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If Beale Street Could Talk

US 2018, OV/df, 117 Min., Regie: Barry Jenkins, mit Stephan James, Kiki Layne

If Beale Street Could Talk

Filmkritik von Oswald Iten

«If Beale Street could talk» ist eine Zeile aus W.C. Handys «Beale Street Blues» von 1917. Darin besingt der stilbildende Songwriter jene Strasse in Memphis, die gemeinhin als Heimat des Blues gilt und in der man «pretty browns in beautiful gowns, tailor-mades and hand-me-downs, honest men and pick-pockets skilled», also Afroamerikanern jedweder Couleur begegnen kann.

Genau diese Vielfalt afroamerikanischer Erfahrungen ist ein zentrales Thema des Romans "If Beale Street Could Talk", mit dem James Baldwin 1974 unter anderem das damals propagierte Narrativ der zerrütteten schwarzen Familie korrigieren wollte.

Konkret erzählt er die Geschichte der schwangeren Tish Rivers, die mithilfe ihrer Familie um die Freilassung ihres unschuldig eingesperrten Partners Fonny Hunt kämpft. Die Beale Street im Titel dient Baldwin als Metapher für all jene Quartiere, in denen sich eine spezifisch afroamerikanische Kultur entwickeln konnte, wie beispielsweise im New Yorker Stadtteil Harlem, wo If Beale Street Could Talk angesiedelt ist.
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