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Taxiphone

Schweiz/Algerien 2010, 94 Min., Regie: Mohammed Soudani mit Mona Petri, Pasquale Aleardi, Stefan Kollmuss, Jean-Luc Bideau und Bruno Ganz

Pressetext

Das junge Schweizer Paar Oliver und Elena fährt mit dem Lastwagen durch die weite Wüste Richtung Timbuktu, Mali, wo sie das Fahrzeug Moussa, einem ungeduldigen Kunden, übergeben sollen. Wegen einer Panne mitten in der Wüste müssen Oliver und Elena in Tar halten. Verschiedene Schwierigkeiten, keine Ersatzteile, keinen spezialisierten Mechaniker: der Aufenthalt nimmt kein Ende...

Témoin Indésirable

CH 2007, 85 Min., OV/df, Regie: Juan José Lozano, Dokumentarfilm

Rezension von Geri Krebs

Kolumbien ist für Journalisten eines der gefährlichsten Länder der Welt. Handfeste Morddrohungen gegen Medienschaffende, die sich nicht mit Verlautbarungen der Regierung bezüglich des anhaltenden bewaffneten Konfliktes zufrieden geben, sind an der Tagesordnung - und oftmals bleibt es nicht bei Drohungen.

 

Terraferma

IT 2011, 88 Min., OV/df, Regie: Emanuele Crialese, mit Filippo Pucillo, Donatella Finocchiaro, Mimmo Cuticchio, Giuseppe Fiorello, Kynzya Nadira

Rezension von Geri Krebs

Zehn Jahre nach seinem grossen Erfolg mit „Respiro“ ist Emanuele Crialese zurückgekehrt auf die kleine Insel Lampedusa zwischen Sizilien und Afrika, und er zeigt in einem bildstarken Drama den Zusammenprall zweier Welten.

Teza

Äthiopien 2008, 104 Min., OV/df, Regie: Haile Gerima, mit Aaron Refe, Abeyetedla, Takelech Beyene, Teje Tesfahun

Rezension von Geri Krebs

Rund eine halbe Million Menschen wurden zwischen 1974 und 1991 in Äthiopien unter der Herrschaft von Haile Mengistu Mariam umgebracht. Heute lebt der 1937 geborene Despot friedlich und unbehelligt im Exil in Zimbabwe, obwohl er in seinem Heimatland Äthiopien längst in Abwesenheit zum Tode verurteilt wurde.

 

The Aga Khan And The Ismailis

UK 2007, 120 Min., OV/df, Dokumentarfilm, Regie: Bill Cran, Jane Chablani, mit Karim Aga Khan, Yasmin Brown-Alibhai, Ali Asani

Pressetext

Wer ist der Aga Khan?
Wer sind die Ismailis?
Sind sie eine bedrohte Minderheit des Islam oder Haeretiker, wie manche Muslime sagen?

The Angels' Share

GB 2012, 101 Min., E/df, Regie: Ken Loach, mit Paul Brannigan, John Henshaw, Jasmin Riggins

Robbie wird zu gemeinnütziger Arbeit verdonnert. Dabei trifft der junge Vater nicht nur auf drei Gleichgesinnte, sondern findet auch eine neue Leidenschaft: den teuersten und besten Malt Whisky der Welt. Um sich und seiner Familie eine Zukunft zu ermöglichen, lässt sich Robbie bald auf einen riskanten Coup ein: Irgendwo in den schottischen Highlands soll nämlich noch ein kleines Fass des sagenhaft kostbaren Whiskys existieren. Schon drei, vier Flaschen könnten ihm und seinen Freunden, die alle keinen festen Job haben, eine sorgenfreie Zukunft bescheren. Oder aber einige Jahre hinter Gittern...

 

The Astronaut Farmer

USA 2007, 104 Min., OV/df, Regie: Michael Polish, mit Billy Bob Thornton, Virginia Madsen, Logan Polish

Pressetext

Ein Mann. Eine Rakete. Ein Traum. Dem NASA-Astronauten Charles Farmer entgeht durch eine familiäre Tragödie die Chance, seinen Traum – den Flug ins All –, wahr zu machen. So konstruiert er mit Frau und Kindern im Rücken auf seiner Ranch eine eigene Rakete namens „Dreamer". Doch während ihn die Medien zum Helden hochstilisieren, stellt sein Projekt für etliche Geheimdienste und das Militär eine Bedrohung der nationalen Sicherheit dar.

