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Neu

Fair Traders

CH 2018, D, 90 Min., Regie: Nino Jacusso, Dokumentarfilm mit Patrick Hohmann, Claudia Zimmermann, Sina Trinkwalder

Es muss doch einen anderen Weg geben! Dieser Gedanke war Ausgangspunkt für eine radikale Neuorientierung von zwei Unternehmerinnen und einem Unternehmer.

If Beale Street Could Talk

US 2018, OV/df, 117 Min., Regie: Barry Jenkins, mit Stephan James, Kiki Layne

Filmkritik von Oswald Iten

«If Beale Street could talk» ist eine Zeile aus W.C. Handys «Beale Street Blues» von 1917. Darin besingt der stilbildende Songwriter jene Strasse in Memphis, die gemeinhin als Heimat des Blues gilt und in der man «pretty browns in beautiful gowns, tailor-mades and hand-me-downs, honest men and pick-pockets skilled», also Afroamerikanern jedweder Couleur begegnen kann.

 

Aktuell

#Female Pleasure

CH/DE 2018, OV/df, 97 Min., Regie: Barbara Miller, Dokumentarfilm

Locarno 2018: Semaine de la Critique

#Female Pleasure ist ein Plädoyer für die Befreiung der weiblichen Sexualität im 21. Jahrhundert. Jahrtausendalte, patriarchale Strukturen werden dabei ebenso in Frage gestellt wie die alltäglich gewordene Pornokultur.

Architektur der Unendlichkeit

CH 2018, CH-D/D/E/df, 85 Min., Regie: Christoph Schaub, Dokumentarfilm mit Peter Zumthor, Peter Märkli, Alvaro Siza Vieira, Jojo Mayer, James Turrell, Cristina Iglesias

Gewisse Räume besitzen eine Aura, eine Energie, welche die beschreibbare Sinneswahrnehmung übersteigt. In seinem neuen Dokumentarfilm «Architektur der Unendlichkeit» geht Christoph Schaub diesem Gefühl von Transzendenz nach und erforscht die emotionale Wirkung von Räumen durch die Begegnungen mit den Architekten und Künstlern Peter Zumthor, Cristina Iglesias, Jojo Mayer, Alvaro Siza Vieira, Peter Märkli und James Turrell.

 

Astrid

SE 2018, OV/df, 123 Min., Regie: Pernille Fischer Christensen, mit Alba August, Trine Dyrholm, Magnus Krepper, Henrik Rafaelsen

Von Pippi Langstrumpf über Ronja Räubertochter bis zum Michel aus Lönneberga: Kein anderer Name ist bis heute so untrennbar mit so vielen faszinierenden Kinderbüchern verbunden wie der von Astrid Lindgren. Ihre Geschichten haben bis heute die Kindheit von Millionen Menschen weltweit geprägt. Zudem setzte die „Schwedin des Jahrhunderts“ und Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels sich unermüdlich für die Rechte von Kindern ein.

Burning

KR 2018, OV/df, 148 Min., Regie: Chang-dong Lee, mit Ah-in Yoo, Steven Yeun, Jong-seo Jun

Festival de Cannes 2018: Filmkritikerpreis FIPRESCI für den besten Wettbewerbsfilm

Basierend auf der Kurzgeschichte "Barn Burning" von Haruki Murakami.

Filmkritik von Tereza Fischer

Erst gerade hat Jongsu in den Strassen von Seoul zufällig seine ehemalige Schulkollegin Haemi getroffen, als sie ihn schon zu sich nach Hause einlädt und ihn verführt. Jongsu ist überrumpelt, aber glücklich.

 

Capharnaum

LB 2018, OV/df, 125 Min., Regie: Nadine Labaki, mit Zain Al Rafeea, Yordanos Shiferaw, Kawthar Al Haddad

Festival de Cannes 2018: Preis der Jury | Preis der Ökumenischen Jury

Filmkritik von Tereza Fischer

Ein blasser, verletzlich wirkender Junge wird zu Beginn des Films von einem Arzt untersucht und auf zwölf Jahre geschätzt. Zain selbst weiss nicht, wie alt er ist. Eine Geburtsurkunde existiert nicht. Er wirkt viel jünger, jedenfalls viel zu jung fürs Gefängnis. Und doch hat er einen «Hurensohn» – wie er immer noch wütend zu Protokoll gibt – niedergestochen und muss dafür eine fünfjährige Strafe absitzen.

