massiven Leib.
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Von den Herausforderungen seiner Umwelt überfordert, flüchtet sich Ben in die Welt des Onlinespiels „Archlord“, in dem er als mutiger Held alle Gefahren meistert. Bald vermischen sich Realität und Fiktion zu einem fatalen Mix. Nur der Weg zu sich selbst ist der Ausweg.
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«Staff Benda Bilili» aus dem Centre Ville von Kinshasa hat einen hypnotisierenden, afrikanischen Soul erschaffen, der in der kongolesischen Rumba verwurzelt ist. Ricky, der Kopf der Musiktruppe, hat einen Traum: Er will, dass «Staff Benda Bilili» zur erfolgreichsten Band des Kongos wird.
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Die Kempfs leben auf drei Stufen Heimat. Je nach Jahreszeit bewirtschaftet die Familie einen anderen ihrer drei Höfe im Urner Schächental: mal im Talboden, mal im Bieler auf 1120 Metern oder dann ganz oben, an der Baumgrenze. Zusammen mit ihrem Vieh ziehen sie von Hof zu Hof, um immer dort zu sein, wo der Boden die saftigsten Gräser hergibt.
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Durch einen Schicksalsschlag verlieren der junge Bauer Leachim (Kenneth Huber), die Ärztin Biela (Sonja Grüntzig), und die allein erziehende Mutter Elena (Doro Müggler) unabhängig voneinander einen ihnen nahe stehenden Menschen.
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Philippe Abrams ist Vorgesetzter des Postamts von Salon-de-Provence. Er ist verheiratet mit Julie, deren depressiver Charakter ihm das Leben unerträglich macht. Um ihr eine Freude zu bereiten, versucht er, mit einer Schummelei eine Versetzung an die Côte d’Azur zu erreichen. Aber der Schwindel fliegt auf, und er wird zwangsversetzt nach Bergues, einem kleinen Dorf im Norden Frankreichs.
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Bester europäischer Schauspieler 2007: Sasson Gabai in The Band's Visit
Vor nicht allzu langer Zeit traf eine ägyptische Polizeiband zur Einweihung eines arabischen Kulturzentrums in Israel ein. Doch am Flughafen wurden die Männer nicht abgeholt.
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Der Film über Max Bill (1908-1994) bewegt sich durch und durch im Spannungsfeld zwischen Kunst, Ästhetik und Politik. Max Bill war der wohl bedeutendste Schweizer Künstler des 20. Jahrhunderts und der berühmteste Student, der aus dem legendären Bauhaus in Dessau hervorgegangen war.
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China verändert sich rasend schnell. In den letzten zwölf Monaten wurde in diesem Land mehr gebaut als in ganz Europa im Verlauf der vergangenen Jahre. International renommierte Architekten werden angefragt.
Rezension von Charles Martig
Der Blick aus der „zivilisierten Welt“ auf die Urwaldbewohner im Amazonas ist immer ein gespaltener. Er ist geprägt vom Klischee des edlen Wilden. Gleichzeitig wissen wir um die prekäre Situation in den Reservaten und die Bedrohung der indigenen Bevölkerung. Genau in diesen Zwiespalt führt Marco Bechis mit „Birdwatchers“ hinein.
Rezension von Irene Genhart
Wie fühlt sich das Leben an, wenn man nichts sieht? Und wie liebt man, wenn man blind geboren bloss hören, fühlen, schmecken, riechen - aber nicht sehen - kann? Man wird - sehend - dies wohl nie wirklich wissen. Doch man bekommt eine leise Ahnung davon im ersten langen Dokumentarfilm des Slowaken Juraj Lehotsky. Entstanden im Verlauf mehrere Jahre - eine Protagonistin wird über fünf Jahre begleitet, andere ein paar Monate - gibt «Blind Loves» punktuell Einblick in den Alltag vier blind Geborener, deren Liebes- und Lebenspartner und Angehörigen.
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Der Film nach dem bekannten Roman von Nobelpreisträger José Saramago erzählt die Geschichte einer geheimnisvollen Epidemie, die in der Zukunft eine namenlose Metropole befällt und zahlreiche Menschen erblinden lässt. Um eine Ausbreitung der Epidemie zu vermeiden, werden die Infizierten vom Staat in ein Lager gesteckt und ihrem Schicksal überlassen. Bald schon herrscht in dem Lager Hunger und Chaos - der Kampf um das nackte Überleben beginnt.
