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Der Vorname

DE 2018, D, 91 Min., Regie: Sönke Wortmann, mit Christoph Maria Herbst, Caroline Peters, Justus von Dohnànyi, Janina Uhse, Florian David Fitz

Zwei Paare und ein männlicher Single treffen sich zum gemütlichen Dinner. Beim Warten auf die schwangere Gattin verrät der Mittvierziger Thomas den Vornamen des Babys, ein absoluter Tabu-Name, der zum Eklat und zum Aufdecken persönlicher Lebenslügen führt.

Dogman

IT/FR 2018, OV/df, 103 Min., Regie: Matteo Garrone, mit Marcello Fonte, Edoardo Pesce, Alida Baldari Calabria

Cannes 2018: Preis Bester Hauptdarsteller für Marcello Fonte

Filmkritik von Stefan Volk

Die Saison ist vorbei im kleinen, verlotterten Seebad irgendwo in Süditalien, in dem Matteo Garrones Dogman spielt.

 

Girl

BE 2018, F/d, 100 Min., Regie: Regie: Lukas Dhont, mit Victor Polster, Arieh Worthalter, Katelijne Damen

Filmkritik von Philipp Stadelmaier

Ein früher dokumentarischer Kurzfilm von Lukas Dhont, Jahrgang 1991, trug den Titel Huid von Glas, also «Haut aus Glas».

The Guilty

DK 2018, OV/df, 86 Min., Regie: Gustav Möller, mit Jakob Cedergren, Jessica Dinnage, Omar Shargawi, Johan Olsen

Asger Holm ist ehemaliger Polizist, sitzt jetzt aber in der Notrufzentrale. Eines Tages erhält er einen Anruf einer entführten Frau. Als die Verbindung plötzlich abbricht, beginnt die Suche nach der Vermissten und ihrem Entführer.

 

Aktuell

Bittere Ernte - Les Dépossédés

CA 2017, F/d, 76 Min., Regie: Mathieu Roy, Dokumentarfilm

Bittere Ernte - Les Dépossédés rückt eine humanitäre Katastrophe ins Zentrum, welche rund die Hälfte der Weltbevölkerung betrifft, aber kaum in unser Bewusstsein dringt: Die Situation der Bauern, die zwar Nahrungsmittel produzieren, aber meist selber nicht genug haben, um sich zu ernähren oder - wie oft hierzulande - in eine existensbedrohende Schuldenfalle geraten.

BlacKkKlansman

US 2018, OV/df/D, 135 Min., Regie: Spike Lee, mit John David Washington, Adam Driver, Topher Grace

Filmkitik von Lukas Stern

Wir kennen das Bild. Es ist eines von denen, die sich von einer Sekunde auf die nächste über sämtliche Monitore des Planeten geschoben haben und deren Bedeutung denkbar weit über das hinausreicht, was sie explizit zeigen: Am 12. August 2017 rast in Charlottesville ein Auto in eine Menschenmenge.

 

Chris The Swiss

CH/HR/DE 2018, OV/df, 90 Min., Regie: Anja Kofmel, Animationsfilm

Filmkritik von Doris Senn

War er ein Hasardeur? Ein mit Haut und Haar engagierter Kriegsberichterstatter? Stand er rechts? Oder doch eher links? Weshalb wurde sein toter Körper in der Uniform einer Söldnertruppe an der serbischen Grenze Kroatiens aufgefunden? Was wusste er über die Strippenzieher des Kriegs? Und wo ist das Buchmanuskript, an dem er arbeitete? So viele Fragen. So viele Ungewissheiten.

Der Läufer

CH 2018, OV/df, 98 Min., Regie: Hannes Baumgartner, mit Max Hubacher, Annina Euling, Luna Wedler, Sylvie Rohrer und Christophe Sermet

Filmkritik von Tereza Fischer

 

Sie heissen Travis Bickle, Patrick Bateman oder Aileen Wuornos, die mordenden Hauptfiguren, aus deren Perspektive Taxi Driver (1976), American Psycho (2000) und Monster (2003) erzählen.

 

Fahrenheit 11/9

US 2018, OV/df, 125 Min., Regie: Michael Moore, Dokumentarfilm mit David Hogg, Alexandria Ocasio-Cortez

Michael Moores neuster provokanter Streich zur Ära Trump und zu den Fragen: "How the f**k did this happen, and how the f**k do we get out?" Michael Moore hatte es vorausgesehen in seinem Essay vom Juli 2016: 5 Gründe warum Trump gewinnen wird.

Gundermann

DE 2018, D/f, 127 Min., Regie: Andreas Dresen, mit Alexander Scheer, Anna Unterberger, Milan Peschel

Ein Baggerfahrer, der Lieder schreibt. Der ein Poet ist, ein Querdenker und ein Idealist. Der träumt und hofft und liebt und kämpft. Der andere bespitzelt und selbst bespitzelt wird: Gerhard Gundermann.

 

Lazzaro Felice

IT/CH/FR/DE 2018, OV/df, 128 Min., Regie: Alice Rohrwacher, mit Alba Rohrwacher, Nicoletta Braschi, Adriano Tardiolo

Festival de Cannes 2018 Wettbewerb - Bestes Drehbuch

Filmkritik von Tereza Fischer

Lazzaro felice beginnt in der Vergangenheit, in einer abgelegenen Bergregion, wo der Wolf mit nächtlichem Geheul seine Präsenz markiert.