Green Book

US 2018, OV/df, 130 Min., Regie: Peter Farrelly, mit Linda Cardellini, Viggo Mortensen, Mahershala Ali

Wahre Geschichte eines aussergewöhnlichen Road-Trips und einer wunderbaren Freundschaft mit Viggo Mortensen und Oscar-Preisträger Mahershala Ali in den Hauptrollen.

 

Le Vent Tourne

CH/FR 2018 F/d, 87 Min., Regie: Bettina Oberli, mit Mélanie Thierry, Pierre Deladonchamps, Nuno Lopes, Anastasia Shevtsova

Locarno Festival 2018: Variety Piazza Grande Award

Solothurner Filmtage 2019: Nomination Publikumspreis

Filmkritik von Stefan Volk

Zwei der schönsten Szenen aus Le vent tourne spielen am Creux du Van.

Rafiki

KE 2018, OV/df, 82 Min., Regie: Wanuri Kahiu, mit Samantha Mugatsia, Sheila Munyiva, Jimmi Gathu, Nini Wacera

Filmkritik von Doris Senn

«Endlich siehst du aus wie eine richtige Frau!», meint Kenas Mutter, als ihre Teenagertocher sich widerwillig in ein Kleid stecken lässt. Kena trägt lieber Hosen, Shirt und Mütze, fährt Skateboard und hängt mit den Jungs rum – vor allem mit Blacksta, ihrem besten Kumpel, der heimlich in sie verliebt ist.

 

Shoplifters

JP 2018, OV/df, 121 Min., Regie: Hirokazu Kore-eda, mit Lily Franky, Ando Sakura, Matsuoka Mayu, Kiki Kilin, Jyo Kairi, Sasaki Miyu

Filmfestival Cannes: Goldene Palme

Filmkritik von Philipp Stadelmaier

Das letzte Wort im neuen Film von Hirokazu Kore-eda ist «Papa». Es wird so leise ausgesprochen, dass man es kaum hört, von einem Jungen, der aus der Heckscheibe eines fahrenden Busses zurückschaut.

Sibel

TR 2018, OV/df, 95 Min., Regie: Guillaume Giovanetti, Çagla Zencirci, mit Damla Sönmez, Emin Gürsoy, Elit İşcan, Meral Çetinkaya

Sibel ist 25 Jahre alt und lebt mit ihrem Vater und ihrer Schwester in einem abgelegenen Bergdorf am Schwarzen Meer in der Türkei. Sie ist stumm, aber kann dank einer in der Region verbreiteten Pfeifsprache kommunizieren.

 

The Kindergarten Teacher

US 2018, OV/df, 96 Min., Regie: Sara Colangelo, mit Maggie Gyllenhaal, Gael García Bernal, Ato Blankson-Wood, Libya Pugh

Filmkritik von Philipp Brunner

Von den Gyllenhaal-Geschwistern ist Maggie die ältere und weniger bekannte. Während ihr Bruder Jake deutlich früher in grösseren Parts zu sehen war, musste sie lange mit Nebenrollen vorliebnehmen.

The Raft

SE 2018, OV/df, 98 Min., Regie: Marcus Lindeen, mit Fé Seymour, Maria Bjornstam, Servane Zanotti

1973 überqueren fünf Männer und sechs Frauen aus allen Ecken der Welt auf einem kleinen Floss den Atlantik. Zusammengestellt hat die bunte Truppe ein spanischer Gewaltforscher. Er hofft, dass drei Monate auf so engem Raum die Passagiere unweigerlich in Konflikte treiben werden, die ihm Aufschluss über ihr Aggressionsverhalten geben sollen. Doch das Experiment nimmt eine andere Entwicklung...

