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Am Anfang war das Licht

AUT 2010, 90 Min., OV/df, Regie: Peter Arthur Straubinger, mit Jasmuheen, Dr. Rüdiger Dahlke, Mataji Prahlad Jani

Am Anfang war das Licht

DVD - Release: 17.3.2011

Rezension von Irene Genhart

Gibt es wirklich Menschen, die nur von Licht leben? - P. A. Straubinger forscht in seinem Dokumentarfilm diesem Phänomen nach.

Neunzehn Jahre lang nichts gegessen habe Niklaus von Flüe, hat man mir als Kind erklärt und ich habe es geglaubt, wie ich damals vieles glaubte. Dies umso mehr, als Bruder Klaus, wie ich mich vor Ort überzeugen durfte, ja auch mit einem harten Stein als Kissen schlief. Vergessen hatte ich diese Klaus-Geschichte. Doch nun habe ich sie in Peter Arthur Straubingers Film „Am Anfang war das Licht“ wieder getroffen. Dem österreichischen Filmemacher ist es mit Bruder Klaus ergangen wie mir - bis er vor einigen Jahren dann im Bekanntenkreis auf einen Menschen stiess, der vorgab nur von „Licht“ zu leben. Was der „ehemals überzeugte Skeptiker und Agnostiker“ Straubinger vorerst schlicht nicht glauben konnte. Also ging er der Sache nach und stellt mit „Am Anfang war das Licht“ nun eine filmische Recherche in Sachen Fasten und „Lichtnahrung“ vor.

Von Berlin über Österreich, die Schweiz, Russland, Indien bis nach Australien führt die Fährtensuche. Anzutreffen sind in Straubingers Film zum einen Menschen, die - wie die „Breatharian-Meisterin“ Jasmuheen, die in ihrer Heimat als Heilige verehrte Russin Zinaida Baranova, der Yogi „Mataji“ Prahlad Jani oder der Inder Hira Ratan Manek - behaupteten, ohne Essen, ja zum Teil gar ohne Trinken zu leben. Auch anzutreffen sind darin, und das spricht sehr für Straubinger, seine Arbeitsweise und die Seriosität dieses Films: Naturwissenschaftler, Ärzte, Physiker, Ernährungsmediziner, die dem Phänomen skeptisch gegenüber stehen, Frage stellen oder aber, so wie die Mitarbeiter des Sterling Hospital Ahmedabad anno 2003 und 2010 Yogi „Mataji“, solche Nichts- oder Lichtesser über mehrere Tage beobachten und untersuchen.

Faszinierend ist „Am Anfang war das Licht“. Beschäftigt sich eingehend mit einem Phänomen, über das nachzudenken gerade uns Westlern mit unserer mechanistisch-materialistischen Weltanschauung nur gut tun kann.

Kritiken

National International
- Isabel Rohr in art-tv.ch - Peter Gutting für kino-zeit.de
- Manu Höllinger für outnow.ch - Klaus Taschwer für derstandard.at
- Eduard Ulrich für cineman.ch  
   
Offizielle Website Verleiher
www.amanfangwardaslicht.at Xenix

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