Neu

Amador

ESP 2010, 112 Min., OV/df, Regie: Fernando León De Aranoa, mit Magaly Solier, Celso Bugallo, Pietro Sibille

Rezension von Irene Genhart

In „Amador“ erzählt Fernando León de Aranoa erfrischend unaufgeregt von der Emanzipation einer jungen Immigrantin. Die Hauptrolle gehört der peruanischen Jungschauspielerin Magaly Solier.

Weiterleben

CH 2012, 92 Min., OV/df, Regie: Hans Haldimann, mit Jorge Molina, Ali Biçer, Phuntsog Nyidron, Rose Catherine Karrer Nzayamo, Yeter Dagli

Pressetext

Die Freiheit der Gedanken und der Rede ist immer und überall auf der Welt hart erkämpft worden und an vielen Orten wird noch heute darum gerungen.

 

Wandlungen

CH 2011, 87 Min., E/df, Regie: Bettina Wilhelm, Dokumentarfilm

Pressetext

Richard Wilhelm (1873-1930) gilt als der Marco Polo der geistigen Welt Chinas. Wandlungen ist ein Dokumentarfilm über das Leben und die Lebensleistung des bedeutendsten Vermittlers klassischer chinesischer Kultur nach Europa.

Hugo

USA 2011, 126 Min., E/df, Regie: Martin Scorsese, mit Asa Butterfield, Chloe Moretz, Ben Kingsley, Sacha Baron Cohen, Jude Law, Christopher Lee

Rezension von Doris Senn

Martin Scorsese erzählt in 3D von den Anfängen des Films: ein Hollywood-Märchen über den Zauberer und Filmpionier Georges Méliès.

 

Michael

AT 2011, 96 Min., Regie: Markus Schleinzer, mit Michael Fuith, David Rauchenberger

Rezension von Walter Gasperi

So schlicht der Titel von Markus Schleinzers Debüt ist, so alltäglich ist auf den ersten Blick, das was er zeigt. Auf Schritt und Tritt folgt die Kamera einem 35-jährigen Mann, zeigt ihn im Haushalt, in Beruf und beim Winterurlaub. Ein zurückhaltender Zeitgenosse ist dieser Michael, doch hinter den verschlossenen Jalousien seines Einfamilienhauses verbirgt er seine dunkle Seite.

Ticketverlosung Young Adult

US 2011. 93 Min., OV/df, Regie: Jason Reitman, mit Charlize Theron, Patton Oswalt, Patrick Wilson

Wir verlosen 3 x 2 Tickets für die Vorpremiere von Young Adult am Dienstag, 14. Februar um 21.00 Uhr im Kino Riffraff 1. Um an der Verlosung teil zu nehmen, sende bis Montag, den 13. Februar um 14.00 Uhr eine E-Mail mit deinem Namen, Adresse und dem Vermerk "Young Adult" an info@451.ch

 

Letzte Tage

Blutzbrüdaz

DE 2011, 90 Min., D, Regie: Özgür Yildirim, mit Sido, B-Tight, Milton Welsh, Alpa Gun, Tim Wilde, Tony D

Pressetext

Otis (SIDO) und Eddy (B-TIGHT) sind Freunde. Schon immer. Man könnte sie für Brüder halten, wäre Eddy nicht schwarz. Vor allem verbindet sie eines: die Liebe zur Musik. Sie wollen Rapper sein - sonst nichts. Aber Talent alleine macht bekanntlich nicht satt: Otis und Eddy haben keine Kontakte zur Szene, keinen Manager und vor allem kein Geld. Dafür aber immer Ärger am Hals.

Charlotte Rampling - The Look

DE 2011, 90 Min., OV/df, Regie: Angelina Maccarone, mit Charlotte Rampling, Peter Lindberg, Paul Auster, Jürgen Teller, Dokumentarfilm

Pressetext

Charlotte Rampling: Tabubrecherin, Stilikone, Weltstar und mutige Avantgardistin. Sie war das Chelsea Girl im Swinging London der 60er. Visconti holte sie für "Die Verdammten" nach Italien.

 

Fenster zum Sommer

DE/FI 2011, 96 Min., D, Regie: Hendrik Handloegten, mit Nina Hoss, Mark Waschke, Fritzi Haberlandt

Pressetext

Juliane verbringt mit ihrem Freund August die ersten gemeinsamen Ferien im sommerlichen Finnland. Eines Morgens wacht sie plötzlich im verschneiten Berlin auf - alleine.

Once Upon A Time in Anatolia - Bir Zamanlar Anadolu'da

TRK 2011, 157 Min., OV/df, Regie: Nuri Bilge Ceylan, mit Muhammet Uzuner, Ylimaz Erdogan, Taner Birsel

Pressetext

Irgendwo in Anatolien. Es ist Nacht, und eine Gruppe von Leuten ist im Dunkel auf der Suche nach einem Tatort. Ein Mann soll umgebracht worden sein.