The Banishment

RU 2007, 150 Min., OV/df, Regie: Andrej Zvjagintsev, mit Konstantin Lavronenko, Maria Bonnevie, Alexander Baluev

Pressetext

Alex (Konstantin Lavronenko) kehrt mit seiner Frau Vera (Maria Bonnevie) und seinen beiden Kindern aus der Stadt in das Haus seines Vaters auf dem Land zurück. Dort, inmitten einer paradiesischen Landschaft und in der Geborgenheit seiner Kindheitserinnerungen, erhofft er sich den Seelenfrieden, der seinem Bruder MARK (Alexander Baluev), verlassen von Frau und Kindern, verwehrt blieb.
Doch als Vera Alex ein Geheimnis offenbart und dieses eine Kette von Missverständnissen und Schuldzuweisungen auslöst, wird das Haus zum düsteren Ort der Verbannung.
(Xenix Film)

 

The Bothersome Man - Den Brysomme Mannen

Norwegen, 2006, 90 Min., OV/df, Regie: Jens Lien, mit Trond Fausa Aurvåg, Petronella Barker, Per Schaanning, Birgitte Larsen

Pressetext

THE BOTHERSOME MAN beschreibt eine Welt, die der unseren sehr ähnelt. Ein sarkastischer und dunkler Blick auf das Leben im Wohlstand der westlichen Hemisphäre. Auf eine Gesellschaft, die keine Probleme mehr hat. Mitgefühl ist unnötig geworden, von hohler Freundlichkeit ersetzt. Es gibt keinen Tod, keine Träume - und keine Liebe. Der Film beschreibt die totale Einsamkeit in einer Welt, die alles hat; alles, und damit nichts. Eine perfekte Gesellschaft, die im Streben nach Vollkommenheit etwas Essentielles verloren hat.

The Bubble - Ha-Buah

Israel 2006, OV/df, 117 Min., Regie: Eytan Fox, mit Ohad Knoller, Yousef, Daniela Wircer

Pressetext

Tel Aviv heute. Mit ihren coolen Modeläden, Galerien und Partys scheint die Sheikin Street auf einem anderen Planeten zu liegen als der Rest des Nahen Ostens. Zu den Bewohnern dieser „friedlichen Seifenblase“, die von den Konflikten in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft so wenig wie möglich wahrnehmen wollen, gehören Lulu und ihre beiden schwulen Freunde Noam und Yali. Noam ist gerade vom Militärdienst an der Grenze zurückgekehrt. Dort hat er den Palästinenser Ashraf kennen gelernt und beginnt mit ihm eine stürmische Affäre.

 

The Country Teacher

CZ 2008, 120 Min., OV/df, Regie: Bohdan Sláma, mit Pavel Liska, Zuzana Bydzovska, Ladislav Sedivy, Marek Daniel

Rezension von Irene Genhart

Petr macht wahr, wovon manch anderer ein Leben lang träumt: Er steigt aus. Der begeisterte Naturwissenschaftler kündigt seine Stellung an einem Prager Gymnasium und tritt in der Provinz einen Job als Primarlehrer an. Die Kinder des Dorfes schliessen den neuen Lehrer, der so wunderbar mitreissend über das Leben der Schnecken zu erzählen weiss, schnell in ihr Herz. Auch findet Petr in der verwitweten Schafbäuerin Marie bald eine Frau, die ihm Haus und Herz öffnet; selbst Maris 17-jähriger Sohn Lada lässt sein Misstrauen fallen, als er merkt, wie nützlich Petrs Hilfe bei den Hausaufgaben ist.

The Drummer

Taiwan/HK/D 2007, 115 Min., OV/df, Regie: Kenneth Bi, mit Jaycee Chan, Tony Leung Ka Fai, Sinje Lee

Pressetext

Sid, Schlagzeuger und Sohn eines Gangsterbosses, muss bei Nacht und Nebel aus Hongkong fliehen, denn ein Konkurrent seines Vaters, dem er in die Quere gekommen ist, bedroht sein Leben. Sid versteckt sich in den Bergen von Taiwan, wo er einer Gruppe von professionellen Zen-Trommlern begegnet. Beeindruckt von ihrer Kunst, ihrer Philosophie und ihrer Lebensweise schliesst er sich ihnen an. Zunächst verhält er sich so unzähmbar und trotzig wie sein Vater. Allmählich begreift Sid, dass ein Trommler zu sein mehr bedeutet, als auf ein Instrument zu schlagen. Da plant die Gruppe eine Welttournee. Ihre erste Station: Hongkong...