Leave no Trace

US 2018, OV/df, 108 Min., Regie: Debra Granik, mit Ben Foster, Thomasin McKenzie, Jeff Kober

Filmkritik von Pamela Jahn

Es ist das erste Gesetz der Zivilisation: Wo der Mensch Platz für sich beansprucht, muss die Natur weichen. Was aber geschieht, wenn der Mensch sich dafür entscheidet, der Gesellschaft, die ihn gebrochen hat, den Rücken zu kehren? Wenn er gewillt ist, sich stattdessen lieber den Regeln der Wildnis zu unterwerfen?

 

Loro

IT 2018, OV/df, Regie: Paolo Sorrentino, mit Toni Servillo, Riccardo Scamarcio, Fabrizio Bentivoglio, Elena Sofia Ricci,

LORO will kein Biopic des italienischen Business-Moguls Silvio Berlusconi sein, vielmehr ist der Film eine harsche Kritik an den Italienern und ihrem Hang zur Selbsterniedrigung.

Out of Paradise

CH 2017, OV/df, 100 Min., Regie: Batbayar Chogsom, mit Bayarsaikhan Bayartsengel, Enerel Tumen, Adiyabaatar Rina

Dorj und seine hochschwangere Frau Suren leben als Nomaden in der mongolischen Steppe. Als ihr Landarzt zu einer Behandlung in der Stadt rät, begibt sich das Paar auf den mühsamen Weg in die Hauptstadt Ulaanbaatar.

 

Ryuichi Sakamoto: Coda

JP 2017, OV/df, 102 Min., Regie: Stephen Nomura Schible, Dokumentarfilm

Nach dem siegreichen Kampf gegen eine lebensbedrohliche Krankheit, kehrt der Musiker Ryuichi Sakamoto mit frischer, jugendlicher Energie zurück zu seinem künstlerischen Prozess. Er komponiert async, sein jüngstes Studioalbum, stets besessen auf der Suche nach dieser einen Note oder diesem einen Klang, den noch kein Menschenohr zuvor gehört hat.

Styx

D 2018, D/E/df, 94 Min., Regie: Wolfgang Fischer, mit Susanne Wolff, Gedion Wekesa Oduor, Kelvin Mutuku Ndinda

Berlinale 2018: Panorama-Preis der Ökumenischen Jury, Label Europa Cinemas, Heiner-Carow-Preis, 2. Platz Panorama Publikums-Preis

Filmkritik von Michael Ranze

Rike, Anfang vierzig, ist Notärztin, und sie beherrscht ihr Handwerk.

 

The Man Who Killed Don Quixote

UK 2018, OV/df, 132 Min., Regie: Terry Gilliam, mit Adam Driver, Olga Kurylenko, Jonathan Pryce, Stellan Skarsgård

Filmkritik von Patrick Straumann

Jeder Spielfilm ist stets auch eine «Dokumentation seiner Dreharbeiten»: Das Bonmot wurde einst von der französischen Nouvelle Vague geprägt.

Yvette Z’Graggen

CH 2016, F/d, 86 Min., Regie: Frédéric Gonseth, Dokumentarfilm

«Yvette Z’Graggen» erzählt die Geschichte dieser aussergewöhnlichen Schweizer Schriftstellerin. Die Genfer Romancière war ihrer Zeit nicht nur als Autorin weit voraus, sondern nahm sich schon in den 1940er Jahren, was ihr die Schweizer Gesetzgebung noch für Jahrzehnte verwehren sollte: Sie lebte autonom und emanzipiert!

 

Letzte Tage

303

DE 2018, D, 120 Min., Regie: Hans Weingartner, mit Mala Emde, Anton Spieker, Arndt Schwering-Sohnrey

Jan ist davon überzeugt, dass der Mensch von Natur aus egoistisch ist. So ist er nicht wirklich überrascht, dass niemand auftaucht, als er in Berlin auf seine Mitfahrgelegenheit wartet.

Blue Note Records: Beyond the Notes

CH/US 2018, OV/df, 87 Min., Regie: Sophie Huber, Dokumentarfilm

BLUE NOTE RECORDS: BEYOND THE NOTES ist eine anregende und emotionale Reise hinter die Kulissen des amerikanischen Pionierlabels, das einigen der besten Jazzkünstler des 20. und 21. Jahrhunderts eine Stimme gab.

 

Figlia Mia

IT/CH/DE 2018, OV/df, 100 Min., Regie: Laura Bispuri, mit Alba Rohrwacher, Valeria Golino, Sara Casu

Berlinale 2018: Im Wettbewerb

Vittoria, 10 Jahre alt, lebt mit ihrer Mutter auf Sardinien. Die beiden verbindet eine symbiotische Beziehung, doch dann begegnet Vittoria Angelica, einer wilden und orientierungslosen jungen Frau.

Weit - Ein Weg um die Welt

DE 2017, D/OV/df, 128 Min., Regie: Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier, Dokumentarfilm

50.000 Kilometer per Anhalter, über die Ozeane mit dem Schiff und Nachwuchs in Mexiko.