 

Wolkenbruch

CH 2018, D, 90 Min., Regie: Michael Steiner, mit Joel Basman, Noémie Schmidt, Udo Samel, Inge Maux

Bislang hat Motti Wolkenbruch immer brav getan, was seine jüdisch orthodoxe Mame ihm vorschreibt.

Zwingli

CH 2018, CH-Dial. Regie: Stefan Haupt, mit Anatole Taubman, Patrick Rapold, Maximilian Simonischek

Zürich im Jahr 1519. Die junge Witwe Anna Reinhart lebt ein karges Leben zwischen Furcht vor der Kirche und Sorgen um die Zukunft ihrer drei Kinder, als die Ankunft eines Mannes in der Stadt für Aufruhr sorgt: Der junge Priester Huldrych Zwingli tritt seine neue Stelle am Zürcher Grossmünster an und entfacht mit seinen Predigten gegen die Missstände der Katholischen Kirche heftige Diskussionen.

 

Letzte Tage

Climax

FR/BE 2018, OV/df, 97 Min., Regie: Gaspar Noé, mit Sofia Boutella, Roman Guillermic, Souheila Yacoub

Méliès d’or für den besten europäischen fantastischen Langfilm

Filmkritk von Katja Zellweger

Vorsicht: Dieser Film verursacht einen üblen Kater. Mit trockenem Mund, tauben Ohren und mentalen Bildern, die so gar nicht zum Kinofoyer passen wollen, verlässt man den Kinosaal nach Climax, dem neusten Werk des des argentinisch-französischen Regisseurs Gaspar Noé. Dieser macht ohne Zweifel «brilliant gestörte» Filme und geizt nicht mit «Ekstatischem», wie es Rezensionen zum jüngsten Film betonen.

Cold War

PL/FR/UK 2018, OV/df, 84 Min., Regie: Pawel Pawlikowski, mit Joanna Kulig, Tomasz Kot, Jeanne Balibar

Festival de Cannes 2018: Wettbewerb - Beste Regie

Filmkritik von Dominic Schmid

Ein Mann sitzt spätabends in einem Pariser Café und wartet auf eine Frau. Das Türschild ist schon auf fermé gedreht, die Barfrau möchte gerne schliessen. Sie gibt dem Mann den Ratschlag, dass, wenn elle bisher noch nicht gekommen sei, sie auch nicht mehr kommen werde. In diesem Moment tritt eine Frau durch die Tür.

 

Las Herederas

PY/DE/BR/UY/NO/FR 2017, OV/df, 95 Min., Regie: Marcelo Martinessi , mit Ana Brun, Margarita Irún, Ana Ivanova

Filmkritik von Tereza Fischer

Las Herederas (Die Erbinnen) heisst der Debütspielfilm des paraguayischen Regisseurs Marcelo Martinessi. Als der Film an der diesjährigen Berlinale lief, sorgte die nicht enden wollende Aufzählung von Produktionsfirmen und Entwicklungsprogrammen im Vorspann für Gelächter.

Mug - Twarz

PL 2018 Ov/df, 91 Min., Regie: Malgorzata Szumowska, mit: Mateusz Kociukiewicz, Agnieszka Podsiadlik, Malgorzata Gorol

Wettbewerb Berlinale 2018: Gewinner Silberner Bär

Jacek liebt Heavy Metal und seinen Hund. Wenn der coole Aussenseiter mit Freundin Dagmara die Tanzfläche betritt, geht die spiessige Dorfgemeinschaft sofort in Deckung.

 

Three Faces

IR 2018, OV/df, 100 Min., Regie: Jafar Panahi, mit Behnaz Jafari, Jafar Panahi, Marziyeh Rezaei,

Festival de Cannes 2018: Wettbewerb - Bestes Drehbuch

Der bekannten iranischen Actrice Behnaz Jafari wird eine Videobotschaft zugespielt, in der eine junge Schauspielerin eindringlich um Hilfe bei der Flucht vor ihrer konservativen Familie bittet.