 

The End of Time

CH/CDN 2012, 109 Min., OV/df, Regie: Peter Mettler, Dokumentarfilm

Ein gleichsam poetisches wie bildgewaltiges Filmessay über die Wahrnehmungen und Vorstellungen von Zeit.

The Future

USA/D 2011, 91 Min., E/df, Regie: Miranda July, mit Miranda July, Hamish Linklater, David Warshofsky

Rezension von Irene Genhart

In „The Future“ lässt Miranda July ein Paar Mitte dreissig seine mögliche Zukunft erleben. Sie tut es mit Hilfe einer Katze, angehaltener Zeit und mit sich selbst in der weiblichen Hauptrolle. Resultat: allerbestes Nicht-Mainstream-Kino, bzw. ein grossartig abstruser und wohltuend furchtloser Frauenfilm.

 

The Guantanamo Trap

CH/D/F/CDN 2011, 92 Min., OV/df, Regie: Thomas Selim Wallner, Kamera: Filip Zumbrunn, Stéphane Kuthy, Dokumentarfilm

Rezension von Irene Genhart

In „The Guantanamo Trap“ rückt Thomas Selim Wallner die Geschichten dreier Menschen ins Leinwandlicht, deren Leben durch das berühmt-berüchtigte US-Gefangenenlager drastisch aus dem Lot gerieten. Ein ehrenwerter, wichtiger und auch aufrüttelnder Dokumentarfilm.

The House in the Park

CH 2010. 86 Min., D, Regie: Hercli Bundi, Dokumentarfilm

Pressetext

Architekten aus Europa, Amerika und China werden in eine chinesische Provinzstadt eingeladen. Innerhalb weniger Monate sollen sie in Jinhua einen Park bauen, der das Zentrum eines neuen Stadtteils bildet. Wo grüne Felder stehen und Bauern ihr Land pflügen, werden Investoren erwartet, neue Bewohner und Reformen.

 

The Human Resources Manager

ISR 2010, 104 Min., OV/df, Regie: Eran Riklis, mit Mark Ivanir, Guri Alfi, Papil Panduru

Pressetext

Der Personalverantwortliche einer grossen Bäckerei in Israel ist gefordert: Aufgrund eines Zeitungsartikels droht ein Skandal. Mitarbeiterin Yulia ist bei einem Attentat ums Leben gekommen. In ihrer Firma hat jedoch keiner bemerkt, dass sie nicht mehr zur Arbeit erschienen ist. Das wirft die Zeitung der Bäckerei nun vor.

The International

USA/D/UK 2009, 118 Min., E/d/f und D, Regie: Tom Tykwer, mit Clive Owen, Naomi Watts, Armin Mueller-Stahl, Brian F. O'Byrne, Ulrich Thomsen

Rezension von Walter Gasperi

Ein Interpol-Agent kommt den Machenschaften einer europäischen Grossbank auf die Spur und versucht dem Unternehmen, das auch vor Mord nicht zurückschreckt, das Handwerk zu legen. Unterstützt wird er bei seinen Ermittlungen, die ihn quer durch Europa, von Berlin nach Lyon, Mailand und Istanbul, aber auch in die USA führen, dabei von einer New Yorker Staatsanwältin. Behindert wird das Duo dagegen von Vorgesetzten und anderen Behörden, die die Bank und ihre Geschäfte decken wollen.

 

The Kite Runner

USA 2007, 122 Min., OV/df, Regie: Marc Forster mit Khalid Abdalla, Homayon Ershadi, Zekeria Ebrahimi, Ahmad Khan Mahmidzada, Shaun Toub

Pressetext

Die Drachen am Himmel Afghanistans markieren Erinnerungen an die Vergangenheit. Die Geschichte beginnt im friedlichen Kabul der frühen 70er Jahre und mit den beiden unzertrennlichen Freunden Amir und Hassan.

