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Closing Time

CH 2018, OV/df, 116 Min., Regie: Nicole Vögele, mit Chung-Shu Kuo, Li-Jiao Lin

Closing Time

Filmkritk von Philipp Stadelmaier

Alles beginnt in der Dunkelheit, mit einer Aufnahme des Meeres in der Morgendämmerung. Sie dauert lange und lässt erkennen, dass die Dinge hier nicht energisch in die Sichtbarkeit drängen, sondern geduldig darauf warten, besser gesehen werden zu können. Am Horizont blinken Lichter – Schiffe vielleicht oder das andere Ufer.

Möglicherweise wird mit der Zeit der Himmel heller, aber das kann ein Eindruck sein, der täuscht. Die nächsten Einstellungen setzen dieses tastende Anpassen der Wahrnehmung an die Lichtverhältnisse fort. Da sind wieder Lichter, näher diesmal, die sich aus dem bläulichen Hintergrund abheben und auf uns zukommen – oder auch nicht. Lampen der Männer vielleicht, die man gerade noch am Ufer ausgespäht hat.

Ein guter Film, das fällt einem am Anfang von Nicole Vögeles Closing Time wieder ein, ist ein Film, der zeigt, dass es etwas zu entdecken gibt, was nicht gesehen worden wäre, hätte sich nicht jemand die Mühe gemacht, irgendwo eine Kamera aufzustellen. Im Fall von Closing Time ist dieses Irgendwo Taiwans Hauptstadt Taipeh.
Zur ganzen Filmkritik auf filmbulletin.ch

Kritiken

National
- Katja Zellweger für cinemabuch.ch
- Urs Bühler für nzz.ch
- Noëlle Tschudi für cineman.ch
- Urs Bühler für cineman.ch
 
Offizielle Website Verleiher
closing-time.ch Xenix Film

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