 

The Future

USA/D 2011, 91 Min., E/df, Regie: Miranda July, mit Miranda July, Hamish Linklater, David Warshofsky

Rezension von Irene Genhart

In „The Future“ lässt Miranda July ein Paar Mitte dreissig seine mögliche Zukunft erleben. Sie tut es mit Hilfe einer Katze, angehaltener Zeit und mit sich selbst in der weiblichen Hauptrolle. Resultat: allerbestes Nicht-Mainstream-Kino, bzw. ein grossartig abstruser und wohltuend furchtloser Frauenfilm.

The Substance

CH 2011, 93 Min., D, Regie: Martin Witz, Dokumentarfilm, mit Albert Hofmann, Stanislav Grof, Martin A. Lee, James S. Ketchum, Franz X. Vollenweider

Pressetext

Der Chemiker Albert Hofmann stösst im Frühjahr 1943 in seinem Basler Forschungslabor per Zufall auf eine bisher unbekannte Substanz. Nach einem gewagten Selbstversuch begreift er schnell, dass er es mit einem extrem potenten Wirkstoff zu tun hat – ein Molekül, das die menschliche Wahrnehmung radikal verändert. Was er nicht ahnen kann: Sein LSD wird die Welt verändern.

 

Aktuell

Atmen

AUT 2011, 90 Min., OV/d, Regie: Karl Markovics, mit Thomas Schubert, Karin Lischka, Georg Friedrich

Pressetext

Den 19jährigen Roman Kogler hat das Leben gelehrt, seine eigenen Bedürfnisse auf ein Minimum zu reduzieren. Um seine mögliche vorzeitige Entlassung aus der Jugendhaft zu begünstigen, soll er sich in einem Freigängerjob bewähren.

Bottled Life

CH 2011, 90 Min., E/df, Regie: Urs Schnell, Dokumentarfilm

Pressetext

Wie verwandelt man Wasser in Geld? Es gibt eine Firma, die das Rezept genau kennt: Nestlé. Dieser Konzern dominiert den globalen Handel mit abgepacktem Trinkwasser.

 

Der Verdingbub

CH 2011, 108 Min., Dialekt, Regie: Markus Imboden, mit Katja Riemann, Stefan Kurt, Max Hubacher, Maximilian Simonischek, Andreas Matti

Rezension von Irene Genhart

Mit „Der Verdingbub“ stellt Markus Imboden einen Film vor, fast so bedrückend-schön wie „Höhenfeuer“. Dessen Story verweist auf ein unschönes, um nicht zu sagen höchst erschütterndes Kapitel der Schweizer Geschichte.

Die Kinder vom Napf

CH 2011, 91 Min., Dialekt, Regie: Alice Schmid, mit den Kindern von Romoos, Dokumentarfilm

Pressetext

50 Bergbauernkinder, 10 km Schulweg, eine Kindheit mitten im Herzen der Schweiz. Mit den Kindern stapfen wir frühmorgens los, durch hohen Schnee in die Dorfschule, nachmittags zum Bauernhof, wo jedes Kind sein Ämtli hat. Schon früh tritt die jüngste Generation in die Stapfen des Bergbauernberufes.

 

Dreiviertelmond

DE 2011, 95 Min., D, Regie: Christian Zübert, mit Elmar Wepper, Mercan-Fatima Türköglu, Ivan Anderson, Marie Leuenberger

Pressetext

Hartmut Mackowiak (Elmar Wepper) steht unter Schock. Seine Frau (Katja Rupé) verlässt ihn nach 30 Ehejahren für einen anderen Mann. Plötzlich muss er sein Leben noch einmal vollkommen neu ordnen und dabei hat der mürrische Taxifahrer doch am liebsten seine Ruhe und verschanzt sich hinter einem Panzer aus Vorurteilen, Selbstgenügsamkeit und skeptischer Ablehnung gegenüber allem Fremden und Neuen.

Eine Ruhige Jacke

CH 2010, 76 Min., Dialekt, Regie: Ramòn Giger, Dokumentarfilm

Pressetext

Roman spricht seit sechsundzwanzig Jahren nicht. Er ist autistisch. Seine Freude am Filmen und Gefilmtwerden sowie seine Beziehung zu seinem Betreuer Xaver ermöglichen ihm, Kontakt mit der Aussenwelt aufzunehmen.

 

Gatos Viejos

CHI 2011, 89 Min., OV/df, Regie: Pedro Peirano, Sebastiàn Silva, mit Bélgica Castro, Alejandro Sieverking, Claudia Celedon, Catalina Saaverda

Pressetext

Isidora und Enrique sind um die 80 und leben mit ihren ebenso betagten Katzen in einer eleganten Wohnung in Santiago. Nur befindet sich diese im achten Stock und macht Isidora schnell zur Gefangenen, wenn wieder mal der Lift ausfällt. Ausgerechnet an einem solchen Tag kündigt die Tochter ihren Besuch an. Das kann nichts Gutes verheissen.