The Light Thief - Svet-Ake

KG 2010, 80 Min., Kirgisisch/df, Regie: Aktan Abdikalkow, Arym Kubat, mit Aktan Arym Kubat, Taalaikan Abazova, Askat Sulaimanow, Asan Amanow, Stanbek Toichubaew

Pressetext

Alle nennen ihn nur Svet-Ake (Herr Licht). Er ist der Elektriker des Orts, aber für viel mehr als nur für den Strom zuständig. Die Leute rufen den hilfsbereiten Mann zur Lösung der unterschiedlichsten Probleme, angefangen beim elektrischen Kurzschluss bis hin zum Beziehungskurzschluss.

 

The Limits Of Control

USA 2009, 115 Min., OV/df, Regie: Jim Jarmusch, mit Isaach De Bankolé, Tilda Swinton, Paz de la Huerta, Bill Murray, Luis Tosar, Gael García Bernal

Rezension von Irene Genhart

Ein Mann trifft an einem Flughafen zwei Herren mit dunklen Brillen. „Sie sprechen kein Spanisch, nicht?“, sprechen diese ihn an und geben eine Reihe enigmatischer Sätze von sich wie: „Begeben sie sich zum Turm“, „Gehen sie ins Café“, „Warten sie auf die Geige“. Dann stecken sie ihm eine Streichholzschachtel zu und verschwinden.

The Marsdreamers

CH 2009, 83 Min., D, Regie: Richard Dindo, Dokumentarfilm

Rezension von Irene Genhart

Rebellen, Widerständler, Dichter; Zeitgeschehen, Gesellschaft, Politik: Das sind die Themen, mit denen sich Richard Dindo bisher auseinandersetzte. In seinem nunmehr etwa 26. Film wirft der umtriebigste aller Schweizer Dokumentarfilmer nun aber einen Blick in die Sterne.

 

The Parade - Parada

SRB/HR/SLO/MK 2011, 115 Min., OV/df, Regie: Srdjan Dragojevic, mit Nikola Kojo, Milos Samolov, Hristina Popovic, Goran Jevtic, Goran Navojec, Dejan Acimovic

Der ehemalige Kriminelle Micky Limun besitzt eine Sicherheits-Firma, ist Kriegsveteran und dazu höchst homophob. Seine Verlobte Pearl steckt mitten in Hochzeitsvorbereitungen. Ihr Hochzeitsplaner ist der schwule Mirko.

The Princess Of Nebraska

USA/Japan 2007, 77 Min., OV/df, Regie: Wayne Wang, mit Ling Li, Pamelyn, Chee, Brian Danforth

Pressetext

"The Princess of Nebraska" zeigt 24 Stunden im Leben einer schwangeren Teenagerin in San Francisco. Die Chinesin steht vor der Entscheidung, ob sie ihr Kind abtreiben soll oder nicht. Anders als früher in die USA immigrierte Generationen, orientiert sie sich nicht an moralischen und religiösen Vorbildern. Sie entscheidet in erster Linie für sich selber.

 

The Reader

USA/Deutschland 2008, 124 Min., OV/df, Regie: Stephen Daldry, mit Kate Winslet, Ralph Fiennes, David Kross, Bruno Ganz, Alexandra Maria Lara

Rezension von Walter Gasperi

In den späten 1990er Jahren erinnert sich der Staatsanwalt Michael Berg an sein Leben, das ganz geprägt war von seiner Beziehung zu der rund 20 Jahre älteren Hanna Schmitz: In den 50er Jahren wurde sie zu seiner ersten grossen Liebe und eine leidenschaftliche Affäre entwickelte sich. Nicht nur um Sex ging es dabei, sondern die Geliebte verlangte von dem damals 15-jährigen Gymnasiasten auch, dass er ihr zahlreiche Klassiker der Weltliteratur vorliest. Plötzlich verschwand aber Hanna aus Michaels Leben, bis er sie etwa 10 Jahre später als Jus-Student beim Besuch eines Kriegsverbrecherprozesses auf der Anklagebank sieht.

The Sound Of Insects - Record of a Mummy

CH 2009, 87 Min., E/d/f, Regie: Peter Liechti, Dokumentarfilm

Rezension von Irene Genhart

Als „filmische Inszenierung eines literarischen Textes“ bezeichnet Peter Liechti „The Sound of Insects“. Das beschreibt die Sache sehr präzise: Im klassischen Sinne „verfilmen“ lässt sich die 1990 erschienene Kurzgeschichte „Miira ni nanu made“ des Japaners Shimada Masahiko kaum. Masahikos Text ist die tagebuchartige Schilderung eines Selbstmordes durch Verhungern: Zu Grunde liegt ihm eine Begebenheit, die sich vor einigen Jahren in Japan tatsächlich zutrug.