Rezension von Geri Krebs
Die letzten Wochen im Leben der jungen Schauspielerin Johana Bory hat der Berner Res Balzli zu einem tief berührenden wie federleicht schwebenden Dokumentarfilmporträt über die Kraft der Poesie und den unbändigen Willen zum Leben verarbeitet.
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Antonio ist ein C-Klasse-Boxer. Als er mitten in einem Kampf ausrastet und behauptet, er sei Jesus, landet er in der psychiatrischen Klinik. In 7 Tagen soll er rauskommen, sofern er dann bei klarem Verstand vor einer Kommission belegen kann, dass er „normal“ ist.
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Todeskandidat Jang Jin will sich in seiner Gefängniszelle mit einer angespitzten Zahnbürste das Leben nehmen. Der Versuch scheitert - ruft jedoch die Sensationspresse auf den Plan. Der Beitrag eines Fernseh-Teams bewegt die in ihrer Ehe unglückli
Rezension von Andrea Lüthi
Als Anna Halprin in den 50er-Jahren nackt tanzte, sorgte das für einen Skandal. In den 60er-Jahren tanzte die amerikanische Tanzpionierin für soziale Gerechtigkeit – bis sie in den 70er-Jahren an Krebs erkrankte und die Erfahrung machte, dass sich Tragisches mit Kunst überwinden lässt.
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Mit THE MILL & THE CROSS ist dem Regisseur Lech Majewski ein opulentes und bahnbrechendes Filmkunstwerk gelungen. Majewski erweckt in seinem Film das weltberühmte Gemälde "Die Kreuztragung Christis" von Pieter Bruegel dem Älteren (1564) auf verblüffende und sensationelle Weise zu neuem Leben – und dies ganz ohne Computeranimation..
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„Burn after reading! – Nach dem Lesen vernichten!“ so eigentlich müsste die Anweisung für die Lektüre der Memoiren des suspendierten CIA-Agenten Ozzie Cox (John Malkovich) lauten. Doch daran denken die Fitnesstrainerin Linda Litzke (Frances McDormand) und ihr gutaussehender, aber etwas dümmlicher Kollege Chad Feldheimer (Brad Pitt) natürlich nicht im Traum, als sie zufällig eine CD mit dem offensichtlich brisanten Manuskript in der Umkleidekabine ihres Clubs finden.
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Ein Sommertag verändert alles. Pietros Frau kommt ums Leben. Und er beschliesst, in Zukunft für seine kleine Tochter da zu sein - immer. Statt zur Arbeit zu gehen, verbringt der erfolgreiche Manager die Tage vor ihrer Primarschule in einem Park. Ob er sich damit lächerlich macht, ist ihm einerlei. Seine Freunde sind überrascht. Und zunehmend fasziniert. Pietros Arbeitskollegen tauchen im Park auf und schütten ihm ihr Herz aus. Seine Chefs kommen vorbei, seine merkwürdige Schwägerin. Seine unerschütterliche Ruhe irritiert sie alle...
Rezension von Geri Krebs
Michael Moore beherrscht die Kunst des Showbiz in- und auswendig, und er ist ein begnadeter Unterhalter. Etwas grosspurig beginnt „Capitalism, A Love Story“ mit einem im Stil der 1950er Jahre gekleideten TV-Moderator, der mit ernster Miene warnt: Menschen mit Herzproblemen sollten sich diesen Film nicht anschauen.
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Beirut, Libanon. Fünf Frauen begegnen sich regelmässig im Schönheitssalon, einem ebenso farbenfrohen wie sinnlichen Mikrokosmos, wo mehrere Generationen aufeinander treffen, zusammen schwatzen und sich einander anvertrauen. .
Rezension von Walter Gasperi
Findige Geschäftsleute haben in Argentinien längst entdeckt, dass sie mit Unfallopfern ein gutes Geschäft machen können. Pablo Trapero entwickelt aus dieser Ausgangssituation einen beinharten und pechschwarzen Thriller.
Rezension von Irene Genhart
Ob „Cargo“, wie das Presseheft verkündet, wirklich „Schweizer Filmgeschichte“ schreiben wird und ob Ivan Englers Erstling tatsächlich der „erste Science-Fiction Thriller made in Switzerland“ ist, sei dahingestellt.