Glauser

CH 2011, 75 Min., D, Regie: Christoph Kühn, mit Friedrich Glauser, Berthe Bendel, Max Müller

Pressetext

Irrenhaus Münsingen 1934. Ruhig ist die Nacht und schwarz. Friedrich Glauser - Schriftsteller, Dadaist, Fremdenlegionär, Morphinist - kommt aus dem Grübeln nicht heraus. Erinnerungsblitze rufen die Kindheit in Wien wach, den Vater, der ihn nie verstand, die geliebte Mutter, die starb, als er vier war. Wie schillernde Blasen tauchen Momente von damals auf und wollen nicht zerplatzen.

 

Habemus Papam

IT 2011, 105 Min., OV/df, Regie: Nanni Moretti, mit Michel Piccoli, Nanni Moretti, Margherita Buy

Rezension von Doris Senn

Nanni Moretti und der Papst: „Habemus Papam“ ist ein grossartiger Schauspielerfilm mit Michel Piccoli.

Halt auf freier Strecke

DE 2011, 110 Min., D, Regie: Andreas Dresen, mit Steffi Kühnert, Milan Peschel, Talisa Lilli Lemke

Rezension von Andrea Lüthi

Andreas Dresen („Wolke 9“, „Sommer vorm Balkon“) zeigt in seinen Filmen oftmals das nackte Leben, ohne vor unangenehmen Themen zurückzuschrecken. „Halt auf freier Strecke“ handelt vom Sterben und einer Familie, die sich Knall auf Fall damit auseinandersetzen muss – ergreifend und hervorragend gespielt.

 

Le Gamin Au Vélo

BE/FR 2011, 87 Min., F/d, Regie: Jean-Pierre & Luc Dardenne, mit: Cécile de France, Thomas Doret, Jérémie Renier

Vorfilm: Wenn der Wind dreht von Elena Madrid

Rezension von Walter Gasperi

Sozialdramen ohne viel Hoffnung waren die Filme der belgischen Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne bisher. In ihrem neuen Film lassen sie aber einen von seinem Vater verlassenen zwölfjährigen Heimjungen in einer Friseurin eine gute Fee finden.

Le Havre

FI 2011, 93 Min., OV/df, Regie: Aki Kaurismäki, mit André Wilms, Kati Outinen, Jean-Pierre Darroussin

Rezension von Hans Jürg Zinsli

„Le Havre“ ist Aki Kaurismäkis sechzehnter Film in dreissig Jahren. Der Finne erzählt darin auf märchenhaft-reduktionistische Art von einem französischen Schuhputzer, der sich um einen afrikanischen Flüchtling kümmert.

 

Melancholia

DK 2011, 135 Min., E/df, Regie: Lars von Trier, mit Kirsten Dunst, Charlotte Gainsbourg, Alexander Skarsgard, Brady Corbet, Cameron Spurr

Rezension von Irene Genhart

In „Melancholia“ erzählt Lars von Trier vom Weltuntergang. Sein Film, in den Hauptrollen Kirsten Dunst und Charlotte Gainsbourg, ist betörend schön.

Poulet aux prunes

FR/DE 2011, 93 Min., F/d, Regie: Marjane Satrapi, Vincent Paronnaud, mit Mathieu Amalric, Isabella Rossellini, Jamel Debbouze

Rezension von Cindy Hertach

Der zweite Kinofilm der iranischen Comic-Zeichnerin Marjane Satrapi („Persepolis“) ist für einmal kein düsterer Trickfilm, sondern eine bonbonfarbene Liebesgeschichte. Darin möchte ein trauriger Geigenspieler sterben – aber nicht ohne noch einmal von seiner grossen Jugendliebe geträumt zu haben.

 

The Artist

FR 2011, 100 Min., Stumm / Tafeln Englisch untertitelt / df, Regie: Michel Hazanavicius, mit Jean Dujardin, Bérénice Bejo, John Goodman, James Cromwell, Missi Pyle

Pressetext

George Valentin (Jean Dujardin) ist der Superstar des großen Hollywood-Kinos der 20er Jahre.

Ursula - Leben in Anderswo

CH 2011, 86 Min., Dialekt, Regie: Rolf Lyssy, Dokumentarfilm

Pressetext

Als Ursula Bodmer 1951 in Zürich zur Welt kommt, merkt niemand etwas. Nach einiger Zeit aber zeigt sich, dass das Kind, dessen Mutter es sofort nach der Geburt verlassen hat, blind und taub ist. Ursula steht eine Heimkarriere bevor - die Ärzte gehen von einer kurzen Lebensdauer aus.

 
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