 

The Substance

CH 2011, 93 Min., D, Regie: Martin Witz, Dokumentarfilm, mit Albert Hofmann, Stanislav Grof, Martin A. Lee, James S. Ketchum, Franz X. Vollenweider

Pressetext

Der Chemiker Albert Hofmann stösst im Frühjahr 1943 in seinem Basler Forschungslabor per Zufall auf eine bisher unbekannte Substanz. Nach einem gewagten Selbstversuch begreift er schnell, dass er es mit einem extrem potenten Wirkstoff zu tun hat – ein Molekül, das die menschliche Wahrnehmung radikal verändert. Was er nicht ahnen kann: Sein LSD wird die Welt verändern.

The Two Horses Of Genghis Khan

D 2009, 92 Min., OV/df, Regie: Byambasuren Davaa, mit Urna Chahar-Tugchi, Hicheengui Sambuu, Chimed Dolgor

Rezension von Geri Krebs

Die Grossmutter der Sängerin Urna hat vor ihrem Tod der Enkelin ein Versprechen abgenommen: Urna solle dereinst die alte, während der Kulturrevolution stark zerstörte Pferdekopfgeige der Familie in die alte Heimat zurückbringen und dort mit einem neuen Körper versehen lassen.

 

The woman in the fifth

FR 2010, 93 Min., OV/df, Regie: Pawel Pawlikowski, mit Ethan Hawke, Kristin Scott Thomas, Joanna Kulig, Samir Guesmi

Rezension von Stefan Volk

Pawel Pawlikowski entführt den Zuschauer mit einem mysteriösen Mann, der eine geheimnisvolle Fremde trifft, in eine mythisch versponnene Parallelwelt.

The Woman in the Septic Tank

PHI 2012, 87 Min., OV/df, Regie: Marlon N. Rivera, mit Eugene Domingo, JM de Guzman, Kean Cipriano, Cai Cortez

Drei Studierende wollen ihren ersten Spielfilm drehen und träumen von einem weltweiten Erfolg bis hin zu den Oscars. Was es dazu braucht, wissen sie genau, dennoch spielen sie die Möglichkeiten durch, um sicher zu sein.

 

The woman with a broken nose

SRB 2010, 101 Min., OV/df, Regie: Srdjan Koljevic, mit Nebojsa Glogovac, Anica Dobra, Branka Katic

Rezension von Cindy Hertach

Der serbische Regisseur Srdjan Koljevic erzählt die Geschichte dreier Menschen, deren Leben sich von Grund auf ändert, als sie Zeugen eines Selbstmordes werden. Die Tragikomödie ist ein stimmiges und lakonisches Porträt von Belgrad und dessen Bewohnern.

The World Is Big And Salvation Lurks Around The Corner

BG / D 2008, 105 Min., Regie: Stephan Komandarew, mit: Miki Manojlovic, Carlo Ljubek, Ana Papadopulu

Rezension von Irene Genhart

Nach einem Autounfall findet sich Alexander körperlich unversehrt, aber an retroaktiver Amnesie leidend in einem Krankenhaus in Leipzig wieder. Eines Tages taucht an seinem Spitalbett ein eigens aus Bulgarien angereister älterer Mann auf und behauptet, Alexanders Grossvater Bai Dan zu sein. Mittels Erzählungen, Fotos und Backgammon-Spiel versucht er Alexander auf die Sprünge zu helfen. Als das alles nichts fruchtet, organisiert er ein Tandem.

 

The Wrestler

USA 2008, 110 Min., OV/df, Regie: Darren Aronofsky, mit Mickey Rourke, Marisa Tomei, Evan Rachel Wood

Rezension von Irene Genhart

Rourke is back! - anders kann man einen Text über „The Wrestler“ nicht beginnen. Denn wenn an diesem melancholischen, im Fahrwasser von „Million Dollar Baby“ und „Rocky Balboa“ dümpelnden Altsportler-Drama von Darren Aranofsky etwas wirklich erwähnenswert ist, ist es die phänomenale Leistung seines Hauptdarstellers Mickey Rourke.

The year my parents went on vacation - O Ano Em Que Meus Pais Saíram De Férias

Brasilien 2006, 104 Min., OV/df, Regie: Cao Hamburger, mit Michel Joelsas, Germano Haiut, Daniela Piepczyk

Pressetext

Brasilien, 1970, die Fussballweltmeisterschaft in Mexiko steht vor der Tür. Für den 12-jährigen Mauro das grösste Ereignis des Jahres. Doch während die Fussball-Euphorie auf ihren Höhepunkt zusteuert, leidet das Land unter der strikten Militärdiktatur des Generals Medici. Eines Tages müssen Mauros Eltern unerwartet "verreisen", angeblich wegen eines Urlaubs. Der Junge soll derweil bei seinem Grossvater im jüdisch-italienischen Viertel von Sao Paolo bleiben.

 

Thérèse Desqueyroux

FR 2011, 110 Min., F/d, Regie: Claude Miller, mit Audrey Tautou, Gilles Lellouche, Anaïs Demoustier, Stanley Weber

Frankreich 1920 – damals arrangierten die Eltern die Hochzeit ihrer Kinder um ihre Ländereien zu vergrössern und die Familien zu verbinden. So heiratet Thérèse Larroque ihren Nachbarn Bernhard Desqueyroux, charmant und mit einem starken Charakter.

This is not a Film

Iran 2011, 75 Min., OV/df, Regie: Jafar Panahi / Mojtaba Mirtahmasb, mit Jafar Panahi

Pressetext

Jafar Panahi steht unter Hausarrest und wartet darauf, von der iranischen Justiz für sein zensiertes Werk und seine Teilnahme an den Protestkundgebungen nach der Wahl Ahmadinejads im Juni 2009 verurteilt zu werden. Einen Tag lang lässt er Kameras und Mobiltelefone in Umlauf gehen und schafft so einen weiteren Film, den es nicht geben darf.

 

Thorberg

CH 2012, 105 Min., OV/df, Regie: Dieter Fahrer, Dokumentarfilm

Der Thorberg ist das «Alcatraz der Schweiz»: eine geschlossene Strafanstalt auf einem Felsen, ein Ghetto von Verurteilten aus über 40 Nationen. Ein Spiegel der globalisierten Welt - und ihrer Abgründe.

Three Monkeys

Türkei 2008, 109 Min., OV/df, Regie: Nuri Bilge Ceylan, mit Yavuz Kergül, Hatice Aslan, Ahmet Rifat Sungar

Rezension von Geri Krebs

Ein Politiker überfährt auf nächtlicher Landstrasse einen Menschen und überredet dann seinen Chauffeur, die Schuld auf sich zu nehmen. Gegen eine angemessene Entschädigung ist dieser dazu bereit, er lässt sich verurteilen und sitzt eine neunmonatige Gefängnisstrafe ab.

 

Tinguely

CH 2011, 88 Min., OV/df, Regie: Thomas Thümena, Dokumentarfilm

Rezension von Geri Krebs

Pünktlich zum 20.Todestag des berühmten Schweizer Künstlers ist dieses Porträt des Zürcher Dokumentarfilmers und Produzenten Thomas Thümena eine schöne Hommage an einen Mann, dessen Werk heute schon sehr weit weg scheint.

Tocar El Cielo

E/ARG 2007, 109 Min., OV/df, Regie: Marcos Carnevale, mit: Facundo Arana, Raúl Arévalo, Betiana Blum

Pressetext

Schauplätze sind Madrid und Buenos Aires. Erzählt wird vom so leidenschaftlichen wie desillusionierten Pedro. Dieser lebt in der spanischen Metropole mit seinem erwachsenen Sohn zusammen. Die beiden mögen sich nicht sehr, gehen sich aus dem Weg.

 

Tokyo Sonata

JP 2008, 119 Min., OV/df, Regie: Kiyoshi Kurosawa, mit Teruyuki Kagawa, Kyoko Koizumi, Yu Koyanagi, Kai Inowaki

Pressetext

Die Sasakis sind eine ganz gewöhnliche Familie in Tokyo.

TOKYO!

FR/JP 2008, 112 Min., OV/df, Regie: Michel Gondry, Leos Carax, Bong Joon-Ho, mit Denis Lavant, Jean-François Balmer, Fujitani Ayako, Kase Ryo, Ito Ayumi

Rezension von Geri Krebs

Ein junges Paar quartiert sich bei einer Bekannten in deren winzig kleinem Appartement ein. Während er sich als Filmregisseur versucht, macht sie sich auf die Suche nach Arbeit und verwandelt sich dabei in ein Möbelstück.

 

Tomboy

FR 2011, 82 Min., F/d, Regie: Céline Sciamma, mit Zoé Héran, Malonn Levana, Jeanne Disson

Rezension von Irene Genhart

„Tomboy“ schildert einfühlsam, wie ein zehnjähriges Mädchen nach seiner (auch sexuellen) Identität tastet. Hervorragend meistert Zoé Héran ihren ersten grossen Kinoauftritt. Dem Film vorhalten könnte man höchstens die etwas weltfremde Darstellung der Eltern.

Tournée

FR 2010, 111 Min., OV/df, Regie: Mathieu Amalric, mit Mathieu Amalric, Miranda Colclasure, Suzanne Ramsey, Linda Marraccini, Julie Ann Muz, Angela de Lorenzo, Alexander Craven

Rezension von Irene Genhart

„Tournée“ von Mathieu Amalric ist ein wunderbar eigenwilliges und sehr französisches Roadmovie, in dem einige der derzeit besten Burlesk-Tänzerinnen auftreten.

 

Tricks - Sztuczki

PL 2007, 95 Min., OV/df, Regie: Andrzej Jakimowski, mit Ewelina Walendziak, Damian Ul, Tomasz Sapryk

Rezension von Geri Krebs

Sommer in einer tristen Kleinstadt in der polnischen Provinz, die in besseren Zeiten mal vom Bergbau lebte. Die Fassaden der Gebäude bröckeln vor sich hin, das Unkraut spriesst an den Strassenrändern und das Zentrum des Ortes wird von einer imposanten alten Eisenbahnbrücke überspannt. In regelmässigen Abständen rumpelt ein Zug durch eine Szenerie, aus der jene Leute längst weggegangen sind, die weggehen können.

Trip To Asia

D 2008, 108 Min., OV/df, Dokumentarfilm, Regie: Thomas Grube, mit Sir Simon Rattle, Berliner Philharmoniker

Pressetext

Nach dem Erfolgsfilm RHYTHM IS IT! begleitet Regisseur Thomas Grube die Berliner Philharmoniker auf ihrer Konzerttour durch sechs pulsierende Metropolen Asiens. Der erste Film über das geheimnisvolle Innenleben eines der renommiertesten Orchester der Welt erzählt vom ewigen Widerstreit zwischen Individuum und Gemeinschaft, von der uralten und doch immer wieder neuen Suche nach dem Einklang mit den Anderen – und mit sich selbst.

 

Tuesday, After Christmas

RO 2010, 99 Min., OV/df, Regie: Radu Muntean, mit Mimi Branescu, Mirela Oprisor, Maria Popistasu, Dragos Bucur

Rezension von Doris Senn

Ein kleines Chef-d’Oeuvre des neuen rumänischen Films: „Tuesday, After Christmas“ ist ein unaufgeregtes Poem über die Liebe, das Leben, den Alltag.

Tulpan

CH/DE/KZ 2008, 103 Min., OV/df, Regie: Sergey Dvortsevoy, mit Askhat Kuchunchirekov, Samal Yeslamova, Ondasyn Besikbasov

Rezension von Geri Krebs

Der Matrose Bulat kehrt nach seinem Militärdienst in die Steppe Kasachstans zurück, er möchte hier als Schafhirt arbeiten und eine Familie gründen. Er hat ein Auge auf ein schüchternes Mädchen namens Tulpan geworfen und verliebt sich unsterblich in sie, hat aber wegen seines unvorteilhaften Äusseren mit seinen abstehenden Ohren keinerlei Chancen bei der Angebeteten.

 

Turistas

CL 2009, 105 Min., OV/df, Regie: Alicia Scherson, mit Aline Kuppenheim, Marcelo Alonso, Diego Noguera, Pablo Ausensi

Rezension von Geri Krebs

Die Chilenin Alicia Scherson beobachtet wie eine Insektenforscherin mehrere Touristen, die sich zufällig in einem Nationalpark begegnen.

Tyrannosaur - Eine Liebesgeschichte

UK 2011, 91 Min., E/df, Regie: Paddy Considine, mit Peter Mullan, Olivia Colman, Eddie Marsan

Pressetext

Joseph hat sich selbst in einer Spirale aus Alkohol und sinnloser Gewalt verloren. In einem Moment existentieller Krise sucht er in Hannahs Laden Zuflucht.